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Aktuelles - was gerade so das Herz und den Kopf bewegt.


Auf dieser Seite soll immer das stehen, das im Moment als aktuell betrachtet wird
Das kann mal dies oder jenes sein.

Die aktuelle CCZwei-Sendung gibt es hier

Donnerstag,13.Dezember.2007

Du meine Güte, was sind das für Zeitsprünge, die mittlerweile in meinem Tagebuch entstehen. Die andere Seite cczwei.de nimmt doch fürchterlich viel Zeit in Anspruch. Auch das Fernsehprogramm will geplant sein - es nimmt fast mehr Zeit in Anspruch als die vier Internetsendungen im Monat. Bei der Vorbereitung der Sendungen nimmt das weniger Aufwand in Anspruch, als sich um die eine Sendung im Monat zu kümmern. Denn Fernsehen kann man auch nie alleine machen. Da müssen immer wieder Leute einer Disposition gehorchen.

Seit ein paar Tagen ist die Jagd auf den Publikumspreis des Podcast Award 2008 eröffnet. Der Publikumspreis wird - wie der Name es sagt, vom Publikum bestimmt. Wer die meisten Klicks erhält, der gewinnt. Das verführt natürlich zu irgendwelchen Manipulationen. Als ich heute Morgen (Donnerstag) von der Abstimmung erfuhr, sah ich unseren Computerclub 2 weit hintenan auf Platz 10 oder so stehen. Ganze 38 Stimmen hatten sich verirrt und den CCZwei zum Podcastpreis gewählt.

Weit vorne mit fast unsittlichen 592 Stimmen lag der Werder Podcast und kurz danach mit 576 Stimmen Fahrenheit 404. Wie die sich dahin katapultieren konnten, bleibt der Spekulation überlassen.

Interessant war es dann, wie schnell die CCZei Community dann auf meinen Tagebucheintrag reagierte. Kaum stand der Link zur Abstimmungsseite bei uns im Programm, kamen die ersten Klicks auf den CCZwei. das ist schon irre, wie unmittelbar die Reaktionen eintreffen. So peu à peu trudelten dann weitere Stimmen ein. Optimismus war bei mir angesagt und ich schätzte die Wahlfreudigkeit unseres Publikums auf 400 Stimmen für den Donnerstag ein. Dieses Ergebnis war gegen 20:45 erreicht. Daraufhin konnte ich für mich die Prognose auf 450 hochjubeln. Wie ich eben gesehen habe, liegen wir bereits um 21:30 Uhr bei 233. Das wird also o.k. sein.

Nun ist eine solche Internetabstimmung sowieso mit Vorsicht zu geniessen. Noch vor zehn Jahren wäre es o.k. gewesen, so zu verfahren. Wenn es jedoch betrügerische Manipulationen geben soll, so ist die Stimmabgabe zur Farce verdonnert. Was kann man machen? Man kann die IP Adresse des Wählenden abfragen und diese IP Adresse in einer Datei speichern. Kommt die IP - Adresse wieder, so kann man sie für die Wahl sperren. Zusätzlich kann man ein Cookie setzen, entweder verschlüsselt oder gar im Klartext. Wenn das Cookie erkannt wird, so ist eine Wahl nicht möglich, auch wenn man mit einer neuen IP Adresse kommt.

Man sollte mit solchen Methoden nicht die Ergebnisse der Wahl verfälschen. Doch schwarze Schafe gibt es überall. Ich vertraue ganz einfach auf die Power der Community des CCZwei. Wenn (fast) jeder Hörer der Internetsendung für uns stimmt, dann brauchen wir keine technischen Hilfsmittel, die auch völlig unfair im Einsatz sind.

Daran sieht man auch, dass der Einsatz von Computern und evtl. Wahlen noch lange nicht gelöst ist. Würde man eine Wahl auf Cookie und IP - Adresse setzen, dann würden wir plötzlich von einer völlig unbekannten Partei regiert, die sich im Mogeln besonders gut auskennt.

In einer der nächsten Sendungen werden wir etwas diese Methoden berichten. Es wird nämlich immer wichtiger, dass wir unsere richtige IP verbergen können, wenn wir etwas Wichtiges austauschen wollen. Das muss doch wirklich der andere Wolfgang nicht wissen.

Am Ende erfährt der noch, dass wir auf dem Wege sind, den Podcastpreis gewinnen zu wollen. Und er untersucht nach dem Datenvorratsgesetz, wer denn die Stimme dem CCZwei gegeben hat.

Subversiv .... subversiv....

Freitag, 26. Oktober 2007

Der Besuch meiner eigenen Homepage auf dem FTP Server war zunächst einmal mit Schwierigkeiten verbunden. Nach all den Abstürzen und Neuinstallationen war nichts mehr übriggeblieben, was auf einen automatisierten Zugang hinweisen konnte. Ich saß vor dem Bildschirm und dachte nur darüber nach, was ich wohl vor einiger Zeit für Passwörter als hipp empfand. Irgendwie war das ein deprimierendes Gefühl. Da sitzt du vor deiner eigenen Kiste und der Zugang hängt am seidenen Faden.

Es ist wie ein Verhör, so kam es mir vor: hast du alles parat, oder machst du dich verdächtig, weil das Passwort nicht stimmt. Die Vermutung trat dann auch prompt ein. Nichts passierte. Doch - es passierte eben die Ablehnung. Und jetzt? Die Prozedur ist bekann: neues Passwort bestellen und so weiter. Jedenfalls ist der direkte Elan erst einmal gebremst. Wenn man Pech hat, dann muss man auf den Briefträger warten, damit der das neue Passwort zustellt. Wer weiß, ob man dann noch Lust hat, ins Programm zu gehen.

Irgendwann einmal hatte ich mir in mein Handy eine Datei programmiert, die fast alle Passwörter aufzeigte und sie natürlich recht stark verschlüsselte. Sollte das etwa Erfolg bringen?

Mittlerweile habe ich zwei dieser Handys und beide haben meine eigenen Programme auf der SD Karte. Doch irgendwie fand ich nur auf einem Handy den Ordner "Passwort". Als ich dann die Datei öffnete fragte dieses blöde Programm natürlich nach einem Passwort. Ende der Fahnenstange.

Ein Tag verging und plötzlich schoß es mir in den Kopf: du hast damals die eingabe eines passwortes zweimal verlangt. Da ich keine Sanktionen eingebaut hatte, die evtl. die Eingabe nach drei falschen Versuchen unterbunden hätte, war der Probierei Tür und Tor geöffnet.

Offensichtlich sind die Gedanken und Ideen eines Menschen nur endlich. Denn irgendwann klappte die doppelte Passworteingabe. Und siehe da, es wurde eine ASCII Datei erzeugt, die alles im Klartext darstellte. Und da war auch der Zugang zum FTP der Seite wolfgang-back.com fein säuberlich niedergeschrieben.

ich begann wieder die Hochachtung vor mir selbst zu gewinnen. Tolle Leistung, tolle Idee. Wäre dem nicht so, so wäre heute nichts Neues auf meiner Page passiert.

Diese Seite ist sowieso sehr bedroht. Ich bin mit der cczwei Seite als Rentner völlig beschäftigt. Irgendwann will man auch etwas anderes machen - doch dazu komme ich kaum. Vorbereitung der Sendungen, Einstellung der Informationen, Ausprobieren neuer Ideen, Aufbauen von neuen Bastelideen, Umsetzung in die Praxis - all dies ist ein Riesenpensum. Aber - und das ist wichtig: es macht einen Riesenspaß für die Zuhörer/Zuschauer da zu sein. Ich hoffe, dass Sie mir die etwas stiefmütterliche Behandlung meiner eigenen Page nicht übel nehmen.

Das ist eigentlich ein gutes Zeichen für Sie. Denn solange ich nicht dazu komme, meine Page zu pflegen, ist die Aufmerksamkeit voll auf die Sendungen gerichtet.

Das war heute einmal die Stimme aus dem Untergrund der Page www.wolfgang-back.com.

Sonntag, 9. September 2007

Irgenwie ist es schon bezeichnend, wie ich die eigen Hompage verwahrlosen lasse. Da passiert so viel zund um den CCZwei, dass einem da die Hände gebunden werden. Bis die wichtigsten mails vom CCZwei beantwortet sind, ist meist keine Zeit mehr, die eigenen Mails zu beantworten. Obwohl die Mails auch im CCZwei Ordner landsen, ist es äußerst schwer die Beantwortung vorzunehmen. Zumal ich auch Anrufe bekomme, die sich klar darauf beziehen, dass noch die Meldung A,B oder C zu bedienen ist.

Wir sind im Moment in einer neuen Phase. Wir sind notorisch unterfinanziert. Das haben wir in Berlin gespürt. Doch es zeichnet sich eine Änderung an. Ob das dann jedem gefällt, sei dahingestellt. Am Donnerstag in der nächsten Woche fahren wir zu einem TGermin, der vieles bewerkstelligen könnte.

Obwohl wir in der seltenen Situation stecken, dass wir Paypal und normale Überweisungen verzeichnen können, so reicht doch die "Spendenwut" nicht aus, um unsere Aktivitäten bezahlen zu können. Natürlich ist es ganz toll, wenn wir Spenden von 300 Euro, 50 Euro, 5 Euro und 2 oder 1 Euro bekommen.

Das ist ein sehr schönes Gefühl. Und ich bedanke mich für alle Überweisungen im Namen des Teams. Doch die Präsenz auf der Messe und die Hotelkosten haben alles wieder aufgefressen. Obwohl wir für 20 Euro hin und zurückgeflogen sind. Das heißt aber auch für Sie, dass wir versuchen eine Berichterstattung zu fahren, die ehrlich und effektiv ist.

Sollte im nächsten Jahr die Sendung so weitergehen, dann entspricht dieses nicht mehr den Abmachungen, die wir am Anfang getroffen hatten: "Lass uns das mal durchziehen - so etwa ein halbes Jahr. Wenn es mit der Finanzierung nicht klappt, dann stellen wir das Ganze wieder ein. Letztendlich hat es nicht geklappt - mit der Finanzierung. Mit dem Erfolg dcer Sendung können wir sehr zufrieden sein.

Dazu trugen auch die Presseberichte aus verschiedenen Medien bei. Dazu trug vor allem das Downloadverhalten der Zuschauer bei. Gigabytes werden Woche für Woche auf die heimischen MP3 - Sticks verschoben.

Vielleict kommt es im nächsten Jahr zu einer vollkommen neuen Idee, die alle Beteiligten begeistern könnte. Eine verstärkte Interaktivität wäre das Ziel. Lassen Sie sich überraschen.

Dienstag, 31. Juli 2007

Das ist wieder eine lange Zeit, die dazwischenlag - zwischen dem 5. Juni und heute. Aber es war auch wirklich so viel anderes los, dass ich nicht dazukam, neben den CCZwei Texten auch noch meine eigene Seite zu pflegen. Das ist schade und war eigentlich nicht so gedacht, als wir anfingen. Ich dachte in der Tat, dass man das alles so nebenbei machen kann und dennoch die Seiten uptodate halten kann.

Die letzten Tage haben unsere Präsenz total durcheinandergewirbelt. Die Statistik der CCZwei Seiten ist explodiert. Der Juli war bisher der stärkste Monat. Er hat sogar den März mit seinen 7 Sondersendungen übertroffen. Das ist einerseits sehr schön und andererseits bedeutet es auch, dass wir mehr Informationen anbieten müssen. Neben den Internet Audio Sendungen muss auch etwas für das Fernsehen getan werden.

Da sind wir noch total ohne Perspektive. Es muss ja alles in das CMS passen, das derzeit läuft. Damit habe ich aber noch meine Probleme. Wenn Sie die Seiten sehen, dann bekommen Sie einen Begriff, was ich alles falschgemacht habe. Da ich aber nicht mehr auf die MySQL Datenbank komme, kann ich auch nichts verbessern. Peinlich eigentlich.

Aber lassen wir einmal den CCZwei aussen vor. Es gibt auch noch eine Welt ohne den CCZwei. Zwar sind die Zeitfenster enger geworden; doch ab und zu muss man einfach ausbrechen.

Heute Morgen bekam ich einen Flyer von ELV in die Hand. Es war meine Toilettenlektüre, die ich lange genoss. Ich schaue mir alle Angebote an und habe zu jedem ein Urteil: "kannste gebrauchen oder nicht". Oftmals erwecken die Angebote eine kleine Euphorie: "Mensch, das wäre doch was!" Doch meistens sind die zweiten, abwägenden, Gedanken der Tod der Bestellung.

Festgefressen habe ich mich dann an einer Kleinstkamera, die über WLAN angebunden werden kann. Das weckte mein Interesse, da ich schon ganz gerne Bilder von Garmisch nach Köln transportieren möchte, wenn ich nicht in Bayern bin. Sollte eigentlich auch nicht so schwer sein, da in Garmisch mittlerweile eine Flatrate angebunden ist.

Jetzt rief gerade Michael Joest bei mir an, der heute Vater eines Sohnes wurde. Es dauerte über eine Woche, bis man die Geburt einleitete. Jetzt ist er richtig erlöst, dass alles glattgegangen ist mit dem Kaiserschnitt. Ich freue mich für ihn. Und schon hatte er den Relaunche des CCZwei im Sinn. Ich bedeutete ihm, dass er erstmal ausruhen soll. Doch das ist leichter gesagt, als getan.

Ich hoffe, dass ich mich bald hier wieder melden kann. Jetzt muss ich erst mal in das CCZwei Programm eintauchen, denn ich habe von Michael Joest den Schlüssel zur Datenbank bekommen. Bis bald.

Donnerstag, 5. Juni 2007

Eigentlich kann ich den Absatz vom nächsten Eintrag wiederholen. Die Zeit läuft einfach davon und die Arbeit an der CCZWei - Sendung wird einfach nicht weniger. Und jetzt haben wir uns auch noch eine Fernsehsendung aufgehalst. Mal sehen, wie die so läuft. Natürlich sind wir bei einem kleinen Sender gelandet, der gerade beginnt, seine Fühler auszustrecken. NRW.TV ist neu im Geschäft und will mit seinen Angeboten im Kabel natürlich Zuschauer gewinnen.

Mir ist ein solcher Sender, der am Anfang steht, viel lieber als ein Sender, der sich auf der sicheren Seite wähnt. Die Vorgespräche liefen absolut stressfrei ab und ich hatte das Gefühl, dass man unsere Erfahrung einkaufen will und uns freie Hand lässt, was wir daraus machen. Für uns ist es natürlich nicht so besonders schwer, eine 60 Minuten Sendung zusammenzustellen. Da ist einfach noch viel Erfahrung im Spiel.

Wie man einen Ablauf gestaltet, wie man das Timing der Sendung hinbekommt; das liegt wohl noch im Blut.

Nun kommt eine Gewissensfrage auf mich zu. Was ist, wenn diese Pilotsendung zur Standardsendung ausgebaut werden soll? Dann ist eigentlich die Philosophie meines Rentnerdaseins im Eimer. Man soll doch zum Lebensabend die Möglichkeit haben, ohne wirtschaftliche Sorgen sein Leben zu fristen.

Damit ist es dann vorbei. Denn neben der wöchentlichen Internetsendung sind dann noch zwei Stundensendungen TV zu heben. Das ist eine Menge Arbeit, die zwar viel Spaß macht - doch erbracht werden muss.

Es könnte allerdings sein, dass das TV Engagement eine willkommene Geldspritze bringen wird. Das muss auch passieren, denn ich sehe einige Mitarbeiter, die schon lange dabei sind und relativ wenig verdient haben. In der letzten Zeit wurde es ein bisschen besser, da die vorgeschaltete Werbung ein wenig Geld in die Kasse "spülte".

Es ist schon komisch, dass jeder Mist im TV wirtschaftlich auf guten Beinen steht und die etwas intelligenteren Ausgaben vom Kapital gemieden werden. Doch man kann die Welt nur langsam ändern. Dass wir dabei sind, diese Veränderung einzuleiten, spüre ich an verschiedenen Reaktionen.

Der cczwei mit seinen Hörern gehört in Deutschland zum drittgrößten Podcast. Vor uns sind zwei Ausgaben von Trivialserien. Ich glaube der Cast von GZSZ ist vor uns. Der zweite ist etwas ähnliches.

Um an die Spitze zu kommen, müssten wir uns komplett verstellen. Das können und wollen wir nicht. Doch dank Ihrer Hilfe besetzen wir schon den dritten Platz und bekommen entsprechend auch Werbung zugewiesen. Ich werde demnächst etwas genauer das Procedere erklären, wie die Werbung im Internet läuft. Ich muß da noch ein bisschen Infos einolen.

Natürlich ist eine neue Fernsehsendung wieder eine Herausforderung. Doch die Erfolgsquote werden wir nicht ablesen können, da es noch keine GfK Ermittlung der Zuschauer gibt. Doch vielleicht machen wir diese GfK Untersuchung einfach selbst. Wenn jeder, der die Sendung gesehen hat, eine Email an eine bestimmte Adresse schickt, dann können wir immerhin auf Infos zurückgreifen. Sind es nur 10, 100, 1000 oder gar 10 Milliarden. Wären es 10 Milliarden, so wüssten wir wenigstens, dass auch Außerirdische das Programm eingeschaltet hatten.

Noch sind es ein paar Tage bis zur ersten Sendung. Doch die Zeit geht schnell vorbei.

Freitag, 1. Juni 2007

Das kann alles nicht wahr sein. Der ganze Mai war ohne Aktualisierung meiner Seite. Sorry. Doch der andere Job für CCZwei nimmt ziemlich viel Ressourcen in Anspruch. Da sind Themen vorzubereiten und vor allem auch nachzubereiten. Zu WDR Zeiten hätte ich dafür 3 Leute beschäftigt.

So ab und zu flüchte ich jedoch in ein Hobby, das schon wieder in Arbeit ausartet. Ich recherchiere ein wenig in der Geschichte der menschlichen Erfindungen und will darüber auch berichten. Dieses ist ein derart interessantes Gebiet, dass es in den letzten Wochen auch viel Zeit weggenommen hat.

Derzeit lese ich mich in die Problematik der Zahl pi ein. Ein spannendes Thema, das weit zurückgerichtet ist, da schon historische Personen weit vor Christi Geburt sich mit dem Thema auseinandersetzten.

Ich hatte bei meinem Abitur das Wahlfach Mathematik, das ich glücklicherweise auch mit einer 1 abgeschlossen habe. Ich war der einzige Schüler, der Mathematik als Wunschfach wählte und so hat man wohl auch der Wahl meines Themas zugestimmt. Es war ein richtig schönes Schwafelthema. Es ging um die drei klassischen Probleme der griechischen Mathematik, die alle nicht gelöst werden konnten - oder besser nicht gelöst werden können.

Da gibt es das Problem der Quadratur des Kreises. Die Aufgabe ist einfach: Mit Zirkel und Lineal ist ein Quadrat zu konstruieren, das den Flächeninhalt eines vorgegebnen Kreises hat. Wir ahnen schon den Pferdefuss: die Zahl pi steckt in dem Problem. Und damit versagen die vorgegebenen Hilfsdmittel. Diese Tatsache wurde schon lange bewiesen und dennoch gibt es Leute, die auch heute noch, an abenteuerlichen geometrischen Methoden experimentieren, um den Beweis ad absurdum zu führen. Sie werden schwer zu kämpfen haben!

Das zweite Problem ist genauso verzwickt und geometrisch mit Zirkel und Lineal nicht lösbar. Die Dreiteilung des Winkels. Obwohl man doch meinen könnte, dass z.B. ein Winkel von 90 Grad relativ einfach in 30 Grad, 30 Grad und 30 Grad konstruktiv lösbar erscheint. Das Abitur ist lange her und ich weiss im Moment nicht mehr das Problem zu beschreiben. Ich müsste tatsächlich wieder beginnen, Zirkel und Lineal auszupacken.

Und drittens entnehme ich meinem Gedächtnis: das Problem der Verdoppelung des Würfels - auch hier wieder die Konstruktion auf Zirkel und Lineal beschränkt. Auch dieses Vorhaben geht in die Hose, weil findige Köpfe bereits den Beweis führten, dass es nicht geht.

Doch zurück zur Zahl pi, die vor allem im Altertum schon von Archimedes beackert wurde. Erstaunlich, mit welcher mathematischen Schärfe er an die Sache ranging. Das gesamte Mittelalter in Europa war weit entfernt von dem Wissen der alten Griechen und Alexandrinern.

Jeder hat so seine eigene Zahl pi. Mir gelingt es die Zahl auf 3,1419 im Kopf mit mir rumzutragen. Andere haben es übertrieben und schmücken sich mit einer Zahl mit 1.2 Millionen Stellen. Das ist zum einen toll, doch weiß man, dass noch lange nicht Schluß ist. Bei pi geht es immer weiter.

Manchmal kann ich richtig angeben, wenn es um die Zahl pi geht. Ich kann dann gönnerhaft behaupten, dass ich meine eigene Methode habe, um pi in das Programm einzubinden. Geht es z.B. um eine Analoguhr, die ja förmlich nach pi schreit, so ermittle ich die Kreiskonstante mit pi = 4 * atn(1). Das ist schon ganz schön raffiniert, wenn man mit dem arcustangensnaturalis argumentiert. Er ist eben per Definition ein Viertel der Kreiskonstanten.

Und so hoffe ich, dass ich interessante Zusammenhänge beschreiben kann, die den Leser wieder zum Nachdenken verführen sollen. Mal sehen, was daraus wird.

Mittwoch, 18. April 2007

Die Zeit in Garmisch verging verdammt schnell. Es sind zwar noch ein paar Tage, doch der 23. April ruft wieder zur Arbeit ins Studio nach Köln. Es ist in der Tat so, dass man mittlerweile sehr gut auch in der Ferne arbeiten kann. Kontakte und Informationen lassen sich genausogut organisieren wie zu Hause. Für meine Musikbibliothek habe ich auch ganz gut für Nachschub gesorgt. Doch ich weiß noch nicht, was von den gespeicherten Daten später übrig bleibt, wenn ich die Dateien der großen Platte zum Futter vorwerfe. Da werden sich einige Lieder doppeln.

Mein Programm sagt mir jedenfalls, dass ich für 17 Tage und 18 Stunden neue Musik geladen habe. Der Provider wird sich freuen.

Mittlerweile haben sich schon drei Leute gemeldet, die hier in Garmisch Urlaub machen. Mit einem Zuhörer habe ich mich sogar getroffen und lange über den CCZwei gesprochen. Das ist schon schön, was die neue Technik bietet. Das wäre doch noch vor wenigen Jahren nicht zustande gekommen.

In ein paar Tagen erlebe ich meinen 1. Jahrestag als Rentner. Der 1 Mai 2006 war meine beste Entscheidung, dass ich den Ruhestand begonnen habe. Aus dem Ruhestand wurde zwar ein Unruhestand - doch es macht natürlich Spaß, die neuen Herausforderungen zu erfüllen.

Auch wenn die neue Arbeit mir keine Zeit läßt, morgens die Rentner- Happy hour zu nutzen, wo es 1 Kölsch und einen 1 Schnaps für 2 Euro oder gar weniger gibt, so ist die Freiheit, die man rein wirtschaftlich geniesst nicht zu toppen.

Vieles kommt noch auf uns zu und es wird noch turbulent zugehen. Da sind erste Fernsehangebote, die genau eingeordnet werden müssen. Natürlich ist es reizvoll wieder "auf Sendung" zu gehen; doch liegt unsere Sendung nicht im Internet. Das muss man alles genau einordnen und auch seine eigene Arbeitskraft genau einteilen.

Wir haben auf jeden Fall vor, die IFA als Sendestation zu machen. Doch noch fehlt uns jemand, der uns dazu einlädt und ein paar Euro dafür rüberwachsen läßt. Wir haben schon die Flüge gebucht - für 1 Cent pro Flug - und 20 Euro Gebühren. Auch das Hotel steht.

Mal sehen, wie das ausgeht. Ich glaube an die Kontinuität der Kölschen Sprüche: Wat jut is is jut. Ist zwar neu, könnte aber in die 10 Kölschen Gebote eingeordnet werden. Schön ist es immer am Flughafen in Köln. Kurz bevor an der Gepäckausgabe vorbeikommt, steht da: "Watt fort is is fort" als einer der Kölschen Sprüche.

Dienstag, 17. April 2007

Vieles steckt im Busche. Da merken einige Leute, dass da irgendwas passiert mit einer Internetsendung. Da merken plötzlich Leute etwas davon,

dass Marktanteile verschoben werden. Da beschwert man sich bei 1live, dass wir Anteile wegnehmen. Und da meinen noch immer Leute bei den Öffentlich Rechtlichen Sendern, dass die das richtige Programm anbieten.

Da gehört natürlich eine gewisse Portion Überheblichkeit dazu. Immer häufiger werden die interessanten Themen ins Netz verlegt. Wer einmal bei Maischberger eingeschlafen ist, der wird sich das nicht noch einmal antun.

Er sucht einen Ausweg im Netz - und den findet er. Wer die tollen Erkenntnisse von Beckmann satt hat und den Johannes B. Kerner als Baptist in die Urne steckt, der will etwas anderes. Der will nicht die Bücherschreiber oder Filmemacher oder Tourtypen werblich unterstützt wissen, sondern der will Infos von anderem Inhalt.

Da gibt es schon die Alternativen im Netz. Da gibt es auch hochpolitische Diskussionen, die meistens mehr Spaß machen, als wären sie von einem Plasberg, Jauch, Kerner, Maischberger, Ilgner usw. geprägt. Ich werde nie vergessen, wie ich nach einer Diskussion im Netz über den Auftrag der Journalisten, Wahres und Neues zu präsentieren, ausgeflippt bin. Ich hatte als Vertreter der Grundsätze die Idee, dem Publikum mehr zuzumuten, als man es normalerweise tut. Dies führte sofort zur Abwehr der Idee.

Ich frage mich, wie lange man sich als Gebührenzahler eine solche Behandlung gefallen lässt.

Donnerstag, 5. April 2007

Hier hatte ich einmal für eine Nacht eine Entwicklungsgeschichte des WDR Computerclubs stehen und vor allem wurde das Ende beschrieben. Wer war denn daran beteiligt?, wer war der Königsmörder? All das stand eine Nacht lang auf dieser Seite. Am nächsten Morgen habe ich das wieder herausgenommen, weil ich mir sicher war, dass irgendjemand einen Screenshot gemacht hat und dieses breit den entsprechenden Adressen berichtet - in der Hoffnung, etwas berichten zu können, was andere nicht mitbekommen. Doch es scheint so zu sein, dass man nachts etwas psten kann, was niemand aufschnappt. Ich habe natürlich noch den Text vorliegen und kann ihn jederzeit wieder einstellen. Das wird einige Leute nicht freuen. Eigentlich will ich aber mit der WDR Verantwortlichkeit gar nichts mehr zu tun haben, denn all diese Erfahrungen beziehen sich auf ein niedergehendes Medium. Heute sind ganz andere Medien im Kommen, sind ganz andere Sendungen von Interesse.

Die Zahlen, dass 1live vom WDR bis zu 20 % verloren hat, kann ich nachvollziehen, nachdem ich letztens einmal hineingehört hatte. Da waren Hobbyisten am Moderieren. Ich hätte denen am liebsten das Mikrofonb abgenommen. Aber zum Glück bin ich nicht der einige, der daran herumnörgelt. Nur, wenn man dort so weiter macht und nichtssagende Moderatoren ans Mikro setzt, dann wird der Höreranteil nochmals 20 Prozent heruntergehen.

Klar, die Moderatoren können letztendlich nichts dafür, weil sie ja auch keine Prüfung ablegen müssen, ob sie in der Lage sind, die Welt von heute zu vermitteln. Oftmals ist die Qualifikation auf einige Gruppen bewschränkt - doch als Leitsender ist das einfach zu wenig. Auf diesem Sektor werden die Netzradios gewinnen, weil hinter jeder Existenz ein überdurchschnittlich aktiver Macher auszumachen ist. Wer sich mehr oder weniger in den Annalen der Reisekostenabrechnung bewegt, der wird nicht erfolgreich werden.

Samstag, 31. März 2007

Ich hatte jetzt gerade zwei Meckerpötte im Postfach. Sie beschwerten sich über die blöde Werbung am Schluß von unseren CeBIT Sendungen. Sie hatten aber keine Lösung parat, wie man das evtl hätte vermeiden können. Wenn wir in das Tagesgeschäft einsteigen, dann ist folgendes zu bemerken: Natürlich wird eine Firma nicht tausende von Euro ausgeben, ohne etwas davon zu haben. Wenn es nun diese Werbung am Schluß der Sendung ist, dann kann ich damit gut leben. Denn man hat uns in unser redaktionelles Konzept für die Sendungen keinerlei Vorschriften gemacht. Wer die Sendungen nachverfolgt, der wird erkennen, dass sich kein gdata - Schleier über die Sendung legte. Ein einziges Mal hatten wir Ralf Benzmüller als Leiter des Viren Laboratoriums vor dem Mikrofon. Und das war beileibe keine Gefälligkeit, sondern eine Wahl nach unserem Geschmack.

Deshalb möchte ich hier ganz einfach der Geschätsleitung von gdata hier danken, dass wir ein so fantastisches Programm von der CeBIT liefern konnten. Es gibt Stimmen, die unsere Berichterstattung besonders hervorragend fanden. Das freut uns natürlich. Wir haben Menschen kennengelernt, die uns sehr wohlgesonnen waren, wir haben vor allem junge Leute am Stand gehabt, die uns nur die Hand schütteln wollten und "Danke " sagten. Das sind die Momente, die zählen. Da rege ich mich nicht auf, über einen Spot am Ende der Sendung. Schaltet doch ab. EDs ist nicht schwer, den richtigen Knopf zu finden.

Freitag, 30. März 2007

Es wird Zeit, dass ich mich wieder um meine Seite kümmere. Der CeBIT Besuch hat uns ziemlich durcheinandergebracht. Bis ich dann die Computer zu Hause am Laufen hatte, vergingen auch ein paar Tage. Der neue Laptop ist jetzt mit Vista ausgestattet. Der alte Laptop läuft wieder, seit dem ich ihm eine neue Platte spendiert habe. Er erhielt 100 % mehr Power, da die Platte von 20 GByte auf 40 GByte wuchs. Es gab auch gar keine 20er mehr.

Dieser Rechner wird jetzt mit Linux bestückt und soll letztendlich auch zum Hauparbeitsrechner werden. 40 Giga und 850 MHz Taktfrequenz machen mit Linux oder auch mit dem neuen Knoppix aus dem Altertümchen einen respektablen Rechner.

Die Erfahrungen, die ich jetzt mit Vista mache, sind schon verheerend. Eigentlich klappt gar nichts so, wie ich es will. Es klappt eben nur nach den Wünschen von Microsoft. Man wird geklappt. Das Installieren von alten Programmen wird zur Katastrophe. Natürlich fehlen sämtliche Treiber. Das größte Abenteuer war die Einrichtung meines MFC Gerätes. MFC steht für Multifunktions- (jetzt weiß ich gar nicht für was der Buchstabe C steht). Vielleicht Computer? Jedenfalls ist es ein Drucker, Scanner, Fax in einem.

Mit XP war die Installation noch ein Kinderspiel - obwohl so ganz ohne Macken verlief sie auch nicht. Jetzt mit Vista war es ein technisches Abenteuer. Erschwerdend kommt noch hinzu, dass ich unbedingt über WLAN das Gerät bedienen will, weil ich kein Kabel durch die Wohnung ziehen will. Da das Gerät einen WLAN Adapter eingebaut hat, ist der Wunsch auch legitim. Zunächst einmal bekam man die Antwort, dass der vorgesehene Treiber nicht für das vorhandene Betriebssystem geeignet ist. Das kann man sich ja noch vorstellen, dass ein Druckertreiber schon speziell für ein System taugen muss. Ein kleiner Hinweis bei Brother im Internet führte dann auf eine Seite, auf der man tatsächlich das Wort "Vista" in den Mund nahm. Ich suchte und suchte nach einem WLAN Treiber für das Gerät. Das einzige, was ich fand, war ein Vista USB Treiber. Da das das einzige war, was ich finden konnte, habe ich den Treiber geladen und benutzt, obwohl ich wusste, dass dies nicht gehen kann.

Umso größer war die Verwunderung, als plötzlich eine Testseite gedruckt wurde. Ich habe dann schnell irgendeine Datei geladen und ausgedruckt. Einwqandfrei. Doch mit dem Scanner stehe ich noch auf Kriegsfuß und das Fax per Computer klappt auch noch nicht. Das wäre ja auch zu viel verlangt. Jetzt hoffe ich auf einen neuen Treiber. Irgendwann wird er da sein.

Ähnlich erging es mir mit der Installation des Microsoft Produktes Office 2000. Da dieses Produkt bisher seit 2000 alle Installationen überlebt hat und ich mich an die einzelnen Programme wie Word, Excell, Outlook gewöhnt habe, wollte ich wieder auf Vista damit arbeiten. Schien auch alles zu laufen!

Bis ich die erste Email verschicken wollte und Outlook aufrief. Der Rechner moserte mich an: WAB.DLL nicht gefunden. Das wars dann. Im Netz nachgesehen, ob ich der einzige Unglückliche bin. Bin ich aber nicht. Da standen noch eine Menge Leute drin, die das selbe Problem hatten. Der beste Tipp war wohl: man dürfe bei der Installation nicht das anklicken, was man meine, sondern das, was man als falsch empfindet.

Da ich die Mail schnell weghaben wollte und keine Experimente mit einer Neuinstallation vorhatte, suchte ich nach Outlook Express. Doch die Suche lief ins Leere. Outlook Express gibt es nicht mehr - das heißt jetzt Windows Mail. Vom Namen her ist es auf jeden Fall treffender. Schnell das Konto eingerichtet und weg mit der Mail. Das schien sogar zu klappen. Doch wenn er Post abfragen will und es ist keine neue da, dann muss ich später wieder Benutzer und Passwort eingeben. Alles ist ein bisschen wirr.

Ergo: warten, warten bis Servicepack1 und SP2 da sind. Mit der dritten Version kann es sein, dass man mit dem Rechner umgehen kann. So war es bisher immer. Microsoft ist eben eine Versuchsschmiede und lässt das Produkt beim Anwender reifen.

Ich gehe mit Vergnügen wieder an meinen alten Rechner.

Freitag, 9. März 2007

Ich muss das ganz schnell mal einstreuen, was erst im nächsten Artikel interessant wird. Ich habe es bei der Bahnbuchung geschafft, dass ich als Ausweis meine ec-Karte vorweisen muss, obwaohl ich mit der Kreditkarte meiner Frau bezahlt habe. Heute wird Wolfgang Rudolph die gleiche Tortur durchmachen. Er muss nämlich noch von Montabaur nach Köln und zurück buchen. Da er nicht nach Montabaur extra fahren will, bleibt ihm nur die Onlinebuchung. Er verabschiedete sich mit den freundlichen Worten "Wenn Du das geschafft hast, dann werde ich das wohl auch hinkriegen". So freundlich ist unsere Kommunikation. Diese Disputform ist schon über Jahre erprobt und erweckt bei uns keine Animositäten mehr. Denn wenn W.R. auch eine Buchung von Montabaur nach Köln und evtl. auch noch zurück hinkriegt, dann ist er als Landbewohner doch in der Achtung gestiegen.

Das wird er nicht gerne hören, doch er muss damit leben.

Mittwoch, 7. März 2007

Es war immer mein Stolz, verbreiten zu können, dass ich ohne Kreditkarte über die Runden komme. Da waren immer Zweifel von wissenden Personen angebracht. "Wie willst Du denn in Amerika tanken - ohne Creditcard?" - das geht. Man muss eben 100 Dollar vorstrecken und kann dann diese 100 Dollar abtanken, den Rest bekommt man auf Heller und Pfennig zurück. Doch heute wurde ich eines Besseren belehrt. Das Online Buchen einer Fahrkarte bei der Bahn stellte sich als eine Hürde heraus.

Wenn man mit der Bahn von A nach B fahren will, dann erfährt man Online eine ganze Menge. Ob ein Zug ausgebucht ist, ob es noch Spartarife gibt usw. usw. Ich wollte heute Abend eine Zugfahrt zur CeBIT buchen. Es dauerte sehr lange, bis ich so weit war.

Einfach war ja noch das Aufrufen der Zugverbindungen. Da muss man voll und ganz zustimmen. Das funktioniert wunderbar. Aber die Abrechnung machte dann doch Schwierigkeiten. Ich meldete mich an mit dem Willen, die Fahrt per Lastschrift zu bezahlen.

Da mir aber die DB nicht über den Weg traut, will sie bei der ersten Buchung eine Kreditkarte vorgezeigt bekommen. Das hatte ich eigentlich nicht vor. Denn an den Krerditkarten bin ich ja bisher vorbeigekommen - obwohl das kaum einer glaubt.

Man verspricht, dass man als Bahncardbesitzer (bin ich) oder als MAESTRO CARD Besitzer (bin ich) eine Online Buchung vornehmen kann. Nein, das geht erst, wenn man sich langwierig angemeldet hat. Das dauert ein paar Tage. Also: wer direkt buchen will und mal mit der Bahn fahren will, der kommt ohne eine Kreditkarte nicht vorwärts.

Ich habe mir in diesem Fall (weil ich schnell sein musste, da viele Verbindungen einfach immer ausgebuchter wurden) die Kreditkarte meiner Frau geliehen. Den Kommentar von ihr musste ich eben ertragen "Ach nee, doch mal Kreditkarte?"

Letztendlich ist es mir gelungen mit der falschen Kreditkarte eine Reise nach Hannover buchen zu können. Wahrscheinlich aber sollte ich die Kreditkarte mit nach Hannover nehmen, da sich darauf ein Code befindet, der vom Schaffner abgefragt werden könnte. Demnächst aber kann ich auch mit Lastschrift bezahlen. Wahrscheinlich hat die Bahn ihre Erfahrungen gemacht, dass sie die Buchung ziemlich verkompliziert hat.

Hauptsache: wir sind pünktlich in Hannover, um die Sendungen termingerecht ausstrahlen zu können.

Freitag, 23. Februar 2007

Das sind mal wieder 14 Tage, die vergangen sind. Ich weiß noch nicht so ganz genau, ob diese rasende Geschwindigkeit gut oder schlecht für mich ist. Zum einen ist es kurzweilig, wie die Zeit vergeht, zum andern ist es natürlich bedenklich, wie die Lebenszeit schwindet. Diese Gedanken werden natürlich von den Jüngeren nicht so eingeordnet. Sie haben noch das Gefühl der unendlich langen Daseinsform. Ds ist auch gut so. Doch wenn mich jetzt jemand -mit der Vorgabe etwas Gutes zu tun- als senile Figur hinzustellen versucht - und das Gleiche auch Wolfgang Rudolph attestiert, der möge erst einmal beginnen, die Dinge zu verstehen, die ihn beeinflussen. Natürlich sind wir nicht mehr auf Klingeltöne oder Handymusik gut zu sprechen, weil wir das wirklich hinter uns gelassen haben. Wer uns unter "Senilität" einordnet, der sollte die Sendung einfach nicht mehr hören - basta.

Für die CeBit - Tage scheinen sich neue Perspektiven aufzutun. Dass wir jeden Tag eine Sendung abliefern wollen, scheint viele Zuhörer zu freuen. Das ist ja auch das, was wir vorher beim WDR immer angedacht hatten. Doch es gab niemanden, der die Weitsicht hatte, dass so etwas vielleicht gut für unser Land wäre.

Es ist katstrophal, wer in unserer Medienlandschaft das Sagen hat. Da gibt es Leute, die werden in eine Direktorenposition gehievt und die interessieren sich vor allem darum, ob die Bühnenbildfarbe nicht etwas zu rot oder zu blau ist. Ob der Inhalt evtl. Mist ist - das interessiert keinen.

Es ist schon sehr traurig, wenn man auch im Nachhinein sieht, wie trivial der Inhalt in den einzelnen Sendern geworden ist. Da kann man hin und herschalten und hat vielleicht gerade einmal bei Phoenix eine noch nicht gesehene Wiederholung eingeschaltet.

Ich schätze, dass eine große Bevölkerungsgruppe das Angebot der Sender nicht mehr attraktiv genug empfindet und zu Angeboten im Netz wechseln wird. Hier gibt es eben die Spezialsendungen zu allen möglichen Themen. Oftmals werden hier mehr Informationen verbreitet, als in den entsprechenden ÖR Sendungen.

Da gehören auch wir dazu, denn wo beziehen Sie evtl die Infos zum Bundestrojaner?

Schlau gemacht, denn in der nächsten Sendung kommt etwas über diese Unverschämtheit des Staates. Eine Hausdurchsuchung ohne Husdurchsuchungsbefehl. So weit sind wir schon gekommen. Denn wenn das Bundesgericht diese Möglichkeit aushebelt, dann will das Innenministerium eben die Grundlage ändern und in einer neuen Gesetzesvorlage diese Methoden erlauben.

Freitag, 9. Februar 2007

Der Wahn von mir, die Musik der Welt auf Festplatten zu bannen, kann nicht gut gehen. Denn wie will ich all die Petabytes speichern und sie dann verwalten. Einen Vorgeschmack habe ich heute bekommen. Das, was heute passierte, wird mich noch eine Zeitlang beschäftigen.

Zum Fall: ich habe mit ClipInc ein Programm installiert, das relativ gut die verschiedenen Clips dser Webradios schneidet und auf Festplatte ablegt. Auch wenn manchmal ein Fetzen von der Zwischenmoderation nicht schnell genug abgeschnitten werden, brauchbar ist es allemal.

Lnge Zeit habe ich voll und ganz auf die abgespeicherten Ergebnisse vertraut, bis ich feststellen musste, dass auch Titel mit Namen aufgezeichnet wurden, die aber eine Titellänge von 0 Bytes aufwiesen. Da kann man wenig mit anfangen. Sie müssen entfernt werden, damit es nicht hzum Crash kommt. In der Zwischenzeit jedoch wurden die 0 Byte Files in die Masse der Lieder eingeordnet.

Diese Macke per Computer zu finden ist relativ einfach. Doch wenn man 700 GByte durchlaufen muss, dann ist das auch wieder ein Geduldsspiel. Mittlerweile sind diese Macken beseitigt. Und heute kam eine neue Macke hinzu, die mir noch Kopfzerbrechen bereiten wird. Das ClipInc Radio hat nämlich eine Zeitlang völligen Blödsinn produziert. Ich weiss nicht, wer auf den Gedanken kam, einmal eine neue Komprimierung auszuprobieren.

Dass man mit AAC Platz sparen kann gegenüber MP3 Files ist bekannt. Doch man kann das nicht am 'lebenden Objekt' ausprobieren. Es passierte der Gau. Die von den Radios gespielten Titel wurden mit Namen, Titel, Bitrate und Größe richtig abgespeichert. Doch alle Files waren einfach leer. Ein 5 MByte File mit name xxxx - yyyy und 192 kbit/s und Datum und alles, was dazugehört war vorhanden. Doch es kommt kein Ton dabei heraus. Etwa 1500 Files dieser Art habe ich auf die Festplatte geschickt.

Ich werde also erleben, dass ich einen Titel anwähle und der spielt rein gar nichts, macht auch keinen Fehler. Nach 3 Minuten z.B. ist er fertig.

Jetzt muss ich mir einen elektronischen Hörer basteln, der für mich die Arbeit übernimmt. Er muß Titel für Titel anspielen und entscheiden, ob da was gespielt wird, was speicherwürdig ist. Wenn nicht, muß brutal gelöscht werden. Wenn ein echter File erwischt wurde, dann muss der Automat richtig reagieren. Er muss den File belassen. Das gibt noch ein paar Tage Arbeit. Aber es macht Spaß, wenn man sich selbst Probleme einhandelt, die man dann selbst wieder lösen kann.

Montag, 25. Januar 2007

Heute war ich ganz tief unten. Nicht etwa mit meiner Stimmung, sondern ich war unter dem Rheinpegel. In Köln wird derzeit eine Ubahnstrecke vom Dom zum Süden von Köln gebaut. Es ist ein unglaubliches Unterfangen, wenn man die oberirdischen Aktionen sieht. Alles wird aufgerissen und kein Stein bleibt auf dem anderen. Die 1 Milliarde, die das Unterfangen wohl kosten wird, ist schon so zu verwenden, dass sich eine Stadt das Gesicht über Jahre hinweg verändert. Der Kölner Süden ist derzeit eine einzige Baustelle. Natürlich nagt überall das Problem der erhöhten Belästigungen und Geräuschexplodierungen an den Umsatzprognosen der Kaufleute, die mit ihren Geschäften noch dageblieben sind.

Da das Projekt Südbahn noch bis 2010 ansteht, kann noch vieles kaputtgehen, was im Moment gerade noch so geht.

Das, was da von den daran beteiligten Firmen geleistet wird, ist auch mit größter Bewunderung zu würdigen. Zugegeben: eine solche Baustelle wäre nicht meine Sache; ein Arbeitsplatz im Tunnelbau wäre ein Horror für mich. Das ist aber auch ein ganz anderes Thema für einen Rentner. Leider wurden wir heute zu einer stillstehenden Maschine geführt. Vorher konnten wir aber die Gründe besichtigen. Es war das Material des Bohrkopfes, das oben auf der Bahnhofsebene ausgelegt war. Da waren wirklich richtige Abnutzungen zu sehen. Das gehärtete Material, das eigentlich sich durch den Rheinkies durcharbeiten sollte, hat es nicht geschafft. Und das macht selbst die Fachleute unsicher. Eigentlich sollte der Bohrkopf an dieser Stelle keinen Schaden nehmen. Jedenfalls muss der Schaden behoben werden. Doch das ist nicht ganz so einfach, als würde man den Syphon an einem Waschbecken wechseln.

Die Bohrmaschine muss natürlich ausgeschaltet werden. Man muss sogar etwas Platz machen, damit man vor den Bohrkopf kommt, um die Werkzeuge wechseln zu können. Doch der Rhein mit seinem Grundwasser drückt unbarmherzig gegen die Maschine. Also muss man mit Gegendruck dagegen vorgehen. Mit der Einströmung von Druckgas kann man sich das Wasser vom Hals halten. Der benötigte Druck innerhalb der kleinen Zone muss etwa 3.5 Bar betragen, damit man sich das Wasser vom Hals halten kann.

Doch jetzt müssen Fachkräfte in diese überdruckgeflutete Kammer von etwa 1/2 Meter Breite einsteigen, um die Werkzeuge zu entnehmen und nachher wieder zu montieren. Diese Bedingungen sind nicht gerade menschenfreundlich und deshalb ist ein langer Weg nötig, um sich auf die dort herrschenden Druckverhältnisse einzurichten. Es dauert nahezu 3 Stunden, um die Arbeiter auf die zu erwartenden Verhältnisase hinzuführen, dann kommen maximal 3 Stunden Aktionen im Überdruckcompartment. Und danach müssen die Arbeiter wieder -genau wie ein Taucher- aus dem Überdruck wieder langsam herausgeführt werden Auch das kostest wieder sorgsame Pflicht. Die Leute müssen wieder langsam an die Atmosspäre herangefügt werden. Auch das dauert ca. 3 Stunden. Ich möchte da nicht hantieren - das ist ein Job für junge Leute.

Die Probleme, die bei einem solchen fulminanten Projekt aufteten können sind nicht vorhersehbar.

Montag, 22. Januar 2007

Das sind immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Erstellung der Seiten für CCZwei mit einem Content Management Sytem ist zum Teil viel bequemer als diese HTML - Knubbelei, die ich dieser Seite machen muss. Hier ist eben ein Buchstabe nur fett, wenn ich ihn in hier hinein packe. Natürlich sieht man nicht die Steuerzeichen, die in einer Klammer angebracht werden. Einem b in eckiger Klammer folgt ein /b in eckiger Klammer. Zum Teil ist das schon aufwändig, doch ganz missen möchte ich den direkten Zugang zur Programmiersprache doch nicht. Man vergißt sehr schnell die Essentials und kann dann nur noch als Anwender reagieren, wenn man den bequemen Weg geht. Irgendwelche Änderungen außerhalb der Norm kriegt man dann nicht mehr hin. Also ist - wie immer - beides gut, wenn man es beherrscht.

Ich werde bald ein neues Bastelprojekt für mich selbst beginnen, bei dem ein Mikroprozessor die Hauptarbeit machen muss. Ich habe so viele Geräte, die mit einem Lithium Ionen Akku ausgerüstet sind. Davon gibt es alleine drei MP3 Player und 2 GPS Mäuse usw. Alle diese Geräte müssen eine eigene Ladecharakteristik erfahren. Und, wenn ein Gerät nicht in Betrieb ist, dann muss man mit einem Trickle Strom die Kapazität erhalten. Mitunter muss man auch eine Totalentladung nach Vorschrift fahren. All das per Zufall zu überwachen ist kaum möglich. Schnell hat man wichtige Kandidaten vergessen. Die Handys für die verschiedenen Netze gehören zum Beispiel dazu. Wenn man deren angegebene Standbyzeit erhalten will, dann muss man intelligent den Akku laden.

Wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, die Zyklen einzuleiten und sie zu beenden, dann muss man sich Hilfe organisieren. Immerhin habe ich 7 funktionierende CControls, die mal locker (jede) 8 Geräte überwachen können. Wenn die Sendung CCZwei nicht wäre, dann könnte ich das jetzt angehen und wäre wahrscheinlich in zwei Wochen fertig. Da ich aber ständig abgelenkt werde, kann es auch länger dauern. Jedenfalls habe ich schon einmal die Hardware herausgesucht. Eine 8 er Relaisplatine wartet sowieso auf ihren Einsatz. Sie ist schon ein paar Jahre alt und muss jetzt in den Ring. Da ihre Ansteuerung über CENTRONICS gedacht ist, doch kein Laptop mehr eine parallele Schnittstelle vorhält, muss man eben die Hobbymethode anwenden und die Centronics selbst programmieren. Das macht zwar Spaß, kostet aber auch viel Zeit. Jedenfalls freue ich mich wieder auf etwas Hardware, die mir letztendlich auch einen optimal gepflegten Gerätepark garantiert.

Irgendwann werde ich etwas zu berichten haben.

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Mittwoch, 17. Januar 2007

Jetzt profitiert diese Seite von dem Erhalt der Information auf CCZwei.de. Ich soll da diesen Hinweis auf die Wählbarkeit zum Podcast Award nicht nach hinten verschieben, denn diese Woche ist der Wahlknopf noch aktuell.

Wir wollen ja beim CCZwei die Sondersendungen zu bestimmten Tagen weiterführen. So bietet sich als nächster Termin der 19. Februar an. In Köln ist das ein Feiertag und man bringt sehr wahrscheinlich keinen dazu, die normale Arbeit aufzunehmen. Wir haben daher beschlossen, dass wir an diesem Tag wieder eine einstündige Sendung produzieren werden. Waren die Sondersendungen bisher immer thematisch rückwärts gerichtet, so wollen wir diesmal nach vorne schauen. Dads Thema wird sein: Podcast, Radio und Co.. Man spürt förmlich an allen Ecken und Kanten, wie sich dieses Thema wie eine Krake in alle Bereiche hinein zieht. Wenn man überlegt, was man heute bereits an Podcasts oder Internet Sendungen empfangen kann, dann ist das Angebot der Traditionssender verschwindend klein geworden.

Alleine die Auflistung der Radios bei Shoutcast.com zeigt so um die 20.000 Internetstationen auf. Ein unglaubliches Angebot. Wer da Lust auf eine spezielle Musikrichtung hat, dem wird geholfen. Selbst deutsche Radios sind gelistet und nicht zuletzt sind auch wir zu empfangen.

Insofern ist dieses Thema schon als revolutionär anzusehen, weil plötzlich professionelle Dienste in die Hand von Laien wandern. Und dieses mit Macht.

Oftmals treffen die Internetsendungen den Geschmack des Publikums besser, als dies die Öffentlich Rechtlichen zum Teil können. Hier sind manchmal drei Generationen dabei, einen Beitrag zu begutachten und zu verändern. Was letztlich dabei herumkommt ist oftmals nicht mehr das, was der Hörer wissen will, weil der Beitrag die falsche Korrektur erfahren hat.

Viele werden sich abwenden und suchen ihresgleichen im Internet. Das wird immer leichter, weil es immer mehr Angebote gibt. Und dann heißt es brutal: Öffentlich Rechtlich Ade. Das ist auch kein Wunder. Wenn man sich einmal in der Szene herumklickt, dann findet man alle ÖR - Sender mit einer unglaublich schlechten Qualität. Da macht nichts - aber auch gar nichts - Spaß, die gehörten Sendungen aufzuzeichnen. 32 kbit/s oder 40 kbit/s das sind die Streams der ÖR Sender. Da kann man nur den Kopf schütteln. Wie will man Hörer an den Sender binden. Nun, es ist nicht mehr meine Aufgabe, die Strategien zu kritisieren. Nur scheint man noch nicht viel dazu gelernt zu haben.

Die Leute, die in der eigentlich in der Entscheidung stehen, die stehen nicht in der Entscheidung. Da sind die Entscheidungsträger höher angesiedelt und damit sind die Entscheidungen einfach falsch, weil diese Leute keinerlei Ahnung haben.

Man kämpft in den Direktionsetagen um Jauch - ja oder nein - doch man vergisst, dass die Schlacht um die Zukunft ganz woanders stattfindet. Der Kampf um den Zuschauer / Zuhörer wird sich dramatisch verändern und wenn jemand ein schlechtes Angebot anbietet, dann wird er einfach geschnitten werden - keiner hört zu. Auch die Sache mit der Volksmusik wird sich totlaufen - Gott sei Dank!

Dienstag, 16. Januar 2007

Da habe ich ein ganz schlechtes Gewissen. Ich habe einfach diese Seite vernachlässigt, um CCZwei hochzuhalten. Es ist auch schwer, die einzelnen Aktivitäten gegeneinander auszutarieren. Wann macht man etwas für sich selbst und damit für diese Page und wann ist es für die größere Gruppe der CCZwei Zuhörer bestimmt. Mittlerweile verschwimmt das ziemlich ineinander. Alles, was für CCZwei gemacht wird ist auch für die private Page interessant und umgekehrt.

Ich will hier aber etwas erzählen, was nur die Leute von dieser Page angeht. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen schon eröffnet habe, dass ich Waldbesitzer bin. Ich habe in der Tat einen Riesenwald geerbt, der in einem Naturschutzgebiet liegt und die Ausmasse von 300 Meter mal 12 Meter einnimmt. Gut, da kann man keinen Blumentopf mit gewinnen. Wenn sich da jemand als Erbschleicher einschleicht, der wird die Lust am Objekt verlieren. Doch für mich sind diese 3600 Quadratmeter oder 0,36 ha von besonderem Wert. Ich erhielt diesen Wald als vorgezogenes Erbe von meiner Mutter.

Meine Schwester wurde mit einem neuen Auto bedient. Dieses Auto ist längst auf dem Friedhof gelandet - doch mein Wald dagegen geht einer erneuten Frischkur entgegen. Irgendwann ist er wieder so attraktiv, wie er vor 50 Jahren war. Denn damals reichte der Baumbestand für den Kauf unseres ersten Autos. Es war ein Gutbrod - kaum jemand dürfte sich an dieses Modell entsinnen. Für uns war dieses Auto der Einstieg in die Welt von morgen. Man konnte damit irgendwo hinfahren und war an einem Ort, den niemand sonst aus der Nachbarschaft erreichen konnte.

Doch es gab auch einen Onkel, der schon damals die Welt anders gesehen hat. Für ihn war die Abholzung des Waldes ein Frevel. Mir wurde immer wieder erzählt, dass dieser Onkel zu der Aktion nur einen verachtenden Satz übrighatte: heut auto, morgen naudo. ich glaube, dass man das gar nicht übersetzen muss.

Jedenfalls war die Neuanlage des Waldes keine gute Idee meines Vaters. Damals in den 50er Jahren setzte man auf schnell nachwachsends Holz. Also: Nadelholz. 5000 neue Setzlinge kamen in den kleinen Wald mit der Hoffnung, dass man schon bald Weihnachtsbäume schlagen könne. Doch der Wald verrotte nach und nach und war nur mit mickrigen Bäumchen beseelt.

Wer da nur ein bisschen Mucki in den Armen hatte, der konnte die Bäume nach und nach ausreißen. Mittlerweile aber haben sich die Konkurrenzkämpfe gelohnt, denn der Wald macht genau das, was er nur machen kann. Er lässt die normalen Verhältnisse wieder einkehren, wie sie an dieser Stelle auch richtig sind.

Nach der Nadeloffensive wurden die Birken geweckt, die einen Schnellschuß verantstalteten. Doch nachdem die Nadelhölzer niedergeknechtet waren, kamen die eigentlichen Herren zurück: Buchen und Eichen. Irgendwann wird dieser Wald seine Wunden verloren haben und als kräftiger Mischwald wieder dem wahrscheinlich neuen Besitzer als lukratives Objekt zur Verfügung stehen.

So ist das eben, wenn man Waldbesitzer ist. Man selbst hat selten etwas davon.

Samstag, 30. Dezember 2006

Jetzt hat mich die Zeit unserer Rückblicksendung eingeholt. Ich sitze hier vor einem Superlaptop, der alle modernen Prädikate erfüllt und das Internet bewegt sich wie damals in der Zeit der beginnenden Datenfernübertragung. Ich wollte eigentlich etwas auf CCZwei.de schreiben, doch da komme ich gar nicht bis zur Eingabe des Passwortes. In der Zwischenzeit bin ich Garmisch gelandet und finde hier wieder archaische Internetverhältnisse vor. Das Modem im Laptop hat zum ersten Mal Arbeit bekommen und funktionierte sogar auf Anhieb. Über die analoge Telefonleitung komme ich immerhin auf 50,6 kbits /s. Aber irgendein Programm beschäftigt den Rechner vollends. Mittlerweile sind bereits 12 MByte übertragen worden. Eigentlich kann das nur der Virenscanner sein, der sich da wohl updatet. Oder habe ich mir wieder was gefangen? Wollen wir mal nicht hoffen. Auf jeden Fall hat keiner nachgefragt, ob er dieses oder dieses machen dürfe. Vielleicht ist es auch ein automatisches Windowsupdate - oder beides. Und da sitzt dann immer jemand im Wohnzimmer, der so ein bisschen schräg schaut, wenn ich im Internet bin. Denn dann ist die Leitung futsch. Und es könnte ja jemand anrufen, der nachfragt, ob Schnee liegt oder ob die Sonne scheint. Das könnte man ja verpassen. Jetzt habe ich die Konsequenzen gezogen und auch für Garmisch DSL bestellt. Das gehört heute einfach zum Leben dazu. Ich probiere es jetzt einmal mit einem DSL Anschluß über das Breitbandkabel inclusive Telefonflatrate. Mal sehen, ob ich damit zufrieden bin. Die Bindung an den Vertrag ist zum Glück nur 1 Jahr. Jetzt fange ich doch so langsam an darüber nachzudenken, wer da die Bytes aus dem Netz zieht. Denn mittlerweile bin ich schon bei 16 MB. Und jetzt geht sogar das Fenster zu CCZwei auf.

Freitag, 15. Dezember 2006

Mittlerweile konkurrieren die Meldungen miteinander. Wenn ich bei CCZwei.de etwas Neues geschrieben habe, dann muss ich diese Info mindestens einen ganzen Tag lang stehen lassen, da man nach hinten gerutschte Meldungen bedeutend weniger liest.

Wenn dann aber an dem Tag so viel Neues passiert ist, dann habe ich ja die Möglichkeit, dies auf meiner Seite hier zu posten. Das Webradio ist eine noch nicht so recht einzuordnende neue Möglichkeit, Musik oder Nachrichten an Menschen zu bringen. Dem Webradio werden immense Steigerungsraten vorhergesagt. So wie es für jede Sparte eine gut aufgestellte Internetadresse gibt, so gibt es natürlich auch für die Webradios dieser Welt eine Zentrale.

Bei http://www.Shoutcast.com findet man die relevanten Radios und kann sie dort auch anklicken. Seit ein paar Tagen gehört der CCZwei auch zu den gelisteten Radiostationen. Durch die Eingabe des Kürzels Computerclub werden zwei Stationen aufgezeigt. Die eine zeigt die Möglichkeit, einen 128 kbit/s Stream per Media Player zu beziehen. Der zweite Link führt zu einem AAC File.

Hier werden über 400 Ports unsere Sendungen gestreamt. Nach einem interessanten Gema-freien Psychodelischem Musikstück wird eine Sendung von den nunmehr 21 Folgen gezogen und danach wieder eine Musik gespielt. Mittlerweile finde ich diese Musik wirklich gut und werde eigentlich gestört, wenn unsere Sendung kommt, weil ich die ja kenne.

Wie geht es denn da weiter? Wenn wir 26 Sendungen fertiggestellt haben (das ist schon Mitte Januar der Fall), dann können wir immerhin schon halbjährig wöchentlich eine Sendung als Wiederholung anbieten. Sollten wir Ende 2007 noch in dem selben Rhythmus weitermachen (da zweifelt eigentlich keiner dran), dann sind wir bei Folge 48 ungefähr im Juni. Ab dann reichen dann die 24 Stunden eines Tages nicht mehr. 48 Folgen a 30 Minuten - das macht dann eben 24 Stunden. Bis dahin aber werden wir ein System gefunden haben, wie man am geschicktesten die Sendungen einsetzt.

Jetzt zu den Fakten. Wer einmal das Radio hören möchte, der kann zu www.Shoutcast.com> gehen und dort mit dem Suchbegriff Computerclub unsere beiden Tags finden. Wer die URL direkt eingeben will, für den sind hier die Adressen aufgezeigt.

Das Freecity-Radio erreichst man unter:
> Winamp 128 Kbit/s MP3
> http://radio.freecity.de:8200

Winamp 48 Kbit/s AAC+
http://radio.freecity.de:8210

Flash-Player 128 Kbit/s MP3
http://radio.freecity.de

Montag, 11. Dezember 2006

Ich mache mir öfter Gedanken über das, was über uns hereingekommen ist. Dass wir eine Sendung im Internet ausstrahlen und damit nach der neuen Definition Rundfunk machen, ist schon abenteuerlich. Der Begriff Rundfunk wurde modernisiert. Früher war Rundfunk etwas, was rundgesendet wurde und von allen empfangen werden konnte. Dazu gehörte dann genausogut das Fernsehen. Auch das war letztendlich Rundfunk.

Doch jetzt haben wir neue Situationen. Um eine Sendung auszustrahlen braucht man nicht mehr die Riesenantennen und gar die Satellitenausstrahlungen sind nicht mehr unbedingt notwendig. Durch die immens schnelle Ausbreitung des DSL mit unglaublichen Bandbreiten wurden neue Wege geschaffen, um Rundfunk zu den Hörern zu bringen. Bisher konnten wir von dem Wahlspruch ausgehen: Wer kann, der kann. So handelten wir mit unserer Sendung auch, als wir uns mittwochs verabredeten, am nächsten Montag eine Sendung in die Welt zu setzen. Solche Zeitintervalle wären bei den Öffentlich Rechtlichen Sendern niemals umgesetzt worden. Hier wären Arbeitsgruppen eingesetzt worden und nach allen Abwägungen wäre vielleicht dabei herausgekommen, dass man lieber auf die Sendung verzichtet. Patsch - wäre sie weg gewesen. Höhere Macht. Jetzt leben wir allerdings in einem neuen Zeitalter, in dem man nicht alle Aktivitäten unterdrücken kann. Das muss für die Entscheider der Vergangenheit ein Dorn im Auge sein, da ihre Felder kräftig gestört werden. Wenn ein Internetradio seine Zahlen nennt, dann sind die echt auf jeden Hörer bezogen, was man bei der Öffentlich Rechtlichen Erfassung nicht sagen kann. Da gibt es Zahlen, die so oder so sind - je nachdem, wie man sie betrachtet. Etwas Gutes ist immer dran - und wenn man die Realität beugen muss.

Zum Glück interessierte ich mich schon zu Zeiten meines Redakteurdaseins schon für Sendungen, die außerhalb meines Bereichs liefen. Zum Teil wurden im Radiobereich die Zahlen geschönt. Da waren plötzlich Sender gar nicht so schlecht, wie jedermann dachte. Wenn ich jetzt Zahlen nennen würde, dann wäre das gegen mein Angestelltenverhältnis.

In Zukunft wird man allerdings vermehrt mit dem Internetradio konkurrieren müssen. So, wie das jetzt abläuft, wird man kaum Bestand haben. Die meisten ÖR Radios senden gerade einmal mit 32 kbit/s ihre Sendungen aus. Ich möchte gerne wissen, wer hier beratend zur Seite stand.

Diese Sender wird niemand in seine Favoritenliste laden, da die Qualität so entsetzlich schlecht ist. Da gibt es heute Sender, die ihre Musik und ihre Nachrichten mit 192 kbit/s ausstrahlen. Da macht es dann Sinn, auch einmal die Recordtaste zu drücken.

Ich habe manche Stimmen gehört, die da sagten, dass die ÖR Sender so schlecht senden, damit die Gebührenerhöhung von 5, xx rechtskräftig wird. Viel lieber würde man gar nicht im Internet senden, da das Original der Empfang per Radio wäre.

Doch der Empfang per Radio schwindet langsam dahin. Wer eine Flatrtate ins Internet sein eigen nennt, der findet auch immer häufiger Radiosender im Netz. Wenn man Shoutcast.com aufruft, so stellt man fest, dass es mittlerweile über 20.000 Radios gibt. Manche dieser Radios sind einfach besser als das Angebot aus dem normalen Angebot.

Warum soll ich auf die Nachrichten warten, dass sie um die volle Stunden kommen, wenn ich erreichen kann, dass ich die Nachrichten hören kann, wann ich es will.

Das sind nur ganz kleine Sticheleien gegen die die etablierten Sender. Wenn wir ein paar Jahre weiter sind, wird sich vieles geändert haben. Die ÖR Radios wird es weiterhin geben. Doch die Mehrheit der Hörer lehnt diese Sender ab, weil sie nicht aktuell genug über die Szene berichten. Das wahre Leben spielt sich in anderen Regionen ab.

Neue Formen des Hörfunks und des Fernsehens werden erfunden werden und sie werden versuchen, traditionelle Sendungen abzulösen. Eine Form haben wir mit unserer Sendung gefunden. Keine ÖR Sendung nimmt unsere Themen -oder kann unsere Themen-, so dass wir einen gewissen Alleinstellungsstand haben. Solange unsere Hörer uns nicht verlassen, sind wir der Tod einer ÖR Techniksendung.

Freitag, 8. Dezember 2006

Nicht zu fassen, dass die Tage so schnell ins Land ziehen. Zugegeben: die Internetseite von CCZwei macht im Moment mehr Arbeit, als hier auf der eigenen Homepage. Ich spüre das natürlich auch an den Abrufzahlen. Klar, wenn da nichts Neues steht, dann ist man schnell weg von der page.

Dass ist ja auch ganz normal. Das, was ich hier niederschreiben kann, ist bei CCZwei noch nicht bekannt. Wir werden zu Weihnachten und zu Neujahr jeweils eine 1 Stundensendung produzieren, damit man auch an den Feiertagen genügend Stoff für den MP3 Player hat. In der ersten Sendung werden wir uns mit Uli Rohde und Rolf Dieter Klein unterhalten. Ich glaube, da haben wir dann den Nerv getroffen, der die achtziger Jahre angeht. Damals war noch viel Erfindergeist unterwegs. Jeder versuchte, etwas Besonderes auf den Weg zu schicken. So war die mc> als wichtige Zeitschrift lange Zeit der Motor für Innovationen. Hier gab es die neuen Entwicklungen, die Ulrich Rohde immer wieder nach vorne brachte.

> Da gab es zum Beispiel die Programme zum Einscannen. Eine verrückte Idee, die jedoch genauso machbar war, wie unser Videodat.

Es war eine verdammt schöne und kreative Zeit, die irgendwann nicht mehr stattfand, weil ??? Ich bin mir nicht sicher, ob es die User waren, die nicht mehr ständig neue Ideen verkraften wollten. Irgendwo war man mit den Experimenten am Anschlag angekommen.

Und dann kamen da sowieso ganz andere Kaliber nach vorne: Windows 95 machte Furore, obwohl keiner so ganz genau dieMacken beschreiben konnte. Für viele war der geordnete Abschluss nicht möglich, weil Win 95 sich aufhängte. Microsoft richtete ein Emergency Team ein, das die massivsten Fehler beheben sollte. Doch meistens stand das Team vor unlösbaren Aufgaben. Und doch setzte sich Windows durch, obwohl die meisten Leute ihre Schwierigkeiten damit hatten. Windows 95 Second Edition stellte sich dann als ein Betriebssystem mit passabler Nutzbarkeit heraus. Viele User waren richtig traurig, als Windows 98 als vermeintlich besseres System kam. Viele streikten und stiegen nicht um. So findet man heute noch WIN95 Teilnehmer. In einer Betrachtung haben sie ja recht. Wer heute noch WIN95 fährt, der braucht keine Angst vor Viren/Würmer haben. Das ist bereits abgehakt. Mit Windows 98 kam dann ein relativ modernes Betriebssystem auf den Markt. Die Netzwerkressourcen konnten einfachst angelegt werden. Viele Dinge wurden einfacher, die vorher durch Drittprogramme schon einfacher geworden waren. Es kamen dann die Krücken ins Rennen. Windows Millenium war so ein abartiges Betriebssystem. Es war weder win98 noch win 2000. Irgendetwas dazwischen. Leute, die sich auf dieses OS stürzten wünschten sich schon bald die alte Welt mit win98 SE zurück.

Dann gab es ja auch noch Windows ME auch so eine komische Krücke, die auch gar nicht richtig gepflegt wurde.

Mittlerweile sind wir schon wieder an einer Entscheidungsphase angekommen. Steige ich demnächst auf VISTA um, oder bleibe ich bei meinem XP? Ich selbst hoffte ja, dass ich noch bei meinem WIN2000 pro bleiben könnte, doch der Laptopwechsel vereitelte das. Mittlerweile wurde aus diesem Rechner ein reiner Linuxrechner. Allerdings schalte ich ihn nur nach Bedarf und Laune ein - er ist nicht mein Standardrechner.

Dienstag, 28. November 2006

Gestern Abend waren alle meine Aktivitäten auf der das Reparieren unserer CCZwei Panne ausgerichtet. Ich glaube, dass ich da genug auf der Seite geschrieben habe. Mittlerweile beginnt ja schon die Berieselung mit Weihnachtsmusik. Klar, die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und dann muss es losgehen. Ich verstehe nicht so ganz, was die vielen Busse und gar Flugzeuge auf diesen Märkten machen. Ich bin über drei dieser Kölner Märkte hinweggeschlendert und habe nichts - aber auch gar nichts Neues gesehen. Ich kenne noch nicht einmal die neuen Bratwurstpreise, weil ich einfach mit vernichtender Laune über die Märkte lief.

Jetzt nudelt mir Boney M. das Christmaslied schon aus dem Internet um die Ohren. Scheinbar kann man nichts dagegen tun. Schön waren noch die Zeiten, als ich als vorgezogenes Erbe einen Wald geerbt hatte. Es war ein Erbe meiner Mutter, das auf den Sohn übergehen sollte; nicht etwa auf die Tochter. Die Tochter hatte im Vorfeld schon ein Auto bekommen - damals ein Peugeot 205.

Doch der der Sohn sollte den Wald bekommen - das Bodenständige. Ich fuhr dann zum Notar an einem Wochenende und wunderte mich über die Lesung: "Er erhält ein Waldgrundstück .... im Werte von 200 DM."

Das mit den 200 Mark hätte mich schon stutzig werden lassen müssen. Doch wer sonst hat schon einen veritablen Wald? Ich habe dann zweimal ein wunderbares Adventsfest dort stattfindn lassen, so dass der Wald sich für mich schon rentiert hat.

Adventsfest 1 bestand darin, dass ich mir aus der Requisitenkammer des WDR ein großes Bild mit einem röhrenden Hisch ausgeliehen habe. Mit meinem Wohnmobil fuhr ich in den Wald und arrangierte das Fest. Zunächst kam das Bild zwischen zwei Bäumen zu hängen. Der Generator aus dem Wohnmobil machte den Strom für die Beleuchtung des Bildes. Es ah einfach toll aus. Wer keinen richtigen Hirschen hat, der nimmt sich eben einen künstlichen. Auf kleinen Tischen aus dem Wohnmobil hatte ich dann gute Champagnergläser mit Inhalt und andere Gläser mit Korn und Obstler drapiert. Aus den herausgenommenen Boxen des Wohnmobils spielte dann die richtige Musik auf: Weihnachtsmusik von Boney M. Es war eine wahre Idylle. Alle, die an der Fete teilgenommen haben, werden es nicht vergessen haben: bekloppt aber toll.

Deshalb sollte man vor Leuten, die auf einen Wald zurückblicken können mit höchster Hochachtung entgegenkommen. Auch wenn der Wald nur 3600 qm groß ist, er kann doch ein Mittelpunkt für verrückte Aktionen sein.

Sonntag, 26. November 2006

Wieder eine Woche vorbei. Die Zeit rast - vor allem seit ich Rentner bin. Da bleibt keine Zeit mehr für die Muse. Ständig gibt es etwas zu tun. Das ist vielleicht auch gut so. Ich werde immer noch von Wahlcomputergegnern auf Trab gehalten. Jetzt bekomme ich nicht nur eine Mail, sondern gleich 4 mit dem selben Inhalt. Bei der 4. habe ich dann geantwortet und mich über die Dopplung beschwert. Ich empfand das schon als Spam. Nur dann kam das Tollste schlechthin. Die Mail kam zurück, weil ich die Petition nicht unterschrieben habe. Das muss man sich mal überlegen: Man darf offenbar jemanden nerven und verschwindet dann aus dem Empfängerkreis einer Rückantwort. Was sind das für Methoden? Ich habe mich über die vier gleichlautenden Mails so geärgert, dass ich hier nicht davor zurückschrecke, den Namen zu nennen. Vielleicht weiss der ja gar nichts davon. Sollte ein Wolfram Sieber diese Zeilen lesen, dann möge er mal überlegen, warum er spamartige Mails verschickt. Alles im Dienste der Gegnerschaft zu den Wahlcomputern. Meinen Kommentar auf der Seite des CC2 hat er sowieso nicht gelesen. Er regt sich darüber auf, dass ich davon ausgehe, dass der CCC Berlin die Google Adsense Werbung geschaltet haben soll. Das könnte auch er gewesen sein. Aber was soll man denn jetzt glauben? Wenn unter der Werbung steht: CCC Berlin, dann schließe ich auf den Chaos Computer Club in Berlin.

Was ich davon halte habe ich -glaube ich - an anderer Stelle schon verkündet. Und jetzt wird es wahr. Da können Leute Mails versenden und sie sind nicht mehr zu erreichen, wenn man die Petitionsschrift nicht unterzeichnet. Wo sind wir denn eigentlich gelandet? Ich sage es noch einmal an dieser Stelle: ich bin nicht gegen Wahlcomputer; ich mag den Nedap Computer überhaupt nicht, obwohl er bisher seine Pflicht getan hat. Man kann das besser machen. Damit bin ich einverstanden und damit sollte diese komische Diskussion endlich zu Ende sein.

Ich war heute Mittag noch einmal kurz in meiner Stammkneipe. Ich wollte auf jeden Fall den Sieg des 1. FC Köln miterleben. So richtig durchgeschlagen hat das Spiel aber nicht. Die selbsternannten FC Trainer in der Kneipe haben kräftig an der Fähigkeit ihrer Mannschaft gezweifelt.

Eine Bundesliga 1 Teilnahme traut eigentlich keiner der jetzigen Mannschaft zu.

Freitag, 17. November 2006

Nachdem ich die Erkältung einigermassen schnell vertrieben habe, kann es wieder losgehen. Diese Influezen, die mit Arzt eine Woche dauern und ohne Behandlung 7 Tage, sind lästige Nebenerscheinungen. Es hat mich jeden Nachmittag in das nahe Bett verschlagen. Dabei kam ich in den Genuss einiger Nachmittagssendungen. Besonders eindrucksvoll ist 'Zwei bei Kallwass' und 'Richterin Salesch'. Nicht zu verachten ist auch 'Lensen und Partner' und 'Niedrig & Kuhnt'. Wunderbare Sendungen mit höchstem Anspruch und mit langwirkender Erfahrungsbildung. Warum werden solche Sendungen nicht eingesetzt, um unseren PISA - Rückstand einzuholen? Ich habe da so einige Formulierungen gehört, die hatten das Zeugs zum Nobelpreis - fragt sich nur welcher.

Auf der CCZwei_Seite habe ich heute durch ein Statement die Diskussion über die Wahlcomputer hoffentlich beendet. Ich habe dort Friedensangebote gemacht und die Funktion der Nedap Computer in Frage gestellt. Dennoch werde ich nicht die Petition unterschreiben, weil mir diese Skepsis zu weit geht. Ich wette, dass man Wahlcomputer bauen kann, die jeweils für die Zeit ihres Einsaatzes als sicher zu beurteilen sind. Natürlich gehört da ein so veraltetes System wie die Nedap Computer nicht dazu.

Ich habe extra den Begriff 'für die Zeit ihres Einsatzes' eingefügt, weil man heute nichts machen kann, was morgen oder übermorgen noch Bestand hat. Der arme Kofler von Premiere stand auch mehrmals vor einem Scherbenhaufen. Obwohl man sich sicher war, dass jetzt die Verschlüsselung perfekt ist, musste man eingestehen, dass das Verfahren wieder geknackt wurde. Da, wo Geld zu verdienen ist, ist natürlich die Kriminalität stärker ausgebreitet, als in den Bereichen der Wahlcomputer. Hier schrumpft der Täterkreis auf wenige Interessenten zurück, weil Wahlen nicht oft genug stattfinden und weil man Politiker sein muss, um evtl. einen Vorteil davon zu haben.

Da habe ich aber wieder einen tollen Sender im Kabel eingeschaltet. Schon das dritte Lied besingt die Freuden eines Rentners. Die Vorteile, die da besungen werden, kenne ich alle nicht. Ich habe mein Arbeitspensum, das bewältigt werden muss, ich habe meine Termine für Aufnahmen vor Ort und muss mit anderen die Studiotermine abstimmen. Alles in allem ist dies eine größere Belastung als vorher, als ich für jede Sparte einen Mitarbeiter beauftragen konnte.

Aber mehr Spaß macht diese Situation. Man kann wenigstens seine eigenen Themen in die Waagschale werfen. Vorher wurden mir Themen angeboten und ich sagte ja oder nein. In der Vergangenheit haben wir im Fernsehen des öfteren über die Digitale Unterschrift berichtet. Hängengeblieben ist davon nicht viel, weil niemand mehr darüber spricht. Doch diese Digitale Unterschrift wurde per Gesetz anerkannt. Doch was nützt es, wenn keiner das Verfahren anwendet. Nichts. Es entstanden Nischen der Anwendung, die nach und nach wieder geschlossen werden.

Man konnte mal im Rathaus in Bremen per Digitaler Unterschrift eine Heirat mit Gebühren vollziehen. Ob das heute noch geht, sewi dahingestellt. Man konnte auch einmal beim OTTO Versand Waren mit dieser Digitalen Unterschrift bestellen. Doch wieder mit einer anderen von einem anderen Trustcenter. Wer z.B. bei OTTO das Brautkleid bestellte, der konnte in Bremen nicht online heiraten, weil seine Digitale Unterschrift nicht funktionierte.

Das war wohl die grösste Idiotie, die man sich vorstellen konnte. Nur, weil man wollte, dass dieses neue Identifikationsmodell privatwirtschaftich abgearbeitet werden sollte. Trustcenter bei der Telekom, Trustcenter bei der Bundesdruckerei, Trustcenter bei Heise? Alles Quatsch!!

Die digitale Unterschrift gehört in die Hände staatlicher Verwaltung. Dort, wo ich meinen Personalausweis, meinen Führerschein, meinen Reisepass verwalten lasse, da möchte ich auch meine Digitale Unterschrift gespeichert sehen.

Mit der Digitalen Unterschrift lassen sich alle modernen Dienste besser bedienen. Zum einen sind Geldgeschäfte besser zuzuordnen und Identitäten beser abzuprüfen.

Ich bin der Meinung, dass bei der Einführung der Digitalen Unterschrift so immense Fehler gemacht wurden, dass man neu beginnen muss. Auch das Sicherheitspotential reichte nicht aus, um alle Kritiker zu beruhigen. So war z.B. Prof Andreas Pfitzmann aus Dresden ein Kritiker der Sicherheitsmerkmale der Digitalen Unterschrift.

Wir müssen das Problem so diskutieren und mit Inhalt füllen, dass jeder gerne eine solche Unterschrift hätte, weil er sich dann besser im Internet bewegen kann. Für ebay wäre das eine völlig neue Chance, wenn plötzlich die Abschlüsse verbindlich wären.

Aber wie sieht es aus, wenn jemand die Daten klaut und falsch unterschreibt. All das muss durchdiskutiert werden. Bei der Gesetzesvorlage war da keine Diskussion möglich.

Ich habe es schon in dem CCZwei - Artikel angedeutet, dass mich dieses Problem stark motiviert. Ich werde da auch weiterhin meine Meinung eieinbringen.

Samstag, 11. November 2006

Heute ist St. Martin und nichts ist los. Wer hat eigentlich den Termin so zerrüttet? Noch im letzten Jahr kamen die Kinder zum Singen und Sammeln ab dem 8.11. In diesem Jahr ist es wie abgeschnitten. Wir haben noch alle Schokoladenriegel u.ä. herumliegen. Auch in der Kneipe, in der sonst immer 10 oder 15 Gruppen vorbeikamen sind es nur noch drei. Ist da schon wieder etwas am Bröckeln. Vielleicht könnte man sagen: ja, da sind ja auch die Werte viel zu hoch angesetzt.
Die Kinder bekommen Mars Riegel und kleine Schokoladen in die Tüten gepackt. Das ist eigentlich für die Erziehung viel zu viel. Denn wie will man später argumentieren, wenn der Zufluß nicht mehr so üppig ist.

Was ich beobachtet habe, ist, dass mittlerweile alle Fackeln elektrisch beleuchtet sind.Ich sprach mit einer Mutter, die dabei war: das muss so sein, wir dürfen da keine Kerzen oder ähnliches hineingeben. Wahrscheinlich ist es richtig - doch alles wird sehr viel eingeschränkter und uniformierter. Nichtsdestotrotz will ich hier noch sagen, dass unsere Fackeln natürlich selbst gebaut waren. Wir haben Rüben vom Feld genommen und sie mühsam mit einem Messer ausgehöhlt. Die Augen und die Nase musste besonders mystisch sein. Dann kam in die Figur eine Kerze und nicht etwa ein Teelicht, denn das gab es noch nicht. So verlief unser St. Martin recht profan. Keiner gab uns eine Brezel, keiner zerschnitt seinen Mantel, keiner hatte ein Almosen für uns. So war der St. Martin auf dem Pferd lange Zeit für mich verschwunden. Doch in Köln ist er wieder präsent und er teilt seinen Mantel vor vielen vielen Kindern, die mit großen Augen zuschauen. Sie werden das wahrscheinlich nie vergessen.

Donnerstag, 9. November 2006

So, der zweite Pico Plug ist da und er sitzt schon auf dem parallelen Druckerport. Der Drucker ist hinter dem Vorhang auf einer großen Box versteckt. (Ich muss zu Hause alles verstecken, was nach Technik aussieht). Mittlerweile klappt es auch mit dem Druck über Bluetooth sowohl von meinem Rechner wie auch vom Laptop aus dem Wohnzimmer. Das ist eigentlich eine feine Sache.

Mit der Sioftware für die CControl stehe ich allerdings noch auf Kriegsfuß. Ich weiss noch nicht, wie ich den nötigen COMM Port der Software auf 6 legen kann, es geht leider nur bis 4.

Ich warte noch auf mein Kabel von USB nach seriell. Dann kann ich über den virtuellen Commport wenigstens die CControl programmieren. Aktionen kann ich dann später über das Terminalprogramm schicken, das ich mir selbst schreiben kann.

Doch ich Blödmann stellte zu spät fest, dass ich das Kabel wohl in Hongkong bestellt habe. Nur weil es 50 Cent billiger war. Dafür aber werde ich 14 Tage länger warten müssen. Mist auch.

In der nächsten Woche werde ich in Saarbrücken auf einer Veranstaltung des Ministeriums des Saarlandes sein. Hier geht es zur Veranstaltung Irgendwo im Programm finde ich da auch statt. Ich bin mal gespannt, ob es mir noch gelingt, auch junge Leute für die Technik zu begeistern. Ich finde, dass man dort von der Seite des Ministeriums eine ganze Menge an Vorbereitungen getroffen hat.

Eines darf bei dieser Tour nicht fehlen. Am Mittwochabend werde ich versuchen, noch einmal 'Gefillde' zu bestellen. Saarländer wissen, was das ist; die anderen brauchen es erst gar nicht zu wissen.

Ich will auch einmal sehen, ob die Kunde vom CC2 schon bis ins Saarland gedrungen ist.

Freitag, 3. November 2006

Ich sitze wieder vor meinem Pico Plug, wie gestern. Er blinkt immer noch gelb. Meine Vorstellung von gestern, dass ich gegen Abend das Gerät in Funktion sehen wollte, war wohl zu optimistisch. Ich muss aber auch gestehen, dass ich am Nachmittag und Abend nicht länger probiert habe. Als ich dem Plug plötzlich die LED von gelb blinkend auf rot konstant gesetzt hatte, dachte ich sowieso es wäre gelungen, weil jetzt nur noch ein Terminalprogramm den angegebenen seriellen Port (5) öffnen muss, damit es funktioniert.

Eigentlich sollte es heute morgen damit weitergehen, doch ich frage mich derzeit, wie ich das gestern geschafft habe, dass die LED rot wurde. Eine Verbindung zum Pico Plug hat mir die Software zwar vorgegaukelt, doch nichts passiert. Da muss ich mir schnell ein kleines Terminalprogramm schreiben, damit ich das einfach einmal ausprobieren kann.

Private Sub Command1_Click()
If Comm1.PortOpen Then Comm1.PortOpen = False
Comm1.CommPort = Int(Combo1.Text)
Comm1.PortOpen = True
Caption = Comm1.CommPort
End Sub

Private Sub Form_Load()
For i = 1 To 15
Combo1.AddItem i
Next i
Combo1.Text = "5"
End Sub

Leider hat das nichts genützt. Mittlerweile habe ich die beiden BT Geräte miteinander verbunden und sogar einen gültigen Hauptschlüssel ausgetauscht. Aber dennoch: nichts mit dem Wechsel der LED etwa nach grün. Ich wäre ja schon mit rot zufrieden, so weit wird man schon gedemütigt, dass man sogar mit einer Fehlermeldung zufrieden wäre. Nicht zu fassen. Immerhin bei Nutzung des Ports 5 gibt es keine Fehlermeldung. Jetzt werde ich einfach einmal versuchen, den PDA über Bluetooth anzubinden. vielleicht geht das ja besser.

Von wegen, der LOOX meldet jetzt: Das Gerät bietet keine verwendbaren Dienste an. Aktivieren Sie die gewünschten Dienste auf jenem Gerät oder wählen Sie ein anderes Gerät. Habe keine Lust mehr. Morgen geht es weiter.

Ich konnte es nicht lassen und wurde mit Erfolg belohnt. Mittlerweile blinkt die LED in grün, die Verbindung zwischen Computer und Pico Plug ist hergestellt und ich kann zum Microcontroller Daten schicken und empfangen. That's what I wanted. Das macht die Laune wieder etwas besser. Auch der Loox kann sich jetzt einmischen, natürlich nur daa, wenn der Computer sein Bluetooth abgeschaltet hat.

Vielleicht geht es ja demnächst wieder mit ein paar Basteleien los. Da muss man dann nur noch die Form zwischen Sendung und Internetbegleitung finden.

Das ist der Beweis, die grüne LED leuchtet

Donnerstag, 2. November 2006

Es wurde wieder Zeit, diese Seite von dem restlichen Inhalt abzukoppeln. Mittlerweile waren es fast 70 KB, die sich angesammelt haben. Ich hatte mir eigentlich als Ziel gesetzt, bei 50 KB einzugreifen. Der restliche Inhalt kann jetzt unten als Aktuell14 angeklickt werden. So langsam entsteht dort ein kleines Taschenbuch.

Heute Morgen ist mir eine Platine mit einem Microcontroller über den Weg gelaufen. Das brachte mich daqzu, mal wieder über irgendwelche Hardwarebasteleien nachzudenken. Die Platine war eine Vorstufe zum Lallus, der ja immer noch sehr beliebt zu sein scheint. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich hier den I2C Bus ausprobiert habe und wie er sich gewunden und gewehrt hat, bis er endlich lief.

Ich glaube, ich muss wieder bei Null anfangen, wenn ich das noch einmal zum laufen bringen will. Aber zunächst einmal wurde mir bewußt, dass ich bei dem neuen Laptop ja gar nicht mehr über eine serielle oder parallele Schnittstelle verfüge. Für den Drucker habe ich mir bereits ein USB nach Centronics Kabel für 3 ganze Euro besorgt. Das serielle Problem ist bisher bei mir noch nicht aufgetaucht. Aber da sehe ich in der Schublade den Pico Plug liegen, der eigentlich die serielle Arbeit abnehmen könnte. Wofür hat man denn Bluetooth in seinem Computer. Nur habe ich vor Bluetooth einen höllischen Horror. Bisher waren es immer lange Probierzeiten, bis das so klappte, wie ich mir das vorstellte.

Nur dieser Pico Plug, der war schon einmal mit dem Lallus Projekt verbunden und hat wunderbar gearbeitet. Kein Kabel zum Mikroprozessor. Jetzt könnte man eigentlich schöne Roboterprojekte basteln.

So sieht der Pico Plug aus
Zunächst einmal habe ich mir aber bei ebay einen zweiten plug gesichert, der an den Drucker angeschlossen werden soll, so dass ich von mehreren Computern ohne Kabel ausdrucken kann. Das Angebot ist ziemlich geschrumpft. Im Gegensatz zu früher gibt es scheinbar nur noch wenige Exemplare zu ersteigern. Teurer sind sie natürlich auch geworden. Meinen ersten Stecker habe ich vor drei Jahren für 12 Euro erstanden, jetzt musste ich schon 18 € hinlegen.

Nachdem ich das Originalnetzgerät noch nicht gefunden habe, habe ich den Pico Plug an den USB Bus angeschlossen, der ja die 5 Volt Stromversorgung liefert. Jetzt sitze ich eine halbe Stunde schon vor dem Wunderding, das mit seiner LED in gelb so vor sich hin blinkt. Allerdings kann die ihre Farbe auch in rot und grün verwandeln. Soviel weiß ich noch von früher. Bisher weigert sich das Ding standhaft die Farbe zu ändern.

Mit den Bluetooth Dongles kam ich damals wohl besser zurecht. Zunächst einmal musste ich bei dem neuen Toshiba Laptop erst einmal nachsehen, ob ich überhaupt einen Bluetooth Adapter eingebaut habe, denn es gibt da verschiedene Modelle. Als das dann klar war, musste ich einen Schalter betätigen und dann leuchtete ein strahlendes Türmchen an der Vorderseite als Symbol für die drahtlose Verbindung.

Jetzt war aber nicht nur Bluetooth am Werk, sondern das WLAN Modul wurde ebenso eingeschaltet. Das hatte ich eigentlich nicht vor, da mein Verbindung zum DSL über ein Kabel geschieht. Sollte ich jetzt etwa in die Bedienungsanleitung schauen müssen? Welche Schmach.

Genauso habe ich mir das vorgestellt. Kein Wort in dem Bedienungshandbuch, ob ich die drahtlosen Dienste einzeln benutzen kann. Es kann doch nicht angehen, dass ich immer doppelt in der Gegend herumstrahlen muss. Im Moment will ich nur Bluetooth nutzen und kein WIFI. Ich entsinne mich, dass irgenwo auf der Platte noch ein elektronisches Bedienbuch ist. Vielleicht steht da ja mehr drin. Mittlerweile merke ich schon, dass das Problem nicht in zehn Minuten gelöst werden kann. Hoffentlich bin ich heute Abend damit fertig.

Ich erfahre völlig neue Dinge. Ich kann immerhin bedenkenlos in ganz Deutschland meinen Rechner nutzen. Anders sieht es schon in der Schweiz oder Österreich aus. Noch schlimmer ist der Betrieb in Nepal. Ich darf ihn eingeschaltet sogar mit auf die Zugspitze nehmen, denn der Höhenbereich geht von -60 Meter bis 3000 Meter üNN. Gerade Glück gehabt mit der Zugspitze, dass sie nur 2960 Meter hoch ist. Das sind noch Informationen, doch das Bluetoothmodul muss ich noch im PDF suchen. Na endlich, da steht es doch.

Also wenn der Computer beide Möglichkeiten besitzt, dann kann man die Funktionstaste FN und F8 gleichzeitig drücken, dann geht ein Dialogfeld auf und man kann die Geräte einzeln auswählen.

Ich frage mich seit ein paar Minuten, was wohl ein Dialogfeld ist. Denn ich sehe nichts, ich kann alle Varianten, wie man zwei Tasten drücken kann, ausprobieren. Es geschieht einfach nichts. Was ist das denn jetzt wieder für ein Mist. Aber immerhin, wenn ich die drahtlose Kommunikation mit dem Schalterchen ausschalte, dann kommt mit FN + F8 die Mitteilung, dass die drahtlose Kommunikation ausgeschaltet ist. Jetzt mache ich noch den letzten Versuch und schalte die Kommunikation aus. Drücke die Tasten, bis die Mitteilung kommt. Ich halte beide Tasten und schalte die Kommunaktion wieder ein. Es tut sich nichts. What to do? Ist das ein Garantiefall? Oder muss man das einfach über sich ergehen lassen. Das ist eben so. Kann ja nicht alles funktionieren. Oder habe ich doch etwas falsch gemacht? Zuzutrauen wäre es mir ja. Ja, ich glaube ich bin schuld daran, weil ich meistens Schuld habe, wenn etwas nicht funktioniert. Langsam glaube ich das wirklich. Zunächst einmal habe ich die Schnauze voll und höre hier auf, weil ich etwas einkaufen gehen muss.

Solange der Webspace es hergibt, sind die alten Seiten aktiv

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