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Donnerstag, 9. Dezember 2004

Schon wieder ist ein Stück Geschichte abgehandelt worden. Am Dienstag war die Verabschiedung von Jean Pütz vom WDR. In Form einer Sendung 'Roter Teppich' wurde er zunächst in einer Aufzeichnung "verarztet", um dann später in einer Riesenparty gefeiert zu werden.

Ich gehörte natürlich irgendwie zu der Erfolgsgeschichte der Sendung dazu, denn immerhin habe ich von 1974 bis 1981 die Sendung mit Jean Pütz zusammen moderiert.

All die Themen, die mir besonders am Herzen lagen, wurden in dieser Zeit abgehandelt und es war in der Tat ein wunderbares Tun in aller Freiheit und Kreativität.

"Brot Backen", "Wein machen", "Schnaps brennen", "Wurst metzgern" usw. usw. - das gehört einfach zum Allgemeinwissen dazu. Damals - so glaube ich heute, hätten wir jedes Urwaldcamp mit unserem "Survivalwissen" bestens überstanden. Wir waren wirklich kleine Schlaumeier.

Als die Sendung dann in den 80er Jahren in das Cremanrühren abdriftete, hatte ich keine richtige Basis mehr. Mich interessierte dann schon bald das Thema "Computer", in das ich dann völlig abtauchte. Es war für meine Umwelt wohl eine schreckliche Zeit. Man legte alles auf die Goldwaage. Man tat so, als müsse man wie ein Computer reagieren: beinhalten und beinhalten - das sind nun mal zwei verschiedene Begriffe. Bei 'beinhalten' geht es um den Inhalt - bei 'beinhalten' kann es aber auch darum gehen, dass jemand ein Bein hält.

Totaler Quatsch, dass man sich darüber Gedanken macht und die Diskussion einseitig zu beeinflussen versucht.

Verstanden hat es sowieso niemand und so entwickelte man sich immer mehr zum Exoten - zu einem Eigenbrötler, dem die Beschäftigung mit dem Thema Computer wohl nicht gut getan hat.

Es gibt da so kleine Anekdötchen, die man über die langen Jahre mittlerweile verdrängt hat. Doch wenn ich einmal richtig nachdenke, so kommen schon verschiedene schrullige Reaktionen zustande.

Ich lief einmal völlig frustriert durch die Gegend, weil ich es nicht mit eigenen Mitteln fertigbrachte, eine Analoguhr auf dem kleinen Bildschirm des EPSON HX 20 hinzubekommen. Ich ärgerte mich schrecklich, weil ich feststellen musste, dass ich die Sache mit dem Cosinus un d Sinus gar nicht richtig verstanden hatte.

Verdammt noch mal, ein Kreis muss doch mit sin und cos beschrieben werden können - doch die Parameter hingen völlig in der Luft.

Und dann - da erinnere ich mich noch gut - hatte ich irgendwann nacht um 4 Uhr oder so einen gebogenen Kreisausschnitt links oben auf dem Bildschirm. Die erste Hürde schien überwunden zu sein - und in der Tat - es dauerte nicht mehr lange und der Kreis zeigte sich auch dem Bildschirm. Back hatte sinus und cosinus besiegt

Diese und andere Gedanken kamen mir, als ich die 30 Jahre Hobbythek vor meinem Auge ablaufen sah. Es waren verdammt schöne Erinnerungen dabei - doch die größte Liebe hing dann doch an der Produktion des Computerclubs.

Hier konnte man zum einen hobbythekmäßig wirken, indem man Vieles zum Selbermachen auf den Computersektor projektierte und mehr: indem man interaktiv den Zuschauer mit einbezog.

Das gab es vorher noch nie und wurde auch nicht mehr wiederholt. Dass jemand nach der Sendung Computerclub "reicher" war als vorher, das war neu. "Reicher" war er deshalb, weil er ein Computerprogramm nach Hause bekam, das er selbst auf seiner Maschine ausführen konnte. Später wurde das dann mit 'Videodat' richtig perfektioniert. Immer mit dem Gedanken: der Zuschauer muss das machen können und er muss es lieben. Von Abzocke war nie die Rede.

Ich muss hier mal Schluss machen, stelle aber fest, dass da doch einiges noch zu beschreiben wäre. Wenn das gewünscht wird, so kurz im feedback anmerken.

Donnerstag, 2. Dezember 2004

Nachdem mein Auto immer kranker und kranker wurde, habe ich jetzt ins Krankenhaus überstellt. Es kam dort in die Intensivstation und ich hoffe, dass die Chirurgen dem armen Kerl wieder ein anständiges Leben einhauchen. 15 Jahre hat er mich jetzt (einigermaßen) problemlos begleitet und jetzt wird sein Siechtum offensichtlich. Hier etwas Rost, da etwas mehr Rost - jedenfalls ist der Gesundheitszustand akut und auch der TÜV dürfte etwas dagegen gaben.

Es ist gar nicht so einfach, an die entsprechenden Ersatzteile zu kommen. Die Auswahl schränkt auch noch der Typ Turbo ein. Zum einen ist alles doppelt so teuer und zum anderen gibt es kaum etwas auf dem Gebrauchtmarkt. Es ist schon ein spezielles Gefühl, wenn man sich die Originalpreise addiert.

Ein Originalkotflügel links (ohne Verbreiterung) kostet 900 Euro. Die Verbreiterung dafür 250 Euro. Dann muss das Ganze noch eingeschweisst werden, gespachetelt und geschliffen und schließlich natürlich noch gespritzt werden.

So sitze ich hier und aktualisiere ständig die ebay -Seite, auf der ein Turbo Kotflügel (leicht beschädigt) angeboten wird. Der aktuelle Preis liegt bei 304 Euro - bei mir als Höchstbietender. Ich bin mal mit 350 rangegangen. Mal sehen, was daraus wird. Hier ist das teure Vergnügen zu sehen.

Ein bisschen Blech mit Macken

Es gehört schon eine schöne Portion Unverstand dazu, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen. Es kann zu einem endlosen Groschen- bzw. Eurograb werden. Auch wenn die Maschine noch einwandfrei ist, so kann noch so viel kaputt gehen, dass man seines Lebens nicht mehr froh wird.

Ich bin mal zur Sicherheit auf 400 Euro gegangen. Mal sehen, ob mich da noch einer kickt. Noch 3 Minuten. Hat sich gelohnt. Für 370 !!!! , 3 2 1 meins. Wenn die Chirurgen und Internisten ihr Fachwissen richtig anwenden, dann soll das Auto wieder so aussehen:

Irgendwann einmal...

Montag, 29. November 2004

Die kleine Operation, von der ich in den letzten Tagen sprach, hat heute stattgefunden. Es ist ja schon toll, wie perfekt man heute die Patienten ins "Nirwana" schickt und wie man sie auf den Punkt genau wieder in die Realität zurückholt.

Der Anästhesist, der auch mein Nachbar ist, erzählte mir später, dass ich zwar schon in der Welt des Unbewussten war - aber dennoch ständig die Zeiten zusammenzählte. So behauptete ich wohl, dass die Narkose 22 Minuten gedauert hätte - in Wirklichkeit war das viel weniger.

Komisch, dass man sich auch noch in solchen Situationen mit messtechnischen Problemen auseinandersetzt.

Jedenfalls ist das Gefühl, dass man es "hinter sich" gebracht hat, sehr befriedigend. Jetzt wird es noch ein paar Tage dauern, bis der Wundschmerz verschwindet - und dann wartet man auf das nächste Ereignis.

Wollen wir mal nicht so pessimistisch in die Zukunft sehen. Es ist jedenfalls eine phantastische Narkose, die auf den Punkt arbeiten kann. Ich glaube, dass dies auch hauptsächlich zur Verbesserung unserer gesundheitlichen Situation beiträgt.

Was eine Narkose ist, erfährt man in der Wikipedia:

Die Narkose (griech.: = erstarren) ist eine Form der Anästhesie. Sie ermöglicht die Durchführung von besonders schmerzhaften und auch anderweitig nicht vom Patienten tolerierten Prozeduren in der Human- und Veterinärmedizin.

Die künstlich herbeigeführte Narkose bewirkt die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung des zentralen Nervensystems (ZNS) mit Herbeiführung von Bewusstseinsverlust (Bewusstlosigkeit, Hypnose) und Ausschaltung des Schmerzempfindens (Analgesie). In vielen Fällen ist zusätzlich die schlaffe Lähmung der Willkür-Muskulatur erwünscht. ie Narkose geht mit einer Dämpfung von Reflexen einher.

Die Narkose wird in Deutschland von speziell weitergebildeten Fachärzten durchgeführt (Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Anästhesist)

Irgendwie stimmt es wohl, was man so von früheren Brutalnarkosen hörte: die Holzhammermethode soll in manchen Situationen tatsächlich angewandt worden sein. Aber wahrscheinlich hat auch dies in der Not geholfen

Dienstag, 23. November 2004

Das passt mir jetzt gar nicht in den Kram. Seit ein paar Tagen wächst unter meiner linken Achselhöhle ein sogenannter Schweißdrüsenabszess heran. Das Ganze wird dicker und dicker, roter und 'röter".

Gut, wenn der Nachbar Mediziner ist und mit zielsicherer Diagnose einen chrirurgischen Eingriff vorhersagt. Es ist schon beängstigend, was man so alles in den späteren Jahren bekommen kann.

Beängstigend ist auch mein Tablettenverbrauch. Mein Gott, als junger Mensch und auch noch in der Mitte des Lebens wusste ich nicht, wie man das Wort Arzt geschrieben hat, wusste nicht, wie man in eine Apotheke geht und anschließend komplett pleite wieder rauskommt.

Jetzt muss ich mir überlegen, was wichtiger ist: der Abszess oder die Servicezeit am Donnerstag. Wenn der Knubbel unter der Achsel noch dicker wird, dann ist die Entscheidung klar.

Ansonsten bin ich am Freitag dran. Kleines Operatiönchen - meint der Nachbar, der dann auch die Vollnarkose einleiten wird. Dennoch ist es ein komisches Gefühl, dass man jetzt für jeden Scheisss fremde Hilfe benötigt.

Übrigens, das mit der Gesundheitsreform ist ein verzwicktes Unterfangen. Das, was ich jetzt an Kosten verursache ist schon beträchtlich. Hier mal ein Kernspin, da mal eine Gastroskopie, hier mal eine neurologische Untersuchnung, hier mal ein Herzkatheter oder jetzt das Rausschneiden eines Abszesses....

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Versicherungssystem dieses ohne Kollaps verkraftet. Und dann noch die paar Tabletten, die mein Nachbar mir heute Abend verschrieben hat: 33 Euro, waren das nicht einmal 66 Mark?

Donnerstag, 18. November 2004

Wie sich in der Welt der Computer doch in wenigen Tagen etwas ändern kann. Kaum wird in den Medien etwas häufiger über den neuen Mozillabrowser Firefox berichtet, so macht sich dies in meiner Statistik schon bemerkbar.

Innerhalb weniger Tage wurde die Häufigkeit der verwendeten Browser verschoben. Fast eineinviertel Prozent in 4 Tagen. Ob es eine Microsoftmüdigkeit gibt oder man von der Qualität des neuen Browsers überzeugt ist, kann ich nicht beurteilen. Immerhin muss man tätig werden und den Browser downloaden und installieren - eine Arbeit, die sicherlich nicht jeder Nutzen machen will - oder vielleicht auch kann.

Die Statistik am Donnerstag!

Gestern musste ich jedoch auf den Internetexplorer zurückgreifen. Ich wollte schnell etwas online überweisen und kam mit dem Firefox nixht weiter. Er unterlegte das Eingabefenster gelb und malte ein Schloß in das Fenster. Ich erreichte damit nicht die Bank und konnte daher auch keine Daten eingeben.

Natürlich wird das auch mit dem Firefox gehen, doch wenn es schnell gehen soll, dann verfällt man wieder in den alten Trott.

Ich habe das gerade eben mit der Bank noch einmal probiert. Wenn man speziell Popupfenster erlaubt und deren Internetadresse eingibt, so klappt das mit dem banking.

Montag, 15. November 2004

Ich hab mir heute einmal den Firefox Internetbrowser geladen. Bisher, so glaube ich, haben sich die fast 5 MB gelohnt. Irgendwie sieht alles etwas aufgeräumter aus und ich meine, die eine oder andere Seite würde schneller geladen werden.

Die Verteilung der benutzten Browser in meinem Interprogramm hat sich dramatisch verändert. Noch vor wenigen Monaten hatte ich einen dominierenden Microsoft Internetexplorer mit über 90 Prozent Nutzung. Mittlerweile hat Mozilla kräftig aufgeholt. Mozilla 5 bietet schon fast ein viertel der benutzten Browser.

Übrigens: die Firefox - Downloadseite findet man einfach bei Google.

So zeigt es meine Statistikseite!!

Freitag, 12. November 2004

Nachdem der Computerclub aus dem Programm verschwand, wurden auch die Kontakte zu dem Heinz Nixdorf Museumsforum etwas weniger. Da gab es noch eine Feier, als Wolfgang und Wolfgang museal wurden und in die Hall of Fame aufgenommen wurden.

Immerhin gehören wir zu den 150 Pionieren der IT-Geschichte; Rubrik "Medien". Zusammen mit den 400 Computerclubsendungen, die dort ja anschaubar sind, haben wir immerhin zu Lebzeiten museale Berühmtheit erlangt.

In Erinnerung an die recht erfolgreiche Vergangenheit der letzten 3 Computernächte haben wir uns jetzt einmal wieder zusammengesetzt und letztendlich festgestellt, dass wir noch einmal eine oder mehrere solcher Veranstaltungen starten sollten.

Obgleich es eine Unmenge an organisatorischer Vorarbeit ist, so könnte sich das Ergebnis dennoch lohnen, denn in der Zwischenzeit wurde kein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt.

Natürlich ist die Zeit auch an unseren Gedanken nicht vorbeigegangen. Eine solche Veranstaltung müsste anders im Inhalt sein - eben zeitgemäss.

Doch wie sieht es eigentlich aus mit dem Interesse? Gibt es da noch genügend Publikum, das sich angezogen fühlt? Kommen da noch einmal 2000 Besucher (statt vorher 3500) zu so einer Veranstaltung?

Eines ist jedenfalls völlig neu: die erste (eventuell) geplante Veranstaltung soll dann am 4. Juni stattfinden - weit weg von den Winterwirren. Zu diesem Termin könnte man auch interessante Außenaktivitäten starten.

Zunächst geht es jetzt einmal um einen griffigen Namen, der die Veranstaltung beschreibt. Der Begriff Computernacht ist wahrscheinlich zu überdenken, da momentan das Wort Computer mehr abstößt, als dass es motiviert.

Das Konzept würde eher mit "Unsere Welt - unsere Zukunft" umschrieben werden können.

Wir stellen uns da so einige Themen vor, die man interessant darstellen könnte. Nur einmal zum Schnuppern:

VOIP - das neue Telefoniergefühl. Wird das billige Telefonieren über Voice over IP die Telefonwelt revolutionieren?

RFID - wie sieht die Welt morgen aus? Werden wir durch diese Chips total überwacht?

MAUT - warum sollte zu diesem Zeitpunkt das Konsortium sich nicht trauen, über die Entwicklungen mit allen Rückschlägen zu berichten?

Dieses sind nur ein paar schnell dahergedachten Ideen, die natürlich noch verfeinert werden müssen. Worum es jetzt geht: wird mir es gelingen, den WDR überhaupt zu überzeugen, die Veranstaltung zu senden. Müssen wir evtl. woanders hingehen? Genügt es, die Veranstaltung zu streamen?

Fakt ist, dass es Leute gibt, die eine solche Veranstaltung heben wollen. Fakt ist auch, dass viele mithelfen müssen, damit die Realisation stattfinden kann.

Im Feedbackbereich meines Programmes hier erwarte ich zunächst einmal Stimmen zu dieser Idee. Hinzu kommt, dass wir noch nach einem zündenden Namen suchen. Alle sind eingeladen!

Jedenfalls bin ich gespannt, was daraus wird.

Zunächst einmal müssen wir wissen, wer gerne an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchte und dann sollte es jemanden geben, der diese Anmeldungen kanalisiert und verwaltet.

Samstag, 6. November 2004

Mit meinem Vornamen Wolfgang bin ich eigentlich ganz zufrieden, wenngleich man sich mittlerweile als 'alter Sack' ausweist, wenn man diesen germanischen Namen trägt. Jetzt fand ich im Netz den Beweis für diese Aussage. Eine Grafik, die beweist, dass ich auf jeden Fall einen Mainstreamnamen bei meiner Geburt bekam. In den 40er Jahren und gar noch zu Beginn der 50er Jahre lag der Name Wolfgang wohl lange Jahre auf Platz 1 in der Beliebtheitsskala. Davor und danach ging es jedoch stark berab.

Die grafische Darstellung!!

Bedeutung
Wolfsgänger bzw. “Krieger in Tierverkleidung”

Der heilige Wolfgang ist der Patron der Zimmerleute, Holzarbeiter und Hirten

Herkunft
deutsch

Namenstag
31. Oktober

Beliebtheit
Zwischen 1942 und 1957 gehörte Wolfgang in Deutschland zu den häufigsten Vornamen und nahm um 1950 häufig den Spitzenplatz ein.

Wieso ich ein Krieger in Tierverkleidung sein soll, ist mir bisher auch nicht klar geworden. Auch meine Patronage für Zimmerleute, Holzarbeiter und Hirten ist zu überdenken. Ich könnte mir vorstellen, dass man bei der Überarbeitung auch eine Patronage für alle Programmierer übernehmen könnte.

Wieso ich plötzlich auf so einen Schmarrn gestossen bin? Ich will für den PDA ein Programm erstellen, mit dem man ruckzuck Namen nach ihrer Bedeutung aufrufen kann.

Dann passiert es eben bei der Recherche, dass man mehr erfährt, als man am Anfang eigentlich wollte.

Samstag, 16. Oktober 2004

Man sollte nicht zu sehr über etwas schimpfen, wenn man nicht die neueste Version geladen hat.

Bei dem unten beschriebenen Bluetooth Pico Plug fehlte ganz einfach ein Update. Nachdem dieses nunmehr in den Speicher geflasht wurde, ist meine Welt wieder (fast) in Ordnung.

Jedenfalls kann ich die Daten von Lallus empfangen und kann vom ipaq aus Befehle senden. Jetzt macht die Angelegenheit wenigstens Sinn. Jetzt erkennen sich die Geräte auch im Sekundentakt. Vorher hat das bis zu 40 Sekunden gedauert.

Die Welt ist auch deshalb wieder in Ordnung, weil nun wahrlich -ich- nicht der Schuldige war. So einfach kann man zufriedengestellt werden.

Freitag, 15. Oktober 2004

In den Gästebüchern wird wieder häufiger nach dem ehemaligen programm Medidat gefragt, das ich wegen eines Abmahnverfahrens vom Server nehmen musste. Da ich das Programm für private Zwecke noch sehr gut benutze, soll es hier jetzt wieder eingestellt werden. Natürlich wurde der Programmname geändert. Es heisst jetzt tadideM.vb und hat einige Neuerungen erfahren.

Das tadideM - Programm mit der Anzeige des Blutdrucks !!

Das tadideM - Programm mit der Anzeige des Blutzuckers !!


Das Programm tadideM.zip (55KB) downloaden.

Zum Betrieb des Programms müssen die evB Runtimebibliotheken geladen sein.

Dienstag, 5. Oktober 2004

Das hatte ich vergessen, einzustellen. Daher der etwas veraltete Einstelltermin. Pardon!

Mittlerweile habe ich es bis nach Garmisch geschafft. Dieses Jahr war nicht besonders urlaubsfreundlich, so dass ich noch 27 Tage Urlaub habe. Ich könnte eigentlich fast bis zum Jahresende verschwinden.

Dieses Mal hab ich mir als Aufgabe gestellt, eine perfekte drahtlose Kommunikation mit Lallus und dem PC und natürlich auch mit dem Ipaq zu installieren. Das Ganze sollte über Bluetooth stattfinden. Denn schliesslich hat man das Protokoll ja auch für solche Zwecke erfunden.

Es soll also eine serielle Kommunikation zwischen einem Gerät und Lallus hergestellt werden, die vorher mit einem Kabel bestens und problemlos funktionierte.

Als Bluetooth - Empfänger/Sender habe ich mich auf den Pico Plug eingeschossen, den ich bei Ebay für 15 euro gesteigert habe. Bei Conrad fand ich ihn noch in den Listen für sage und schreibe 229 euro.

Vor allem für Anwendungen, die z.B. einen mobilen Roboter als Mittelpunkt haben, wünscht man sich eine kabelfreie Verbindung. Es gibt nichts störenderes als ein Kabel zwischen der Maschine und dem Computer. Also sollte Bluetooth genau das richtige Werkzeug sein. Dachte ich.

Ich sollte vorwegschicken, dass es mir vor einiger Zeit gelungen ist, meinen Computer am Schreibtisch als Master mit dem Laptop im Wohnzimmer per Bluetooth zu verbinden. Auch die Verbindung Ipaq mit dem Master konnte vorzüglich für das Lesen von emails (vor allem auf der Toilette) genutzt werden.

Diese Vorrede nur, um zu kennzeichnen, dass ich durchaus kein Bluetooth-Greenhorn bin.

Jetzt kommt der Pico Plug. Dass es sich dabei um ein innovatives Gerät handelt, wird mir auf Schritt und Tritt mitgeteilt. Nur, es fällt einem schwer an die Innovation zu glauben, wenn nichts funktioniert. 'Nichts' ist übertrieben, denn ich empfange durchaus Meldungen von Lallus - nur es weiss keiner so recht, wie lange das gutgeht, ich kann auch die Leuchtdioden bei Lallus einmal einschalten - und dann nie wieder.

Ich will ja nicht als Bluetooth - Spielverderber dastehen - doch es kann auch nicht angehen, dass ich immer die Schuld bei mir suchen soll. Schliesslich mache ich serielle Kommunikation seit Anbeginn der Computertechnik.

Wenn dieser Pico Plug die Kabelfunktion übernehmen soll, dann bitte sehr - warum tut er es nicht? Habe ich da etwa einen Wackelkontakt in dem drahtlosen Kabel? Oder sollte ich bei Ebay ein Bluetoothkabel steigern in Analogie zu dem WLAN Kabel, das immerhin 3 Euro brachte?

Wenn ich nach rechts sehe, so sehe ich den Pico PLug so vor sich hinblinken. Gelbe Leuchtdiode im Halbsekundentakt. Was das bedeutet? Der arme Kerl ist ohne jeglichen Anschluss. Jetzt schalte ich ihm die serielle Schnittstelle von Lallus (per Kabel) zu und schon reagiert der Pico Plug. Das Blinken hört auf.

Jetzt kommt der Ipaq. Seine Bluetoothfähigkeiten sollten ausreichen, um eine Verbindung herzustellen. In der Tat, das Bluetoothsymbol Pico Plug wird grün, was so viel bedeutet: ist jetzt aktiviert. Auch die Leuchtdiode vom Pico Plug wird grün. Jetzt lade ich ein selbstgeschriebenes Terminalprogramm, das den Port 8 nutzt, um in Kommunikation mit Lallus zu treten. Port 8 - das wurde mir irgendwie einmal vom Pico Plug mitgeteilt.

Alles klingt gut, alles funktioniert - doch es kommen keine Daten vom Pico Plug. Obwohl der Pico Plug eigentlich einen guten Eindruck macht: Mittlerweile wurde die Leuchtdiode 'grün', was zum Ausdruck bringt, dass eine Verbindung hergestellt ist. Auch dann, wenn Lallus seine Uhrzeit sendet (alle 5 Sekunden), geht der Pico Plug in die Knie und leuchtet anschliessend wieder grün. Irgenwie scheint er es zu machen: er sendet. Doch ich empfange nichts.

Auch das ist falsch - ich empfange manchmal nichts und manchmal doch etwas - nur weiss niemand, wie lange man etwas empfängt. Das kann 5 Sekunden oder auch 5 Minuten oder gar 5 Stunden gutgehen - es kann niemand vorhersagen.

Und dann erwischte ich mich wieder dabei, dass ich die Schuld an der Misere wieder mir oder der Situation gegeben habe. Vielleicht wird dieser arme Pico Plug vom Computer oder von irgendetwas anderes gestört. Es ist ja nun Funk, der da stattfindet. Ich bin also vom Laptop weggegangen und habe das Ganze draussen im Garten arrangiert. Das Ergebnis war allerdings genauso beschissen.

Ich habe ganz vergessen, dass ich auch mit dem iPAQ über den Pico Plug im Lallus etwas steuern kann. Es ist mir gelungen, eine grüne Leuchtdiode einzuschalten. Aber nur einmal und nie mehr wieder - es sei denn, ich reboote alle Teile, dann geht es wieder nur einmal.

Ich bin mir noch nichtganz sicher, wer das Bluetoothschwein ist. Entweder der Ipaq, die COMMControl oder der Pico Plug.

Fazit: Ich bin auf jeden Fall Schuld an der Misere. Gut, dass ich in meinem Koffer noch ein serielles Kabel gefunden habe. Einstecken und es funktioniert - alles.

Mein Verdacht erhärtet sich: Bluetooth wurde von Telefonleuten erfunden und ausgearbeitet - das muss nicht unbedingt beim Computer funktionieren.

Übrigens, meine Wohnzimmerverbindung über BT klappt auch nicht mehr. Bluetooth - Ich möchte die blauen Zähne irgendwie nicht mehr sehen, die scheinen irgendwie dilletantisch programmiert zu sein. Damit waren meine 15 Euro immer noch zu teuer, wobei ich Glück hatte, dass ich nicht bei Conrad für 229 euro kaufte. Das ist wohl der einzige Gewinn.

Mittwoch, 22. September 2004

Ich war heute auf dem 2. Deutschen Anti Spam Kongress in der IHK in Köln. Man hatte mit 250 Teilnehmern gerechnet, doch es wurden 500. Das Thema, so scheint es, ist interessant genug, um vielen Menschen Ideen und Ausblicke zu liefern. Alle vorgestellten Lösungsversuche sind Ansätze; doch werden sie sicherlich in aller Kürze wieder umgangen werden. Dafür ist ganz einfach die Kreativität zu gross.

Natürlich wurde ich von vielen Teilnehmern angesprochen, die mich nach den Gründen der Einstellung der Sendung fragten. Keiner wollte es so recht verstehen. Und gerade jetzt, wo die Technik sich verselbständige brauche man ein solches aufklärendes Organ wie den Computerclub.

Natürlich tut das schon gut, wenn so etwas massiv zu hören bekommt. Es trifft auch meine Meinung, dass in der heutigen Zeit eine aufklärende Sendung vom Schlage des Computerclubs in die Szene gehört.

Vielfach wurde ich gefragt, ob wir nicht wieder aktiv werden wollten - vielleicht bei einem anderen Sender. Man hat uns die volle Zustimmung zugesichert - einige wollten gar, dank ihrer Position mit Geld und Ideen zur Seite stehen.

Klingt alles sehr gut - doch wie soll das Ganze aussehen. Wenn ich in meinem Gästebuch nachlese, so wird in den letzten Tagen viel über Wolfgang Rudolph diskutiert. Vor allem steht die Untätigkeit in seinem Webauftritt im Vordergrund.

Wenn ich ehrlich bin, so glaube ich, dass Wolfgang Rudolph ein tiefes Loch durchschritten hat. Wir haben nie in Wirklichkeit darüber gesprochen. Vielleicht sollte ich es hier auch gar nicht posten. Doch ich glaube, dass er von der Absetzung der Sendung tiefer getroffen wurde als z.B. ich (der natürlich auch sehr darunter litt). Doch ich hatte meinen Redakteursposten und hatte keinerlei finanzielle Einbussen zu beklagen. Festangestellt ist festangestellt.

Anders sieht es da bei Wolfgang R. aus. Er ist freier Mitarbeiter und wird für erbrachte Leistungen bezahlt. Wenn dann die Situation eintritt, dass keine Leistung im gleichen Umfang benötigt wird, so geht das auch aufs Portemonnaie.

Eigentlich schon brutal - zumal die Zuschauer sich etwas ganz anderes wünschten.

Von diesem Augenblick war auch seine Webkamera defekt - obwohl er sicherlich 20 oder noch mehr Kameras hat. Irgendwie war er in einem tiefen verweigernden Loch, eine blöde Situation.

Die Servicezeit: Technik war kein adäquades Produkt, für das es sich lohnt, kreative Vorschläge zu entwickeln. Hier ist durch die Sendezeit ganz einfach ein bestimmtes Niveau vorgegeben. Alles muss verständlich und applizierbar sein.

Seit einiger Zeit nun entdecke ich ein Auftauen bei Wolfgang R.. Er will wieder etwas bewegen und das ist gut. Die Sache mit der Webcam ist hier ein Relikt, das sich ergeben hat. Beim Abschluss einer Versicherung wurde er gefragt: "Sie wollen also zeigen, wann Sie zu Hause sind und wann nicht".

Der Blick auf den eigenen Hof mit Wohnmobil und Jeep ist nicht gerade angetan, das Haus sicherer zu machen. "Wohnmobil weg - Jeep weg - also Rudolph weg.

Der letzte 8. Sinn hat dies ja auch zum Thema gehabt und das ist gut so. W.R. kann eigentlich sehr viel mehr. Deshalb wundert es mich ein bisschen, dass er noch keine neue Lösung im Netz laufen hat. Wie gesagt - an den Kameras kann es nicht liegen - davon hat er genug.

Er hat auch einen Container in der Nähe seines Wohnortes, in dem er Umweltbelastungen misst. Warum spielt er die Messwerte nicht live ins Netz? Warum hängt er nicht eine Kamera in seinem Dorf an eine exponierte Stelle und speist sie mit Solarstrom, sendet per irgendeinem Protokoll (als Funkamateur dürfte einem da etwas einfallen) die Bilder nach Hause, um sie ins Netz zu stellen. Damit wäre man dann elegant aus der Einbrucharie raus.

Aber warum mache ich mir so viele Gedanken? Es geht mir einfach darum, dass W.R. seine unglaublichen Fähigkeiten wieder entdeckt, um spielerisch und ernsthaft zugleich Technik einsetzt, die alle, die es interessiert, ein Stück weiterbringt. Es ist in der Tat nicht trivial, dass man als Technikbegeisterter alles selbst entwickeln und verstehen kann. Die pädagogischen Fähigkeiten von W.R., dem es gelingt, in wenigen Minuten komplizierte Dinge einfach zu erklären, sind nicht zu kopieren.

Mir scheint es so, das W.R. bald wieder zur alten Form auflaufen wird und sich irgendein Thema zur Brust nehmen wird, um eine Öffentlichkeit zu informieren. Das war sein Job, das ist sein Job. Ich glaube, dass wir in den immerhin 22 Jahren immer ehrlich und kompetent versucht haben, dem Zuschauer zu begegnen. Dass Moderatoren selbst löten können und evtl. die Kräfte Erde / Mond selbst bestimmen können, ist selten oder besser: unmöglich geworden. Alles ist flach und ohne Ecken.

Jetzt habe ich eine Menge vom Herzen geredet - vielleicht hätte ich das schon vorher machen sollen. Doch es gab Regularien, die es angebracht erschienen liess, die 'Schnauze' zu halten..

Doch was machen wir jetztnach all diesen Feststellungen. Ich wünsche mir, dass W.R. wieder in sein altes Metier mit Elan einsteigt. Ich wünsche mir, dass es noch genügend Leute gibt, die sich ein Comeback einer irgendwie gearteten Sendung wünschen. Ich wünsche mir, dass alle, die uns ihre Mitarbeit angeboten haben, auch dazu stehen. Ich wünsche mir, dass wir mit unseren Zuschauern wieder ein kreatives Verhältnis bekommen, bei dem wir auf die Wünsche reagieren und bei dem wir wieder Themen ausgraben, die sich gewaschen haben - von denen man vielleicht erst in einem Jahr die Tragweite erkennt.

Die Frage ist jetzt nur, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können.

Das war jetzt aber eine ganze Menge an persönlichen Aussagen, die in keinem Falle abgesprochen waren. Ich hoffe, dass W.R. die Aussagen liest und sich gestärkt fühlt.

Wenn es so weit ist - ich bin dabei!

P.S. Damit sollten auch die W.R. Diskussionen in meinem Gästebuch zu Ende sein. Schliesslich gibt es jetzt ein neues Thema.

Freitag, 16. September 2004

Ich muss mal wieder etwas darüber sagen, welche Probleme es mit der Vervielfältigung der Computerclubsendungen evtl. auf DVD gibt. Im Gästebuch und im Feedbackbereich ist da ja jetzt der Teufel los, was das angeht.

Folgende Probleme treten auf: Die ersten Folgen des Computerclubs starteten ja in den frühen achtziger Jahren. Das ist auch der Knackpunkt für die Weitergabe solcher Sendungen.

Da die Erstellung einer Sendung mit verschiedenen Personen geschieht, die ein Urheberrecht der Mitarbeiter nach sich zieht, gibt es das Problem, dass dieser Mitarbeiter durch seinen Arbeitsvertrag die Rechte abgigt für alle bekannten Formen der Vervielfältigung. Zum Beispiel sind die Kameraleute, der Regisseur, die Moderatoren Urheberberechtigte.

In den frühen 80er Jahren war das Kopieren von Videomaterial auf CD oder DVD einfach unbekannt, (es gab ja noch gar nicht diese Technik), so dass selbst der WDR keine entsprechenden Rechte besitzt. In Praxis: Will man eine CD oder DVD gewerblich erstellen, die Video / Audiomaterial dieser angesprochenen Zeit hat, so muss man alle Beteiligte ansprechen und deren Genehmigung einholen.

Im Jahre 1989 oder 1990 erschien in der Fachzeitschrift für Kameraleute Der Kameramann ein Artikel, in dem die Möglichkeit der Portierung von Videomaterial auf CD beschrieben war.

Dieses Datum nehmen die Juristen, um das Bekanntsein dieser Technologie vorauszusetzen. Ab diesem Zeitpunkt gibt der Urheberberechtigte seine Zustimmung dem WDR, auch Weiterverwertungen in verschiedenen technischen Medien vorzunehmen. Für unsere Jubiläums CD, die wir in der zweiten oder dritten Computernacht vorstelllten (ich weiss es schon nicht mehr genau), haben wir das Procedere durchgemacht. Es dauerte mehr als 4 Monate, bis alle Zustimmungen vorlagen. Schön war zumindest, dass keiner das Vorhaben durch ein "Nein" gestoppt hat.

Soweit erst einmal zur Information. Es kann also sein, dass man sich das Kopieren von alten Sendungen aus dem Kopf schlagen muss.

Mittwoch, 15. September 2004

Eigentlich gibt es im Moment nicht viel Neues zu berichten. Ich habe mich ein bisschen darum gekümmert, was man mit den alten Computerclubfolgen anfangen kann. Noch habe ich keine generelle Freigabe, die Sendungen für den WDR auf andere Datenträger zu kopieren, um evtl. alle Folgen anzubieten. Viele Zuschauer fragen da mittlerweile nach.

Die 400 Sendungen liegen bei mir mit 109 GByte auf der Platte. Allerdings in einer recht mässigen Qualität. Das sind dann immerhin über 150 CD's.

Bei 4.7 GB DVD's sind es auch noch über 20 Stück. Bei den neuen Formaten mit 8.5 GB gibt es auch noch fast 13 DVD-Scheiben.

Ein Zuschauer meinte sogar, man solle die Inhalte auf eine 120 GB - Platte kopieren. Das wäre wahrscheinlich mittlerweile am günstigsten.

Mittlerweile habe ich einmal für den PDA ein bisschen herumgespielt. Wenn man die 300 MByte einer 30 min Folge herrunterrechnen lässt, so kommen bei einer annehmbaren Qualität bei 226 KHz sampling immerhin noch 54 MByte zusammen.

Konvertiert man den avi-file mit DIVX zu einem pocketpc file in einem sehr kleinen fenster, so kommen noch 23 MByte pro Folge heraus. Man kann sich das ansehen, doch Freude macht es nicht.

Also rechne ich und rechne ich und probiere so einiges durch. Vielleicht kommt da ja was vernünftiges heraus.

Es gab mal eine Zeit, da dachte man, dass man mit einer 1GB CF-Card wohl auskommen würde. Die Zeit ist vorbei. Wenn ich irgendetwas Neues abspeichern will, dann muss ich irgendetwas löschen. Meistens trifft es einen MP3 - File.

Anfang der Woche war dann die neue WIKIPEDIA - Version für PDA's im Netz. Die alte Ausgabe belegte 120 MByte auf dem Speicher. Jetzt geht es schon heftiger zur Sache: 212 MByte sind angesagt.

Ich musste schon ein bisschen stärker in die MP3 - Files eingreifen. Schade, man sollte eine 16 GB Karte haben, wie sie wohl auf der photokina vorgestellt wird.

Das WIKIPEDIA - Projekt finde ich so phantastisch, dass ich dafür jeglichen Speicherplatz freiräume. Man hat online alle Informationen und offline alle Informationen ab einem bestimmten Datum. Mittlerweile ist die Wissensbasis so ungeheuerlich gross, dass man auf (fast) alle Fragen eine Antwort bekommt.

Morgen zeigen wir in der Servicezeit Technik einen Beitrag zur Wikipedia.

Donnerstag, 2. September 2004

Was lange währt wird endlich gut. Vor ein paar Tagen bekam ich in der Redaktion den Rechner, den ich vor ca. 1 Jahr bestellt hatte. Die Bestellung, eine sogenannte Bedarfsanforderung, lief lange innerhalb des Hauses herum, weil wohl einige Besonderheiten das wachsame Auge aufhorchen liess. (Ein Auge, das aufhorcht!).

Zum einen war in der Bestellung von 2 Netzwerkkarten die Rede. Halt!! Was ist hier geplant? Bis es dann abgeklärt war, waren 3 Monate vorbei. Ich musste schwören, dass ich nicht die Absicht habe, das WDR - Netz damit anzuknabbern, (obwohl es auch gar nicht so einfach ginge, da die MAC-Adresse abgefragt wird.)

Dann war der nächste Stolperstein: auf der Bestellung stand: ALDI, LIDL, PLUS - Konfiguration. Damit hatte ich dann voll ins Schwarze getroffen. Was soll das denn sein, hiess es in mehreren Nachfragen. So etwas haben wir nicht.

Als ich dann erklärte, ich möchte einen ebensolchen Computer im Büro haben, wie ihn viele Zuschauer zu Hause stehen haben, wurde es etwas klarer.

Jedenfalls seit ein paar Tagen ist er da: FSC, 3,4 GHz, 160 GB, 512 MB, Grafik 64 MB, DVD Brenner und Laufwerk, Cardreader und 1 Netzwerkkarte für DSL, XP-Pro.

Und dann ging es gleich richtig los. Einschalten - nichts tat sich am Monitor. Monitor kaputt? Am anderen Rechner angeschlossen - er tat es. Rechner kaputt? Anderer Monitor am Rechner angeschlossen - er tat es.

Es stellte sich dann folgender Fehler heraus: Der neue Monitor hatte ein Kabel beigelegt, das im Netzteil des Computers angeschlossen wird. Dies ist manchmal ganz hilfreich, da man beim Ein- und Ausschalten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Beide Geräte gehen eben an oder aus.

Offensichtlich wollte das Netzteil aber nicht so wie der Monitor. Ersetzte man das Netzkabel mit einem direkten Zugang zur normalen Steckdose, so war alles in Butter.

Schöne neue Computerwelt.

Der Anschluß eines zweiten Monitors verlief dann aber völlig unproblematisch. Und es ist eine tolle Sache. Ich habe da noch einen LCD rumstehen. Drei wäre noch schöner. Mal sehen, ob ich das noch hingebogen bekomme.

Von Matrox gibt es jedenfalls die entsprechenden Grafikkarten.

In der Zwischenzeit hatte Archibald, der Rechner mit allen Computerclubsendungen, seinen Geist aufgegeben. Irgendwie war das BIOS abgefackelt. Mühsam kopierten wir die einzelnen Festplatten auf den neuen Rechner, bis uns einfiel, dass wir ja auch die Platten komplett in den Neuen einbauen könnten.

Dies ist mittlerweile geschehen und somit habe ich jetzt 280 GByte im Rechner installiert.

Zwischendurch schaue ich jetzt mal wieder die eine oder andere Sendung stichprobenhaft an und muss oftmals schmunzeln. Wir haben da zum Teil schon tolle Sachen verbrochen. Und ein bisschen Wehmut kam natürlich auch auf. Was könnte man heute für schöne Themen aufbereiten, ...... aber leider nur Konjunktiv. Aber wer weiss, was passiert, wenn die Lust am Tun wiederkommt, wenn die Lähmung durch Aktivität abgelöst wird?

Freitag, 13. August 2004

Was mich da geritten hat, weiß ich gar nicht mehr so genau. Irgendwie stieß ich auf ein Programm, das den Biorhythmus anzeigt. Es ist lange her, dass wir auf unseren kleinen Computern der Anfangszeit diese Problematik darstellten. Es gehörte fast zur Pflicht, dass man irgendwann einmal eine Analoguhr, einen ewigen Kalender und eben den Biorhythmus programmiert hatte.

Nach zwanzig Jahren musste ich erst mal darüber nachdenken, was dieser Biorhythmus eigentlich darstellen soll. Für das Programm wollte man 6.99 € kassieren. Das war mir doch zu viel für den Quatsch und so begab ich mich wieder daran, es selbst zu programmieren. Was dabei herausgekommen ist, kann sich -gegenüber Biowin sicher sehen lassen, es wird sogar eine Biokurve mehr gezeichnet. Im Infoteil des Programms ist eine Menge über den Biorhythmus geschrieben. Er soll ja wissenschaftlichen Prüfungen standhalten - meinen wenigstens die Erfinder.

Es wird eine 'körperliche", 'seelische', 'intellektuelle' und 'intuitive' Kurve gezeichnet.

Ganz kurz zur Erklärung. Ein Dr. Wilhelm Fließ (1858-1928) aus Berlin hat im letzten Jahrhundert eine Entdeckung gemacht: eben den Biorhythmus. So wie es Mondzyklen, Menstruationszyklen usw. in der Natur gibt, so soll es auch zum Beispiel einen körperlichen Zyklus geben. Dieser Zyklus liegt bei 23 Tagen, der seelische bei 28 Tagen, der intellektuelle bei 33 Tagen, der intuitive bei 38 Tagen. Sie wiederholen sich seit der Geburt im gleichen Raster.

Durch die verschiedenen Tageszyklen kommen natürlich jeweils andere Kurvenformen zustande. Es ist schon ganz lustig, die Ergebnisse zu beobachten.

Zum Glück ist meine 1GB Speicherkarte als Austausch wieder da. Navigationssystem, Wikipedia und paar MP3 und schon sind wieder 600 MB voll.

Wenn oft genug das Wort Biorhythmus schreiben muss, so kommt man schnell auf die Idee, eine Rechtschreibreform einzuführen. Gab es da nicht eine neue Schreibweise? Rütmus oder so? Doch Word kennt nur die althergebrachte Schreibweise Rhythmus.

Software für den PDA !!


Das Biorhythmusprogramm Marke Eigenbau. Der eingegebene Geburtstag gehört übrigens zu Papst Johannes Paul II.

Hier geht es zum Download des Programmes:
Das Programm biorhythmus.vb (30KB) downloaden.

Die Runtimebibliotheken für EVB müssen geladen sein!! (siehe weiter unten)

Weitere PDA - Programme.

Montag, 9. August 2004

Das Sommerwetter lässt die Aktivitäten etwas sinken Wer denkt bei diesen Temperaturen schon an das Internet? Offenbar ging mir am Samstag die Sonne so sehr auf das Gehirn, dass ich selbst die einfachsten Regeln außer Acht gelassen habe: ich rannte voller Elan gegen eine Straßenlaterne, die natürlich bei dieser Begegnung siegte.

Meine Aufmerksamkeit lenkte ich kurz vorher auf eine Baustelle auf der anderen Seite der Strasse. Dort wurden neue Fenster eingebaut - offenbar war das Interesse größer als der Gedanke an die Verkehrssicherheit. Jedenfalls machte es einen kräftigen 'Bums' und ich spürte, dass jetzt etwas passiert war.

Der Schmerz am nächsten Morgen führte mich in die Ambulanz des nächsten Krankenhauses. Dort gab es dann das übliche Prozedere: röntgen. Gott sei Dank: keine Rippen sind gebrochen. Doch der Schmerz ist immer noch so aktuell, dass ich am liebsten gar nichts mehr tue und da eignet sich am besten der Computer als ruhiger Sitzplatz.

Ergebnis des Hausarztbesuchs heute: ich bin bis nächsten Dienstag nächster Woche krank geschrieben und habe jetzt viel Zeit, das Internetprogramm etwas zu aktualisieren. Der Stand der Dinge bezüglich der CF - Karte: sie ist unterwegs zum Austausch. Ich hoffe, dass sie bald wieder eingesetzt werden kann.

Wie lächerlich schon bald die 1 GB Kapazität sein kann, beweist diese Meldung von heute:

Autor: Golem.de
Datum: 09.08.04 11:39

Das taiwanesische Industrial Technology Research Institute (ITRI) will in Kürze
zusammen mit einigen Herstellern aus Taiwan ein neues Speicherkartenfromat auf
den Markt bringt. Die Karten von der Größe eine SD-Card sollen Kapazitäten von
bis zu 2 TByte aufweisen, berichtet die DigiTimes.

http://www.golem.de/0408/32869.html

Herrliche Zeiten brechen an - aber ich warte erst einmal ab, mit welchen Werten die Karten auf den Markt kommen. Das hätte ja immense Konsequenzen! Man könnte ja alle Festplatten wegwerfen. Also abwarten: schon 2005 soll es ja losgehen.

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Software für den PDA !!


So sieht ein gut funktionierender Akku nach 70 Minuten Laufzeit aus. Er besitzt noch 83 % Ladung.

Wer einen PDA besitzt, der kennt auch die bange Frage: "Wie gut ist denn eigentlich noch der Akku?". Um sich einen optischen Überblick über die Qualität des Akkus zu machen, habe ich ein kleines Programm geschrieben, das die Arbeit abnehmen kann. Die Prozente der Ladung werden minütlich abgefragt und grafisch dargestellt. Dabei dieht man dann das Verhalten des Akkus. Sinkt die Kurve zu schnell ab und ereeicht zu schnell kleine Prozentwerte, so ist etwas im Argen,

Aber nicht nur zur Kontrolle der Qualität kann das Programm eingesetzt werde. Es kann auch die Fragen beantworten:

"Was bedeutet eigentlich eine helle Displayeinstellung für den Akku?"
"Was bedeutet der Betrieb des MP3 Players in punkto Akku?"
"Wie lange schafft es der Akku, wenn die Beleuchtung ganz heruntergefahren wird?"
"Was bedeutet es, wenn eine WLAn - Karte, eine GPS - Karte usw. eingesteckt ist?"
Weitere Fragen werden jedem Besitzer eines PDA einfallen.


Eine abgespeicherte Datei, die über 4 Stunden aufzeichnete. Am Anfang war das Gerät noch ca. 40 min am Ladegerät, dann begann die Entladung, nach 250 min wurde es wieder ans Ladegerät angeschlossen.

Die Messwerte können in entsprechenden Dateien abgespeichert und später wieder angezeigt werden.
Damit man später wieder den Messzustand feststellen kann, kann man der Datei eine Infozeile, wie
"hellste Displaystufe, WLAN - Karte, SD - Karte"
mitgeben. Sie wird bei Ansicht der Datei wieder eingeblendet.

Damit das Programm lauffähig auf den PDA's mit mobile 2003 ist, müssen die entsprechenden Runtimebibliotheken geladen sein. Man erhält sie hier:
http://msdn.microsoft.com/mobility/prodtechinfo/platforms/windowsmobile/
downloads/evb_eula.aspx

Achtung! Aus Darstellungsgründen wurde hinter windowsmobile/ ein Zeilenumbruch eingefügt. Darauf achten, dass der Link komplett in dem Adressfenster steht.

Hier geht es zum Download des Programmes:

Das Programm Akkugrafik.vb (30KB) downloaden.

Ein Tipp!
(soll ich ihn wieder mit einem p schreiben? - das doppelte p widerstrebte mir am Anfang)

Will man dieses Programm mit einem Shortcut aufrufen und auch ein eigenes Icon dafür benutzen, so muss man bei Programmen, die mit EVB erstellt wurden, einen Trick anwenden.

Da die lauffägigen Programme mit .vb enden, stellen sie keine .exe Dateien dar. Sie können kein eigenes Icon mit sich führen. Schreibt man in C++ ein Programm, das das .vb - Programm lediglich aufruft, so kann man mit eigenen Icons arbeiten.

Das Programm Akkugrafik.exe (5KB) downloaden.

Wie geht man jetzt vor? Ich habe nämlich festgestellt, dass die wenigsten PDA-Benutzer wissen, wie man auf einfache Art eine Verknüpfung herstellt.

Am besten man legt irgendwo auf einer Speicherkarte ein Verzeichnis Akkugrafik an. In dieses Verzeichnis legt man neben der Datei akkugrafik.vb auch akkugrafik.exe. Dann klickt man die exe-Datei an und wartet, bis das Popupmenu kommt. Jetzt kopiert man die Datei und man geht über den Dateimanager in das Windowsverzeichnis des PDA's. Über das Unterverzeichnis Startmenü kommt man an die abgespeicherten verknüpften Programme. Hier kann man jetzt entweder eine eigene Rubrik als neuen Ordner anlegen und dann die kopierte exe - Datei dort als Verknüpfung einfügen einfügen.

Windows erweitert den Eintrag dann mit Verknüpfung mit akkugrafik.

Da das später etwas blöd aussieht, sollte man den Eintrag umbenennen in akkugrafik.

Die älteren Meldungen habe ich wieder auf eine eigene Seite gepackt, die am Ende dieser Seite angewählt werden kann. Solange der Webspace es hergibt sind die alten Seiten aktiv

Warning: readfile(aktuell_alt.htm): failed to open stream: No such file or directory in /WWWROOT/78348/htdocs/aktuell9_home.php on line 648

 
   

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