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Aktuelles - was gerade so das Herz und den Kopf bewegt.


Auf dieser Seite soll immer das stehen, das im Moment als aktuell betrachtet wird
Das kann mal dies oder jenes sein.

Dienstag, 20. Juli 2004

Seit ein paar Tagen bin ich an einem Problem dran, das mir jeglichen Glauben an die Computer raubt. Seit ca. 4 Jahren habe ich eine CF - Card mit 1 Gigabyte Kapazität. Das war damals sensationell und kaum zu bezahlen.

Diese Karte wurde zu meinem wichtigsten Datenträger. Neben der Navigationssoftware sind viele MP3's und nahezu alle Programme, die ich irgendwann einmal für den PDA entwickelt habe, gespeichert.

Gerade noch 200 MB sind frei. Seit einiger Zeit nun weigert sich die Karte das zu tun , was sie tun soll. Z.B. kann ich keine neuen Dateien auf der Karte speichern. Zum anderen kann ich zwar Dateien löschen, doch bei der nächsten Explorersuche sind die Dateien alle wieder da.

Das geht sogar soweit, dass ich die Karte formatieren kann - danach lacht sie sich kaputt: alles ist noch da.

Da erinnert man sich an das gute alte DOS. Da gab es doch den Befehl chdsk, irgendwie mit folgenden Parametern wie /F und /X. Ausprobiert und siehe da: die Prüfung läuft wunderbar bis 29% erreicht sind. Dann ist Schluss.

Jetzt überlege ich hin und her, wie ich der Karte wieder Leben einhauchen kann. Früher konnte man ja mal mit FDSK /MBR den Master Boot Sektor neu schreiben. Das hat oft bei Virenbefall geholfen. Doch dieser DOS - Befehl ist bei meinem win2k nicht enthalten.

Dann kam die Idee auf, ein FreeDOS zu laden. Da es sich hierbei aber um einen ISO - File handelt, bei dem man das Betriebssystem DOS dann von CD lädt, könnte ich danach wieder die Karte über USB nicht lesen. Das gab es eben bei DOS noch nicht.

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass ich der Karte nur zu Leibe rücken kann, wenn ich das Ganze über Linux betreibe. Ich muss mal wieder die Knoppix CD einlegen und das oben angesprochene probieren.

Kann sein, dass ich nachher ohne cf - karte dastehe. Dann muss eben ebay oder snogard herhalten.

Hat da jemand vielleicht bessere Ideen zur Rettung einer CF-Card??

Samstag, 10. Juli 2004

Da ist der Link, der plötzlich verschwunden war. Klaus Hirschelmann hat ihn entdeckt. Danke.

http://msdn.microsoft.com/mobility/prodtechinfo/platforms/windowsmobile/
downloads/evb_eula.aspx

Achtung! Aus Darstellungsgründen wurde hinter windowsmobile/ ein Zeilenumbruch eingefügt. Darauf achten, dass der Link komplett in dem Adressfenster steht.

All die, die gerne mit meinen PDA - Programmen herumspielen wollen, liefert diese Adresse die nötigen Runtime Bibliotheken für Windows Pocket PC 2003. Wenn sie einmal geladen und installiert sind, dann können die in eVB geschriebenen Programme laufen.

Freitag, 9. Juli 2004

Das ist ein typisches Cut- und Pasteproblem, das mir da widerfahren ist. Aus dem Juli wurde am 2. Juli ein Juii. Und dann kopiert man das einfach weiter und weiter - bis es einem Leser auffällt.

Dass die alte Hobbythek von 1975 wiederholt wurde, habe ich am nächsten Tag zu spüren bekommen. In der Kantine wurde ich mindestens von 5 Leuten angesprochen, die heute meine "schönen schwarzen Haare" vermissen. Eigentlich müsste der WDR mir Schmerzensgeld dafür bezahlen, dass er diese alten Klamotten als Kult ausstrahlt. Und es ist zunächst einmal kein Ende abzusehen: Es kommen noch 4 Ausgaben mit mir. Zaubern, Wein machen, Brot machen und das nächste hab ich schon wieder vergessen.

Wer mir also seelische Schmerzen bereiten will, der guckt sich diese Oldies an. Immer miitwochs um Mitternacht. Aber ganz so schlimm ist es doch nicht. Zumindest an die Wein- und Brotsendung habe ich sehr schöne Erinnerungen.

Auch wenn sie bald 30 Jahre alt sind.

Das Projekt Wikipedia ist für mich sehr faszinierend. Was sich da in relativ kurzer Zeit gesammelt hat, ist schon erstaunlich. Und die meisten Artikel, die ich gelesen habe, sind sogar von erstaunlich guter Qualität.

Mittlerweile gibt es auch den Computerclub im Wikipedia und den Wolfgang Back findet man auch in der Datenbank. Für die Servicezeit Technik bereiten wir für den Herbst einen Bericht darüber vor.

Ach so, wenn jemand noch nie etwas über die Wikipedia Idee gehört hat: Viele viele User schreiben und redigieren ein allwissendes Lexikon in quasi chaotischer Manier. Jeder darf reinsschreiben, jeder darf ändern, einige dürfen löschen. Die Inhalte entstehen unter der GNU Lizenz und die Inhalte sollen für alle Zeit kostenlos angeboten werden.

www.wikipedia.de wäre die Adresse zum reinschnuppern.

Sonntag, 4. Juii 2004

Bin ja selbst übberrascht, wie fleißig ich im Einstellen der Programme war. Jetzt sind schon einige Programme ladbar. So ganz bin ich mit dem Procedere noch nicht zufrieden. Da die Programme in EVB entwickelt wurden, werden für spezielle Programmtechniken sogenannte Runtime Bibliotheken benötigt. Zum Beispiel: bei Verwendung einer Picturebox oder einer Grid Control, muss diese gesondert im System angemeldet sein.

Man benötigt sie zwar nur einmal und kann dann alle folgenden Programme benutzen. Doch diese Installationsroutinen haben einen riesigen Nachteil: Sie werden immens dick, was die Kilobytes angeht. Schnell ist auch ein 1 MB und mehr erreicht. Das ist natürlich blöd, wenn jedes Programm jedes Mal diese Dateien mitschleppt.

Bis vor kurzem war unter dem unten angegebenen Link bei Microsoft ein installierbarer File gespeichert, der alle Controls automatisch installierte. Dieser Link ist weg und ich finde (den sicherlich irgendwo noch gespeicherten File) nicht mehr. Ich muss mir überlegen, ob ich eine eigene Routine schreibe, die die Controls meiner Programme installiert.

Im Moment geht es so sicherlich auch.

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Samstag, 3. Juii 2004

Da ist es mir heute doch noch gelungen, ein PDA-Programm einzustellen. Es handelt sich um ein kleines Puzzlespiel, das einigen schon viel Freude bereitet hat.

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Gerade habe ich festgestellt, dass noch ein weiteres Programm auf dem Server liegt, das noch nie mit einem Link versehen war. Auch das ist in ähnlicher Weise auf den PDA zu bringen.

Es dreht sich bei um ein Einheitenquiz, das in einem PDF beschrieben ist.

Zur PDA-Seite (ganz unten)

Freitag, 2. Juii 2004

Es tut mir ja schon wirklich leid, dass ich es nicht hinkriege, einige meiner PDA - Programme auf der Seite zu posten. Doch es gehört so verdammt viel "Nebenbeiaktion" dazu, dass ich immer wieder zurückschrecke. Zunächst einmal: Um die 2003 er überhaupt dazu zu bringen, die Programme interpretieren zu können, benötigen sie Runtimefiles im PDA, um die Programme interpretieren zu können. Diese Runtimebibliotheken gibt es bei Microsoft zum Downloaden. Ich wollte gerade den Link hier veröffentlichen und stellte fest, dass der abgelegte File mit der Adresse korrupt ist. Da fehlt eine Menge. Dennoch schreibe ich ihn hier nieder:

Mittlerweile ist die Adresse wieder komplett - es geschehen noch Zeichen und Wunder.

http://www.microsoft.com/windowsmobile/resources/downloads/developer/evb.mspx

Sorry, das ist doch nicht die richtige site, muss sie noch raussuchen. - sorry Diese Files müssen also im PDA - System eingespielt sein, bevor es losgeht.

Heute waren wir in punkto Wikipedia unterwegs. Das ist schon ein interessantes Experiment, das irgenwann einmal wahrscheinlich alle Server und Plattenspeicher sprengen wird. Wir waren in Königstein bei dem 2. Vorsitzenden dieses nunmehr gegründeten Wikipediavereins, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, Sponsorgelder für den Unterhalt dieser Idee zu sammeln. Es ist schon irrsinnig spannend, wenn man a) sieht, wie die eingestellten Artikel im Sekundentakt verändert und verbessert werden und zum anderen ständig böse Virenangriffe auf die Wikipedia stattfinden. Irgendwelche Idioten versuchen das chaotisch organisierte Wikipedia - System aus den Angeln zu heben.

Montag, 21. Juni 2004

Ja, ich weiß, dass ich lange nichts mehr eingestellt habe. Der Grund liegt einfach darin, dass ich in den letzten Tagen mal wieder etwas programmiert habe und diese Tätigkeit tatsächlich viele Interessen bindet.

In den nächsten Tagen werde ich so nach und nach meine PDA - Programme hier zum DOWNLOAD einstellen. Ich hoffe, dass mein Provider keinen Schreck bekommt, wenn plötzlich der Trafic hoch gehen sollte.

Vielleicht aber interessiert es ja auch gar keinen.

Man müsste eigentlich auch wissen, wofür man die Arbeit machen soll. Ist es mehrheitlich schon das OS 2003, was im Umlauf ist? Oder sind gar noch MIPS und SH3 Maschinen unterwegs.

Ist es eigentlich von Interesse, wenn man erfährt, wie man diese kleinen Maschinen programmieren kann? - oder sind die Anwendungen eher im Fokus?

Muß leider wieder Schluß machen - bis bald.

Donnerstag, 10. Juni 2004

So langsam verstehe ich die Problematik, die viele schon berichteten: je weniger man eigentlich zu tun hat, umso mehr wird der Stress produziert. In den vergangenen Tagen habe ich eigentlich gar nichts richtiges gemacht und war dennoch immer im Full Powermanagement verstrickt.

Weniger, dass ich was sinnvolles getan hätte - aber meine Versuche, ein bisschen Bewegung anzustreben, nehmen viel Zeit in Anspruch. Eigentlich viel zu viel - für die mageren Erfolge, die ich erzielt habe.

Es ist schon ein Kreuz, was man alles so erleben muss. Ich hatte plötzlich einen fürchterlich schmerzenden Fuß. Unten an der Sohle war ein innerer Schmerz zu verspüren - zu sehen war nichts. Ich konnte kaum noch gehen und jammerte schrecklich über meinen Zustand. Der Arzt, dem ich meinen Fuß zeigte,sagte, dass man nichts sehen kann.

Bin mal gespannt, was diese erhellende Prognose kosten wird. Die Masseurin, die das zwar auch nicht gesehen hat - aber die Macke gefühlt hat, machte da schon einen professionelleren Eindruck. Unter grossen Schmerzen wurde meine Sehne im Unterfuß maltraitiert. Wauw - das war schon sehr schmerzhaft.

Nach der dritten Massage stellte sich eine Besserung ein. Ich glaube jetzt, was mir diesen Schmerz eingebracht hat: das neue Fahrrad ist etwas höher in seiner Sattelhöhe und wenn ich irgendwo (vor einer Ampel) warten muss, dann strecke ich den Fuss ungewohnt aus. Dies mag zu dem Problem geführt haben. Einfach überstreckt. Schon schlimm, dass man so eingerostet ist.

Samstag, 29. Mai 2004

Da will ich doch mal schnell das versprochene Bild einstellen. Mittlerweile haben die Geräte ihre Position gewechselt. Nachdem ich feststellte, dass der etrex, wenn er zu nahe am Fahrradcomputer ist, kräftigt radelt, wurde er nach links aussen verfrachtet.

Mit dem etrex radelt man so mit 7,8 bis 8,5 km/h - ohne sich zu bewegen (wenn er zu nahe am Tacho ist). Die Sache mit dem Pulsstillstand des Tachos, wenn der ipaq eingeschaltet ist, hat noch keine Lösung gefunden.

Donnerstag, 27. Mai 2004

Schon wieder sind 10 Tage verstrichen, in denen ich nicht dazu kam, hier etwas niederzuschreiben.

Leider haben wir eine Toten in unerer Umgebung zu betrauern. Archibald, der Rechner, der alle Computerclubsendungen gespeichert hat, hat sich von dieser Welt mit einem kräftigen Elektronikgestank verabschiedet. Das Motherboard dürfte unwiederbrdinglich hin sein. Ich hoffe, dass die Platten noch an einen anderen Computer anklinkbar sind, damit die Daten gerettet werden können.

Eine zweite Niederlage musste ich heute morgen einstecken: meine idee mit dem fahrrad und den vielen Messgeräten ging in die Hose. Ich hatte voller Mühe ein paar Adapter gebastelt, die am Rad die Geräte aufnehmen.

Links der PDA mit der Navigationssoftware. Rechts der etrex als Lieferant der GPS - Signale. In der Mitte der Pulsmesser und der Tacho, beide drahtlos mit Daten gespeist.

Doch die Montage des PDA machte jeglichen Datenverkehr zum Pulsmesser unmöglich.Hier muss ich jetzt noch einmal neu nachdenken. Vielleicht ist die drahtgebundene Lösung doch viel besser.

Ich versuche morgen einmal ein Bild von meiner gewagten Konstruktion einzustellen. Hatte heute keine Lust mehr, in den Fahrradkeller zu gehen.

Wenn mich noch einmal ein Reporter vom Express oder der Bildzeitung mit meinem Equipment erwischt, so wird er wahrscheinlich auf den Auslöser drücken. Vor allem, wenn die Navigationssoftware plötzlich "Bitte rechts fahren" lallt. Die Überschrift in der Zeitung: "Verrückter Elektronikfan in der Innenstadt gesichtet. Passanten wurden verunsichert."

Montag, 17. Mai 2004

DVB-T geht in die Endphase. Heute zeigte man mal, wie das Signal in Zukunft aussehen kann. Ich kam heute erst um 7:30 Uhr dazu, bei mir zu Hause das Signal zu testen. Immerhin - da mir bisher alles, was DVB-T heisst, zu Hause verborgen blieb, jetzt gab es Bilder. Zwar nicht besonders gut, immer wieder abreissend. Meine Antenne war auch nicht besonders wirkungsvoll (eine kurze Strippe mit Krokodilklemmchen. Aber immerhin: laufende Bilder).

Bei der Fahrt zum WDR sah ich dann so gegen 9:30 Uhr noch den Hubschrauber über Köln kreisen, der Messungen der Ausbreitung der Signale unternahm. Das gab mit eigentlich Gewissheit, dass die Antennen noch aktiv sind, die eigentlich nur von 6:00 bis 8:00 Uhr senden sollten.

Im Büro zeigte dann der (etwas komische) mobile LCD von Technisat seine volle Leistung. Mit der kleinen Teleskopantenne waren alle Sender gut zu empfangen - nein besser: sehr gut zu empfangen.

Dann hatte ich wieder Pech, als ich versuchte, eine USB - DVB-T - Box zu installieren. Kurz vor dem Ende schaltete man die Antenne wieder ab ( kurz vor 11:00 Uhr). Später dann kam der Kanal 10 mit dem Bouquet des Ersten wieder zurück. So hatte man wenigstens wieder eine Referenz.

Ich rief dann bei unserer Technik an, um zu erfahren, wie es denn weitergehen wird. Für Dienstag und Mittwoch sind Ausstrahlungen (ich glaube auf 65 und 66) geplant. Der Grund: Irgendwie treffen sich die Aktionäre der Telekom in Köln. Denen will man wohl die Fortschrittlichkeit der Firma zeigen. Deshalb muss da RTL empfangbar sein.

Also: wer morgen das Signal untersuchen will: dank der Telekom wird es zwischen 9 Uhr und vielleicht 17:00 Uhr empfangbar sein.

Sonntag, 16. Mai 2004

Heute kam ich wohl ein bisschen zu spät nach Hause. Rug ( ist der Kameramann aus alten Computerclubzeiten), der auch im Feedbackbereich die Nachricht hinterlassen hat, dass der Colonius mittlerweile DVB-T sendet, hat bei mir zu Hause angerufen und er wollte mich auf die technische Neuigkeit hinweisen. Leider kam ich erst gegen 18 Uhr nach Hause und hatte gerade irgendwelche Bilder von RTL plus digital eingefangen, da war auch schon wieder Schluss. Jedenfalls war es mit dem Empfang zu Ende. Nun ist ja morgen von 6 Uhr bis 8 Uhr wieder eine Einschaltung der beiden Sender (Köln und Bonn). Mal sehen, ob ich das schaffe.

Jedenfalls werden wir am 24. Mai eine Sondersendung zu dem Thema DVB-T machen. Der Titel: Quarks extra. Total digital.

Freitag, 14. Mai 2004

Jetzt wollen wir mal alle, die nicht im >Raum Köln / Bonn wohnen, ein bisschen neidisch machen. Am Montag schon wird morgens von 6 bis 8 Uhr der DVBT - Sender in Bonn und auf dem Colonius eingeschaltet. Gleichzeitig fliegt in dieser Zeit ein Hubschrauber, um Messungen zu unternehmen. Man ist guter Hoffnung, dass die neue Antenne, die ohne Vorbild ist, das leistet, was versprochen wurde.

In der Vorbereitung des neuen digitalen Signals war man sich natürlich nicht ganz sicher, ob die Rechenmodelle genau so hinhauen, wie man es angenommen hat. Der Hubschrauberflug wird da neue Erkenntnisse bringen - oder aber, was den Initiatoren nur recht wäre: die Annahmen bestätigen. Es ist kaum auszudenken, was passieren würde, wenn völlig andere Werte für die Antennenausstrahlung festgestellt würden.

Damit rechnet wirklich keiner, obwohl es durchaus im Bereich des Möglichen ist - sonst würde man keinen teuren Hubschrauber in die Luft schicken.

Jedenfalls wird in der übernächsten Woche ein technischer Meilenstein gesetzt. Mit der digitalen Ausstrahlung und dem -no return- Effekt werden sicherlich einige Zuschauer überrascht werden, obwohl die Infos aus verschiedenen Quellen zusammengelaufen sind.

Samstag, 8. Mai 2004

Die Woche verging mit vielen Nachfragen m Telefon zum Thema DVB-T. Mitunter kam ich mir vor, als wäre ich in der falschen Abteilung beschäftigt. Dafür gibt es eigentlich extra bestallte Menschen, um Auskunft über die neue Technik zu geben.

Verwirrend ist immer noch das VPS - Thema in punkto Videorekorder. Wie wird es da sein, fragen die Zuschauer immer wieder. Mittlerweile habe ich erfahren, dass das Problem gar nicht so einfach ist, obwohl es einfach sein könnte.

Es ist klar: bei einem Digialstrom wie MPEG 2 wäre es eine leichte Übung, irgendwo das Datum und die Anfangszeit bzw. Endzeit einer Sendung zu verstecken. Doch was nützt das, wenn kein althergebrachter Videorekorder das versteht.

Der hört nämlich auf die Signale in der Austastlücke in Zeile 16. Doch die gibt es nicht mehr. Man könnte sie aber künstlich wieder herstellen und alles wäre beim alten.

Wäre - die Sender, zumindest die Öffenlicht Rechtlichen werden ein solches Siganl mitschicken (man nennt es Tunneling Verfahren). Doch jetzt kommt die Crux: der Dekoder muss es auswerten können - er braucht dazu einen extra Chip. Und da wird es in der ersten Zeit wohl hapern. Auf jeden Fall muss man sich beim Händler erkundigen, ob der Dekoder Tunneling fähig ist und man die Software evtl. später per Luft oder per Diskette nachinstallieren kann.

Die Versuche an der Pulsuhr gingen langsam weiter. Mittlerweile kann ich die Impulse über 4 Operationsverstärker sauber auslesen.

Im Moment dient noch ein Analogmessgerät als Anzeige. Es macht im Takte des Herzschlags schöne gleichmässige Zuckungen. Später wird eine CControl die Arbeit des Pulsmessens übernehmen. Die Datenübertragung war wirklich verblüffend für mich. Dass man dazu 5.2 KHz benutzt hätte ich wahrlich nicht gedacht. Aber raffiniert: erst bei 10 KHz fängt der Funk an. Also kein Problem mit irgendwelchen Zulassungen.

Dann kommt das nächste Problem. Die drahtlosen Impulse des Tachometers am Fahrrad sollen ebenfalls mitgemessen werden. Ich dachte zuerst: die selbe Sache wie der Pulsuhr. Doch im Moment kenne ich die Methode noch nicht.

Hier ist wieder etwas Detektivarbeit gefragt.

Ich habe gesehen, dass am Montag bei ALDI ein Fahrradcomputer mit Herzfrequenzmessung über Brustgürtel # und drahtlose Geschwindigkeitsmessung und Temperaturmessung kommt. Genau das, was ich mühsam zusammenlöten muss. Das Ganze dann mit Brustgurt für 19.90 Euro. Wenn man eine Chance hätte, an den Chip ranzukommen, so wäre viel Arbeit gespart. Aber ich werde weiterbasteln. Mehr demnächst

Sonntag, 2. Mai 2004

Zwischenbericht: die Sache mit den Pulsuhren nimmt einen überraschenden Verlauf. Die Uhren senden im Längstwellenbereich ihre Informationen - das hätte ich wahrlich nicht gedacht. Zumindest die Polar- und Ciclomodelle liefern hier die Herzfrequenzen ab (bei 5,2 KHZ). Viel mehr liefern sie jeweils einen Herzschlag ab, der dann von der nachgeschalteten Elektonik ausgewertet werden muss.

Ein schönes Projekt dazu habe ich im Netz gefunden. Leider habe ich am Wochenende nicht alle Bauteile zu Hause.

http://www.ricksunfinishedstuff.com/hrm/hrm_circuit.html#receiver_signal

Hier kann man mal nachlesen.

Mittwoch, 28. April 2004

Im Gästebuch war schon eine Nachfrage nach der Messung der Pulsfrequenz per Bluetooth. Ich habe da im Moment keine Antwort, ob es das schon gibt, obwohl es sicherlich Sinn machen würde.

Das Stichwort Pulsmessung berührt mich im Moment aktuell, da ich nun endlich mal meinem stetigen Gewichtszuwachs ein Ende machen muss. Seit meiner Entscheidung - nicht mehr zu rauchen - wurden 15 Kilogramm Lebendgewicht zugelegt. Das ist wahrlich ein bisschen viel.

Seit ein paar Wochen bin ich in einer Muckibude zugange - jedoch ganz zart und vorsichtig - vom Arzt verordnet.

Und da ist sie wieder die Pulsmessung: einige der Trainingsgeräte messen den Puls und er hat sicherlich auch eine hohe Aussagekraft. Also wollte ich auch so eine Pulsuhr mein eigen nennen, denn Messen tue ich ja für mein Leben gerne.

Wenn man am Anfang steht, so hat man wirklich noch keine richtige Ahnung, auf was es eigentlich dabei ankommt. Und so kaufte ich mir eine Pulsuhr als plus-Angebot für 20 Euro.

Mit diesem Gerät hatte ich von Anfang an Probleme. Bei der ersten Uhr war ganz einfach der Batteriehalter im Sender abgebrochen. Umtausch ohne Probleme - doch auch die zweite Uhr zeigte totalen Schwachsinn an: beim ruhigen Sitzen am Tisch wurden 220 Puls gemessen, war man dann auf dem Rad und begann zu schwitzen, so stellten sich plötzlich ein 40er Puls ein. Auch diese Uhr brachte ich zurück.

Mittlerweile wähnte ich mich fürchterlich schlau und entdeckte, dass es ja auch Pulsuhren ohne Brustgurt gibt. Das wäre es doch wohl. Für die, die noch nie den Puls für sportliche Aktivitäten gemessen haben: einen solchen Brustgurt legt man um die Brust und er sendet die gemessenen Werte zur Uhr. Ein solcher Brustgurt versetzt den Träger nicht unbedingt in wahre Verzückung, so dass man Alternativmessungen gerne eintauschen würde.

Aber diese Uhren ohne Brustgurt haben alle eine Macke: sie liefern keine kontinuierlichen Werte, so dass sie für ein richtiges Training nichts taugen.

Mittlerweile habe ich eine Ciclo Pulsuhr mit Brustgurt. Der Brustgurt ist auch mit den Studiogeräten kompatibel.

Und jetzt kommt natürlich der Wunsch, die gesendeten Pulsdaten nicht nur in meiner Pulsuhr zu messen, sondern sie dem PDA zuzuführen. Hier könnte man sich doch ganz andere Programme schreiben, z.B. die Darstellung der Langzeitmessung über eine bestimmte Periode.

Oder für das Training auf dem Rad: GPS misst die Koordinaten der gefahrenen Strecke, der Brustgurt liefert die Herzfrequenzen und stellt ein Profil dar. Das reizt mich natürlich zu realisieren.

Morgen werde ich mal meinen Brustgürtel untersuchen, auf welcher Frequenz er sich tummelt und vielleicht auch das Sendeformat herausbekommen. Im Netz habe ich bisher keine Infos gefunden, wie es mit der Technik aussieht. Dann muss man sie sich andersweitig besorgen.

Vielleicht gibt es aber unter den Lesern den absoluten Crack, der alles weiss. Dann her mit den Informationen. Ansonsten werde ich meine Erkenntnisse, falls ich sie bekomme, hier niederschreiben.

Samstag, 24. April 2004

Seit Freitag ist jetzt die vollständige Belegung der DVB-T Kanäle bekannt. In einer Pressemitteilung hat die Landesanstalt dieses bekanntgegeben. Und doch ist es mir immer noch nicht so ganz klar, denn da schreibt man von einem Wechsel - doch wie wird gewechselt?

Mit dabei sind alle großen Vollprogramme, sowie verschiedene Spartenkanäle. Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat heute, am 23. April 2004, folgenden zwölf privaten Programmen DVB-T-Kapazitäten zugewiesen:

RTL, VOX, RTL 2, Super RTL, Sat.1, ProSieben, Kabel 1, N 24 werden ab dem 24. Mai 2004 digital über Antenne zu empfangen sein.

CNN und Eurosport, VIVA und TERRA NOVA kommen ab dem 8. November 2004 hinzu.

Auch die Belegung für das öffentlich-rechtliche Fernsehen steht nach einer Entscheidung von ARD und ZDF fest. An den Start gehen: Das Erste, ZDF, WDR Fernsehen, NDR Fernsehen, mdr Fernsehen, Südwestfernsehen, KIKA - ARD/ZDF-Kinderkanal im Wechsel mit ZDFdokukanal, PHOENIX, 3sat im Wechsel mit ZDFinfokanal, arte, EinsMuXx, ZDFdigitext. Die Umstellung auf DVB-T mache diese vielschichtigen Programmangebote künftig für noch mehr Menschen erlebbar, erklärte ZDF-Intendant Markus Schächter.

So, jetzt kann man endlich anfangen, sich zu überlegen, ob die Vielfalt der angebotenen Programme reicht, um sich vom Kabel abzunabeln. Zum Glück ist keiner der Verkaufssender oder gar 9live zum Zuge gekommen. Sie hatten sich natürlich beworben - wie auch ein etwas dubioser Vodafon - Kanal.

Aber klar: Vodafon sieht schon das digitale Fernsehen in die Handys wandern, wenn auch vielleicht als DVB-H. Da wäre es natürlich schon praktisch, wenn man einen eigenen Sender hätte, um das Signal zu transportieren.

Ich hab übrigens noch einmal Anstrengungen gemacht, das derzeitige Signal von 1 KW Sendeleistung vom Mediapark zu empfangen. Auch die verstärkte Antenne brachte noch keinen Erfolg. Ich bin verdammt dazu, den 24. Mai abzuwarten.

Ach so, ich lese in meinen Foren, dass man das VPS - Signal bei DVB-T vermisst. Dieses ist wohl, wie ich mitbekommen habe, mittlerweile gelöst. Beim Start des DVB-T - Systems soll das VPS Signal wie gehabt zur Steuerung der Videorecorder zur Verfügung stehen. Ich kann mich da aber noch einmal etwas schlauer machen und die Ergebnisse hier niederschreiben.

Donnerstag, 22. April 2004

Jetzt ist es nur noch 1 Monat bis zur Einführung des Digitalen Fernsehsystems DVB-T. Es ist eigentlich erschreckend, wie wenig Wissen darüber existiert, was es mit diesem System auf sich hat.

Als ich am vergangenenen Samstag, bei der Montage der Antenne auf dem Colonius, mich mit Leuten unterhielt, war die vorherrschende Meinung: hier wird eine neue Antenne für die Lokalzeiten montiert. Vom anstehenden digitalen Fernsehsystem sprach keiner.

Woran liegt dies? Sicherlich liegt es auch an unserem Haus, das vielleicht nicht mit entsprechender Fülle die Informationen liefert. Es ist ein folgenreicher Schritt, der hier unternommen wird. Immerhin verlassen wir 60 Jahre gut funktionierendes Analogfernsehen.

Viele, die dann doch schon mitbekommen haben, dass mit dem Einzug des neuen Systems viele Kanäle durch die Luft nach Hause kommen, spekulieren jetzt schon damit, das ungeliebte Kabel abzubestellen. Immerhin wären dies im Moment 15 Euro bei mir. Und -wie man hört- soll dies ja noch teurer werden.

Auch ich spekulierte damit. Mittlerweile aber sehe ich, dass die Kanäle, die ich am meisten einschalte in der Zukunft bei dem neuen Angebot nicht dabeisind. Mittlerweile schalte ich nämlich fast nur noch die digitalen Kanäle im Kabel ein, die ich über die Premierebox empfangen kann. Der ZDF-Dokukanal, der ZDF-Infokanal, 1 MUX, 1 Festival usw. Und dann die dritten Programme, wie RBB, BR alpha, oder HR, SR, die im normalen Kabel ja fehlen.

Was ist mit all diesen Kanälen, wenn DVB-T kommt? Zunächst einmal werden es 20 Programme sein, später kommen 4 Programme der Landesanstalt für Medien hinzu. Es ist eigentlich ein Unding, dass man immer noch nicht weiss, was wir zu sehen bekommen.

In der Redaktion kann ich das DVB-T schon seit einiger Zeit in guter Qualität beobachten, da ich zu dem Testsender im Medipark direkte Sicht habe. Dieser kleine Sender bringt gerade einmal 1 KW auf die Antenne. In meinem Büro genügt in der Tat ein kleiner Schraubenzieher als Antenne. Bei mir zu Hause jedoch, im Kölner Süden, ist absolute Funkstille.

Leider sind keine wirklichen Testtermine bekannt, in denen das Signal auf der großen Antenne schon einmal zugeschaltet wird. Ich bin mal gespannt, wer mich dann am ehesten trifft: der Colonius aus Köln, oder der Venusberg aus Bonn. Beide Antennen werden dann mit 20 KW Antennenleistung ausstrahlen. Und das schöne an dem System ist ja der Gleichwellenempfang, d.h., dass verschiedene empfangene Signale sich aufaddieren und zu einem besseren Empfang beitragen.

Die Aktion am Colonius war übrigens für mich recht interessant. Ich war am meisten von einer Tatsache verblüfft: der alte konische Zylinder an der Mastspitze musste ja herunter, weil man die neue Antenne nur in einem komplett zylindrischen Zylinder einbauen konnte. Ich dachte, dass man da die entsprechenden Schrauben löst und dann das Teil abhebt. Aber es kam anders. Plötzlich sah ich zwei elektrische Fuchschwänze, mit denen man brutal den GFK - Zylinder in schwindelnder Höhe absägte.

Der Hubschrauber hat seine Arbeit bestens erledigt. Wer 900 Liter Sprit in der Stunde schluckt, der ist offensichtlich zu bester Leistung bereit. Aber immerhin - und auch da hatte ich mich verkalkuliert: als er die Last von 5 Tonnen aufnahm, um die neue Antenne nach oben zu bringen, dachte ich, dass er dies einfach dadurch tut, dass er sich senkrecht nach oben begibt. Er musste aber so 4 oder 5 Runden drehen, um sich langsam nach oben zu hieven. Schon imposant war dann die Perfektion, mit der die Antenne aufgesetzt wurde.

Freitag, 16. April 2004

Vierzehn Tage wurden aus den eigentlich 10 geplanten Tagen. Mein Laptop spinnt total. In letzter Zeit ist es dem Glück zuzusprechen, wenn ich eine USB- Verbindung zustande bekomme. Da ich für das Internet USB benötige, ist es immer ein Himmelsfahrtskommando beim Hochfahren: Schafft es der Laptop die Leuchtdioden vom USB-Hub anzuschalten, oder war der Versuch wieder umsonst.

Sollten diese Sätze im Netz stehen, dann war es wenigstens diesmal erfolgreich.

Die Versuche, das Netz im Hotel in der Schweiz aufzurufen, wurden immer weniger vom Erfolg gekrönt. Schuld war ich selbst, weil ich einigen erzählte, dass man bei der Passwortabfrage nur ESC eingeben muss, um weiterzukommen.

Es war eben alles noch sehr harmlos. Der Rechner hatte 233 MHZ Taktfrequenz, aber -und jetzt sitze ich hier und habe es tatsächlich vergessen. - nein - halt, es geht weiter: er hatte MMX - Technologie - mein Gott, was ist das lange her.

Das Betriebssystem war WIN98 aber ohne die Second Edition - immerhin es funktionierte.

Man muss sich nur zu helfen wissen. Ich hatte falsches Equipment eingeladen. Für die Casio - Kamera hatte ich keine Software dabei, um die Bilder auf den Laptop zu bringen. Dabei hatte ich zwar einen CF - Reader, doch seit Verlust meines ipaqs ist dieser ziemlich überflüssig. SD ist angesagt. Da war mein neues Handy in Form eines Yakumo OMOKRON gerade die letzte Hoffnung. Da der PDA SD's schluckt, konnte ich die Hoffnung hegen, die Bilder zu überspielen. Nach einigen Mühen gelang dies auch, obwohl ich keinem versichern konnte, dass es nochmals funktionieren würde.

Die 128 MB waren jedenfalls mühsam auf dem Laptop gelandet. Das Ganze wurde dann so ca. 3 mal wiederholt, so dass ich immerhin auf ca. 300 Bilder komme.

Mich nervt das Antivirusprogramm. Mittlerwerweile kann ich sei einer halben Stunde nichts mehr tun, weil dieses Programm alle Ressourcen einnnimmt. Es rechnet und rechnet und kommt - Gott sei Dank - mit einer Entwarnung. Aber darf das so sein, dass ich eine halbe Stunde warten muss, um irgendetwas an meinem eigenen PC zu tun?

Freitag, 2. April 2004

Morgen geht es ab in die Schweiz nach Ascona. Ich freue mich darauf, da ich seit letztem Sommer nicht mehr da war. Und der letzte Sommer war ein ganz spezieller Zeitraum, was das Wetter betrifft.

Ich hoffe, dass nicht alle vergessen haben, welchen Sommer wir alle im letzten Jahr erlitten haben. Es war gnadenlos heiss und man konnte kaum etwas unternehmen, weil alle Aktionen irgendwie in der Stagnation endeten.

Ich habe damals voller Mühe das Sonderheft für PDA's zusammengestellt und war eigentlich froh, dass ich mich nicht sonderlich bewegen musste.

Ich hoffe, dass ich diesmal ein bisschen mehr Luft haben werde und dass nicht allzuviele Deutsche sich in dem selben Ort tummeln. Im letzten Jahr war es eine Reduzierung um mindestens 50 Prozent - gegenüber einiger Jahre vorher.

Und diese 50 Prozent bewirkten eine ganze Menge: während man in den Geschäften, den Supermärkten, den Nneipen usw. die Jahre vorher ohne italienische Sprachkenntnisse aufgeschmissen war, änderte sich das im letzten Jahr dramatisch. Plötzlich konnten alle Deutsch sprechen und verstehen. Für den Tessiner ist dies keine Wunderleistung, denn er kann Deutsch sprechen - er kann es auch verweigern.

Das fehlende Publikum scheint Wunder zu bewirken - wahre Sprachkünstler kann man jetzt entdecken. Mal sehen, wie es sich in diesem Jahr so gibt.

Ich werde in der Schweiz den Luxus erleben, kein Internet zu betreiben. Deshalb bleibt diese Seite bis Mitte April auf diesem Stand.

Dienstag, 30. März 2004

Es ist mal wieder so weit. Die aktuelle Seite war auf 46 Kilobytes angewachsen. Ich habe sie wieder getrennt. Sie kann am Schluss der Seite jederzeit wieder eingesehen werden.

Noch ein paar versprochene Worte zur letzten CeBit. Auch in diesem Jahr war es wieder eine Mammutveranstaltung, bei der man langsam die Orientierung verliert - oder schon längst verloren hat. Und dennoch ist der Reiz ungebrochen. Es ist für die Leute, die Technik pur erleben wollen doch noch die Leitmesse schlechthin. Auch wenn in diesem Jahr ein paar Aussteller fehlten - es waren genügend da.

Wenn ich mal ganz ehrlich bin, so hat das Fehlen von HP gar nichts ausgemacht. Ich ging zwar an dem altgewohnten Stand vorbei und sah jetzt Microsoft Logos. Na und?

Aber was suchten die Besucher? Waren es wirklich Informationen oder war es mehr die allgemeine Technikshow, die Lust auf den Besuch machte?

Wer Informationen sucht, der braucht wahrscheinlich keine CeBit, denn alle Neuigkeiten sind im Netz verfügbar. Wer aber Neuigkeiten erleben möchte, der muss dabeisein. Das macht ganz einfach den Reiz aus - das wird ihn auch noch über Jahre ausmachen.

Wer sich über WLAN unterhalten möchte, wer über WLAN Informationen einholen wollte, wer WLAN in der Praxis erleben wollte, wer WLAN mit seinen Sicherheitsproblemen studieren wollte, der musste nach Hannover.

Somit ist die Messe nicht mehr das, was sie aus traditioneller Sicht darstellt: ein Umschlagplatz neuer Entwicklungen - die kann man auch im Internet vermitteln. Die Messe ist dazu da, die Dinge vor Ort zu ergründen, Menschen auf einem Ort so gefiltert vorzufinden, dass alle eine Sprache sprechen.

Nehmen wir das Beispiel UMTS. Also, wenn es in diesem Jahr wieder nichts mit praktischen Beispielen gewesen wäre, dann Gute Nacht für diese Technik. Schon zu lange wurde nur darüber diskutiert und oft war der Grund der Diskussion die "Nichtverfügbarkeit" und die "Unsinnigkeit" dieser Technik. Ein bisschen TollCollect haftete auch UMTS an. Vollmundig wurde die Technik zur Jahrtausendwende schon versprochen. Dann war lange Zeit absolute Pause. UMTS ? - was ist das?

Nunmehr drückt überall der Schuh. Wir müssen doch zeigen, dass es funktioniert. Und die CeBit war natürlich ein Meilenstein. Es wurde im Vorfelde die lückenlose Verfügbarkeit verkündet. Wehe, wenn das in die Hose geht. Und man hatte wieder in die alte Trickkiste gegriffen: Videofonie als UMTS - Renner, gar als Killerapplikation?

So alte Hasen wie ich werden schnell skeptisch, wenn das Wort Bildtelephonie fällt. Schon früh wurde dieses als technische Zukunft angepriesen. In den achtziger Jahren kostete ein Bildtelefon als Hardwareprodukt schlappe 45.000 Mark, die Leihgebühr für so ein Telefon im Monat betrug 1000 DM .

Klar, dass eine so teure Technik keine Chance hatte. Ausgestellt wurde sie aber auf der CeBit. Interessant war es allemal - doch die finanzielle Hürde war hoch gesteckt, dass niemand etwas davon hatte.

Die Bildtelephonie machte dann noch einige CeBits mit, die ich nicht alle aufzählen will. Jedenfalls ging es über ISDN Telefonie zu den Computertelefonen von INTEL. Softwarelösungen machten irgendwann - auch wieder auf der CeBit - die Bildtelefonie quasi zum Nulltarif möglich. Doch keiner wollte sie haben.

Die vielen Möglichkeiten, eine Webcam in der Kommunikation zu benutzen sollen hier auch nicht aufgezählt werden. Ich kenne jedenfalls niemanden, der längere Zeit die Kamerakommunikation betreibt oder betrieb. Letztendlich ist das Bild offensichtlich langweilig und nichtssagend.

Doch jetzt kommt UMTS mit der Videofonie - und schon ist die Killerapplikation gefunden. Nur es kann sein, dass die Killerfunktion sich selbst killt.

Klar, UMTS wird kommen, weil es ganz einfach gebraucht wird. Doch es wird nicht so kommen, wie man uns dies vor Jahren vorgegaukelt hat. Viele Dinge, die UMTS leisten sollte, wurden im Vorfelde schon mit dem alten GSM - Netz realisiert. So wurde uns erzählt, dass man Bilder, Grafiken usw. per UMTS von Handy zu Handy schicken kann. Forget ist - das haben wir mit GSM und GPRS schon längst als Alltagstechnik. Auch MMS braucht kein UMTS.

Viel zu früh wurden überall die Kameras eingebaut. Man hätte dieses Feld dem UMTS - Einsatz vorbehalten sollen. Oder nicht?

Natürlich durfte man nicht warten. Wenn man eine Technik beherrscht, so muss man sie auch dem Publikum anbieten.

Doch was wird UMTS bewirken. Wenn die Preisstruktur so hochpreisig fortgeführt wird, dann wird UMTS gar nichts bewirken.

Die Konkurrenz könnte plötzlich ganz woanders erwachsen. Wenn das Handy lernt, digitale Signale aus der Luft so umzusetzen, dass man von DVB-T sprechen kann, so wäre das neue Fernsehen ruckzuck auf dem Handy.

Dieses würde viele UMTS - Angebote nach hinten verschieben. Wenn viele aktuelle Dinge per DVB-T über das freie Fernsehen in der Luft zu empfangen sind, warum sollte ich dann gebührenpflichtig den UMTS- Service anrufen?

Wäre ja zu schön, wenn das alles so käme. Aber natürlich haben die Handyhersteller ihre eigenen Kopf. Sie mögen ja den DVB - Standard, aber um Gottes Willen doch nicht DVB-T. Das wäre ja dieses seltsame kostenlose Fernsehen.

Es gibt genügend technische Einwände, die vorgebracht werden, um diesen Standard im Handy zu verhindern. Die Bandbreiten seien zu hoch, die Fehlerkorrekturen zu aufwändig, die geforderte Prozessorleistung zu hoch .....

Also muss ein neuer Standard her: DVB-H (H wie Handy). Hier könnte man dann wieder eigene Software vertitschen. Wobei es durchaus denkbar ist, dasss die Freetv - Leute ihren Inhalt an andere Kontentlieferanten verkaufen. Lieber WDR, Deine Stunde ist gekommen.

Also Vorsicht, was da so passiert. Vielleicht sollte man wieder auf elementare Handyfunktionen zurückkommen (ich habe mein altes S35 Handy wieder reaktiviert - da ich dem smartphone nicht über den Weg traue (hält keinen tag durch). Und andere neue Serviceleistungen sollten wir vielleicht mit anderen Geräten konsumieren.

UMTS - Ade.

Solange der Webspace es hergibt sind die alten Seiten aktiv

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