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Dienstag, 2. September 2003

Heute habe ich meine Webcamsoftware fast fertiggestellt. Ich habe mit der Software webcamxp, die mir alle empfohlen hatten, herumgespielt und kam am Anfang nicht so richtig klar damit.
Ausserdem ärgerte es mich, dass ich die Werbeeinblendung nur durch den Kauf der Software wegbekommen könnte. Daraufhin kam der Entschluss: das mache ich mir selbst - so nach eigenem Gusto.

Was muss man machen: 1. die USB - Kamera anknabbern, so dass man gezielt Bilder herausholen kann. 2. Diese Bilder müssen in ein platzsparendes Format (JPEG) gewandelt werden. 3. die Bilder müssen automatisch zum Provider auf den FTP - Uploadserver gespielt werden.

Alle drei Punkte sind jetzt gelungen und arbeiten zur vollen Zufriedenheit. Es gab einige Besucher, die die Fortschritte auf der Seite www.wolfgang-back.com/muell_home.php beobachtet haben.

Wenn Interesse daran besteht, dann kann ich mehr darüber berichten. Heute mittag machte ich dann die ersten erfolgreichen Erfahrungen mit einem eigenen Chatprogramm. Es funktioniert schon recht super. Dieses gehört nämlich mit zu dem Gesamtprojekt, das ich letztendlich vorhabe: Ein Chat ist Mittelpunkt der Kommunikation, eine Webcam gehört dazu und eine Steuerungsmöglichkeit verschiedener Aktivitäten via Lallus soll implementiert werden. Nach Lallus fragen so viele Leute, dass er in Zukunft wieder mitspielen muss.

Ein bisschen freue ich mich darauf, den alten Kumpel Lallus wieder neu zu entdecken. Wahrscheinlich ist mir vieles fremd geworden - doch es wird schnell gehen mit der Aufarbeitung. Endlich mal wieder etwas Assembler.

P.S. Im Gästebuch haben sich einige von mir verabschiedet, weil ich immer nur Sachen schreibe, die mir Spass machen. Was um Gottes Willen soll ich denn auf meiner privaten Homepage machen? Soll ich über den 1.FC Köln berichten - oder über die Steuerreform? Das wären Dinge, die keinen Spaß machen.

Nachtrag: der Smart FTP wird auch bald bei mir rausfliegen. Dieses dauernde Gemecker, dass man so und so viele Tage nicht mehr upgedatet habe, stinkt mir. Auch das kann man sich selbst passend besser schreiben. Wenn Interesse besteht, dann kann ich darüber berichten.

Sonntag, 31. August 2003

Gestern erlebte ich die Umwandlung des Romans "Die Angst des Torwarts beim Elfmeter" in eine neue Form: "Die Angst des Programmierers vor der Installation". Schon lange wollte ich mich mal um .net von Microsoft kümmern. Jene neue allumfassende Entwicklungsumgebung, die eigentlich aber keiner haben will.

Die Enterprise - Ausgabe kam so an, wie es sich in der heutigen Zeit gehört: 20 CD's statt einer DVD. Aber immerhin, es hätte ja auch schlimmer kommen können : Disketten.

Bevor ich loslegte, überlegte ich hin und her, ob es noch irgendwelche Gründe gibt, die man vorher beachten sollte. Das Auflisten der Eigenschaften der C-Platte war schon so ein Grund. Ganze 1.2 Megabytes waren noch frei. Das kann bei einer solchen Installation nicht gutgehen. Ich suchte und suchte nach dem Übeltäter und fand ihn schließlich in dem Webcamprogramm. Irgendwann einmal muss ich da unbewusst auf Videomitschnitt gedrückt haben. Jedenfalls existierten zwei Dateien: eine mit 3.8 GBytes und eine mit 2.1 GBytes. Nach dem Löschen sah die Welt schon anders aus. Fast 6 GBytes waren wieder frei.

Dann der beklemmende Gedanke, ob denn mein Servicepack ausreicht, um die Installation durchzuführen. Ich habe Windows 2000 und Servicepack 3 geladen, obwohl wir schon bei 4 sind. Nicht, dass ich da am Ende der Installation bestraft werde mit : ... laden Sie bitte SP 6 oder höher.

Die F - Platte mit ihren 160 GBytes war zur Installation vorgesehen. Dieses müsste wenigstens reichen. Jetzt gings los. 20 CD's in der Hand und keine Ahnung, wer und was zuerst dran ist. Und dann plötzlich ein gelber Zettel zwischen den CD's: Microsoft Windows 2000 mit Service Pack 3 oder später zur Installation auf Microsoft Windows 2000 erforderlich. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl; endlich hatte ich mal etwas, was der Norm entsprach. Bei dem riesigen Paket ist keine einzige Installationsanleitung dabei.

Dann entschied ich mich für die CD im schönen bordeuxrot mit der Aufschrift Voraussetzungen. Das klingt auf jeden Fall gut. Ich weiß gar nicht mehr, was mit dieser CD passierte - jedenfalls hatte ich sie später wieder in der Hand, um endlich die Voraussetzungen für eine einfache Installation einer Software zu erfüllen.

Die nächste Wahl fiel dann, wie sich später herausstellte, richtigerweise auf die CD im schönen dunklen grün mit der Aufschrift Visual Studio .net Enterprise Architect CD 1. Rödel Rödel Rödel. Ich dachte schon, dass es zu keinem Ende kommen wird, als dann plötzlich nach der 2. CD gefragt wurde. Sollte die Installation doch noch gelingen? Um es kurz zu machen: als dann die msdn library mit ihren 3 CD's noch auf der Platte war, war es nach ca. 3 Stunden geschafft. So ungefähr.

Jetzt kam ja erst der größere Teil: Einarbeiten in die neue Sprache. Auch hier gibt es nichts Schriftliches - alles mühsam aus der onlinehilfe aus einem Wust an Informationen. Schön ist was anderes. Einige Stufen beim Einstieg in .net werde ich später berichten, denn es sprengt diesen Rahmen. Fazit: zur Installation mindestens 1 Tag Urlaub einreichen. Zum Erlernen der neuen Features am besten die Rente beantragen.

Derzeitiger Stand: ich habe es geschafft, eine Applikation für den PDA zu schreiben, in der ich mit einem Knopf ein Bild sichtbar oder nicht sichtbar machen kann. In einer Textbox steht dann noch zum Überfluß: Bild ist sichtbar oder Bild ist nicht sichtbar. Immerhin ist es schon mehr als die berühmte Hello World - Applikation, die sonst immer herhalten muss. Und: das Bild ist in den Ressourcen des Programmes und braucht nicht nachgeladen zu werden. Das ist schon was.

Wenn demnächst die Seiten weniger geupdatet werden, dann wissen Sie, woran es liegt.

Freitag, 29. August 2003

Erstmals bin ich nicht auf der Funkausstellung. Ich habe mir lange überlegt, ob ich hinfahren soll. Doch letztendlich siegte die Bequemlichkeit, weil auch kein Thema mich wirklich anmachte. Die Dinge, die dort vorgestellt werden, sind weitgehend 'kalter Kaffee'. Die meisten Sachen hatten wir bereits im Computerclub angesprochen und heute findet man lediglich eine Weiterführung.

Es ist unglaublich, wie man uns die großen Displays verkaufen will, ohne darauf hinzuweisen, dass es nahezu keine Software dafür gibt. Was soll ich mit einer 1 Meter 80 er Diagonale, wenn ich nur 4:3 Software habe.

Na ja, die Funkausstellung macht durch geschicktes Marketing von sich reden - das ist auch gut so.

Heute war ich fast am Verzweifeln. Ich erhielt meine Beistallplatte mit 160 GB Plattenkapazität. Mein Adapter für Firewire war auch da. Beides zusammen sollte jetzt zu einem Kinderspiel werden. Ich wurde dabei auch unterstützt durch die ständigen Meldungen: windows 2000 doesn't need anything.

Was mich störte war: obwohl ich nichts tun musste, lief auch nichts - oder auch: weil ich nichts tat - lief nichts.

Da die Platte auch USB 1.1 versteht, machte ich dann den entscheidenenden Fehler. Mit USB 1.1 entdeckte ich dann meine Platte in der Computerverwaltung. Doch sie war noch nicht angemeldet.

Da sich überhaupt etwas rührte, wurde ich dann übermütig und begann die möglichkeiten des Formatierens zu nutzen. Aber leider mit dem langsamen USB 1.1. Doch da bereits 1% der Platte formatiert war, traute ich mich nicht, die Arbeit zu unterbrechen.

Vielleicht war es auch gut so, denn nach über zwei Stunden war es passiert: ich hatte eine neue Platte mit 152 GBytes Kapazität. Sofort wurde der Firewire - Anschluss benutzt und man hat damit wirklich akzeptable Ergebnisse im Handling.

Jetzt findet eine Kannibalenschlacht statt: Programme runter von C und auf F drauf - die Superplatte. ENCARTA - DVD? Nur die Systemdateien auf der Platte? Quatsch alles drauf.

Mal sehen, wie lange das gut gehen kann.

Dienstag, 26. August 2003

Im Moment fummle ich an meiner Webcam rum. So ganz habe ich sie noch nicht im Griff. Wer Lust hat, die Versuche zu beobachten, der kann sich mal über
www.wolfgang-back.com\muell_home.php
einloggen. An der Bezeichnung muell_home.php kann man erkennen, wie weit die Versuche gediehen sind.

Alle 10 Sekunden sollte ein Refresh der Seite kommen. Die unten angegebenen Radiobuttons sind noch nicht aktiv. Kommt noch. Zu sehen ist allerdings nicht allzuviel. Vielleicht demnächst mehr.

Montag, 25. August 2003

So, das Sonderheft ist wohl jetzt abgeschlossen. Es war eine Menge Arbeit, alles noch einmal in eine richtige Form zu bringen. Für alle, die sich dem PDA nähern wollen und eigene Programme dafür schreiben wollen, ist es wahrscheinlich die richtige Lektüre, da alle Programmbeispiele ausführlich erklärt sind.

Mal sehen, ob es überhaupt noch eine nennenswerte Schar Programmierer gibt, die gerne mit eigenen Programmen ihr Freude haben. Oder ist der Trend zum Konfektionierten übermächtig? Ich jedenfalls hatte große Mühe und großen Spaß, die Themen hoffentlich interessant aufzubereiten. Ich bin selbst mal gespannt, wenn das Heft am 12.September rauskommt.

Wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, ich käme mit 40 GByte Festplattenkapazität nicht aus, dem hätte ich entgegengehalten, dass ich mir nicht vorstellen kann, jemals soviel Sinnvolles zu produzieren. Nun ist es passiert. Als ich am Wochenende nach irrelanger Zeit mal wieder die Platte defragmentieren wollte (weil alles fürchterlich langsam ging) meckerte der Defragmentierer: es sind nur noch 2458 Bytes frei auf der Platte C. Da guckte ich allerdings ganz schön doof aus der Wäsche.

Das Durchforsten der Platte brachte nicht allzuviel (56 MBytes im Papierkorb) und so ging das große Verschieben nach D vonstatten. Nun kann man heute nicht mehr so einfach umkopieren, weil man dann die Registry zum Toben bringt.

Bis ich die zwei Gigabytes geschafft hatte, war der Entschluss gereift. Es kommt eine neue Platte ins Haus. Heute habe ich dann bei Ebay zugeschlagen: 160 GBytes USB2 und Firewire als Beistellplatte für 180 Euro. Das dürfte für ein paar Monate Luft bringen.

160 GBytes - was ist das für eine Kapazität, wenn man die Anfänge einmal reflektiert. Ich kann mich noch gut an meine erste 1 GByte - Platte erinnern, als alle anderen so um die 40 MBytes hatten. Sie kostete über 8000 DM und war ein fürchterlicher Klotz. Am Anfang gab es Schwierigkeiten, die 1 GB dem Betriebssystem 3.11 schmackhaft zu machen. Aber heute gibt es die Probleme auch noch. Eine 160 GB Einbauplatte läuft auch nicht mit jedem Motherboard.

Donnerstag, 21. August 2003

Die Zeit vergeht im Fluge. Schon wieder Donnerstag. Ich hänge immer noch ein bisschen in den Preisen mit meinem Sonderheft. Das macht doch mehr Arbeit, als ich am Anfang dachte. Viele Beispiele sind schon 2 bis 3 Jahre alt und müssen komplett neu nachbearbeitet werden. Die Texte sind auch nicht von Pappe. Wenn man die alten Programme wieder neu verstanden hat, muss man das auch noch in schlaue Worte fassen. Jedenfalls ist der Ordner mittlerweile 42 MB dick.

Heute hat es mich ständig verwundert, dass ich eine Sache nicht abspeichern konnte. Die Fehlermeldung besagte, dass das Directory nicht geöffnet werden könne. Es stellte sich heraus, dass die Platte einfach voll war.

Mein Laptop hat 20GB auf C und 20 GB auf D. Sollte eigentlich genügen. Nachdem ich den Papierkorb mit 56 MB geleert hatte, war wieder ein bisschen Luft für die aktuelle Datei.

Sonntag, 17. August 2003

Wie ich gemerkt habe, ist es noch nicht jedem geläufig, die Google - Suchmaschine auch als schnellen Taschenrechner zu benutzen. Sie haben sich nicht verhört. Geben Sie einfach einmal bei Google 3 + 4 ein. Sie werden erstaunt sein, was Google daraus macht. Oder 4/5.

Selbst Spezialitäten kennt Google. Geben Sie einfach einmal e für den Logarithmus naturalis oder pi für die Kreiszahl ein.

In der angeboten Hilfe steht, dass man auch in andren Zahlensystemen, wie binär oder hexadezimal arbeiten kann. Das geht in der Tat, wenn man die richtige Notation kennt. Probieren Sie es:

hexadezimal: 0x01 + 0x09 = 0xA , also 10
binär: 0b000110 + 0b010101 = 0b11011
oktal: 0o10 + 0o01 = 0o11

Man kann auch Zahlensysteme mischen: 1+ 0x01 + 0b1 +0o1 = 4

Vielleicht kann man noch eine Menge mehr entdecken. Das ist sicherlich eine nette Spielerei, die Google da anbietet. Man sollte sich jedoch Gedanken machen, wo dies vielleicht noch hinführen kann. Irgendwann geben wir vielleicht nur unsere Kontonummer ein und erfahren den Kontostand, irgendwann suchen wir bei Google eine Telefonnumer, irgendwann recherchieren wire bei Google einen Warenpreis, irgenwann einmal erfahren wir freie Termine beim Arzt oder Frisör nur noch bei Google usw. usw.

Samstag, 16. August 2003

Da sind mir doch tatsächlich ein paar neuere Eintragungen flöten gegangen. Ich muss am Montag mal sehen, ob die noch auf dem Rechner in der Redaktion sind. Ansonsten: weg ist weg.

Der Sommerurlaub in diesem Jahr war ein ganz besonderer: eigentlich war er keiner, weil man täglich damit beschäftigt war, 'über die Runden' zu kommen. So heiß, wie es hier zu Hause war, so heiß war es auch in Ascona am Lago Maggiore in der Schweiz.

Man freute sich, wenn man mal wieder etwas einkaufen musste, denn das Kaufhaus war die Oase, wo eine gute Klimaanlage lief. Dennoch ist natürlich der Aufenthalt an einem anderen Ort immer wieder erholsam, zumal die Aussicht vieles aufwiegt.

In diesem Jahr wurde der Aufenthalt durch einen besonders schönen Kran (aus dem Mittelalter?) gekrönt. So was habe ich in den letzten Jahren nirgendwo gesehen. Auch nicht, als plötzlich ein Typ mit Fotoapparat auf dem Kran herumlief. Ich weiss nicht, was der da wollte. Hoffentlich kann man es ganz links erkennen.

Sicherheitshalber habe ich deinen Teil auskopiert und vergrößert.

Wer in der heutigen Zeit nicht erfinderisch ist, der muss leiden. Wenn es heiß ist, so muss man nach intelligenten Lösungen suchen. Hier war der Eimer und ein paar Kühlblöcke gerade recht, um den Wein zu kühlen.

Private Feuerwerke - wie sonst üblich - waren am 1. August zum Nationalfeiertag der Schweiz in diesem Jahr strikt verboten. Wer schon Feuerwerkkörper gekauft hatte, der konnte diese sogar zurückgeben. Das war sicherlich vernünftig, denn überall war es sehr trocken und feuergefährdet. Das offizielle Feuerwerk jedoch fand statt - wenn auch sehr schaumgebremst. Nach 15 Minuten war alles vorbei.

Donnerstag, 14. August 2003

Für manche Ungeduldige wahrscheinlich der Ruf: "Endlich hat er wieder ein Rätsel eingestellt". Ab sofort ist das Augusträtsel online. Es ist immer wieder ein Zittern, ob der Rätselgenerator noch vernünftige Rätsel zustandebekommt. Die Dinge sind so verwoben, dass ich selbst nicht mehr durchblicke.

Der Generator läuft noch unter Visual Basic 3 (stammt aus 1995) und ich möchte ihn wirklich nicht umschreiben müssen.

Viel Spaß beim Rätseln.

Ich habe heute ein bisschen die Funkausstellung vorrecherchiert. Es scheint in der Tat nicht viel in der Pipeline zu sein.

Der WDR wird wieder einiges zu DVBT ausstellen (Halle 5.3) und einige Neuerungen zu MHP (Multimedia Home Platform) zeigen. Neu wird auch die Möglichkeit sein, Hörfunksignale über Satellit in Dolby Surround auszustrahlen.

Alles in allem aber fehlen die umwerfenden Neuerungen. Auch DVBT in unseren Regionen ist noch nicht spruchreif. Es fehlt noch die Unterschrift von RTL, damit es bei uns im nächsten Frühjahr losgehen kann. Also: noch nicht die Kabelverträge kündigen.

RTL argumentiert, dass die Ausstrahlung auf digitaler Basis teurer ist und der Benefit von vielen Zuschauern nicht gegeben ist. Also: sie wollen Zuschüsse, um an der Aktion teilzunehmen.

Was sie anderen Hersteller so angeht, so sieht es auch ziemlich mau aus. Man wird wieder die falschen Displays (16:9 Plasmaschirme) mit der falschen Software (4:3) an allen Ständen bewundern können. Dieses Phänomen ist mir schon vor zwei Jahren aufgefallen: überall die falschen Bilder auf den falschen Monitoren.

Im vergangenen Jahr hat man mir noch erzählt, dass die Killerapplikation für UMTS auf der IFA vorgestellt wird. Nichts ist zu hören. Keiner kennt diese Killerapplikation. Alle kennen die Auswirkungen der unglaublichen Versteigerungen der Frequenzen für 100 Milliaden DM: keine UMTS - Firma zahlt in den nächsten xx??? Jahren jemals noch einmal Steuern. Die Gemeinden - und damit wir - spüren es am meisten.

Im Grunde genommen müsste man solchen Hazadeuren das Handwerk legen. Wer so kurzsichtig ist, dürfte nicht an den Hebeln der wirtschaftlichen Macht sitzen.

Das Desaster ist spürbar: eine Firma wie Grundig war immer eine wichtige Stütze der Funkausstellung. Heute weiß man noch nicht einmal, ob sie teilnehmen. Im Katalog stehen sie noch und eine große Absage wurde auch noch nicht vernommen. Interessant wird sein, wenn Grundig teilnimmt, ob die Millionen Nürnberger Rostbratwürste und das Tucher Bier wieder im Zelt vor der Halle für Kunden und Gäste gereicht werden.
Eine Funkausstellung ohne Würste und Kraut wäre keine mehr!

Mittwoch, 13. August 2003

Gestern hatte ich meinen Rechner einige Stunden online, ohne ihn zu beobachten. Danach war es dann passiert: Der Virus MSBLAST.EXE hatte den Weg auf meinen Computer gefunden. Eigentlich ging nichts mehr. Ich wollte eine Email kopieren, die ich mir im Büro selbst geschrieben habe, um sie zu Hause zu haben. Ich konnte sie zwar lesen, doch sie ließ sich weder nach Word, noch in den einfachen Editor kopieren.

Auch die Suchfunktion war ausgeschaltet. Ich konnte nicht nach MSBLAST.EXE suchen. Aber im Regedit ging dies. Ich wurde fündig. Sofort löschen - aber das nützt nicht viel, weil er sofort wieder befallen werden kann. Das notwendige Patch ist bei Microsoft relativ schnell zu finden, wenn man entsprechend sucht. Für mich und mein Windows 2000 hieß dies:

http://microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=C8B8A846-F541-4C15-8C9F-220354449117&displaylang=en

Das richtige Betriebssystempatch für den eigenen Computer findet man unter:

http://www.microsoft.com/technet/treeview/?url=/technet/security/bulletin/MS03-026.asp

Was lernt man daraus? Man sollte die Firewall, die man im Computer geladen nicht einfach abschalten, weil sie so nervig ist. Heute morgen jedenfalls bin ich noch 'sauber' und die Firewall ist wieder aktiv. Ich werde auch den Virenscanner aktualisieren. Selbst wenn das Booten dann 10 Minuten oder mehr bedeutet.

Montag, 11. August 2003

Das war wahrlich eine lange Zeit, in der in punkto Internet nichts geschah. Drei Wochen Urlaub liegen dazwischen. Ich war am Lago Maggiore in Ascona und hatte es dort genauso heiss wie hier. Drei Wochen ohne Internet sind gut zu ertragen. Obwohl ich endlich mal Zeit hatte, das Sonderheft über PDA's weitgehende fertig zu machen.

Es ist schon seltsam, wie sich der Programmierstil über die Jahre hinweg verändert. Einige der alten Programme musste ich zum Teil völlig neu umschreiben.

Ich hoffe, dass jetzt wieder häufiger aktualisiert wird.

Übrigens, die Sache mit sf im Gästebuch war schon ok. sf ist Sebastian, der das Passwort für das Gästebuch und für das Feeback hat. Man kann heutzutage über längere Zeit ein unmoderiertes Gästebuch sich nicht selbst übelassen. Das verlangt sogar der Gesetzgeber. Sebastian schrieb mir, dass einige Zeitgenossen das Gästebuch wohl mit etwas anderem verwechselt hätten und er aufräumen musste. Ich nehme an, dass er es richtig gemacht hat. Ich werde demnächst mehr davon hören.

Mittwoch, 16. Juli 2003

So schnell vergeht die Zeit. Wieder zehn Tage seit der letzten Eintragung. Das liegt nicht an der Faulheit - oder vielleicht doch?

Die letzten Tage verführten nicht gerade zur Computerbeschäftigung. Und da sitzt mir noch das versprochene Sonderheft über PDA - Programmieren im Nacken. Obwohl fast alles schon vorgearbeitet war, so braucht die Nacharbeitung und Aktualisierung einfach ihre Zeit.

Hinzu kommen immer wieder Probleme mit den Rechnern. Ich wollte die aktuellste Entwicklungsumgebung der Embedded visual tools aufspielen (sind ja nur 210 MB, die ich aus dem Netz zog). Dieser Laptop ist wohl so durcheinander, dass die Installation drei mal schief lief. Danach versagte der Emulator seinen Dienst. Also unbrauchbar. Ergebnis: Alles löschen und Windows 2000 neu aufspielen. Ein kompletter halber Tag ist futsch. Schöne neue Computerwelt.

Endergebnis: Der Emulator läuft und ich stelle immer häufiger fest, dass ich das eine oder andere gelöscht habe, was ich jetzt gebrauchen könnte.

Sonntag, 6. Juli 2003

Die letzte Servicezeit Technik hatte eine gute Einschaltquote mit 8.4 Prozent. Insgesamt waren es 310000 Zuschauer, die sich eingeschaltet hatten. Vielleicht waren die Themen auch so ausgewählt (wenig Computer), dass es viele Zuschauer interessierte.

Auch das alte Internetprogramm des Computerclubs läuft noch recht ordentlich. Immerhin schauen hier noch mehr Leute rein als bei der SZT. Ich hoffe, dass die Adresse noch bekannt ist: www.wdrcc.de.

Es ist schon seltsam, wie schnell man vergißt. Gestern schrieb ich an meinem Manuskript für das Sonderheft über PDA's und deren Programmierung. Ich wollte für den Einsteiger eine Schritt für Schritt Erklärung schreiben, wie er das Thema angehen kann.

Ich spürte dann, wie ich mich immer wieder im Zaum halten musste, um die Sprünge nicht zu schnell zu machen. Letztendlich muss man aber einen Kompromiss finden zwischen Ausführlichkeit und Länge des Artikels.

Viele einfache Dinge, über die ich am Anfang stolperte, habe ich offenbar vergessen. Die Zeiten haben sich auch geändert. Vor drei Jahren, als ich mit CE 2.11 anfing, war ich noch recht alleine und konnte keinen nach irgendwelchen Tricks befragen.

Das hat sich heute doch etwas gebessert. Es gibt viele gute Informationsquellen im Netz.

Neuigkeiten aus der Welt der PDA's suche und finde ich meistens bei www.xscale.de
Ein gutes Forum bietet http://www.ppc-welt-community.info/Community/index.php
Einen guten Softwarevorrat findet man unter www.palmtopmagazin.de im Downloadbereich.

Mittwoch, 2. Juli 2003

Heute war mal wieder ein Audion - Tag. Manfred Fillinger baute mir mit einer Röhre ein Audiongerät, das bisher bei ihm zu Hause gut spielte und bei mir total versagte. Es kam kein Sender zum Vorschein - oder besser zum Ohr.

Das wurmte ihn natürlich und er versah das tolle Gerät mit einem Antennenverstärker mit 32facher Verstärkung.

Heute Abend war die zweite Generalprobe. Der Erfolg wollte sich nicht einstellen. Die Antenne wurde verlängert und verlängert und verlängert.... Weder Radio Moskau noch WDR 2 liessen die Röhre glühen. Selbst der Versuch, die Kabelantenne anzuzapfen misslang.

Aber dann: wieder der ominöse Schrubber, der schon zum GPS-Empfang herhalten musste, brachte die Lösung (klingt besser, als es wirklich war). Ein fürchterliches Geächze kam aus dem Lautsprecher und wenn man genau hinhörte, so kann es gewesen sein, dass die Sprecherin (das war wenigstens herauszuhören, dass es eine Frauenstimme war) wohl niederländisch sprach (muss aber nicht gewesen sein - denn verstanden hat man nichts).

Sowohl Manfred wie mir machte die technische Spielerei viel Spaß, wenn auch das Ergebnis bei mir zu Hause recht mager ausfiel. Das liegt einfach an dem vielen Stahlbeton, der mich umgibt.

Manfred brachte die Zeichnungen für das Audion mit und wir diskutierten darüber, ob wir einmal eine Selbstbauanleitung fabrizieren sollen. Wem würde es denn Spaß machen, ein solches Röhrengerät nachzubauen und damit zu experimentieren? Keine Angst vor hohen Spannungen. Das Ganze würde mit einem Netzgerät und einer 12 Volt Röhre ECH83 oder einer EF97 realisiert werden. Vielleicht könnte man daraus einen Wettbewerb für einen Liveevent starten: "Wer baut das schönste Audion?"

Dienstag, 1. Juli 2003

Das finde ich schon toll, dass sich die Leser meiner Seiten Mühe machen und ein neues Outfit basteln. Ich stelle es hier einmal zur Diskusssion, was Thomas Gröger sich so ausgedacht hat.

In den letzten Tagen war es etwas ruhiger im Updaten meiner Seiten. Das liegt zum einen daran, dass die Sonne kräftig scheint und vor allem aber daran, dass ich so langsam mal mit meinem Manuskript für ein Sonderheft über PDA - Programmierung zu Ende kommen muss. Hierin sollen Anleitungen gegeben werden, wie man zu seinem eigenen Programm kommt.

Sonntag, 22. Juni 2003

Ich war heute im Hunsrück und erlebte dort ein total computerfreies Wochenende. Ist eigentlich auch nicht schlecht - natürlich bei diesem tollen Wetter. Ich glaube, dass bei düsteren und kalten Tagen die Drang zum Schreibtisch größer sein wird.

Ich werde immer wieder gefragt, wie es denn mit dem Computerclub weitergehen wird. Dass er beim WDR aus dem Programm gestrichen ist, haben immer noch nicht alle akzeptiert. Doch dort gibt es ja eine neue Sendung, die einige der alten Themen behandelt: Servicezeit Technik.

Viele schreiben mir, dass sie gerne wieder einen Liveevent mitmachen würden; wie dies die drei Computernächte darstellten. In der Tat waren diese Nächte Ereignisse, wie sie vorher noch nie stattfanden und wahrscheinlich auch in Zukunft schwer zu toppen sind.

Dennoch wird darüber nachgedacht, die Veranstaltung neu aufzulegen. Die Frage ist nur, wie weit die alten "Kämpen" in die Vorbereitung eingespannt sind. Bei einem Telefonat mit Wolfgang Rudolph empfand ich, dass er sehr gerne mitwirken würde, wenn er seine Gesundheit entsprechend hergestellt bekommt. Er hat schon neue Ideen für diesen Event.

Mir geht es ähnlich (nicht, was die Gesundheit angeht - aber die Interessenlage). Ich habe mir eine Menge Punkte auf die Liste gesetzt, die ich gerne noch abarbeiten möchte. Das geht von Navigation über neue Programmiertechniken bis hin zu historischen Themen.

Dieser Event - wie immer er auch heissen mag - soll wieder in Paderborn im Heinz Nixdorf MuseumsForum stattfinden.

Im September/Oktober soll ein kleiner Vorevent durchgeführt werden. Das Thema ist noch vollkommen frei. Denkbar wäre eine Auditoriumsveranstaltung (falls ich diesen ersten Event bestücke) mit einem spannenden Thema. Zum Beispiel: Ich erhielt von der Fraunhofergesellschaft eine besondere Ehrung: ich erhielt eine von 10 Platinen des Superrechners SUPRENUM von Prof. Trottenberg überreicht. SUPRENUM war der erste Grossrechner, der mit parallelen Algorithmen arbeiten sollte. Es wurde ein finanzielles Fiasko.

Es ist sicherlich ein spannendes Theme, sich über die Entwicklung von Computern - auch wenn sie sich als Sackgassen herausstellten - zu unterhalten, solange es überhaupt noch Zeitzeugen für diese Entwicklung gibt.

Wahrscheinlich werden viele der neuen Entwicklungen auf die Erfahrungen alter parallel arbeitender Algorithmen zurückgreifen. Es mussten die negativen Erfahrungen gemacht werden. Was sagt Prof. Trottenberg dazu?

Jetzt ist die Community gefragt. Was macht Sinn?, was sollte man veranstalten?, wer kommt?, was sollte man bedenken?.

Donnerstag, 19. Juni 2003

Heute ist es dann doch passiert. Seit ein paar Jahren liegt in meiner Schreibtischschublade ein klitzekleiner Pappkarton mit der Aufschrift "Baukasten für einen Elektromotor".

Schon oft wollte ich den Motor aufbauen - doch irgendwie sträubte ich mich, als es an das Wickeln von Spulen ging. Denn alle Einzelteile sind separat im Kästchen abgelegt.

Heute konnte ich nicht widerstehen. Alte Schulweisheiten über die Funktion eines Gleichstrommotors kamen so langsam zurück. Worte wie Anker, Bürste, Ständer, Stromwender usw. waren schon fast vergessen.

Nach einer Dreiviertelstunde war es dann so weit. Anschliessen und siehe da: er lief. Erst die gutgemeinten Tipps führten zu etas Schweinerei: "Damit alles leichtgängig ist, sollte man .... ölen."

Mein Öltropfen fiel wohl etwas groß aus und ich versaute den kompletten Tisch. Zum Glück fanden die Versuche auf der Terrasse statt.

Voller Stolz präsentiere ich jetzt mein Werk. (Der primitive Bausatz ist übrigens eine Supersache für den Physikunterricht).

Mittwoch, 18. Juni 2003

Wie die Zeit vergeht. Mittlerweile habe ich meine ca. 300 Fotos auf den Laptop gebracht und dabei mit meinem Programm Bildbeschrifter die ersten schlechten Erfahrungen gemacht. Hier muss ich noch einmal ran und muss mir etwas überlegen, wie man mit großen Bildmengen umgehen soll.

Mein Problem stellte sich ganz praktisch: ich hatte zwar viel Speicherplatz dabei - doch war es der falsche, wie sich später herausstellte. Die Digitalkamera hatte eine CF-Card und ich wollte das Backup dann auch auf einer CF-Card machen. Bisschen blöd. Also musste ich den Umweg über die SD-Card im PDA gehen. CF-Card von der Kamera auf SD, dann von SD auf die Backup-CF.

Das dauert eine ganze Weile und man kann schon ein oder zwei Biere dabei leer bekommen.

Das Problem dabei ist, dass die nächsten Bilder alle wieder genauso heissen, wie die Vorläufer: SIMG0001.JPG usw. usw.

Da muss man höllisch aufpassen, dass man sich nichts überschreibt.

Einige Leser wünschen sich den Zugang zu den EXIF - Dateien, die in den Digitalbildern neuerer Bauart eingefügt werden. Man kann dies vielleicht auch nutzen, um die Bilder automatisch und eindeutig zu nummerieren, da sich die abgespeicherte Aufnahmezeit nutzen lässt.

Das Problem ist nur (bei mir): ich lade die Akkus ausserhalb der Kamera und wenn ich sie neu einlege, vergesse ich das Datum und die Uhrzeit zu stellen. Dann müsste man sich daran eben gewöhnen.

Ach so, nicht jeder weiss vielleicht, was eine EXIF - Datei ist: Hier werden am Anfang des Bildes Aufnahmedaten wie Datum, Uhrzeit, Blende, Verschluss, Dichte usw. abgespeichert. Diese Daten sind dann maschinenlesbar und können zur Optimierung eines Digitalbildes herangezogen werden.

Man könnte sich vorstellen, diese Daten bei Wunsch in das Bild einzublenden. Mal sehen, vielleicht komme ich an diesem Wochenende dazu. Allerdings ist die Headerinformation, die die EXIF - Dateien beschreibt und die ich mir gerade gezogen habe 147 Seiten dick.

Na ja, man wird nicht alles davon benötigen.

Donnerstag, 12. Juni 2003

So, wieder zurück aus Capri. Auf der Insel dachte ich darüber nach, wie man wohl am besten Falschgeld druckt. Unglaublich, wie man hier abgezockt wird. Der Spruch von DM-Beträge in Euro 1:1 umzurechnen, scheint hier nicht auszureichen. Manchmal glaubte ich sogar, dass man hier umgekehrt rechnet: das doppelte in Euro, was es früher in Lire gekostet hat.

Dennoch ist es natürlich eine einmalig schöne Insel - und über Zulauf braucht man sich auch nicht zu kümmern. Zeitweise konnte man die Strässchen wirklich nur im Gänsemarsch bewältigen.

Mehr demnächst!

Dienstag, 3. Juni 2003

Soeben wurde mir die Entscheidung, welchen PDA ich denn mit nach Capri nehmen werde, sehr leicht gemacht. Der LOOX machte pitsch und war futsch. Jetzt muss der IPAQ mit und ein bisschen Speicher.

Immerhin summiert sich das ganz schön. Die PCMCIA - Festplatte hat 5 GB, die CF - Karte vom LOOX hat 1 GB. Die SD vom IPAQ hat 128 MB. Die Digitalkamera bekommt die 1 GB CF-card. Damit komme ich dann auf ca 1000 hochaufgelöste Bilder. Das dürfte für die kurze Zeit reichen.

Auf der PCMCIA card ist zwar ganz Italien als Navigation drauf - doch genau da, wo ich hinfahre - das fehlt: Capri. Nun muss man dort auch wirklich keinen Navigator haben.

Blickt man nur wenige Jahre zurück, so erschrickt man, was sich da getan hat: mal locker 6 GB im Tachenformat. Es ist erst wenige Jahre her, da hatte ich weit und breit die erste 1 GB Platte im Computer: für sage und schreibe 8000.- DM.

Bis in einer Woche.

Sonntag, 1. Juni 2003

Es ging doch etwas schneller mit den Auflösungen der Rätsel. Ich habe sie jetzt eingestellt.

Ich hätte beinahe schon den Juni dazugetan!

Schwierigkeiten bereiten mir noch das Flaggenrätsel. Hier stolpere ich noch über meine eigene Verschlüsselung. Wie habe ich das damals nur gemacht?

Auch für das Suchrätsel, Original und Fälschung existieren noch keine Lösungen. Das kommt später. Viel Spaß beim Raten!

Ich habe auch noch eine Kleinigkeit in puncto Verschlüsselung eingestellt.

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Freitag, 30. Mai 2003

Ich habe soeben das neue Junirätsel eingestellt. Einige Ratefüchse warten wohl sehnlichst darauf. Einige schreiben mir auch, sie hätten gerne die Auflösung. Das kann ich verstehen. Nur - ich muss dafür noch einmal an das Programm ran, das von 1995 stammt.

Es ist so verzwickt miteinander verzahhnt, dass ich selbst kaum noch den Überblick habe. Ich muss da ein paar Routinen neu schreiben, um an die Auflösung ranzukommen.

Es ist unglaublich, wie schnell man selbst einen Abstand zu den eigenen Programmen bekommt. Heute würde ich natürlich vieles anders programmieren.

Also noch ein bisschen Geduld.

Mittwoch, 28. Mai 2003

Im Moment lese ich mich ein bisschen in die Geschichte des Römischen Reiches rund um Julius Cäsar ein. Das ist schon ein spannendes Kapitel. Letztendlich möchte ich meine Geschichten rund um "Cäsar kommt zu CeBit" aufschreiben und vervollständigen.

Bei dieser Zeitreise wird Cäsar mit unserer heutigen Zeit konfrontiert und man wird feststellen, dass der große Imperator recht hilflos auf die Segnungen der Technik reagieren wird.

Cäsar wird vor großem Publikum auf der Messe Vorträge über seine Errungenschaften halten. Zum Beispiel wird er seine Verkryptungsmethode erklären und natürlich entsetzlich viele Buhrufe des Publikums hervorrufen. Ebenso wird seine Kalenderreform zum 'Julianischen Kalender' ausgebuht, da sie zwar lange - aber nicht bis heute hielt.

Es ergibt sich ganz praktisch, dass ich über die Pfingsttage nach Capri fahren werde. Hier ist der alte Geist des Römischen Reiches noch an ein paar Ruinen 'riechbar'. Zum Beispiel die Villa Jovis ist hier ein gutes Beispiel, um den Geist der Römer zur Blütezeit ihres Reiches zu erfahren.

Was mich hier besonders interessiert: es gibt neben der Villa einen Steinturm, der vermutlich als optischer Kommunikationsturm Verwendung fand. Doch was da so ablief, konnte ich noch nicht eruieren.Vielleicht wird Cäsar in meinen Erzählungen etwas darüber verkünden. Wahrscheinlich erhält er dann auch wieder Buhrufe des Publikums, die von den Segnungen von GSM und UMTS schwärmen. Armer Cäsar.

Die Überreste der Villa Jovis sind auch heute noch imposant. Mehr als 7000 Quadratmeter bebaute Fläche - auf einem Berg gelegen.

Hier ein Bild von den Überresten des Signalturms:

Ich hoffe, dass ich in den Ruinen der Villa Jovis 'grossrömische Impressionen' einatme.
Vom 4. Juni bis 11. Juni wird es daher auf dieser Seite ruhig zugehen. Ich habe nicht vor, das Internet auf Capri anzuknabbern.

Sonntag, 25. Mai 2003

Bin wieder zurück aus Ludwigshafen, wo der Bundeswettbewerb von Jugend forscht entschieden wurde. Nordrhein Westfalen hat leider nicht so besonders abgeschnitten.

Ich war füher öfter bei solchen Events dabei. Das, was mich damals schon störte, empfand ich auch in diesem Jahre wieder. Meine Beurteilung der Leistung der einzelnen Jungforscher war meist konträr zu der offiziellen Jury. Ich will damit nicht behaupten, dass ich 'die Weisheit gefressen' hätte, doch in Gesprächen mit anderen Kollegen ergab sich dieses Bild. Offensichtlich müssen hier viele Faktoren berücksichtigt werden.

Jedenfalls ist es erstaunlich, an welchen Projekten die Schüler arbeiteten. Und - mit Wohlgefallen - entdeckte ich eine ganze Menge Lötkolben auf, unter und hinter den Tischen. Offenbar ist die Löterei doch noch nicht ganz vergessen.

Mittwoch, 21. Mai 2003

Seit ein paar Tagen experimentiere ich mit einer Software, die mir einen vermeintlichen Traum erfüllen sollte. Und schon bin ich wieder am Ende und möchte gerne mehr.

Für das Navigationsprogramm tomtom (für PALM nd PPC) gibt es ein sehr ordentliches Navigationssystem mit vielen netten Features. Als ich dann darauf stieß, dass es einen SDK (Software Development Kit) dafür gibt, da musste ich diesen haben. Die Vorstellung: hier eine Koordinate und da das Kartenwerk und als Ergebnis: Klartext der Position mit Anzeige der Koordinaten im Kartenwerk.

Der SDK - oder das SDK - ist wirklich sehr nett und man kann eine Menge damit anfangen. Doch genau das, was ich wollte, ist natürlich nicht implementiert. Vielleicht kommt das dann im nächsten Update. Die Abfrage der Stadt und der Strasse zu den zugehörigen Koordinaten - das klappt nicht. Umgekehrt ja: man kann eingeben: Köln, Bonner Strasse und sogar die Hausnummer - und man bekommt die geografischen Daten zurück. Das ist schon mal super.

Aber: in Köln gibt es mehrere Bonner Strassen und schon hat man verloren. In solchen Fällen bekommt man irgendetwas angezeigt, was dazu passt. In meinem Falle auf jeden Fall nicht die Bonner Strasse, die ich im Visier hatte.

Hut ab vor der Reaktionsgeschwindigkeit von tomtom in Holland. Ich habe meine Frage von oben (wie kann ich das lösen?) vormittags abgeschickt und hatte nachmittags die Antwort (wenn auch ohne Verstand und ohne Hilfe für mich). Aber immerhin. Die Lösung sei: ich soll mir die Bedienungsanleitung der Navigationssoftware durchlesen. Total beknackt. Gerade das will ich nciht, wenn ich einen SDK habe. Dann will ich mit meinem eigenen Programm die Funktionen der Software abrufen und nicht per Hand per Mausklick die Funktionen durchführen. Na ja, da muss man dann eben selbst sich etwas einfallen lassen - oder es einfach sein lassen.

Gebraucht hätte ich die Funktion für die Entwicklung eines eigenen einfachen elektronischen Fahrtenbuchs. Nur: da muss ich wissen, wo ich losgefahren bin und wo ich landete - im Klartext.

Wenn es einige interessiert, so kann ich demnächst mehr über diesen SDK berichten.

Dienstag, 20. Mai 2003

Ich habe jetzt so viel Positives zu dem Bildbeschrifterprogramm gehört, so dass ich die weitere Arbeit daran gebührenpflichtig mache - halt! Stopp!. Hier wird überhaupt nichts kostenpflichtig angeboten. Das war damals so zu Computerclubzeiten so und das ist heute so bei meinen Programmen.

Ich bin dabei, ein bisschen über die Jugend forscht - Ausscheidung 2003 zu lesen. Da sind eine Menge interessante Beiträge dabei. Am Wochenende ist das Finale.

Ich fahre am Wochendende nach Ludwigshafen zur Endausscheidung. Die Ergebnisse werde ich in der Servicezeit am 12. Juni zeigen. Vorher geht es leider nicht.

Samstag/Sonntag, 17./18. Mai 2003

Schon fast wieder eine Woche vorbei. Ich war vergangene Woche in Saarbrücken und habe dort mal wieder nach vielen Jahren abends in der Altstadt mein Unwesen (recht harmlos) getrieben. Die Spezialität 'Gefillde' war nach wie vor hervorragend. Sollten Leser aus Saarbrücken dabei sein: im Stiefel fand ich es sehr angenehm.

Vielleicht sollte ich doch die Story erzählen, die mir nachts passierte. Ich ging so gegen 22:30 Uhr zurück zum Hotel. Plötzlich wurde ich angesprochen von einem Nicht- Saarbrücker mit der Frage: "Wissen Sie, wo Tante Anna ist?"

Ich dachte: "Jetzt ist die Möglichkeit gekommen, um Jemandem die Vorzüge der digitalen Speicherung zu zeigen. Ich zückte meinen PDA und sagte: "Einen Moment". Es dauerte und dauerte - dann musste ich noch resetten. Es dauerte und dauerte. Wir steckten unsere Köpfe zusammen.

Um es abzukürzen: Plötzlich ein Erwachen: "Was machen Sie da eigentlich? Sie stecken da die Köpfe zusammen - um was geht es da?" fragte ein Polizist. OK. - das mag ein wenig konspirativ ausgesehen haben. Jedenfalls war die 'Tante Anna' - Kneipe ganz in der Nähe. Wenn man wollte, so konnte man sie direkt von unserem Platz aus sehen.

Der Polizist interessierte sich dann für den kleinen Computer. Wir steckten wieder die Köpfe zusammen - doch es kam kein zweiter Polizist, der uns jetzt wieder fragte, was wir da machen.

Hab dann in der freien Zeit etwas mit der Navigation herumgebastelt. Ich bin ja mittlerweile so weit, dass ich die Navigationssoftware TomTom mit eigenen Befehlen auslesen kann. Sprich: Lesen von Koordinaten aus einem GPS - Gerät, Übergabe der Daten an den SDK und TomTom öffnet die Karte und zeigt die gewünschten Koordinaten.

Das gibt vollkommen neue Möglichkeiten. Zum Beispiel kann ich mir vorstellen, dass ich relativ einfach ein Fahrtenbuch realisieren könnte.

Mein Programm zur Ermittlung der Genauigkeit der Satellitenkoordinaten ist fast fertig und hat eine Anbindung an TomTom bekommen. Das bedeutet: man kann sich die Ungenauigkeiten auch auf der Karte ansehen. Das ist wahrscheinlich für Navigationsfreaks recht interessant.

Ich selbst habe die grössten Probleme mit dem GPS-Empfang, da er bei mir oftmals verschwunden ist. Ich habe eine überdachte Terrasse und bekomme dadurch kaum sicht zum Himmel. Heute habe ich eine patentfähige Konstruktion entwickelt.

Der GPS-Empfänger hängt am Besen - damit er vielleicht ein paar Signale mehr einfängt.

Damit man es besser sehen kann, hier noch ein close up. Beide Bilder sind mit einer Casio - PDA-Kamera gemacht. Ehemals 640*480, jetzt auf 320 * 240 runtergerechnet und dennoch totaler Mist. Na ja, für diese Infos reicht es wahrscheinlich. Die Kamera hat einmal über 700 Mark gekostet.

Damit man auch sieht, woran es mit dem GPS - Empfang hapert, hier noch ein Bild. Der Pfeil zeigt das Problem des überhängenden Balkons. Der Viledabesen zeigt, dass er immerhin etwas weiter weg vom satellitenschatten ist. Doch ein Blick auf den kleinen Computer zeigt die Enttäuschun: 0 Satelliten werden empfangen.

Montag, 12. Mai 2003

So, ich habe mal wieder etwas gelöscht. Aber keine Angst, diesmal sind die Texte noch da. Diese Aktuelle Seite hatte die 50 Kilobytes überschritten und machte schon beim Laden ein bisschen Probleme. Sie ist jetzt unten anklickbar.

Viele Besucher wünschen sich eine Stellungnahme von mir über die geplanten Aktivitäten auf einem Internetkanal, der jetzt installiert werden soll. Bekanntlich gehören dazu Leute und Geld, damit etwas ordentlich vonstatten gehen kann.

Ich selbst finde es schade, dass so viele Zuschauer offensichtlich keine richtige 'Informationsheimat' zum Thema Computer mehr haben.

Ich bin jetzt Redakteur einer Sendung namens Servicezeit Technik und kann dort auf diesem Termin die Themen des alten Computerclubs nicht 1:1 fortführen. Dies würde auf diesem Sendetermin dazu führen, dass die Sendung gegenüber den anderen zu stark kontrastieren würde und sicherlich in puncto Einschaltquote abfallen würde.

Ich versuche jetzt technische Themen auf einem anderen Level zu präsentieren. Wenn die Quote bei uns das seligmachende Moment ist, dann bin ich auf der richtigen Spur. Eine Servicezeit Technik sind 3 Computerclubs - was die Anzahl der Zuschauer betrifft. Und doch ist es etwas ganz anderes.

Ich verstehe, die vielen Zuschauer, die auch heute noch voller Wut auf den Wegfall des Computerclubs reagieren. Ich sehe auch, dass hier ein legitimer Wunsch nach mehr Information ruft. Ich wünschte mir, wenn man dem entgegenkommen könnte.

Das, was Rolf-Dieter Klein dort in München vorhat, ist sicherlich ein guter Vorstoß, um die Informationen wieder zu vermitteln. Rolf-Dieter Klein ist ein absoluter Fachmann der ersten Stunde - ich erinnere an den Klein-Computer beim NDR, der sehr erfolgreich war.

Doch ein enges Verschmelzen der bayerischen und der rheinischen Seele wird wahrscheinlich nicht gut gehen. (Obwohl ich sehr gerne in Bayern bin). Meine Preferenzen sind da andere, wobei ich gerne von Zeit zu Zeit bei dem bayerischen Projekt mitarbeiten möchte.

Ich könnte mir vorstellen (man beachte den Konjunktiv) in der Manier einer Computernacht eine Mininacht alle zwei Monate stattfinden zu lassen. Wie gehabt: in Paderborn im Heinz Nixdorf MuseumsForum.

Dieses hätte den Vorteil, dass man für 500 Leute einen Liveevent gestalten könnte, der dann natürlich auch im Internet gestreamt wird. Für die, die nicht kommen können oder den Stream nicht mitbekommen, gäbe es dann DVD's oder CD's - wie auch immer.

Produktionen dieser Art kosten natürlich Geld. Hier muss man sich Gedanken machen, wie man die (ich schätze mal 30.000 Euro) zusammenbringt. Das alte Team des Computerclubs hat schon mehrmals zusammengesessen und darüber diskutiert. Alle wären wohl bereit, einen Neuanfang zu wagen. Nur für mich gilt es zunächst einmal: mach deine Servicezeit ordentlich.

Jedenfalls finde ich es positiv, dass nach der stattgefundenen Lähmung und Funkstille jetzt etwas Leben in die Szene kommt. Es gibt auch witzige Meldungen: man wollte schon den Titelschutz 'Die Wolfgangs' uns abkaufen. Andere fragten nach einer 'Wolfgang Show der Computer'.

Ein anderer Sender hat auch schon angeklopft. Doch die Positionierung der Werbung war für mich untragbar, so dass ich das Angebot abgelehnt habe.

So, jetzt gibt es endlich mal eine Stellungnahme von mir nach all der langen Zeit. Ich bitte um Verständnis, dass ich erst heute dazu etwas sagen kann. Ich bin einmal gespannt, was Sie zu den Perspektiven sagen. Sollen wir in diese Richtung weiterarbeiten?

Ach ja: fleissig Servicezeit Technik gucken - das ist momentan unser Standbein und bringt sicherlich interessante Themen.

Solange der Webspace es hergibt sind die alten Seiten aktiv

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