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Aktuelles - was gerade so das Herz und den Kopf bewegt.


Auf dieser Seite soll immer das stehen, das im Moment als aktuell betrachtet wird
Das kann mal dies oder jenes sein.

Sonntag, 28. März 2004

Alle Windowsprodukte haben heute bestens die Sommerzeit begrüßt. Es gab einmal eine Umstellung, da haben alle Uhren das mitbekommen - nur die richtige Funkuhr hatte es verpasst. Es stellte sich dann nachher heraus, dass sie zu nah am Computer auf dem Tisch lag. Offenbar ist das Strahlenkorsett so mächtig, dass die arme Uhr dort keine Langewelle empfangen kann.

Wer ein bisschen mehr über die Funkuhrzeit DCF77 wissen möchte, dem sei mein Artikel über dieses Thema empfohlen.

Unser Zeitnormal DCF 77

Wer dann noch Lust hat, die DCF - Uhr als Simulation oder als echte Uhr auf dem Computer zu erleben, der möge sich das untenstehende Programm herunterladen. Hier kann man schön die Funktion beobachten, wie man mit einer doch sehr minderwertigen Kommunikation über Langewelle Erstaunliches vollbringen kann. Immerhin lebt eine ganze Nation nach dieser Uhrzeit.

Das beschriebene Basic - Programm DCF77.EXE (ca. 170 KB) laden

Mein weiter unten zu bestaunendes Mißgeschick wurde in der Zwischenzeit durch ein einziges Gerät gelöst. Ein Smartphon des Typs Yakumo/Omikron ist mittlerweile am Werk.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an etwas gewöhnen kann. Als ich das Gerät einschaltete und den Bildschirm sah, dachte ich: "das kanns ja wohl nicht sein, wo ist Brillianz, wo ist der Kontrast?"

Mittlerweile habe ich mich schon fast daran gewöhnt und komme ganz gut mit dem Gerät zurecht, obwohl ich mir gleich am Anfang etwas eingefangen hatte, was ich zunächst nicht mehr abgestellt bekam. Das ist eben so, wenn man völlig ohne Bedienungsanleitung an den Geräten herumfummelt und sich nicht merkt, was man getan hat.

Plötzlich bekam ich alle paar Sekunden eine SMS von einem unbekannten Absender. Einmal stand da wohl der Antennenname DXBirgendwas drin und in der zweiten Sorte stand "Alles wird bestens".

Da die Meldungen als SMS - Meldungen daherkamen, dachte ich voller Schreck, ich hätte mir wohl ein Bombing eingehandelt. Der Antennenname machte mich dann stutzig. Ob ich da irgendwie das "Cell Broadcast" eingeschaltet habe, das ja periodisch bei O2 die geographischen Koordinaten über diesen Kanal liefert. Da ich D2 als SIM - Karte eingelegt hatte, kommen hier über diesen Kanal 221 wohl die oben beschriebenen unsinnigen Meldungen. Das Ursprungsdatum war 27. Oktober 2002 - was das wohl zu bedeuten hat?

Wenn man so weit ist, dass man dieses kapiert hat, so kann man etwas beruhigter an die Sache herangehen. Doch wie schaltet man so etwas wieder ab? Ich durchsuchte sämtliche Menüs und wusste nun überhaupt nicht mehr, wie ich da hingekommen bin. Doch lehrreich ist es auf jeden Fall: Mittlerweile kenne ich die meisten Funktionen des Telefons, die ich ansonsten waghrscheinlich nie kennengelernt hätte.

Irgendwann dann fand ich doch die Einstellung für das BroadCast-System. Ich wollte es dann genau wissen und tauschte die D2 SIM mit einer O2 - SIM. Ich ließ mir dann die Koordinaten anzeigen und es war so, wie ich es vermutete. Doch warum bezeichnet eine Broadcast-Meldung als SMS? Und wer nie eine SMS bekommt, der kann diesen Dienst benutzen, um seinen Posteingang zu füllen. Jedenfalls denke ich daran, mal das alte Ortungsprogramm mit Hilfe der O2 - Koordinaten wieder auszupacken und es etwas zu renovieren.


Yakumo Smartphone

Samstag, 20. März 2004

So, die CeBit ist für mich gelaufen und ich bin wieder in Köln. Zum Schluß hing mir die Messe so richtig zum Hals heraus. Fünf Tage sind wirklich genug für so ein großes Ereignis.

Ich habe es geschafft, auf der CeBit eine neue Designlinie zu kreieren. Ich melde schon jetzt einmal alle Urheberrechte an.

Kreation 1: das Handy


Modell Back, Displayvariation 1

Kreation 2: der Ipaq 3850


Modell Back, Displayvariation 2

Soviel erst einmal zu den erfolgreichen Zerstörversuchen auf der Messe. Beide Geräte erlitten ihren Sekundentod beim Setzen auf eine Stuhlkante. Nunmehr sind meine technischen Begleiter wenigstens im Partnerlook.

Bald mehr über die CeBit.

Heute Abend werde ich mal wieder den Chat einschalten. Schätze so gegen 19:30 Uhr. Bis dann.

Samstag, 13. März 2004

Heute habe ich mal wieder ein paar Rätsel erzeugt - für die, die es nicht lassen können. Es war tatsächlich wieder ein Neuanfang nötig, um das Procedere zu erlernen, das ich mir mal 1995 ausgedacht hatte. Doch nach einer Stunde ging es wieder ganz gut.

Dann aber kam die große Enttäuschung: ich habe meinen neuen DVB-T Dekoder angeschlossen und nun rein gar nichts empfangen. Noch am Freitag hatte ich ihn in der Redaktion mit einem Schraubenzieher als Antenne dazu gebracht, 4 Programme auf einem MUX zu dekodieren.

Das Ergebnis war super. Auch wenn das Bild vielleicht im Vergleich zum analogen Signal etwas weniger Details zeigt, so ist doch der Gesamteindruck äußerst freundlich.

In punkto Detail meine ich, dass man bei der Krawatte des Herrn im analogen Bereich noch gesehen hat, dass neben den Punkten darauf auch noch eine feine Struktur auf dem Textil war. Diese Struktur war bei dem digitalen Signal verschwunden. Doch wenn man es nicht weiß, so vermisst man es auch nicht.

Ansonsten ein wirklich gutes Ergebnis - Artefakte und ähnliches waren nicht zu erkennen. Ausgestrahlt werden derzeit 4 Kanäle: ARD, WDR, ARTE, phoenix. Wie ich von unseren Technikern hörte, ist die Testausstrahlung des Signals vom Turm im Mediapark mit nur 1 Kilowatt Sendeleistung. Später wird die Leistung auf 25 KW erhöht werden.

Jedenfalls - das Signal kommt bei mir im Kölner Süden nicht an - zumindest ist es nicht verwertbar. Schade eigentlich, da ich gerne die Fortschritte und Veränderungen mitbekommen hätte. Es gibt einiges Neue zu entdecken. Der EPG, der Elektronische Programm Guide, macht auch jetzt schon einen guten Eindruck. Jedenfalls wird das Fernsehen neu definiert.

Conclusio: wenn ich zum Empfang bei mir eine Dachantenne benötige, dann ist das Thema für mich gestorben. Denn wenn ich aufs Dach muss, dann kann ich dort statt der Hausantenne auch eine Satellitenschüssel hinsetzen. Dann empfange ich Sender, die ich über DVBT und über Kabel nicht bekomme. Wenn ich an die Preise denke, die man heute für digitale Satellitentechnik hinlegen muss, so werde ich schwach: sie sind wahnsinnig günstig.

Doch noch ist der Startschuss nicht gefallen. Ich hoffe noch auf ein verwertbares Signal bei mir zu Hause. Laut Grafik muss ich voll in das Gebiet hineingehören, das mit einer Zimmerantenne DVBT empfangen kann.

Alles, was diese orangefarbene Umrandung hat, soll Zimmerantennentauglich sein. Dazu gehöre ich auf jeden Fall. Ich werde mich demnächst mal erkundigen, wie das bei mir weitergehen wird. Vielleicht muss ich wirklich warten, bis der Startschuss gefallen ist: der 24. Mai 2004.

Freitag, 12. März 2004

Ich habe gestern Abend mal wieder den Cäsar auf der CeBit sein Unwesen treiben lassen. So langsam geht das Projekt jetzt doch vorwärts. Es ist aber eine große Anstrengung die richtigen Recherchen zu treiben. Cäsar gehört zu den bekannten Erneuerern eines Kalenders. Seine (in Wahrheit war es der Ägypter namens Sosigenes) größte Erfindung bestand in der Einführung eines Schalttages und zwar alle vier Jahre. Dass dieser Kalender nur bis 1582 Bestand hatte, erfährt Cäsar auf der CeBit - aber immerhin, das sind ja doch schon ein paar Jährchen

Wenn wir heute einen neuen Tag beginnen, machen wir uns in den seltensten Fällen klar, welch große kulturelle Leistung hinter den Daten unseres Kalenders steckt. Er ist nämlich nicht 'gottgegeben', sondern es wirkten über die Jahrtausende äußerst findige Köpfe an den Ausführungen der Regeln mit.

Natürlich ist es für unsere Astronomen und Mathematiker kein Problem mehr aus Sonnen- und Mondumlauf einen beliebig genauen Kalender zu berechnen, jedoch sollten wir bedenken, dass im Altertum weder die Dauer des Sonnen- noch die des Mondumlaufs genau bekannt waren und man noch nicht einmal die Null als Rechenhilfe hatte.


Gaius Iulius Cäsar (13.7.100 v.Chr. - 15.3.44 v.Chr.)

Julius Cäsar ist dabei, auf der CeBit seinem heutigen Publikum , seinen Julianischen Kalender darzulegen und er hat natürlich nur das Wissen bis zu seinem gewaltsamen Tod parat . Einige Entwicklungen, die er jetzt auf CeBit in Gesprächen erfuhr, ärgerten ihn sehr.

Wenn man seinen Worten glauben darf, so waren es recht chaotische Zustände, die in Cäsars Zeiten in punkto Kalender vorherrschten. Dass Cäsar mit der Einführung des Schaltjahres zunächst einmal Ordnung in die Reihenfolge brachte, ist wohl allen bekannt. Bekannt ist auch, dass der Monat Juli nach Julius Cäsar benannt wurde.

Der Monat quinctilis wurde 44 v.Chr. zu Ehren Cäsars auf iulius umbenannt.

Aus dem "5. Monat" wurde dann der 7. Monat, der Juli, weil man den Jahresanfang von März auf den Januar legte. Nach dem quinctilis folgte im alten Römischen Kalender der sextilis, der 6. Monat , also 2+6 = 8.

Der Nachfolger von Cäsar war bekanntlich der Kaiser Augustus. Auch wollte, wie sein Vorgänger, einen eigenen Monat mit seinem Namen haben. Man entschied sich, den Monat in augustus umzubennen. So geschehen im Jahre 8 v. Chr. Doch der Monat August hatte eigentlich nur 30 Tage. Doch wie wir alle wissen, haben Juli und August hintereinanderfolgend 31 Tage. Das ist eine Unregelmäßigkeit im Kalenderaufbau.

In der Geschichtsschreibung spekuliert man daher, dass Augustus verlangt haben soll, dass er ebenbürtig zu seinem Vorgänger behandelt werden wollte. Ob dabei dem Februar ein Tag abgezogen und dem August zugeschanzt wurde, ist umstritten - es lebt eben keiner mehr aus dieser Aera, der uns belehren könnte. Wenn man die Wirren der Römischen Geschichte studiert, so kann man sich das schon sehr gut vorstellen.

Um auf "Cäsar kommt zur CeBit" zurückzukommen: Cäsar wusste natürlich nichts von dieser seltsamen Kalenderumstellung, die mit der Eitelkeit des Augustus zu tun hatte. Er war ziemlich verärgert, dass Augustus seinen Kalender falsch benutzte. Augustus ließ alle drei Jahre einen Schalttag einführen, bis man bald merkte, dass der Kalender wieder aus dem Lot geriet - dann stellte man um auf Cäsars Vorgaben.

Auch die Umbenennung in den Monat August gefiel dem Imperator nicht. Er ließ sich zu der Bemerkung hinreißen: "Augustus war schon immer ein eitler Fatzke". Er selbst aber erkannte nicht, dass er in punkto Eitelkeit den absoluten Weltmeister abgab.

Ich sehe gerade, dass die Seite wieder bei 36KB gelandet ist. Daher wird bald eine neue Seite fällig.

Donnerstag, 11. März 2004

Als ich heute diese Meldung gelesen habe, kamen alte Erinnerungen zurück. Ich glaube, es war 1986, als wir im Computerclub eine - von vielen belächelte - Aktion vorstellten: wir hatten es geschafft, die Gedanken eines Probanden (alpha - Wellen) zu nutzen, um einen Computer zu steuern.

Aber zunächst einmal die Meldung (wohlgemerkt aus dem Jahre 2004):

Fraunhofer-Institut präsentiert Schnittstelle zum Gehirn

Das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST, Halle 11, Stand A24) präsentiert auf der CeBIT 2004 ein Brain-Computer-Interface (BCI), das in Kooperation mit der Klinik für Neurologie der Freien Universität Berlin entwickelt wurde. Es soll eine direkte Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer darstellen.

Ein EEG nimmt die Gehirnströme auf, die ein lernfähiges Computersystem analysiert und in Steuerungssignale weiterverarbeitet.

Das Originalbild aus diesen Jahren zeigt einen Teil der Vorrichtung. Wolfgang Rudolph hat Elektroden am Kopf angebracht. Mit einer raffinierten Hardware mit 38 Operationsverstärkern ist es uns gelungen, die alpha - Wellen zu detektieren. Diese Hardware hat damals Michael Wiegand in nächtelanger Bastelarbeit zusammengelötet. Es war schon wirklich ein gelungenes Kunstwerk.

Doch unsere Anwendung der Messung der Alphawellen ging noch weiter und wurde bisher noch nicht überboten. An die Auswerteelektronik wurde ein Computer angeschlossen, der die gemessenen Werte einordnet. Da die Alphawellen (bei Stress sind sie nicht vorhanden, bei Ruhe und Ausgeglichenheit seind sie vorhanden - kann aber auch anders herum sein) einen entsprechenden Wechsel der Stimmung des Probanden wiedergeben, konnten wir daraus mit Hilfe eines EPSON QX16 Figuren entsprechend der Gemütsverfassung auswählen.

Insgesamt standen 12 verschiedene Motive zur Verfügung (die Guido Dampf damals programmierte). Zwischen Sonne, Meeresrauschen, Natur (als beruhigende Motive) bewegten sie sich hin zum Auto, zum Blitz, zum Flugzeug (als aufregende Motive).

Nunmehr kam der zweite Teil: diese ausgesuchten Muster wurden über eine serielle Verbindung einem zweiten Computer mitgeteilt, der seinerseits wiederum einen Roboterarm steuerte. Dieser Roboter war nun in der Lage, eine echte Leinwand mit Farbe -und vor allem mit dem vorgegebenen Motiv- zu verschönern.

Stolz waren wir, dass wir auch einige Mathematik geschafft hatten: es ist nicht trivial die Freiheitsgrade des Roboterarms so zu steuern, dass sie jederzeit auf der zweidimensionalen (ebenen) Fläche einer Leinwand richtig den Pinsel setzten und sie nicht einfach durchstach.

Damit setzten wir erstmals den Begriff "Robotart" in die Welt. Es wurde nicht allzuviel Aufhebens von dieser eigentlich kleinen Sensation gemacht - dafür war das Werk noch zu weit vom Alltag entfernt. Erst heute wieder kann man damit CeBit - Schlagzeilen machen.

Zum Glück habe ich noch alle 5 Originale, die der Roboter jemals gemalt hat. Sie sehen eigentlich auch heute noch ganz gut aus. Vielleicht fotografiere ich sie einmal und setze sie hier auf die page.

Ich erinnere mich noch, wie wir dann zu spinnen anfingen und die Idee der Roboart internationalisieren wollten. Da der Datenstrom -auch für damalige Verhältnisse - relativ gering war, kam uns die Idee, die 'Denkarbeit' irgendwo auf der Welt aufzunehmen, um das Ergebnis per DFÜ in die Roboterzentrale zu schicken, wo die Bilder gemalt werden sollten. Daraus wurde allerdings gar nichts.

Jedenfalls werde ich während der CeBit mal den Stand besuchen und die Fortschritte der Technik begutachten.

Mittwoch, 10. März 2004

Da geht eine heiße Diskussion im Gästebuch los, ob es Sinn macht, ein Programm auf dem eigenen Computer zu starten, das eine Datei in meinem Internetprogramm auf Veränderung untersucht. Zur Erklärung: Ich habe, um das Clientprogramm so bequem wie möglich zu gestalten, die ständig wechselnde IP - Adresse, die man für den Chat kennen muss, in einer Datei iptest.htm abgespeichert.

Wenn kein Chat stattfindet, dann stehen dort leere Zeichen: ---.---.--- . Die Idee, die 'misch' hatte, ist schnell erklärt. Man kann die Datei ständig abfragen und auf Veränderungen scannen. Steht hier plötzlich eine IP-Adresse, so ist der Chat geschaltet.

Die Idee ist gut - vor allem der Programmname backwatch ist riesig. Es gibt natürlich auch Einwände gegen das Programm. Da -ich glaube anfangs alle 7 Sekunden nachgesehen wurde, ergibt sich hier bei Anwendung von mehreren Usern ein erklecklicher Trafic beim Provider.

Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, das eigene Programm ständig die Datei abzuscannen zu lassen(auch der eigene Computer hat damit mehr zu tun). Ich habe heute mal meinen Trafic beim Provider in der Statistik nachgesehen und keine obsoleten Sprünge festgestellt. Muss ja auch nicht sein.

Ich empfehle 'misch' ein Programm zu erstellen, das meinetwegen im Tray erscheint und das per Klick die Frage nach dem Chat beantwortet.

Das Problem ist nämlich, dass mit der Einführung solcher Programme die Frequenz der Chats sich nicht erhöhen kann. Es hängt immer damit zusammen, ob gerade Zeit dafür ist.

Hab mal die Slashes für den Chat umgedreht, damit auch die Mozillas den Weg finden. Ich hoffe, dass es funktioniert.

Dienstag, 9. März 2004

Wer mag dieses Bluetooth erfunden haben? Mittlerweile geht wieder gar nichts mehr bei mir. Es lief einmal ganz ordentlich von Computer zu Computer. Und selbst der kleine PDA konnte mit dem Server in Verbindung treten.

Doch es lief einmal .... Woran es jetzt liegt, dass nichts mehr geht, habe ich leider noch nicht herausgefunden. Mag sein, dass ich mir einen neuen Rechner kaufen muss.

Auch die unglaubliche Installation - danach hat man 15 COM-Schnittstellen, kann nicht überzeugen. Im Moment weiß ich wirklich nicht mehr, was ich einstellen soll. Mittlerweile kann ich wieder Dateien hin und her schicken. Doch die Verbindung zum Internet bleibt mir und offensichtlich auch meinem Rechner ein Rätsel.

Und ... es sollte alles so einfach werden.

Montag, 8. März 2004

Seit langer Zeit lief mal wieder ein Chat. Es fanden sich dann bis zu 8 Teilnehmer, die immerhin 50 KB an Daten produzierten.

Der Chat vom Sonntagabend 7.3.2004 als Textdatei (ca. 50 KB)

Sonntag, 7. März 2004

Ab 20:00 Uhr habe ich mal wieder den Chat eingeschaltet. Mal sehen, ob sich noch jemand hin verirrt. Ich weiss, dass man das schon öfter pflegen sollte - doch der Geist ist vielleicht willig ....

Ich hoffe, dass das Programm überhaupt noch funktioniert.

Samstag, 6. März 2004

Jetzt muss ich zuerst einmal das Versprechen aus dem Feedbackbereich wahrmachen und das Bild einstellen, das dort versprochen wurde.

Donnerstag, 4. März 2004

So, die SZT ist gelaufen und ich hoffe, dass wir eine einigermaßen gute Quote erreicht haben. Es ist schon traurig, dass man mit einem Auge immer danach schielt, obwohl es wirklich kein Mass für Qualität ausmacht.

Mein Laptop scheint sich so langsam als Star aufzuführen. Er macht bei weitem nicht mehr das, was er soll. Als ich jetzt in Garmisch ankam und die Maus an USB anschließen wollte, versagte der Port einfach seinen Dienst. Soweit ich ohne Messgeräte feststellen konnte, war absolut keine Spannung (5 V) vorhanden. Zum Glück fand ich einen Übergangsstecker USB nach PS2, so dass ich wenigstens die Maus anschließen konnte.

Am nächsten Tag kam mir das dann irgendwie komisch vor. Ich hatte so das Gefühl -keiner weiß wieso-, als würde der USB-Port wieder funktionieren. Ich fand in der Tasche so eine komische USB-Beleuchtung für die Tastatur, mit Schwanenhals. Dieses Gerät eingesteckt brachte Gewissheit: die Leuchtdiode leuchtete hell und klar: USB war wieder da. Doch schon nach einer Minute war alles vorbei. Ich wackelte und rüttelte am Stecker: kein Erfolg. Neu Booten: kein Erfolg.

Ein Tag später: alles wieder in Butter und das Glück währte sogar länger an. Ich konnte jetzt wieder die Kamera anschließen, den CF - Reader, den PDA usw. Alles klappte bestens.

Am Dienstag ging's zurück nach Köln. Der Laptop, der geheime Star, kam in seine Verpackung. In Köln angekommen, wurde er an seinem alten Platz angeschlossen. Soll ich oder soll ich nicht probieren?

Na jedenfalls trat das ein, was ich befürchtete: USB war wieder tot. Kein Internet war die Folge, da ich einen USB-ISDN Adapter dafür dran habe.Neu booten und nochmal probieren: der gleiche Erfolg: nothing.

Das Wissen, dass mein Laptop sich wie ein Star benimmt, führte dazu, dass ich den Rechner am Abend völlig in Ruhe ließ. Die weite Fahrt von Garmisch nach Köln - er hatte sicherlich etwas Ruhe verdient.

Der nächste Morgen: Voller Elan wurde der Rechner gestartet und ich hatte es im Blut: jawoll - USB wieder da. So langsam begreife ich meinen Laptop. Man muß ihn mögen. Aber: wenn ich zuviel von ihm will, z.B. einen USB - Hub anschließen will, dann ist alles wieder vorbei. Neu booten : nix; ein Sensibelchen.

Sollten die Zeilen von oben zu lesen sein, so hat USB immerhin mitgespielt. Er darf es auch nicht übertreiben mit seiner Verweigerungstaktik, denn auf dem Schreibtisch steht noch ein zweites Notebook, das offenbar nicht ganz so zickig ist.

Ich stelle mir jetzt die Frage, ob der Laptop in eine REHA - Maßnahme geschickt werden muss - oder ob ich auf starke Selbstheilungskräfte warten soll.

Vielleicht aber bin ich einfach zu sehr fordernd und der Rechner wehrt sich jetzt. Normalerweise müsste er nämlich folgendes leisten: A=Diskette, C=Systemplatte, D=Datenplatte, E=CD-Laufwerk, F=Beistellplatte, G=Memorystick, H= PCMCIA-Platte, I=CF Reader, K=CF Kombireader, L=SD Reader, M=Memorystick Sony reader. Weiterhin muss der USB - Port noch einen Drucker und einen Scanner bedienen, 2 PDAS's sind mit ihm verbunden, der Bluetooth Adapter, der ISDN Adapter, zwei Digikams usw..

Ich hab da bestimmt noch was vergessen.

Nur einer ist ganz exclusiv mit dem Laptop connected: Lallus - nämlich über die hochmoderne RS232 - Schnittstelle, die aber immerhin in allen Lebenslagen funktioniert.

Mittwoch, 3. März 2004

Mittlerweile wieder zurück in Köln. Morgen ist wieder SZT und ich glaube, dass es ganz interessant wird. Mittlerweile basteln wir natürlich schon an der CeBit - Sendung, die am 18.3. in der SZT gezeigt wird. Dann heisst es wieder: W und W berichten aus Hannover. Ich hoffe, dass die alten Zuschauer dann auch dabeisind und mit an der Quote drehen.

Was wird in diesem Jahr besonderes auf der CeBit zu sehen sein? Obgleich die Ausstellerzahl wieder ein wenig nachgelassen hat, so wird es so viel an Neuigkeiten geben, dass man sie nicht alle wahrnehmen kann.

Heute nachmittag haben wir uns in der Redaktion mit Hilfe des Archibalds, der ja alle Computerclubsendungen gespeichert hat, ein paar alte CeBit - Sendungen angesehen.

Wahnsinn, dass ich 1990 vorhergesagt habe, dass es bald Rechner geben wird, die eine Antenne haben werden. Woher wusste ich damals, dass WLAN kommt, oder dass Handys in den Rechner wachsen. Nicht schlecht waren wir auch mit unseren Prognosen über die anstehenden Prozessoren. Wir warteten in diesem Jahr auf den 586er, der noch nicht kam. Der 586er - das war der erste Pentium - er wurde später im Jahr vorgestellt. Wir waren aber der Meinung, dass der Vielgerühmte auch nur rechnen kann - und vielleicht sogar falsch - was dann auch prompt bewiesen wurde.

Doch viele Dinge wiederholen sich. 1985 haben wir das C-Netz in Berlin auf der Funkausstellung eröffnet und hatten noch nicht den Weitblick, was daraus so werden könne. Die 400.000 potentiellen Teilnehmer waren schon kaum verständlich. Und wie schnell waren sie im Netz? Es musste dann künstlich auf 800.000 Teilnehmer aufgebohrt werden. Auch die waren bald schon zugegen - es liegt einfach daran: der Mensch will kommunizieren.

Wie ich heute aus der CeBit - Sendung entnommen habe, ging es mit dem D-Netz dann auch ziemlich schleppend voran. Mannesmann hatte sein Ziel zuerst einmal nicht erreicht. Über ein Jahr Verzögerung.

Ich kann mich noch entsinnen, wie kleingeistig ich damals reagierte: 1 Jahr Verzögerung bei 4 Milliarden Investition - da muss man doch alleine an den Zinsen pleite gehen.

Wahrscheinlich ist dieses Denken der Grund dafür, dass ich bisher noch nicht zu den Reichen dieser Nation gehöre. Ein wenig Mut zum Risko, Herr Back. Aber die nachfolgenden Jahre zeigten dann, dass nicht alles in den Himmel wächst.

Wir hatten übrigens ein Interview mit Herrn Mihatsch von Mannesmann und ein Interview mit Klaus Hummel, T-Mobile in der Sendung. Beide heute in der Geschäftsleitung von Toll Collect - kein Kommentar.

Aber was ist heute los? Was zeigt die CeBit 2004?

Zum einen will man natürlich mit UMTS glänzen. Alle Hallen, die sich um Telekommunikation kümmern, sollen mit UMTS - Antennen ausgestattet sein. Aber - und das ist unglaublich - in Ecken, die nichts damit zu tun haben, kann es zu Schwierigkeiten kommen - sprich: hier klappt es nicht.

Das darf eigentlich gar nicht wahr sein. Welche Luftnummern werden eigentlich bei uns gefahren? Wer hat eigentlich das Sagen? Es können nicht die Techniker sein, die eigentlich immer sehr realistisch die Entwicklungen beurteilen - es sind wahrscheinlich die Marketingstrategen (inklusive der Juristen), die ohne Sachverstand Entwicklungen forcieren wollen, die überhaupt nicht realistisch sind und die ins wirtschaftliche Abseits führen. Wer hat den Mut, diese Typen zurückzustutzen - auf den Posten, auf den sie gehören: Berater und sonst nichts.

Es wäre wünschenswert, wenn in all den Gremien, die so katastrophale Entscheidungen fällen wieder vernünftige Ingenieure das Sagen hätten. Auch bei den Politikern müsste hier aufgeräumt werden. Es kann nicht sein, dass jemand Entscheidungen trifft, der unter E=mcquadrat versteht: Ego=my career * career.

Bevor wir uns komplett in der Welt der Lächerlichkeit preisgeben, sollten wir dafür sorgen, dass PISA auch in den entsprechenden Etagen abgefragt wird.

Ein Themenblock wird DVB-T sein. Hier gibt es sehr interessante Entwicklungen, die das neue terrestrische digitale Signal in die Nähe des Computers bringen. Wahrscheinlich wird es zu einer der größten Sensationen in den nächsten Monaten/Jahren werden. Denn dann, wenn jedes dumme handy und jeder kleiner Fernseher im Auto das Signal empfängt, wird es zu völlig neuen Gewohnheiten kommen.

Es wird verstärkt zu Bedrängungsmechanismen kommen, wie es ja heute schon zum Teil der Fall ist. Ich denke da an meine eigenen Erfahrungen. Am Jahresende habe ich mir einen Kabel - Digital - Receiver bei premiere besorgt. 99 Euro für einen Digitalreceiver, 1 Jahr Premiere Start und 1 Monat tv-kofler erschien mir schon ok. Ich wollte den Digitalreceiver aus nur einem Grunde: ich wollte die 3. Programme HR, RBB Berlin, RBB Brandenburg, Bayern Alpha u.a. haben, die sich bei ISH im oberen digitalen Frequenzpaket befinden.

Zusätzlich gibt es noch einige Infosender mehr - wirklich nicht schlecht.

Die Angebote START von premiere und tv-kofler als Programmzeitschrift kündigte ich dann sofort, weil mich ja nur etwas anderes interessiert. Von premiere erhielt ich dann die Bestätigung der Kündigung - doch nicht von tv-kofler.

Und so kam es denn auch dazu, was kommen musste: die Zeitschrift wurde mir ungewollt zugestellt - offenbar ignorierte man die Kündigung. Ich beobachtete mein Konto und als ich eine Abbuchung von 2.70 Euro feststellte ging die email raus.

In der Tat, man bestätigte mir per Brief die Kündigung und avisierte mir die Rücküberweisung der 2.70 Euro für die nicht bestellte Programmzeitschrift.

Nur bis heute sind die 2.70 Euro nicht eingegangen. Das mag lächerlich klingen: aber ich werde die Rücküberweisung anfordern. Ich habe noch drei Tage Zeit und das wird premiere 3.60 Euro an Gebühren kosten. Ich glaube, die halten ihre Kunden für doof und probieren es einfach.

Ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, dem dies widerfuhr.

Mehr über die geplante CeBit - Sendung in den nächsten Tagen.

Samstag, 28. Februar 2004

Der 28. Februar erinnert mich wieder an mein Projekt mit Julius Cäsar, den ich zur CeBit schicken will. Das Schaltjahr, das jetzt kurz bevorsteht war eins von Cäsars Problemen, das er löste - fast löste. Zu Cäsars Zeiten war so einiges aus dem Lot geraten. Der Kalender war um einige Monate verschoben.

Es würde uns sicherlich auch komisch vorkommen, wenn wir plötzlich mitten im Sommer den Karneval feiern würden. Oder wenn der Frühlingsanfang mitten im Sommer liegen würde. Cäsar packte das Problem an (besser: er liess es anpacken). Dabei herausgekommen ist der Julianische Kalender, der uns in der Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus Geburt beschert wurde.

Man ging davon aus, dass ein Sonnenjahr aus 365.25 Tagen besteht. Also, so einfach ist das: alle vier Jahre wird ein Tag eingefügt, denn 4 * 0.25 macht ein Ganzes, und schon stimmt die Richtung wieder.

Das ganze ging ja lange Zeit gut. Aber so mit der Zeit der Jahrhunderte schlich sich dann doch ein Rechenfehler ein. Das mit den 365.25 stimmt nicht so ganz genau. Ein paar Minuten differieren.

So kam es denn dazu, dass 1582 Papst Gregor wieder regulierend eingreifen musste. Mittlerweile war der Kalender wieder um 10 Tage falsch gegenüber den fixen Jahrestagen. So kam es, dass dem 4. Oktober 1582 der 15. Oktober 1582 folgte. 10 Tage gab es ganz einfach nicht.

Die Schaltjahrregel wurde verfeinert: Es galt nach wie vor: jedes vierte Jahr war ein Schaltjahr - und zwar ein Jahr, das ohne Rest durch 4 teilbar ist.

Aber halt - um die Unregelmäßigkeiten auszugleichen, wurde diese Regel noch eingeführt: alle Jahrhunderte, die zwar durch 4 teilbahr sind, sind aber dennoch keine Schaltjahre. So waren die Jahrhundertwechsel 1700, 1800, 1900 kein Schaltjahr.

Aber auch diese Korrektur ist noch nicht genau genug. Ist der Jahrhundertwechsel durch 400 teilbar, ohne dass ein Rest entsteht, (1600, 2000), so ist es doch ein Schaltjahr. Wir hatten immerhin das gr0ße Glück, einen solch seltenen Wechsel miterleben zu dürfen.

Für die, die programmieren und noch keinen ewigen Kalender zustande gebracht haben, die können die Bedingung hier entnehmen:

If jahr / 4 = INT(jahr/4) then sj = true
if jahr / 100 =INT (jahr/100) then sj = false
if jahr/ 400 = INT (jahr / 400) then sj = true

Morgen also ist wieder Cäsar - Tag.

Jeden Abend bekommen wir seit neuestem Besuch im Garten. Wenn es dunkel wird, schleicht sich ein dicker Fuchs an, um nachzusehen, ob es vielleicht doch etwas zu futtern gibt. Beim ersten Mal bin ich richtig erschrocken und zum Glück war eine Fenstertür zwischen uns beiden.

Offensichtlich hatte der Fuchs seine Augen an einer neuen Batterie angeschlossen - sie waren fast so hell wie Taschenlampen. Vielleicht aber benutzt er auch Akkus vom Typ Lithium - Ionen.

Diesen Blick werde ich so schnell nicht vergessen.

Das alte Sprichwort "Fuchs du hast die Gans gestohlen", scheint nicht so ganz zu stimmen. Im Garten ist nämlich eine Gans - allerdings völlig unversehrt. Ob es daran liegt, dass dieses Tier aus Porzellan ist?

Jedenfalls warte ich jetzt jeden Abend auf seinen Besuch. Heute (20;36 Uhr) war er noch nicht da.

Mittwoch, 25. Februar 2004

Erstaunlich: auch im analogen Telefonnetz lässt sich das Internet bedienen. Im Moment bin ich in Garmisch und habe dort einen normalen Telefonanschluß. Einen normalen? Was ist denn mittlerweile normal?

Zumindest handelt es sich dabei um einen "Arrangementanschluß", denn wenn man im Internet ist, dann ist Telefonieren dabei. Gut, dass es mittlerweile so viele Handys gibt, so dass man auch bei wichtigen Dingen darauf umsteigen kann.

Gestern und heute waren zwei fantastische Wintertage nach Maß. Bei minus 13 Grad am Morgen lasse ich meinen kleinen Roller lieber stehen, zumal die Straßen für Zweiräder nicht besonders geeignet sind.

Das Bild ist leider etwas zu spät aufgenommen.

Mittwoch, 18. Februar 2004

Manchmal geschehen wirklich wundersame Dinge. Heute nachmittag in der Redaktion wurde mir das Telefon weitergereicht mit einem Achselzucken: "Ein Herr Fischer ist am Apparat". Ich wunderte mich nicht schlecht, als ich von Artur Fischer angerufen wurde. Artur Fischer, heute bepackt mit Doktor- und Professorentitel ist jener Artur Fischer, der den Dübel und auch die fischertechnik erfunden hat.

Ich glaube, ich wurde ein bisschen rot im Gesicht, denn mit diesem Artur Fischer verband mich eine ganze Menge. Ich finde ihn großartig als Mensch und als Erfinder. Das, was ich durch ihn erleben durfte, ist mehr als das, was man kaufen kann. Seine Art und sein Denken sind so sehr von Normalität und gleichzeitig von höchster Leistungsbereitschaft geprägt, wie ich es bei keinem anderen Menschen bisher gefunden habe.

Nun war ich ja selbst auch einmal etwas jünger und habe neben meinen Sendungen auch noch etwas anderes gemacht. Irgendwie kam ich mit Dr. Fischer zusammen und er bat mich, ein Buch über bestimmte Erfindungen zu schreiben und die Realisation der Erfindungen mit fischertechnik nachzuempfinden.

Das Buch, das dabei herauskam, hiess 'Das Ei des Kolumbus' und hatte neben dem eigentlichen Buch noch einen Anhang, in dem haarklein die Bauanleitung vermerkt war, wie man die Erfindungen nachempfinden konnte.

Das Buch wurde kein Bestseller - doch in meinem Herzen blieb es einer, denn ich erlebte so viel Aufregendes in der Zeit wie selten in meinem Leben.

Ich will ein bisschen davon erzählen, doch das meiste werde ich verschweigen.
Dr. Fischer hatte in dem Dorf Tumlingen einen Lehrer, der ihm sehr imponierte, da er sein Leben ins Positive kehrte. Er zeigte ihm recht früh, wie man mit seinen Fähigkeiten zu einem kreativen Menschen wird. Als dann später das Lehrerhaus mitten im Dorf abgerissen werden sollte, kaufte er es kurzerhand und restaurierte es als Museum - aus Dankbarkeit für die positiven Impulse,die er durch diesen Lehrer erfuhr.

Dieses Museum hatte - wahrscheinlich hat es dies heute noch- auch einen Wohnteil, der als Gästewohnung ausgebaut war.

Hier durfte ich in aller Ruhe das Buch aufbereiten, durfte Quellenstudium betreiben und vor allem: hier durfte ich auch die Modelle zusammenbauen.

Wenn ich jetzt weitererzähle, so werden manche Leser sagen: "Ein Traum". Ich durfte frei ins Lager der Fischer Werke gehen und mich an den Behältern bedienen. Hier ein Motor, da ein Motor, hier ein Getriebe, hier ein paar Bausteine, hier ein Zahnrad, hier eine Grundplatte. Wahnsinn - das Paradies auf Erden.

Und noch eins sollte ich nicht verheimlichen, denn es widerfuhr mir nie mehr in meinem Leben. Im Dorf gab es einen kleinen Supermarkt, der so ziemlich alles bereithielt, was man für das Leben so braucht. Hier schlenderte ich manchmal durch und konnte dieses und jenes gebrauchen - nie zu viel. Und dann kam der Clou an der Kasse: "Sie sind doch Gast von Dr. Fischer, Auf Wiedersehen".

Bei dem Telefongespräch, das ich heute mit ihm führen durfte, kamen so einige Erinnerungen wieder hoch. Ich möchte mich daher nachträglich noch einmal bei ihm bedanken, dass er mir so viele schöne Erinnerungen bereitet hat. Auch das heutige Gespräch war wieder in die Zukunft gerichtet. Mit seinen 85 Jahren ist er nach wie vor ein Verfechter für den ideenreichen Menschen, der auch Erfindungen machen muss, damit es anderen besser geht. Er bestärkte mich darin, eine Sendung über Erfindungen anzudenken und sie ins Programm zu schleusen. Er traut mir dieses zu und bot mir seine aktive Unterstützung an. Da kann man eigentlich gar nicht nein sagen. Jedenfalls würde ich mit Dr. Fischer gerne noch einmal ein paar Stunden 'spinnen', wie wir es früher gemacht haben. Wenn dabei so viel Kreatives herauskommt, wie früher, dann lohnt es sich, nach Tumlingen im Schwarzwald zu fahren.

Heute ist der 18. Februar 2004 - ein Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Dienstag, 17. Februar 2004

Donnerstag ist mal wieder eine ServiceZeit Technik. Ich bin mal gespannt, was die Einschaltquote an diesem speziellen Donnerstag sagt. Ob man an Weiberfastnacht überhaupt >Lust hat, andere Themen sich anzuschauen, muß man mal abwarten. Zum Glück besteht das Sendegebiet ja nicht nur aus Köln, Bonn oder Düsseldorf, wo man wahrscheinlich Einbrüche hinnehmen muss.

Der Euro hat wahrlich kaum eine Verteuerung gebracht. Das merkte ich jetzt an der Versicherungspolice für meinen kleinen Roller in Garmisch. Ich glaube vor 5 Jahren zahlte ich noch 70 Mark für eine Jahreshaftpflicht bei meiner Bank. In diesem Jahr sind es nur 68 €, als 2 drunter.

Da kann man doch nicht meckern.

Es ist eine besonders wirtschaftliche Rechnung mit meinem Roller. Ich habe vielleicht an 20 Tagen im Jahr Zugriff auf den Roller. Das macht dann pro Tag 3.50 €. Dafür könnte ich wahrscheinlich auch mit dem Bus fahren oder auf jeden Fall mit dem eigenen Auto. Aber eben nicht mit dem Roller.

Sonntag, 15. Februar 2004

Da hat es VOBIS jetzt erwischt. Mich stimmt dies zum Teil sehr traurig, weil ein Stück Geschichte damit geht. VOBIS und der Computerclub waren zwar nie auf irgendeine Weise verbandelt, jedoch wurden alle Entwicklungen der Computertechnik gleichzeitig bei Vobis und im Computerclub refelektiert.

Natürlich war die Motivation eine ganz andere: VOBIS wollte verkaufen und der Computerclub versuchte zum Teil gegenzusteuern. Oftmals zeigte die Sendung, dass es sich um einen Irrweg handelte, der dort von der Industrie aufgezeigt wurde.

Unvergessen sind die Gespräche mit Theo Lieven zu den verschiedensten Facetten der Computertechnolgie. Unvergessen wahrscheinlich ist auch das Aufbäumen gegen Microsoft und seine Knebelverträge. Plötzlich hiess es: VOBIS installiert nur noch OS2 vor auf den neuen Computern - das war gleichbedeutend, als würde heute eine Kette nur noch Computer mit LINUX verkaufen.

Natürlich war das ein Grund, um Theo Lieven ins Studio einzuladen.

Und jetzt kommt eine Story, die man woanders niemals erfahren kann, da sie noch nie veröffentlicht wurde. Gleichzeitig brachte Microsoft - ich glaube Windows 98 - auf den Markt.

Eingeladen waren Theo Lieven wegen seiner OS2 - Kampagne und der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland wegen W98.

Aber wie hieß der? Google hilft ein bisschen nach: Es war Christian Wedell. Als Wedell erfuhr, dass Lieven in der Nähe war, verlangte er, dass dieser nicht hören darf, was er in seinem Interview erzählte.

Da Wolfgang Rudolph Wedell interviewte, zog ich mit Theo Lieven in die nächste Kneipe in der Nähe des WDR zurück und wartete dort auf den erlösenden Anruf aus dem Studio. Wedell war 'abgefrühstückt' und wir konnten wieder kommen.

Das, was sich nach Kasperltheater anhört, war bitterer Ernst.

Die OS2 - Aktion von VOBIS verlief übrigens recht unspektakulär. Irgendwie musste auch VOBIS zum Tagesgeschäft zurückkehren. Doch der Versuch imponierte mir mächtig.

Es gibt noch viele andere Geschichten in punkto VOBIS zu erzählen. Vielleicht noch eine: In den frühen 80er Jahren verhökerte VOBIS seine Lagerbestände auf brutale Art und Weise auf der Hobbytronicmesse in Dortmund. Unter dem Titel: "Müller Schnäppchen" agierte dort Heinz Willy Dahmen als Verkäufer. Wahnsinnig, was hier so an den Mann gebracht wurde. Defekte Commodore 64 waren kein Problem: am Hallenausgang saß einer, der alle Rechner für eine Pauschale für 75 Mark wieder auf Vordermann brachte.

Bei Willy konnte man auch ein Modem für 10 Mark ergattern. Wenn man Glück hatte, so funktionierte es sogar. Die Zeit war riesig, die Aussichten ungetrübt - es ging nur bergauf.

In der Tat könnte man eine Geschichte der Computer aus privater Sicht zusammenstellen. VOBIS würde hier eine besondere Rolle spielen. Auch die Fa. ESCOM wäre es hier wert, beleuchtet zu werden. Das Interview mit dem Geschäftsführer Schmitt ist mir noch gut in Erinnerung. Auch die Eskapaden der z.T. übergeschnappten Pioniere (Privatflugzeuge und Co.) gehörten einmal niedergeschrieben.

Nicht umsonst luden wir Theo Lieven zum letzten Computerclub als Studiogast ein, das war eine lange gemeinsame Geschichte. Unser gemeinsamer Weg lief lange Zeit recht synchron, wenngleich wir die die Geschäftsmethoden nicht teilten. Doch was heute daraus geworden ist, konnte sich selbst Theo Lieven nicht vorstellen. Null Kompetenz, Weitergabe von Kisten - das wars. Lieven hat alles angefangen und der arme Dr. Rakow als Statthalter der VOBIS-Nachfolge musste es jetzt ausbaden.

Schade, dass eine wichtige Facette der achtziger Jahre aufgeben musste.

Freitag, 13. Februar 2004

Heute musste ich schmunzeln, als ich bei heise.de den angeblich veröffentlichten Sourcecode der Microsoft - Betriebssysteme auflistete. Der Link führte schon mit dem Wort Spaß zu der der Datei.

Hier findet man ein paar wirklich witzige Funktionen:

void set_time(void)

{ read_BIOS_clock();
if (test_cpu_temperature() > 80)
set_BIOS_clock_to_summertime();
else
set_BIOS_clock_to_GMT(); /* Gates Microsoft Time */

/* Since windows assumes the BIOS clock isn't universal
time ...
*/
windows_clock = ((bios_clock + rand(24)) % 24) * PI;

if (user_complains())
{
remind_user_that_bugs_arent_going_to_be_fixed();
popup_and_recommend_user_buys_windows_y2k_defiant();
}
}

Wer die If-Bedingung richtig liest, der kann die Logik zur Umschaltung auf Sommerzeit erkennen: Wenn die CPU - Temperatur größer als 80 Grad Fahrenheit ist, dann gilt die Sommerzeit, ansonsten gilt GMT (Greenwich Mean Time), hier Gates Microsoft Time.

Ich hoffe nicht, dass einige diesen abgedruckten Code für bare Münze gehalten haben. Wenn man weiter im Code liest, so kann man noch ein paar mal schmunzeln, vor allem da, wo es um die Verwendung von Java - Code geht.

Donnerstag, 12. Februar 2004

Es wurde wieder einmal Zeit, die Seiten auseinanderzunehmen. Bei über 30 KByte sollte man wegen der Ladezeiten darauf achten. Mittlerweile sind es schon 6 aktuelle (alte) Dateien geworden und ich hätte in jede hineingehen müssen, um die aktuellen Verweise zu ergänzen. Also entstand eine neue Datei, die die zentralen Informationen enthält.

Die CeBit naht und wir machen uns in der Redaktion schon Gedanken, was wir alles zeigen wollen. Am 18. März werden wir die Servicezeit Technik weitgehend aus Hannover fahren. Glücklicherweise können wir (wie zu Computerclubzeiten) das Studio des NDR nutzen, um die Sendung quasilive zu produzieren. Das hilft Stress abzubauen. Denn am Tag der Eröffnung mit eigenem Equipment evtl noch eine studioähnliche Location aufzubauen, würde viel Vorbereitung und Vorbesichtigung bedeuten.

Ich hoffe, dass viele die Sendung einschalten werden. In letzter Zeit kann ich mich nicht beklagen. Die letzte Sendung SZT hatte immerhin 15.8 Prozent Marktanteil in NRW, was eigentlich schon ziemlich sensationell ist. Wir haben im letzten Jahr mit 6.4 Prozent angefangen.

Langsam regt sich so einiges in punkto DVB-T, dem terrestrischen Digitalfernsehen. Man begann ja den Begriff 'Überallfernsehen' in die Welt zu setzen. Mittlerweile gibt es schon die ersten Einschränkungen. Das geht so weit, dass man vom 'Hier und Da' - Fernsehen spricht.

Gemeint ist hier, dass nicht alle -gleich beim Start am 24. Mai- etwas davon haben werden. Die Lücken auf dem Lande sind doch noch recht gross.

Wenn man unter 'Überallfernsehen' auch versteht, dass man vor allem mit kleinen Geräten mobil Fernsehen sehen kann, so gibt es auch hier einen Wermutstropfen, der schon wieder mit einer neuen Norm nach vorne prescht.

In Zukunft soll digitales Fernsehen natürlich die kleinen Empfänger quasi als add on erreichen. Kleine Empfänger -darunter versteht man vor allem auch die zukünftigen Handys- sollen jedoch mit einer abgespeckten Norm bedient werden. Nach DVB-S für digitales Satellitensignal, DVB-C für digitales Kabelsignal und DVB-T für das terrestrische, soll nun noch DVB-H (umgangssprachlich H für Handy oder besser: Handset, Handheld) eingeführt werden.

Die Idee, die dahinter steckt: auch wenn die zukünftigen Handys größere Farbbildschirme als die heutigen haben werden, so sind sie doch bedeutend kleiner als die normalen Fernsehgeräte.

Also, so das Denken von nokia und Co., brauchen wir auch bedeutend kleinere Bandbreiten und einfachere Fehlerkorrekturen, um die kleinen Smartphones oder ä. mit Digitalsignalen zu bedienen.

Auf der CeBit wird hier natürlich der Bär tanzen - wenngleich man vor dem Tresen wahrscheinlich nicht allzuviel mitbekommen wird.

Jedenfalls können Sie sich schon mal das Kürzel DVB-H merken und beobachten, wie es da weitergeht. Es hätte auch gut sein können, dass das neue System mit DVB-N abgekürzt worrden wäre, weil Nokia die treibende Kraft hinter diesem Standard (der noch keiner ist) steckt.

In der CeBit - Sendung werden wir das Thema aufgreifen, weil es sicherlich zu den prickelndsten Ereignissen gehört. Wahrscheinlich ist es sogar viel spannender als das blöde UMTS - Gesülze.

In den nächsten Tagen werde ich mehr über den geplanten Inhalt berichten.

Solange der Webspace es hergibt sind die alten Seiten aktiv

Warning: readfile(aktuell_alt.htm): failed to open stream: No such file or directory in /WWWROOT/78348/htdocs/aktuell7_home.php on line 660

 
   

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