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Freitag, 27. Januar 2006

Jetzt wird es doch endlich mal wieder Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Ein ganzer Monat liegt zwischen dem letzten Eintrag. In der Zwischenzeit ist so einiges passiert, doch mit dem Computer hatte es relativ wenig zu tun. Die Sache mit dem Computer, die in der unteren Meldung beschrieben ist, hat sich dann in Köln aufgelöst. Es war diesmal kein Virus, der sich eingenistet hatte, sondern eine echte Systemmeldung.

Mit der windows 2000 pro CD konnte ich das System dann reparieren lassen und ich war in der Lage die Daten alle wieder aufzurufen. Doch die Reparatur hat mir irgendwie das DFÜ Netzwerk zerschossen, so dass ich nicht mehr meine Verbindung über die ISURF Box zum Internet herstellen kann.

Irgendwie ist das gar nicht schlecht. Denn jetzt mache ich Internet über einen zweiten Laptop, der auch auf dem Schreibtisch steht. Auf diesem Laptop ist lediglich das Betriebssystem und der Firefox Browser. Jetzt kann man eigentlich viel sorgloser surfen. Wenn sich jetzt ein Virus oder ein Wurm einschleicht, dqann weiss man was zu tun ist. Daten, die man downloaded können bequem mit einem Stick von A nach B kopiert werden.

Mal sehen, ob diese Lösung nicht doch einen Pferdefuß hat.

Vom 12. 1. bis zum 24. 1. war ich dann in Bad Oeynhausen zu einem Krankenhausaufenthalt. Bezüglich einer verbesserten Diabeteseinstellung habe ich hier eine Menge neu gelernt. Ich werde bald mein Wissen hier kundtun. Für mich erfüllte sich hier ein langgehegter Traum. Ich erhielt einen Langzeitsensor implantiert, der drei Tage lang kontinuierlich Blutzuckermesswerte abgibt.

Insgesamt waren es nachher -nach diesen 3 Tagen- 895 Einzelmessungen. Hieraus lassen sich natürlich phantastische Kurven zeichnen. Noch nie hatte ich einen so plastischen Überblick über den Tagesverlauf der Blutzuckerwerte.

Natürlich wird sich diese -derzeit noch klinische Methode- auch im Diabetikeralltag niederschlagen. Momentan ist die Lebensdauer des Sensors aber noch auf die kurze Zeite von 3 Tagen beschränkt. Aber immerhin - im Prinzip funktioniert es schon ganz gut. Dann wird sich auch die ganze ärztliche Kunst und Behandlung umstellen.

Der stationäre Aufenthalt in einer Diabetesklinik entspricht natürlich in keiner Weise dem normalen Verlauf zu Hause. Hier zählen ganz andere Faktoren. So ist manchmal auch der klinische Erfolg zweifelhaft, wenn man zu Hause nicht die gleiche Sorgfalt bezüglich des Zuckers walten lässt. Schnell ist dann ein gut eingestellter Diabetes wieder mit Entgleisungen gepaart.

Ich muss jetzt sehen, dass ich die Grafiken auf ein erträgliches Maß gescannt bekomme. Dann melde ich mich wieder - es wird keinen Monat dauern. Versprochen.

Montag, 26. Dezember 2005 (2. Weihnachtstag)

So langsam beginne ich doch, die Computer zu verfluchen. Das, was ich in letzter Zeit mit diesen Dingern erlebt habe, war nicht sehr erfreulich. Die Zeit in Garmisch war damit gekrönt, dass ich nicht alles dabeihatte, um einmen reibungslosen Computerbetrieb zu ermöglichen. Es begann damit, dass ich kein Netzwerkkabel mithatte und damit beschwerlich an meine WLAN - Platte herankam, besser gesagt: überhaupt nicht rankam. Ich hatte sogar in den Tiefen meines Koffers einen USB - Wlan Adapter eingesteckt. Die Software zur Installation war dann nach einiger Zeit über den Analoganschluss per Internet gelungen.

Doch irgendwie kam ich nicht auf die Platte drauf. Mit dem LOOX PDA war das überhaupt kein Problem. Dann kam es dann zu einer tollen Aktion.

Da wir ein grosses Geburtstagsfest in einer Hütte feierten, kamen jede Menge digitale Bilder zusammen, die ich auf 100 GB WLAN - Platte sichern wollte, damit das Knipsen fortgeführt werden konnte. Also gut, auch wenn es lange dauert: der LOOX kann die SD-Karte lesen und kommt auf die Platte. Dann lassen wir ihn mal arbeiten. Nachdem der LOOX nur einmal aus dem Wlan rausgeflogen war, waren die Bilder auf der Platte.

Jetzt musste der LOOX nochmals herhalten, um die Bilder auf den Laptop zu bringen. Dazu wählte ich dann die Methode Bluetooth. Da wunderte ich mich dann sehr, dass dies auf Anhieb zu klappen schien. Doch leider nicht sehr lange.

Ca. 500 MByte waren zu übertragen. Im ersten Anlauf schaffte er wohl so 3 bis 4 MByte. Danach war die Verbindung zur Platte gekappt.

Das kann ja gut werden, wenn das so weitergeht. 500 geteilt durch 3 = ca. 170 Versuche. Ganz so schlimm wurde es dann doch nicht.

In einem guten Vormittag war die Arbeit vollbracht.

Die Fotoapparate konnten ja schon vorher wieder neu geladen werden.

Doch es wurmte mich, dass ich mit dem Laptop nicht per Funk auf die Platte schauen konnte. Es fiel mir dann ein, dass vielleicht die Firewall hier zuschlägt und eine Verbindung nicht zulässt. Also probierte ich es einmal ohne Firewall. Es klappte nicht, doch was wohl sehr gut klappte, war die Ausnutzung der Sicherheitslücke: ich fing mir einen Sasserwurm.

Der Sasser war oder besser: ist so eklig, dass er mit einem nicht schließbaren Fenster vor dem Starten von Windows auftrat und mir dann erzählte, dass das System jetzt in einer Minute runtergefahren wird.

Wunderbar: Rechner hochfahren, Rechner wird wieder runtergefahren. Ein perpetuum mobile.

Zu Hause angekommen fing ich an, zu recherchieren. Alle Lösungsversuche gehen davon aus, dass der Rechner hochgefahren wird und dass man dann eingreifen kann. Bei mir aber war überhaupt nichts mit Hochfahren - siehe oben.

Nächste Lösung: nachdem ich die Windows Sicherheits CD nicht fand: Knoppix. Das ging auch alles sehr gut mit der Einholung der Rechte als Superuser usw. Irgendwann war der Memorystick gemountet und ich konnte anfangen, die benötigten Dateien unter Linux auf den Stick zu spielen.

Jetzt stand eigentlich nichts mehr im Wege, den Rechner mit einem neuen Betriebssystem auszzustatten.

Das tut sowieso immer gut.

Doch dann fiel mir ein, dass es da noch eine Datei XX und eine Datei YY gibt, die ich unbedingt benötige. Also noch mal Knoppix laufen lassen. Doch der Stick war nicht mehr gemountet. Den Weg dorthin hatte ich ziemlich vergessen, da ich es vorher nur mit Hilfe des Internets fertig gebracht hatte. Das steht mir jetzt wieder bevor.

Das ist schon eine ärgerliche Sache.

Zwischendurch überlegte ich dann, dass ich ja morgen beim WDR anrufen kann und mir das Problem lösen lasse. Die Sendung SOS - Mein Geschenk tut es nicht (27. Dezember 2005 von 18:05 bis 18:50) müsste da ja eine Antwort wissen. Auch wenn ich sie mir selbst geben müsste.

Samstag, 3. Dezember 2005

So, morgen geht es ab nach Garmisch. Für fast 2 Wochen sind die Berge wieder im Mittelpunkt des Interesses. Ich kenne zwar schon - fast - alles, aber es gibt immer wieder neue Eindrücke mit immer neuen Lichtvarianten. Das ist nie langweilig.

Für den 27. Dezember werden noch etwa 15 bis 20 Zuschauer gesucht, die bei der Produktion dabei sein wollen. Vielleicht will der eine oder andere aus diesem Leserkreis mit dabei sein. Es gibt keinen Preis zu gewinnen und auch die Honorare sind eingefroren. Also wenn jemand dabei sein will, so ist dies 'seine' Entscheidung. Ich würde mich aber freuen, wenn einige aus diesem Kreis dabeiwären. Auch wer Wolfgang Rudolph wiedersehen möchte, der sollte vorbeikommen.

Wer das vorhat, der sollte sich in meinem Postfach im WDR melden. Adresse wolfgang.back@wdr.de Thomas Hilden (unser grosser Mitarbeiter), der auch schon viel in der Servicezeit mitgewirkt hat, wird das Postfach beobachten und reagieren.

Freitag, 25. November 2005

Die Zeit rast. Wenn ich unten sehe, dass das letzte Update am 15. Oktober war, so frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Klar, in der Zwischenzeit ist so einiges passiert, was den Fokus verlangte.

Zum einen war die Erfindermesse dazwischen, zum anderen bin ich dabei Formulare auszufüllen und mein Leben tabellarisch aufzuarbeite. All das braucht man, wenn man vom Job Abschied nehmen will. Da waren ja im Gästebuch einige schon so fleissig und haben mein Alter auf 62 Jahre bestimmt.

Wenn man noch ein paar Monate hinzunimmt, dann ist man bei 63 Jahren gelandet. Zu diesem Zeitpunkt kann man (zumindest beim WDR) ehrenhaft aufhören.

Da mich das Sendungsmachen in Richtung Servicezeit nicht sonderlich interessiert, ist es besser, wenn man den Frust woanders auslebt.

Vielleicht kommt ja das eine oder andere neue Projekt in den Mittelpunkt. Ich könnte mir schon vorstellen, neue Techniken zu erleben und sie auch mitzuteilen. Demnächst wird es dafür viele Möglichkeiten geben, denn mit der Verfügbarkeit schneller DSL Anschlüsse (50 MBit ab nächstem Jahr) kann man ganz anders planen und denken. Es wird dann bald eine Vielzahl an Informationsmöglichkeiten geben.

Aus der neuen Servicezeit habe ich mich persönlich bereits ausgeklinkt. Ich versuche jetzt noch meine langjährigen Mitarbeiter in den neuen Redaktionen bekannt zu machen und sie dort zu empfehlen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man irgendwie neben dem Geschehen steht.

Aber nun kommt ja zunächst einmal noch eine Sendung am 27. Dezember. "SOS - Mein Geschenk tut es nicht." Hier wird dann auch wieder Wolfgang Rudolph als Experte dabeisein.

Früher war es ja wohl so, dass man die verbleibende Zeit an einem Metrmass registrierte, bei dem man an jedem Tag einen Zentimeter abschnitt. Heute kann man das einfacher machen. Ich habe aus Jux und Dollerei ein kleines Programm für mein Telefon geschrieben. Es ist erstaunlich, wie schnell es hier 'bergab' geht

Samstag, 15. Oktober 2005

Der Mensch ist ja doch ein kleines Spielkind. Da hat man so ein Windowstelefon und weiß nicht so recht, was man damit anfangen soll. Die beigefügten Softwareteile sind so langweilig, dass man schnell die Lust an dem Teil verliert. Die Benutzung des Joysticks ist eine wahre Zumutung, denn das Treffen der Returntaste ist rein zufällig. Ich weiß nicht, wie man so einen Mist verkauft bekommt.

Doch dann stellt man plötzlich fest, dass man das Telefon meistens dabeihat und es könnte ja sehr gut für gute Dienste benutzt werden. Doch diese Dienste muss man sich selbst erarbeiten. Ran ans Programmieren des Telefons. Wenn man weiß, wie man mit Windows CE umgehen muss, dann ist es eigentlich gar nicht so schwer.

Eigentlich. Was man neu lernen muss, ist der Umgang mit dem kleinen Joystick. Die Keycodes für die Bewegung hat man schnell erarbeitet: Links = 37, Rechts = 39, nach Oben = 38, nach Unten = 40, Drücken = 13.

Danach aber beginnt die Odyssee. Wie mache ich das nur, wenn ich mehrere Felder habe, die ich ansonsten einfach mit dem Stift erreichen kann. Jetzt muss ich mich mit dem Joystick abgeben. Mit den Keycodes kann man sich ja über den Bildschirm bewegen und läßt zum Beispiel ein angesteuertes Textfeld zur Eingabe von Werten gelb im Hintergrund werden. Jetzt ist dieses Feld abfragbar und die Eingabetaste 13 kann jetzt mit der entsprechenden Hintergrundfarbe in Verbindung gebracht werden.

Nachdem mein Loox 720 ein Displaybruch hatte, musste ich meine täglichen Blutdruck- und Zuckerwerte in einen alten Loox eingeben, den ich allerdings für etwas anderes nicht gebrauchen wollte. Also waren die Werte auch nicht mehr außerhalb greifbar. Ich saß dann beim Arzt und wollte ihm von meinen Zuckerentgleisungen erzählen und dies natürlich dokumentieren. Allein - mir fehlte der PDA mit den Werten.

Also lag es nahe, das Programm Medidat, das mich fast 1300 Euro Abmahnung gekostet hätte, auf die neue Plattform umzuschreiben. Daraus ist das Programm tadideM entstanden. Um es vorwegzunehmen: es ist äußerst brauchbar, da man es ständig mit sich tragen kann. Zeigen wir zunächst einmal das Outfit, wie es sich beim Start des Programmes gibt. In der Zukunft werde ich da noch sinnvollere Angaben einblenden, z.B. die Entwicklung und Kommentierung der gespeicherten Werte. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Natürlich muss man bei der Smartphoneplattform so einiges beachten, das man neu dazulernen muss. Die Menüstruktur ist ganz anders - doch nach einer gewissen Zeit, hat man das gelernt. Der Screenshot zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, die das Programm anbietet. Apropos Screenshot. Das war natürlich zunächst auch ein Problem.

Für den PDA gibt es jede Menge an Shareware. Für die Smartphones sieht es da noch mau aus. Zum Glück funktioniert das Remote Display Programm von Microsoft, mit dem man den Inhalt des Telefons auf den Desktop holen kann.

Dann geht es konventionell weiter: Ctrl A und Druck zum kopieren des Fensters. Anschließend wird PAINT bemüht.

Jedenfalls sieht das aufgeklappte Menü so aus:

Mit dem Joystick erreicht man die einzelnen Menüpunkte recht bequem. Beim Anklicken des obersten Punktes Messwerte wird folgendes gezeigt.

Da kann man jetzt mal meine aktuellen Werte durchsehen. Lediglich das Gewicht habe ich geschwärzt (oder besser: gebläut). Seit dem ich aufgehört habe, zu rauchen, sind die Pfunde quasi davongaloppiert. Mittlerweile hat es aufgehört zu steigen, eine kleine Rückkehr nach unten ist nicht ausgeschlossen. Jedenfalls sind die Zuckerwerte nicht allzu besonders in diesem Monat und auch der Blutdruck hat so ein paar Ausreisser. Natürlich muss man dies auch grafisch sehen können. Das war mit dem kleinen Bildschirm schon ein bisschen Fummelei. Doch - ich glaube - es ist was aussagekräftiges dabei herausgekommen.

Wer medizinisch ausgebildet ist, der wird sehen, dass der systolische Wert weit über dem gewünschten Maximalwert ist. Der diastolische Wert hüpft um das untere Limit; ist aber meistens darunter. Der Puls ist O.K.

Wer mit der Zuckerkrankheit zu tun hat, der muss täglich die Werte notieren. Ob man das nun in ein kleines Büchlein einträgt - oder in das Telefon ist letztendlich egal. So egal ist es doch nicht. Denn man muss immer damit rechnen, dass die Elektronik einmal seinen Geist aufgibt und die Daten futsch sein können. Deshalb ist das natürlich so programmiert, dass die Dateien in das entsprechende Verzeichnis doppelt abgelegt werden, das bei einer Synchronisation automatisch die Daten auf den Desktop rüberkopiert. So sind sie wenigstens an zwei Stellen vorhanden.

Wie sieht es denn mit dem Zucker aus, Herr Back?

Das ist natürlich eine wilde Angelegenheit. Doch es war schon mal schlimmer. Wenn man sich als Toleranz die beiden roten Linien vorgibt, so liegen doch einige Werte auch im Toleranzbereich. Damit man nicht lange herumdoktern muss, habe ich die Funktion Statistik eingebaut. Sie gibt schnell Auskunft über die Monatswerte.

Beim Puls liegen immerhin 0 Messwerte außerhalb der Toleranz, jedoch beim Zucker liegen 8 von 14 Messungen darüber. Kein allzuguter Wert. Da muss man schon etwas aufpassen. Die Toleranzwerte können individuell eingestellt und abgespeichert werden.

Wer solche Werte hat, der muss einiges an Medikamenten schlucken, damit die Werte sich nicht verschlechtern. Bei mir sind das immerhin so viele verschiedene Sachen, dass ich sie mir nicht im Kopf merken kann. Muss ja auch nicht sein. Man hat ja seinen kleinen Computer im Telefon. Natürlich habe ich hier die Mittelchen, die bei mir eingetragen sind, geschwärzt. Muss ja nicht jeder wissen. Oder vielleicht doch. Wenn der richtige Arzt bei den Lesern wäre, der könnte vielleicht hilfreich eingreifen.

Wer Insulinabhängig ist, der kann noch auf einer weiteren Seite die Werte abspeichern. Der verbliebene Platz auf der Seite soll später noch genutzt werden, um eine überschlägige hBA1 Berechnung durchzuführen. Dafür muss ich aber noch ein bisschen in der Literatur blättern. Meine eigenen Insulinwerte habe ich wieder rausgenommen. Braucht ja keiner zu wissen.

Jetzt fehlt natürlich noch ein Feature: wie kommen die Werte in das Telefon. Dafür gibt es eine eigene Maske, die leicht zu bedienen ist. Fast hätte ich vergessen, das Gewichtsfeld zu schwärzen. Dann wären die peinlichen Werte doch noch rausgekommen.

Damit man sich an den aktuellen Werten orientieren kann, habe ich in die weissen Felder die jeweiligen Mittelwerte des Monats eingetragen. Das hilft bei der Beurteilung der aktuellen Messung. Bleibt eigentlich noch zu erwähnen, dass natürlich auch die alten Monate nicht verloren sind. Sie können unter einem eigenen Menüpunkt aufgerufen und dargestellt werden.

Nun möchte der eine oder andere dieses Programm vielleicht in seinem Telefon haben - falls er zu den Besitzern eines Windows basierten Smartphones gehört. Doch einen Wermutstropfen muss ich da anmerken. Da das Ganze in EVB geschrieben ist, muss man die Runtime Bibliotheken zur Verfügung haben. Nur die finde ich nicht. Überall, wo es das mal gab, ist der Download lahmgelegt. Wieso die Programme bei mir laufen. Nun, ich habe mir so viele Programme mit EVB Kern downgeloaded, so dass ich nach und nach die benötigten Dateien installiert bekam. Doch da ist im Moment noch keine Systematik drin. Ich muss mich da mal etwas schlauer machen. Vielleicht schreibe ich das Ganze auch einmal nacht .NET um.

Donnerstag, 06. Oktober 2005

Am 27. Dezember ist es dann wohl wieder so weit, dass ein Stück alte Zeit zurückkommt. Mit der Sendung S.O.S. - Mein Geschenk tut es nicht, ist ein alter Bekannter wieder auf der Sendeliste. Jetzt schon vormerken: am 27.12. 2005 von 18:05 bis 18:50 gibt es wieder die Möglichkeit, die Technikthemen aufzumischen. Es wird wieder ein Chat vorbereitet und vor allem sind die relevanten Themen im Vorfelde als Meinung erwünscht.

Diesmal sind auch Vorschläge der verschiedensten Art erwünscht. Es muss zu einem Feuerwerk werden, was die Attraktivität betrifft. In den nächsten Tagen werde ich mehr dazu berichten

Um bei alten Zeiten zu bleiben: heute war ich in Paderborn im HNF, dem Heinz Nixdorf Museumsforum. Dort läuft gerade eine Ausstellung über Spionagegeräte (meist aus DDR - Zeit). Technisch gesehen, ist es zwar keine Neuigkeit, doch immer wieder interessant, wenn man so bedenkt, was da alles unternommen wurde, um andere Menschen auszuhorchen.

Mit dabei ist ein bisschen James Bond und Mata Hari - eben die Klassiker der Spionagekunst. In der nächsten Servicezeit am nächsten Donnerstag werden wir (hoffentlich) einen schönen Bericht darüber senden.

Wenn man nach Paderborn fährt, so hat man im Reisegepäck auch eine Menge Fragen und vielleicht auch Antworten, die die Zusammenarbeit betreffen. Es ist ja nun schon eine Weile her, dass wir in Paderborn unsere Spuren mit drei Nächten hinterlassen haben.

Wir stellten jedenfalls fest, dass wir auch eine weitere Nacht überstehen würden. Natürlich müssten dies auch die Zuschauer wünschen, denn 2500 Menschen wären schon während der Veranstaltung von Vorteil. Die Frage ist, mit welchen Themen man die Leute bei Launen halten kann. Ich glaube schon, dass es geht.

Es ist also einiges im Busche - es wäre doch gelacht, wenn da nicht etwas Besonderes dabei herauskommen könnte. Auch zu diesem Thema sollte man sich einmal äußern. Das wäre hilfreich.

Montag, 03. Oktober 2005

Dass heute der Tag der Deutschen Einheit ist, haben alle kleine Helferlein gewusst. Sowohl die PDA's wie auch das Handy. Normalerweise waren wir an diesm Tag meistens verreist. Zum Glück wohl haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet, denn sonst wären wir Opfer der vielen Staus gewordem. Obwohl - unsere Reise ging meistens in eine harmlose Gegend, in der man das Wort Stau noch buchstabieren muss. Muggendorf - das dürfte nur den Spezialisten bekant sein. Es liegt in der Fränkischen Schweiz und bietet so allerhand harmloses Vergnügen.

Was mich da meistens reizte, das waren Entdeckungsfahrten in der näheren Umgebung. Meistens waren es Brauereien von besonderem Charme. Zum einen waren es die geringen Hektolister, zum anderen war es die direkte Verköstigung.

Wer kennt denn Kathi - Bräu in Heckenroth? (kann auch ein bisschen anders heissen). Hier ist die Fassade noch so, wie man sie vom Lommi in Köln kennt. Und das Schinkenbrot zum dunklen Bier - einmalig. Oder Freitags sogar Schaschlick - wer hätte das gedacht.

Ich müsste mal auf meiner Platte kramen, um ein Bild herauszufischen. Die Platte zickt ein bisschen herum - es ist eine Funkplatte, die nicht immer ihren Dienst versehen will.

Aber jetzt - ich muss das nur noch umwandeln - hoffentlich geht das ohne Mucken.

Ganz schön aufregend. Wenn man bedekt, wie einfach das Grabben von Bildern von der Platte ist, ist dies ein richtiger Verwaltungsakt. Richtig bezeichnen, richtiges Verzeichnis, nicht groß, was klein gehört usw.

Also machen wir noch ein Zufallsbild. Bin selbst mal gespannt, was da gezogen wird.

Das ging ja richtig einfach. Vor allem liegt das Bild (JPG reduziert direkt im richtigen Verzeichnis).

Da hat der Automat sich aber was nettes ausgesucht. Die Monats CD vom Computerclub war - wie so oft - das erste Periodikum auf diesem Träger, das vom Fernsehen herausgegeben wurde. Am Anfang waren die Scheiben richtig beliebt, da es keine Konkurrenz auf dem Markt gab. Später dann waren Monats CD's wie Sand am Meer auf dem Markt. Doch lange Zeit war die CD noch der Träger der Sendungen im AVI _ Format. Auch die Rätsel auf der CD fanden lange Zeit Abnehmer, die immer nach 'mehr' riefen.

So ändert sich alles auf dieser Welt. Das, was einmal richtig aktuell war, ist morgen schon Schnee von gestern. Dennoch ist es interessant, dass der Automat gerade dieses Bild gezogen hat. Ich hätte mich an die vielen CD's gar nicht mehr so recht erinnert.

Samstag, 01. Oktober 2005

Endlich habe ich mir mal selbst ein schönes Programm gegönnt. Da es immer wieder Probleme macht, ob man denn nun den Insulinkick am Morgen, am Mittag, am Abend genommen hat, braucht es durchaus eines MEMO - Effektes. Wofür hat man ein Telefonhandy mit Vibrationseffekt? Wofür hat man ein Telefon, das dies alles kann?

Dienstag, 27. September 2005

Machen wir noch einmal einen Versuch mit der Zufallsbildung. Jetzt hat das Programm ein Bild gezogen, das die anstehende Mauterhebnung im Modell zeigt. Damals gab es auf der Autobahn Bonn - Köln eine Teststrecke mit 11 installierten Systemen.

Es sollte ausprobiert werden, welches System sich durchsetzen kann. Letztendlich kam bei diesem Versuch nichts Genaues heraus. Man konnte schon fast meinen: das Thema Maut ist gegessen. Preisfrage: Wann war dieser Versuch?

Ich habe danach mal in den Beitrag hineingehört. Man sprach von 5 Pfennig pro Kilometer. Was ist daraus geworden? Die Sendung übrigens war 1994. Die Mautmisere war eines der traurigsten Kapitel deutscher Ingenieurkunst. Versprechen konnten nicht gehalten werden und dennoch war das nationale Interesse größer als jede kaufmännische Kalkulation. Jedenfalls wurden wir als Bürger regelrecht verschaukelt.

Man sollte wirklich einmal nachfragen, wie das denn aussieht mit der Abkassierei der offensichtlich unfähigen Betreiberfirmen. Wahrscheinlich halten sie die Hand auf und wollen alles vergessen machen, was die Blamage heraufbeschwören würde.

Montag, 26. September 2005

Die Methode, dass man einfach in die große Schublade der Sendungen greift und sich ein einzelnes Bild heraussuchen lässt, ist schon irgendwie toll. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, das nachfolgende Bild zu suchen. Und doch ist es auch für den Computerclub ein Meilenstein der Erkenntnis geworden. Zumindest habe ich zu Hause unter Glas noch eine Pause des Schaltbildes dieses Herrn in der Mitte - der Hyperstone - ein Prozessor, der es in sich hatte.

Der Entwickler des Prozessors war Otto Müller, der sich in Konstanz eine kleine Firma hielt, die dieses Juwel entwickelte. Otto Müller kam aus dem Hause Nixdorf, überwarf sich dort und entwickelte ab sofort neue technische Projekte. Der Hyperstone war so gut gelungen, dass asiatische Firmen diesen Chip in Faxgeräte und andere Kommunikationsgeräte einbauten. Er war einfach den Pentiums überlegen, weil er haargenau auf die Bedürfnisse entwickelt wurde.

Otto Müller ging jeden Tag spazieren - rund um den Bodensee. Das ist eigentlich nichts Besonderes. Doch während normale Spaziergänger die Natur geniessen, lief in Müllers Hirn der Bauplan eines neuen Prozessors ab. Die im Geiste entwickelten Strukturen waren so scharf, dass daraus ein Prozessorlayout wurde - ohne Entwicklungsabteilung - eine Onemanshow.

Das waren hochinteressante Tage, die wir dort in Konstanz verbringen konnten. Neben der Person Konrad Zuse beeindruckte mich Otto Müller ebenso.

Ein bisschen kann man Parallelen ziehen. Die Ehefrauen der beiden Genies hatten so ihre Macken, die gar nicht zu den Leistungen der Männer passten.

Während es bei Zuses immer Erdbeerkuchen und Nescafe gab, wenn ich einen Besuch in Hünfeld bei Bad Hersfeld abstattete, war Ilse Müller schon ein anderes Kaliber. Sie war es eigentlich - wenn man ihr glaubte -, die die wahren Ideen in die Welt gesetzt hat. Ilse Müller war der Motor - ich glaube, dass Otto Müller sehr unter seiner Frau gelitten hat. Ilse Müller hat einfach gesponnen.

Doch die Vergangenheit soll jetzt einmal vergessen werde. Die Gegenwart hat genügend spannende Themen aufzuweisen. Ich freue mich immer wieder, wenn so beiläufig die Bemerkung kommt: "Ach ja, die Waschmaschine macht auch Probleme - es läuft da immer Wasser aus, wenn der Waschvorgang im Gange ist." Das klingt leider immer nach viel Arbeit, da auf der Waschmaschine auch noch ein Trockner installiert ist.

Doch wer kann, der kann. Das is ein Problem, das mich immer wieder verfolgt. Da wird keine Rücksicht genommen auf eventuelle Schwierigkeiten.

Es war jedenfalls wieder so weit. Es lief Wasser aus. Ich konnte mich davon überzeugen. Ich konnte auch die Stelle orten, an der dieses Wasser auslief.

Also: Ran an die Probleme.

Zunächst einmal musste der Trockner von der Waschmaschine gelöst werden. Dank perfektem Werkzeug kein Problem. Dann die Waschmaschine umdrehen und den vermuteteten Wasserverlust lokalisieren.

Es musste nach allen Richtlinien der Technik die Laugenpumpe sein. Hier waren auch irgendwelche Wasserspuren zu entdecken - Kalk auf der Oberfläche.

Mir gelang es relativ leicht. die Pumpe auszubauen, sie zu untersuchen. Ein Neueinabau führte aber nicht zur Lösung. Irgendwie ist die Dichtung im Eimer.

Und jetzt kommen wir zur Neuzeit. Früher wäre ein Gang zur Mielevertretung unbedingt vonnöten gewesen. Eine Nachfrage im Netz brachte es auch zutage, was mich dort erwartet hätte: 92.90 € für eine neue Laugenpumpe.

Doch das Internet ist für mehr gut.

Die Eingabe der Teilenummer führte zu ganz anderen Lieferanten. Für 21.60 Euro habe ich nun das gleiche Bauteil geordert. Ich hoffe, ich habe das richtig gemacht.

Jetzt warte ich auf die Lieferung und werde es dann sofort einbauen. (Wie es geht weiss ich gerade noch).

So sind moderne Lösungen gar nicht so modern - denn dass es so ablaufen wird, haben wir schon lange im Computerclub vorhergesehen. Und schon wieder hat mich die Vergangenheit eingeholt.

Sonntag, 25. September 2005

Wenn man einmal dran ist, dann kann man schnell übermütig werden. Nachdem ich das Kopierprogramm, das Bilder aus dem Computerclub einfach grabben kann, fertig hatte, kam die Idee ein Zufallsbild automatisch auszulesen. Das ist eigentlich recht einfach. Auf der Platte sind ca. 100 GB Computerclub in über 400 Verzeichniseinträgen gespeichert. Die einzelnen Computerclubs liegen hinter den Jahreszahlen. Hinter "E:\Computerclub\1996\" liegen 40 verschiedene Sendungen.

Jetzt kann man einfach alle Verzeichnisse mit ihren Sendungen in eine Listbox legen. Aus der Anzahl der gelisteten Sendungen wählt man eine Zufallszahl aus. Dann wird diese Datei geöffnet. Man ermittel die Anzahl der Frames dieser Sendung. Dann zieht man wieder eine Zufallszahl, die den Frame beschreiben soll. Jetzt kann man mit dieser Zahl das MCIsendString - Kommando "seek to" ausführen. Dann stoppt man den Player und hat ein Bild unter Millionen ausgewählt. Erstaunlich: das Programm klappte auf Anhieb. Ich will das Ergebnis nicht für mich behalten.

Eigentlich ist das eine ganz gute Methode, um sich selbst an einige Ereignisse erinnern zu lassen. Das, was hier abgebildet ist, hatte ich im Geiste ein Jahr früher eingeordnet. So kann man sich täuschen. Es war die erste Livesendung aus einem Virtuellen Studio in Deutschland. Sie wurde direkt nach der Cebit 1995 (Datum der Sendung 12.3.1995) ausgestrahlt.

Es war ein riesiges Experiment, was wir da in der ehemaligen GMD in St. Augustin starteten. Keiner wusste, ob die Computer der Livesendung über 30 Minuten standhielten. Es war wirklich die erste Bewährungsprobe. Wir hatten jedoch vorgesorgt: wenn alles schiefgegangen wäre, so hätten wir noch ein Rückfallsystem im Realen gehabt.

Derjenige, der sich da mit mir in dem Virtuellen Raum aufhält, ist Dr. Josef Schäfer, der damals bei der GMD für Netze zuständig war. In der Sendung trat auch Klaus Birkenbihl auf, der heute u.a. Präsident der Deutschen Internet Society ist. So trift man - zumindest geistig - die alten Kämpen wieder. (K. Birkenbihl habe ich allerdings in der Realen Welt erst am Dienstag dieser Woche wiedergetroffen.

Vielleicht lasse ich mich von dem Zufallsbild in Zukunft animieren, das eine oder andere aus der Vergangenheit aufzuzeigen. Es kostet verdammt viel Zeit, alle Sendungen anzuschauen, um einzelne Themen aufzufinden. Auch wenn eine Schnellansicht in dem Programm eingebaut ist.

Samstag, 24. September 2005

Wie schnell man Fähigkeiten vergißt. Heute musste ich Dinge wieder zum Vorschein holen, die ich Mitte der Neunziger Jahre aus dem effeff beherrschte. Es geht um die Benutzung der API - Funktion MCISENDSTRING.

Damit lassen sich Multimediaaktionen ausführen, ohne dabei einen Player oder etwas ähnliches zu benutzen.

Bei der Aktion sollte herauskommen: einen Computerclub von Platte aufrufen, die abgespielte Größe einstellen. die Sendung anzeigen, mit einem Scrollbalken hin und herfahren, Feinjustierung ermöglichen, Einzelbild mit Namen versehen, im Namen ist der Computerclub verzeichnet, das abgespeicherte Bild direkt im JPEG - Format mit einstellbarer Komprimierung in das entsprechende Internetverzeichnis abspeichern.

Das Programm ist zwar noch nicht besonders schön, doch es läuft. Und so probiere ich jetzt einfach einmal aus, ob die Bilder von den Computerclub AVI's von der Platte überhaupt brauchbar sind. Auf der Platte sind die Sendungen im Format 320*240 gespeichert. Das JPEG wurde mit 30% Qualitätseinstellung abgespeichert. Das Bild ist gerade einmal 13 KB groß.

Dieser junge Mensch auf dem Bild - das bin ich. Es gehört zur Eingangspassage des ersten Computerclubs aus dem Jahre 1981. Die Sendung hiess damals noch effeff.

Jetzt versuchen es mal mit der Originalgröße von 320 * 240 Pixel. Mal sehen, ob die Schärfe sich deutlich verbessert. Preisfrage: Wer ist das?

Und gleich noch eins dahinter. Der dritte im Bunde ist hier abgebildet. Ulrich Rohde.

Das ist erstaunlich - es klappt wunderbar. Lediglich das Eintippen des Bildnamens ist noch etwas urtümlich. Da muss ich noch eine kopierbare Form draus machen.

Man könnte gar alles automatisieren und alle Einzelbilder abspeichern.Das wäre mal ein Projekt. Was käme da eigentlich bei raus?

Ich will mal den Taschenrechner bemühen. Bei 25 Bilder pro Sekunde (im Original) müssen wir 400 Sendungen a 30 Minuten und 3 Nächte mit insgesamt 21 Stunden berücksichtigen.

25*60 = 1500 (Bilder pro Minute) und dann mal 400*30 =12000 + 21*60 = 1260 also 1500 * 13260 = 19 Mio 890 Tsd.

Das sind schon ganz nette Zahlen.

Das, was hinter meinen Mühen steckt, kann man sich vielleicht vorstellen. Wenn ich jetzt beginne, die Geschichte des Computerclubs zu erzählen, so werden auch erhellende und auflockernde Bilder benötigt. Da macht es Sinn, wenn man sich eines geschickten Automaten bedient. Denn sonst artet das in Arbeit aus.

Da das mit den Bildern jetzt so schön einfach geht, will ich noch eins draufsetzen. Jetzt stelle ich mal den Automaten auf 600 Pixel. Mal sehen, ob man schon die Kästchen sieht.

Die Maschine, die man dort sieht, war die berühmte Titelmaschine aus der Sendung Erfinderbörse. Sie wurde am Anfang der Sendung mit Kohlen angeheizt und ein Eimer mit Buchstaben wurde oben in den Trichter geschüttet. Während der Sendung nun setzte die Maschine unter extremer Qualmbildung die Platten für den Nachspann zusammen. Dabei wurden aber viele Unfälle verzeichnet. Plötzlich gab es Platten mit 'Toiletten und Papier', 'Aufzüge', Reinigung der Aschenbecher' und andere Unsinnsfunktionen. Die Namen, die darunter standen, waren eine Verballhornung existierender Namen im Hause. Gerne hat man das nicht gesehen - es wäre heute wahrscheinlich ganz unmöglich.

600 ist schon zu breit, das zerschiesst mir das Layout. Ich glaube, ich darf nur bis 575 gehen. Na ja, ich werde das bald reduzieren. Aber zum Versuch noch ein kleines Bild mit nur 200 * 150 Bildpunkte. Auf das dargestellte Objekt waren wir sehr stolz. Es war ein früher Schachcomputer, der mit fischertechnik mehr oder weniger sinnvoll gesteuert wurde. Aber das Format dürfte etwas klein sein. Mal sehen.

Mittlerweile habe ich ein Bild mit 540 Pixel eingesetzt und das Layout ist wieder in Ordnung.

Das sieht nach meinem Geschmack nicht besonders gut aus. Ich glaube, ich kapriziere mich in Zukunft auf 320 * 240.

Ich glaube, dass man sich jetzt vorstellen kann, dass hier ein großer Bildfundus genutzt werden kann, der die Geschichte recht bunt schmücken kann.

Dienstag, 20. September 2005

Auf der Suche nach etwas Backgroundmaterial zum Thema DFÜ in Deutschland habe ich auch ein Interview herausgekramt, das ich zum 10 jährigen Bestehen des Internets im WDR gegeben habe. Es bindet sich hinter diesen Seiten, die der WDR wohlversteckt gehalten hat.

Zum WDR - Link mit dem Artikel über 10 Jahre Internet.

Die Überschrift Ich wünsche mir Wildwuchs und Chaos steht auch heute noch ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Es gibt nichts Schöneres, als in einem Chaos nach Ordnung zu suchen - und daran beteiligt zu sein.

Thema Btx - eine Erfolgsnummer für unsere Aktivitäten.

Dieser Link zum WDR- Programm beschäftigt sich mit unseren Btx - Aktivitäten.

Und noch etwas habe ich zutage gefördert. Ich glaube, wenn ich die Suche erst einmal extensiv betreibe, dass da ein Risenfundus zusammenkommt. Hier jedenfalls ein Aufreger aus dem Jahre 1987.

Damit man es etwas besser lesen kann, was ich da für schlaue Worte zur neuen Bedrohung gefunden habe, hier der Ausschnitt in etwas vergrößerter Form.

Dieser Weihnachtsbaumvirus galt wohl als der erste deutsche Virus. 'Der Virus' benutze ich übrigens ganz bewußt, denn wir legten uns damals fest: Computerviren bezeichnen wir männlich, im Gegensatz zu 'das Virus' als biologische Variante.

Da gibt es ganz seltsame Erinnerungen an die Reaktion mancher Zuschauer. Offensichtlich war unsere Berichterstattung doch nicht so gut, denn sonst wären solche Blüten nicht zustande gekommen:

Man muss die Geschwindigkeit der Festplatte erhöhen, so dass die Viren durch die Zentrifugalkraft von der Platte heruntergeschleudert werden.

Dieses und mehr kommt so nach und nach in Erinnerung.

Montag, 19. September 2005

Es ist mal wieder so weit, dass die Seite mit ihren 57 KBytes gewechselt werden musste. Die alte Seite ist ja unten noch abrufbar.

Morgen werde ich zum ersten Mal zu einem Treffen fahren, an dem ich gerne teilnehme. Wir wollen unter dem Titel "Als das Netz nach Deutschland kam" diskutieren und letztendlich soll im nächsten Frühjahr eine große Veranstaltung in der Bonner Museumsmeile stattfinden. Wie weit dort auf vergangene Dinge eingegangen wird - das werden wir morgen bereden."

Jedenfalls brauchen wir uns in Deutschland nicht verstecken. Wir waren fühzeitig mit einem elektronischen System bei den Menschen: Bildschirmtext. Es war keine Erfolgsstory - doch man konnte international schon früh auf ein installiertes System zurückgreifen. Ich weiss noch, wie wir um die Zulassung vfon Softwaredecodern kämpften, die immer wieder von der damaligen Bundespost abgelehnt wurden.

Einer, der diese Botschaften immer vermitteln musste ist auch bei dem Kuratorium zugegen: Eric Danke. Ich freue mich richtig ihn wiederzusehen. Denn wir haben doch eine Menge gemeinsam auf die Beine gestellt. Lange Zeit war der Computerclub der Jahressieger in der Beliebtheitsskala der Btx - Programme. Daran war auch Eric Danke beteiligt, der uns besondere Konditionen einräumte. Anders wäre da nichts gelaufen.

Die Zeit rund um den Einzug des Internets und vor allem die Zeit vorher ist ein spannendes Thema. Als die privaten Mailboxen entstanden - das war eine wahre kreative Phase. Wir haben das alles begleitet mit unserem KOMCOM, dem Kommunikationscomputer der Redaktion.

Das war schon toll, wenn wir morgens in die Redaktion kamen und (der Computer immer noch noch nicht abgestürzt war) wir am Zähler feststellen konnten, dassin in der Nacht 250 User zugange waren. Damals eine Riesennummer.

Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, ein kleine Geschichte rund um die Datenfernübertragung vergangener Tage zusammenzuschreiben. Es gibt da eine Menge zu berichten.

Würde gerne in dem Gästebuch eine Reaktion erfahren.

Solange der Webspace es hergibt, sind die alten Seiten aktiv

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