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Aktuelles - was gerade so das Herz und den Kopf bewegt.


Auf dieser Seite soll immer das stehen, das im Moment als aktuell betrachtet wird
Das kann mal dies oder jenes sein.

Sonntag, 8. Februar 2004

Da ich erfahren habe, dass mein Qualmcaculator weiter unten auf dieser Seite kopiert wurde und herumgezeigt wurde, will ich hier einmal den Fortschritt der Aktion einblenden. Es sind kaum 2 1/2 Monate ins Land gezogen und das Konto hat sich mächtig bewegt. Vielleicht kann man jetzt wieder Kopien machen und sie zur Abschreckung herumzeigen.

Ich kann es kaum glauben, dass das so reinhaut. Die angegebenen 80 Zigaretten als Tagesration waren relistisch bei mir. Manchmal konnten es auch 100 Zigaretten am Tag sein.

Das darf eigentlich gar nicht wahr sein, dass man in so kurzer Zeit 1000 € in die Luft gepafft hat. Und dann vor allem die unglaubliche Zahl: 113.000 Zigaretten nicht geraucht (in der Zeit seit 2002).

Und das Erstaunlichste: ich habe zu keiner Zeit mehr den Wunsch nach Nikotin - im Gegenteil: wenn es zu sehr qualmt, nehme ich Reißaus. Komisch, was einem alles so im Leben passiert.

Der Wermutstropfen allerdings sind ca. 15 kg Lebendgewicht, die dazugekommen sind und einfach nicht mehr verschwinden wollen.

Das Leben ist eben ein Kompromiss.

Mittwoch, 4. Februar 2004

Ich glaube, dass ich mich noch nicht darüber ausgelassen habe: ich wurde von einem Abmahnrechtsanwalt aus München attakiert. Plötzlich kam ein Brief ins Haus, der mir klar machte, dass ich gegen ein Warenschutzgesetz verstossen habe. Die eingetragene Marke MEDIDAT wurde von meinem kleinen Programm für die PDA's verletzt, das ich ja kostenlos beim WDR und auf meiner Page zum Download angeboten habe. Hiermit konnte man den Blutdruck und den Blutzucker eintragen.

O.K. ein Blick in die Datei des Patentamtes, bei der die Marken eingetragen sind führte dazu, dass MEDIDAT bereits 1998 für jemand anderes eingetragen war. Das ist dann schon eine Verletzung des Markenrechtes, da ich später kam und keinen Eintrag veranlasst habe.

Doch was mich an diesem Schreiben störte, war die Festsetzung der Frist zur Antwort und zur Abgabe der Unterlassungsbekundung. Der Brief kam mittwochs bei mir an - Glück gehabt, dass ich überhaupt da war. Ich sah ihn dann am Mittwochabend. Die Frist belief sich auf Freitag 12 Uhr eingehend.

Das schafft normalerweise kaum jemand, der mit rechtlichem Verstand ein Antwortschreiben nach München zeitgerecht transportieren will.

Diese Fristsetzung ist unüblich und kann angefochten werden. Dieses habe ich getan und gleichzeitig eine Beschwerde bei der Anwaltskammer in München abgegeben.

Die Unterlassungserklärung habe ich natürlich abgegeben, denn da ging kein Weg dran vorbei. Anders sah es aber mt der Festsetzung des Streitwertes aus. Hier wurde wahllos 100.000 Euro angenommen und daraus eine Gebühr von 1300 Euros errechnet, die ich zu zahlen hätte - wohlgemerkt: nur für das Schreiben, dass ich gegen das Markenrecht verstossen habe.

Der Streitwert war willkürlich festgelegt und das ist der Knackpunkt. Da ich mit dem angebotenen Programm keinen Pfennig oder Cent verdiente, trat ich nicht in wirtschaftliche Konkurrenz zu MEDIDAT. Wie kann sich dann ein Streitwert von 100.000 Euro ansammeln. Ich bezeichnete den eigenen Streitwert mit 100 Euro und wollte dies von einem Gericht klären lassen.

Wäre das Gericht der Ansicht gewesen, dass der Streitwert vielleicht doch 1000 Euro gewesen wäre, dann wären die Gebühren entsprechend von diesem Betrag berechnet worden.

Wahrscheinlich wären gerade einmal 10 € rausgekommen. Jedenfalls hat dieses funktioniert und ich hörte niemals mehr etwas von einer neuen Forderung.

Natürlich hatte Google noch mehrere Quellen ausgeworfen. Zum Beispiel der WDR und das pocketpcmagazin, die einen Link auf das Programm setzten. Auch die bekamen prompt die Forderung von 1300 Euro. Ich nehme an, dass beide die Forderungen auch abwehren konnten, da beide in der gleichen Richtung argumentierten.

Ich finde es katastrophal, dass solche kriminellen Methoden Schule machen und harmlose Mitbürger abgezockt werden. Dass mit meiner Namensgebung für das Programm nicht alles in Ordnung war, habe ich ja jetzt eingesehen - doch hätte man mir nicht einen freundlichen Brief schreiben können mit der Bitte das doch sein zu lassen. Beim Ignorieren - o.k., dann kann man ja mal einen Anwalt einschalten - aber einen Seriösen bitte.

Die Erfahrungen führen auch dazu, dass man zum Teil übervorsichtig in punkto Internet wird. Man sollte diesen unkreativen und wegelagernden Abzockern die Modems klauen und ihnen die Computer sperren.

Sichtbares Ergebnis: Medidat als ladbares Programm ist natürlich verschwunden. Ich könnte es natürlich umbenennen, z.B. in Tadidem, was das Gleiche in rückwärts wäre. Mal sehen, demnächst gehe ich da mal wieder ran und mache vielleicht alles neu. Dafür braucht man jedoch ein paar Tage Ruhe zur Konzentration. Die Zeit kommt hoffentlich bald. Über Karneval werde ich wieder in Garmisch sein.

Dienstag, 27. Januar 2004

Sie kommt vom Arzt, und er fragt: Was hat er gesagt? - Dreißig Euro. - Ich meine, was hast Du gehabt? - Zwanzig Euro. - Nein! Was Dir gefehlt hat! - Zehn Euro.

Witze haben normalerweise eine lange Geschichte. So wie dieser harmlose (SMS - fähige) Witz sicherlich schon die Geldumstellung auf Euro als Aktualisierung erfahren hat, so könnte man ihn heute wahrscheinlich schon wieder mit der Gesunheitsreform in Verbindung bringen. Diese angesprochenen 10 Euro schreien gerade danach.

Ich werde einfach nicht so recht fündig in punkto Cäsar und das Römische Kommunikationssystem zu seiner Zeit. Man liest mal hier was und dann da was - aber nichts zusammenhängendes. Für mein Projekt Cäsar kommt zur CeBit benötige ich aber ein ausführlichere Informationen.

Immerhin soll schon ein optisches Kommunikationsnetz von 5000 Kilometeren Länge existiert haben. Man spricht von Spiegel- und Rauchkommunikation. Einen Teil davon konnte ich im letzten Jahr auf Capri bewundern. Hier steht neben der sog. Villa Jovis ein baufälliger Steinturm. Dieser soll als Kommunikationsturm zwischen Capri und der Küste von Sorrent gedient haben. Doch wie das genau ging, konnte mir niemand erklären.

Angeregt durch die Perser sollen die Römer auch akustische Kommunikation betrieben haben:

Der Perserkönig Dareios I. (* 550 v.Chr., † 486 v.Chr.; seit 522 v.Chr. König) soll laut dem griechischen Geschichtsschreiber Diodor (1. Jh. v.Chr.) ein ausgebautes Nachrichtensystem in seinem Reich unterhalten haben: Posten auf Bergen und Türmen schrien nacheinander Nachrichten und Befehle weiter. Auch die Gallier sollen im 1. Jh. v.Chr. ein ausgeklügeltes Rufposten-Kommunikationssystem aufgebaut haben, beschrieben von Gaius Iulius Caesar (* Rom 100 v.Chr., † ebd. 44 v.Chr.) in "Commentarii de bello Gallico" (52/51 v.Chr.). Weitere Fälle der akustischen Telegrafie (bei der Schallwellen als Übertragungsmedium verwendet werden)sind außer dem Vorgang der unmittelbaren Nachrichtenübermittlung durch Rufposten die Technik, die menschliche Stimme durch Röhren zu leiten (älteste gefundene Sprachrohrverbindung um 1000 v.Chr. in der Nuraghe "Su Nuraxi", Sardinien) sowie die bei vielen Naturvölkern noch heute verbreitete Trommeltelegrafie, bei der Trommeln nach einem festen Signalcode benutzt werden.

Ein herrliches Betätigungsfeld für Hacker & Co. Um mehr zu erfahren, werde ich mich wohl mal mit dem "Commentarii de bello Gallico" auseinandersetzen müssen. Da wird man im hohen Alter noch dafür bestraft, dass man ein naturwissenschaftliches Gymnasium besucht hat und damit den Lateinunterricht schwänzen konnte. Ich hoffe, dass der alte Julius irgendwann einmal übersetzt wurde. Wenn jemand noch weitere Quellen zu Thematik hat, der kann sie mir zuschicken.

Montag, 26. Januar 2004

Ich habe heute ein bisschen über unser Zukunftsprojekt nachgedacht und dabei festgestellt, dass man nicht immer alles durchdacht hat; aber schon Konsequenzen einleitet. Es geht dabei um unser Projekt Der 8. Sinn, der ja Stolpersteine in der IT-Technik aufzeigen - und die Lösungen zur Abhilfe dazu liefern soll.

Den Titel Der 8. Sinn habe ich beim WDR zum Titelschutz angemeldet. Mittlerweile ist dies auch geschehen.
Wer das mal kontrollieren will, der findet wahrscheinlich die tollsten geschützten Begriffe unter www.titelschutzanzeiger.de. Dann unter suchen und finden z.B. die Heftnummer 645 eingeben.

In der Nähe des 8. Sinnes zum Beispiel findet sich Vorzeitiger Samenerguss als geschützte Wortkombination. Wehe, wenn einem da was passiert ....

Warum ich das 8. Sinn genannt habe, ist wohl klar: eins drauf auf den 7. Sinn. Dann fing ich an, die Sinne zusammenzuzählen: 1. Sehen, 2. Hören, 3. Riechen, 4. Schmecken, 5. Tasten.

Und jetzt stockte es. Verdammt, wo steckt der 6. Sinn? Den muss es doch geben, wenn man den 7. Sinn eingeführt hat. Also Google. Der 6. Sinn wird umgangssprachlich wohl als der übersinnliche Sinn angesehen - oder so. So richtig gibt es ihn wohl nicht.

Den 8. Sinn gibt es auch schon - eine Katzenseite.

Die Ziele, die sich der 7. Sinn auf die Fahne geschrieben hat, die können auch bei uns Gültigkeit haben:

Der „7. Sinn“ hält sein Konzept als Tipp- und Informationssendung seit seinem Start 1966 konsequent durch. Das erklärte Ziel der Sendung: den Zuschauern die Informationen und das Wissen zu vermitteln, mit dem sie sich als Verkehrsteilnehmer sicherer im Straßenverkehr bewegen und Unfälle vermeiden - oder, im Falle des Falles, Unfallfolgen mildern können.

Nur ein paar Wörter müssen getauscht werden.

Mittwoch, 21. Januar 2004

Es ist wenigen vergönnt, den Vater so lange präsent zu haben. Am Montag verstarb er jetzt 87 jährig. Auch wenn es eine Erlösung für ihn war, so stellen sich doch traurige Stunden ein.

Das Leben mit ihm verlief in großer Harmonie, obgleich er mich in meiner Schulzeit schon öfter ärgerte. Da ich bei ihm zur Schule ging, konnte ich nie mit den Hausaufgaben pfuschen. Er kannte die Hausaufgaben besser als jeder andere. Die ersten Jahre war ich noch bei ihm in einer einklassigen Volksschule und muss rückblickend sagen, dass es (auch pädagogisch) gar nicht so schlecht war.

Als ich dann auf das Gymnasium ging, war ich natürlich seinem direkten Zugriff entflohen. Doch, wenn es denn mal eine 6 gab (die gabs), so konnte ich die nicht vertuschen; die Verbindung zur Lehrerschaft war einfach zu gut. Meinen Mitschülern gelang dies schon mal hin und wieder.

Was mir in all den Jahren nicht gelungen ist: ihm den Computer schmackhaft zu machen. Und das wäre eine fantastische Hilfe für sein Hobby gewesen: er stellte viele Chroniken der Nachbarortschaften zusammen. Das wäre wirklich etwas für den Computer gewesen. Auch das Internet hätte sicherlich zu seiner Leidenschaft werden können - recherchieren in historischen Fakten war eine der größten Leidenschaften.

Es ist schon erstaunlich, was einem alles einfällt, wenn man die Vita eines Menschen zurückblättern muss, um für die Beerdigung einen letzten Blick in das Leben zu werfen.

Da fällt mir ein, dass er in den 30 er Jahren der erste Schüler war, der jemals aus dem Ort Bogel (bei St. Goarshausen) auf das Gymnasium ging und dann später als erster studierte. Das Leben war hart und entbehrungsreich, da mein Großvater schon mit 45 Jahren starb und mein Vater zusammen mit seiner Schwester als 14 jähriger fürs Überleben sorgen musste.

In all diesem Stress schaffte er es noch, dass er die Unterprima mit ministerieller Zustimmung (ich habe die Urkunde) die Unterprima überspringen durfte.

Später hat er dann in der Oberprima den Mathematikunterricht in der Unterprima (die er ja nie kannte) gehalten und sich etwas Geld verdient. Er hat bis dato noch eins der besten Abiturzeugnisse!

In diesem Stress (so würden wir heute sagen) ist es ihm noch gelungen, 8 Instrumente zu erlernen und sie perfekt zu spielen. Das Klavier und das Schifferklavier war immer seine Sache und er hat (zusammen mit meiner Mutter) viele Veranstaltungen musikalisch aufgewertet. Er spielte lange Zeit die Orgel in der Kirche, war Dirigent des Gesangvereins und gründete einen Mandolinenverein, der heute noch existiert.

Und eine Besonderheit darf nicht verschwiegen werden: er war der erste Fußballschiedsrichter nach dem Krieg in meiner Heimat . Er hatte die Genehmigung von der Französischen Besatzung. Das erzählte er mir immer schmunzelnd.

Um es kurz zu machen: später war er Rektor an der Loreleyschule in St. Goarshausen. Dieser Job führte natürlich dazu, dass er Gott und die Welt kannte. Ich erinnere mich an so manche Autofahrt, wo er immer rief: "Mach mal langsam, den kenn ich". Aus dem Fenster befrug er dann den Kandidaten: "Wieviel Kinder hast Du denn? ...... usw".

Danach erfuhr ich dann das manchmal vernichtende Urteil: "Der taugte überhaupt nichts in der Schule, hat kaum Lesen und Schreiben gelernt...." Da er wirklich fast jeden kannte, dem wir begegnet sind, war die Fahrt mit dem Auto jeweils ein spezielles Erlebnis: sie dauerte und dauerte.

Am Freitag nun wird die Beerdigung in St. Goarshausen sein und ein Stück Fleisch und Blut ist für immer von mir gegangen. Schön ist es, dass zu keiner Zeit eine Mauer zwischen uns gezogen wurde, obwohl ich vielleicht manchmal dazu Anlaß gegeben habe.

Danke, Vater

Donnerstag, 15. Januar 2004

Jetzt gehen wahrscheinlich wieder wilde Spekulationen los, was in dem einen Eintrag im Gästebuch stand, der von mir gelöscht wurde. Geht die Zensur wieder um?

Ich will es erklären: Hier war ein Artikel, ich glaube aus der WAZ, über Zeitzeugen Konrad Zuses eingestellt. Wort für Wort. Entweder waqr der Autor in meinem Gästebuch sehr fleißig - oder er hat eine gutfunktionierende OCR - Software.

Und darin liegt der Knackpunkt. Das geistige Eigentum eines anderen in einem anderen Medium kann nicht einfach kopiert und in ein anderes Medium eingestellt werden. Das ist eine klassische Urheberrechtsverletzung par excellence.

Ich musste da schon ganz früh meine Erfahrungen machen. Damals noch mit unserem Redaktionscomputer KOMCOM. Hierin hatte ein Zuschauer einen Artikel aus der Zeit wörtlich kopiert, wo es um Softwareklau ging. Er hat es sicherlich gut gemeint und wollte anderen damit eine Freude machen.

Doch der Autor - ein Rechtsanwalt aus Stuttgart - witterte Morgenluft. Der Artikel erschien nach seinen Worten im WDR, legte den Honorarrahmen zugrunde, machte eine Datenübertragung per Akustikkoppler, um den Artikel zu saugen. Die mitlaufende Stoppuhr zeigte bei der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 300 Baud 23 Minuten an. 23 Minuten Programm machen laut Honorarrahmen .... irgendwie stellte er 5000 Mark in Rechnung.

Hier war jetzt guter Rat teuer und unser Justitiariat wusste überhaupt nicht, wie dies alles zusammenhängt: was ist KOMCOM, was ist ein Akustikkoppler usw.

Letztendlich stellte sich dann heraus, dass der Autor 1 Woche vorher der Verwertungsgesellschaft Wort beigetreten war und die Mailboxen pauschal abgerechnet werden konnten. Da kamen dann vielliecht 10 Mark für den guten Herrn heraus.

Dies mag erklären, warum ich sofort den Eintrag gelöscht habe. Für die Zukunft bitte ich auch darum, dass man fremdes Urhebereigentum nicht bei mir einstellt. Das kann ruckzuck zu Verwicklungen führen.

Mittwoch, 14. Januar 2004

Jetzt fängt das Gejammere wieder im Gästebuch an, weil die Aktualisierung der Seiten etwas stockte. Es sind genau 10 Tage - und in diesen Tagen hatte ich in der Tat eine Menge andere Dinge um den Kopf schwirren.

Für die Zweifler unter den Besuchern sei gesagt: das Thema Computer ist noch lange nicht tot - es beginnt sich neu mit Leben zu füllen.

Für die zukünftigen Sendungen planen wir (Wolfgang Rudolph und ich) in der SZ Technik eine neue Sparte einzuführen: Der 8. Sinn. Dieser Titel ist mittlerweile geschützt, so dass ich heute frei darüber berichten kann.

So wie mit der Existenz des Autos relativ früh das Fernsehen mit dem 7. Sinn reagierte, so kann man heute Parallelen in der Computertechnik aufzeigen. Viele Benutzer sind nach wie vor unsicher, ob sie alles richtig machen. Im Gegensatz zum Auto wurde normalerweise kein Führerschein erworben, der die Arbeit am Rechner 'etwas' in geordnete Bahnen lenkt. Die meisten Fähigkeiten hier sind autodidaktisch erworben.

Und so kommt es oft vor, dass Wissenslücken ein unbefriedigendes Gefühl bei der Arbeit mit dem Computer erzeugen: "Mache ich alles richtig beim Onlinebanking?", oder: "Was muss ich machen, wenn ich meine Digitalkamera verkaufe und alle 'Restbilder' wirklich gelöscht haben will?".

So ergeben sich Fragen über Fragen, die sicherlich von einem breiten Publikum beantwortet werden wollen. In einem kurzen Szenario hatten wir ruckzuck 50 Themen aufgezählt, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden. Oftmals kamen hier Infos zum Vorschein, die sicherlich nicht jedem bekannt sein können.

Bei der Besprechung der Themen kam dann sehr schnell auch zum Vorschein, dass es mit einem (noch so gut produzierten) Spot in der üblichen Länge von 3:30 Minuten wahrlich nicht alles gesagt werden kann.

Natürlich kann man alles in der Kürze produzieren (Hörfunkbeiträge dürfen oft nur 1:30 Minuten sein); doch bleiben immer Wissenlücken, die man gerne geschlossen hätte.

Wir waren daher sehr schnell auch der Meinung, dass eine weiterführende Sendung hier mehr Informationen liefern sollte. Und dass der Zuschauer mit seinen speziellen Belangen mit einbezogen werden sollte. Somit wurde eine Idee geboren, die ich zunächst einmal zur Diskussion stellen möchte. Die genaue Formulierung steht noch aus.

Jedenfalls soll der Spot aus der SZT zum Anlass genommen werden, um weitergehende Informationen zu vermitteln. Durch ein Call in per Telefon soll der Zuschauer einbezogen werden. An einem Titel basteln wir noch. Ich nehme gerne Anregungen und Vorschläge auf. "Wie kann die Sendung heissen?" Der 8. Sinn - aufgedeckt< oder ähnlich?

Aus den Erfahrungen der Sondersendung an Weihnachten können wir viel lernen:

Ohne grosse Ankündigung brachte die Sendung es auf 10.5 Prozent Marktanteil - immerhin mehr als eine halbe Million Zuschauer.

Im angebotenen Chat waren zeitweise fast 300 User, was eine sensationell hohe Nutzung darstellt und damit eigentlich auch ad absurdum geführt wird. Denn das sind zu viele, die gleichzeitig in einem Kanal sind.

Mehr als 1000 Einträge in das Gästebuch konnten wir verzeichnen. Hier sind eine Menge Fragen gespeichert, die nach und nach noch für weitere Projekte umgesetzt werden sollen. Zum Beispiel denken wir an ein Technikforum, das mit diesen Fragen einen immensen Startkatalog hätte. Doch die Umsetzung dauert noch ein wenig.

Die Telefone liefen während der Sendung heiss und bei weitem konnten nicht alle Anrufer durchgestellt werden.
Positiv wurde auch vermerkt, dass die Servicenummer endlich wieder einmal kostenlos angeboten wurde.

In vielen Emails und Telefonaten wurden wir ermuntert, weiter zu machen - auch das spornt an.

Somit stehen wir jetzt in der Phase, dass wir denken und denken .... und eigentlich genau wissen, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Nur muss der WDR dies auch noch erkennen.

Morgen ist W. Rudolph und ich in Paderborn. Hier wird in einer Feierstunde die neue Ausstellung eröffnet. Besonders die Handyexponate interessieren mich. Diese kurze Zeit der Existenz einer Technik brachte es schon auf über 700 Exponate. Das eine oder andere Modell werde ich wahrscheinlich wiedererkennen.

Vielleicht nehme ich mein Handy von AEG mit, das einmal als Studie bei mir landete und niemals so richtig auf den Markt kam. Relativ früh war das Handy mit Spracherkennung ausgestattet. Mal sehen, ob es in der Sammlung vorhanden ist, ansonsten gibt es eine Schenkung.

Weiterhin wird bei der Neueröffnung eine Wall of Fame eingeweiht. Hier werden 150 Computerpioniere mit Bild und Text dargestellt. W.R und ich sollen dazugehören, wie man mir vorab steckte. Ich bin mal gespannt, welchen Text man uns spendierte.

Weiterhin erhält der ArchiBALD einen Sonderplatz in der neuen Ausstellung. ArchiBALD ist unser Redaktionsrechner, der alle Computerclubsendungen enthält, die jemals produziert wurden. Er steht dem Publikum dann zur Verfügung und man kann dann in paderborn bei 400 Sendungen und 3 Computernächten mehrere Tage und Nächte im Museum verbringen, wenn man alles sehen will.

Wie man vielleicht den obigen Sätzen entnehmen kann, so ist von einem Stillstand keine Rede. Im Gegenteil: mit neuen Ideen und alter Erfahrung kann es nur besser werden.

P.S. Es machte mir sichtlich Mühe den Sinn von ArchiBALD wieder zu übersetzen. Denn es wurde hier eine nicht alkoholfreie Abkürzung umgesetzt. Erst nach längerem Nachdenken kam ich dann wieder zu der weltbewegenden Formel:

ArchiBALD = Archiv for Bits And Local Data.

Da sage noch mal jemand, die Computerclubmannschaft wäre nicht kreativ gewesen! Wenn wir ein Bit überbehalten konnten, wurden alle Probleme der Welt gelöst.

Montag, 5. Januar 2004

Ein bisschen Urlaub tut schon ganz gut - zumal er mit Internet- und Computerabstinenz verbunden ist. Jetzt fängt jedoch der Alltagstrott langsam wieder an und die Technik tritt wieder in den Mittelpunkt.

Die Aufarbeitung der Sondersendung am 29.12. wird uns noch einige Kopfzerbrechen machen. Die im Gästebuch eingegangenen Einträge legen es nahe, daraus ein weiterführendes Forum zu entwickeln. Mal sehen, wer das umsetzen kann, denn es erfordert natürlich eine stetige Pflege. Auf der anderen Seite könnte ein Technikforum für viele ein gewünschter Informationsgewinn sein.

Samstag, 27. Dezember 2003

Gestern war mal wieder ein Chat dran. Nach einigen Minuten war der erste schon da; schließlich wurden es 8 Teilnehmer. Später gingen wir dann gemeinsam auf den WDR - Chat und testeten dort den JAVA Chat.

Ich nehme an, dass er am Montag bestehen wird. Wer also Lust hat - ab 18:00 Uhr ist er geöffnet. Unten ist der Link abgebildet.

Montag, 22. Dezember 2003

So der Testchat im WDR - Programm verlief ganz gut. Es waren einige Zuschauer dazugekommen, um das Programm auszuprobieren. Ich selbst hatte zwischendurch nicht allzuviel Zeit, um an die Tastatur zu kommen. Aber Wolfgang Rudolph war mit im Chat mit wr als nickname.

Jetzt, wo die Sondersendung näher kommt, haben wir ihn wieder aus der Lethargie herausgeholt. Ich hoffe, dass er mit Freude wieder dabei ist. Aber eins hat sich auch geändert: er hat kein Windows mehr im Einsatz. Alles läuft auf Linux - und als der Chat in seinem Browser dann funktionierte, wurde er an alte Zeiten erinnert.

Dank gebührt vor allem auch an sebi, der mit viel Engagement den Chat ausgesucht hat und ihn letztendlich für den WDR fertiggemacht hat. Dazu gehören schon einige profunde Kenntnisse und Kniffe, um so etwas zu installieren. Auch Patrick Löffler vom WDR gehört unser Dank, der letztendlich den Chat implementiert hat. Ich wette eigentlich, dass wir bald beim WDR öfter chatten werden.

Samstag, 20. Dezember 2003

Gestern haben wir lange am Chat herumgebastelt, der zur Sendung am 29.12.2003 gestartet werden soll. Bis er im WDR - Programm eingebettet war, dauerte doch schon 2 Stunden. Am Montag, 22.12. 2003, ab 15:00 Uhr, wollen wir den Chat mal testen. Es wäre deshalb schön, wenn schon einige mal reinschalten würden. Vielleicht stellt sich das eine oder andere Problem noch heraus. Bisher konnten wir ihn mit 5 Teilnehmern testen. Ich hoffe, dass mein DSL - Anschluß in der Redaktion standhalten wird.

http://www.wdr.de/tv/service/technik/chat/chat.phtml

Ich konnte es nicht lassen: bis Weihnachten wird es bei mir im Programm schneien. Da ich dieses Jahr nicht nach Garmisch fahren kann, ist dies ein kleiner virtueller Ersatz für das richtige Wintergefühl.

Dienstag, 16. Dezember 2003

Langsam laufen die Fragen zur Sondersendung am 29.12. ein. Offenbar ist die Seite ziemlich versteckt. Einige Fragen, die auf meiner Seite gestellt wurden, habe ich rüberkopiert. Es wäre schon ganz hilfreich, wenn wir ein paar mehr Stimmen und Fragen hätten, um die Richtung besser festlegen zu können.

http://www.wdr.de/tv/service/technik/gaestebuch.phtml

Ich war letztens eine Stunde auf der Hohe Straße in Köln unterwegs und beobachtete so aus Neugierde, was die Leute so machen. Interessant war es vor allem im Media Markt. Knallvoll und ziemlich gestresste Menschen. Der größte Andrang war wohl an den digitalen Kameras zu verzeichnen. Einige scheinen schon geklaut zu sein, weil nur noch die Halteseile aus der Öffnung guckten.

SD - Speicherkarten waren total ausverkauft und von den anderen Typen waren nur noch Fragmente da.

Dann entdeckte ich einen Riesenstapel an Premiere Decodern mit einer Spezial Weihnachtsausgabe. 199 Euro durchgestrichen - jetzt 169 Euro. Ich wurde wieder an den Geniestreich von meinem Kabelprovider ISH erinnert: der hat einfach wieder einmal die Sender durcheinandergemischt. Plötzlich ist MDR nur noch nachts da. Nicht etwa, dass ich ein MDR - Fan wäre, aber die Dritten öffentlich Rechtlichen hätte ich schon gerne. Als ich das Premiereangebot sah, erinnerte ich mich daran, dass ja alles im Kabel auf der digitalen Ebene vorhanden ist.

Ich ging zurück in die Redaktion und liess mir einfach einmal anzeigen, was ISH so auf der digitalen Seite bietet. Da ist eigentlich alles dabei, was ich mir so wünsche. HR, RBB, alpha, SR und ein paar Sonderkanäle bei ARD und ZDF.

Heute morgen habe ich dann bei Ebay eine Kabelbox gesteigert mit einem Jahr Premiere Start und drei Monate Premiere Plus und einer Zeitschrift, das ich eigentlich gar nicht haben wollte.

Ich habe dann festgestellt, dass kaum jemand weiss, dass im Kabel diese digitalen Kanäle existieren. Wunderte mich eigentlich.

Samstag, 13. Dezember 2003

Jetzt geht es bald in die heiße Phase mit der Sondersendung am 29.12. 2003. Mittlerweile haben wir das Gästebuch geöffnet, in das man evtl. Fragen jetzt schon einmal eintragen kann. Das hilft uns sicherlich in der Beurteilung dessen, was auf uns zukommt.

Der entsprechende Link, der auf diese Seite führt:

http://www.wdr.de/tv/service/technik/gaestebuch.phtml

Mittwoch, 10. Dezember 2003

Dass mich mein Computer überhaupt noch wiederekannt hat, ist ein kleines Wunder. So lange dauerte die Rechnerabstinenz selten. Aber es gibt wirklich auch noch andere Dinge im Leben.

Das, was in meinem Gästebuch so manchmal los ist, ist nicht nach meinem Geschmack und ich bin froh, dass sebi manchmal etwas aufräumt. Das ist sogar rechtlich notwendig. Wenn man ein nicht moderiertes Gästebuch unterhält, so hat man sogar die Pflicht, zeitnah die Einträge zu kontrollieren.

Wenn man aber im Moment keine Zeit dazu hat, so muss man das Gästebuch schliessen oder die Redaktion übergeben. So geschehen in meinem Falle.

Morgen ist wieder eine SZT. An der Sondersendung am 29.12. basteln wir noch herum. Es ist problematisch, besondere Ideen in unserem Internetangebot unterzubringen. So werden wir in den nächsten Tagen ein Gästebuch auf den Seiten der SZT öffnen, in das man evtl. Fragen zur Sondersendung eintragen kann.

Um ein bisschen ein Gefühl für die zu erwartenden Fragen zu bekommen, können wir auch meinen Feedbackbereich benutzen. Dann wird es hier vielleicht wieder etwas sinnvoller zugehen. Ach, übrigens, Wolfgang Rudolph wird an der Sendung am 29.12. mitwirken. Heute, am Mittwoch, kommt er in die Redaktion. Vielleicht können dann einige Spekulationen auf meinen Seiten eingestellt werden. (oder durch Spekulatius haha ersetzt werden)

Noch einmal zur Erinnerung: Die Sendung heisst:
S.O.S. Mein Geschenk tut es nicht!
ServiceZeit Technik hilft.

Was könnte da so an Fragen einlaufen?

Sonntag, 30. November 2003

Es wirklich ein Kreuz, dass man zu gar nichts mehr kommt. Die privaten Probleme beschäftigen mich doch sehr. Zum Computer komme ich kaum noch - und wenn dann nur für wenige Minuten.

Jedenfalls habe ich eine Wette gewonnen - dies konnte ich wenigstens noch ausprobieren. Ich wettete, dass ich in fünf Minuten einen primitiven MP3 - Player programmieren kann, der richtig schön die gewünschten Files abspielen kann, stoppen kann und wieder neu zu spielen anfangen kann.

Die Wette jedenfalls habe ich gewonnen und es gibt irgendwann wieder mal was 'Flüssiges' dafür.

Hätten Sie auch dagegengesetzt? Dann interessiert Sie vielleicht die Lösung in VB6:

Man nehme aus dem Vorrat der Controls eine mediaplayer.ocx. Damit hat man die meiste Arbeit schon getan. Dann noch eine CommonDialog - Control hinzu, damit man die MP3 - Files bequem suchen kann.

Unter den Commandbutton kommen dann zwei Zeilen Text.

commondialog1.showopen
mediaplayer1.filename=commondialog1.filename

So schnell kann man sich einen billigen Abend verdienen.

Letztendlich bin ich doch noch dem drohenden Donnerwetter entkommen. Pünktlich zum 1. Advent habe ich die Weihnachtsbeleuchtung zum Leuchten gebracht. Immerhin muss ich 30 Meter Girlanden anbringen. Zusätzlich muss der kleine Baum auch noch in vollem Lichte erstrahlen.

Ich hab mal ein Leistungsmessgerät drangehängt und sage und schreibe 700 Watt gemessen. Das ist ein 1 Haushalt. Wenn man das hochrechnet auf 40 Millionen Haushalte, so kommt man auf eine immense Summe.

Dienstag, 25. November 2003

Es ist mal wieder so weit. Die aktuelle Seite wurde neu angelegt, nachdem 40 KB Inhalt überschritten wurde. Die alten Seiten sind natürlich noch anklickbar.

Dadurch, dass die alten Seiten noch vorhanden sind, ist quasi als Nebenprodukt für mich selbst ein Tagebuch entstanden. Es hat sich doch so einiges bewegt in dem letzten Jahr. Der Ausklang der Sendung Computerclub war doch mit mehr Herzblut verbunden, als man es jetzt, mit gewissem Abstand, sieht.

Vieles fehlt - vieles ist aber auch neu hinzugekommen!

Mit einem kleinen Programm für die PDA's habe ich die Welt gespalten - in eine Welt der Ablehnung und eine Welt der Zustimmung. Der unten abgebildete Screenshot zeigt den Grund. Alle Raucher wollen nichts davon wissen - die, die aufgehört haben, sind erstaunt über die Ergebnisse.

Die Werte, die hier dargestellt werden, gelten für meine eigene Sucht, die ich am 19.3.2000 mit Erfolg beendet habe. Obgleich mehr als 13 Kilo Gewicht dazukamen, möchte ich die Zeit vorher nicht mehr herbeisehnen. Und wenn man dann noch sieht, dass man in den -nur- drei Jahren über 100.000 Zigaretten nicht geraucht hat, so wird einem echt schwindelig vor den Augen. Immerhin wurde meiner Lunge ein ganzes Kilogramm Teer erspart; nicht zu reden vom ersparten Nikotin, mit dem man sicherlich in dieser Menge einige Menschen umbringen könnte.

Da die Werte ständig aktualisiert werden, führt das Programm zu manchem Erstaunen: "Was? in der kurzen Zeit hätte ich soundsoviel verraucht?".

Aber fragen Sie mich nicht, wo die 19.000 € geblieben sind, die ich bisher eingespart habe.

Solange der Webspace es hergibt sind die alten Seiten aktiv

Warning: readfile(aktuell_alt.htm): failed to open stream: No such file or directory in /WWWROOT/78348/htdocs/aktuell6_home.php on line 497

 
   

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