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Aktuelles - was gerade so das Herz und den Kopf bewegt.


Auf dieser Seite soll immer das stehen, das im Moment als aktuell betrachtet wird
Das kann mal dies oder jenes sein.

Dienstag, 26. April 2005

Mit meinem Computer stimmt so einiges nicht. Der Zutritt zum Internet ist irgendwie sehr gestört. Nur manchmal klappt es überhaupt, dass ich Zugang bekomme, manchmal beobachte ich, dass ich mehr Bytes versende als ich erhalte.

All dies ist irgendwie nicht stimmig - aber eine Virensuche brachte kein Ergebnis. Ein kurzzeitiges Abschalten der Firewall jedoch: plötzlich konnte ich wieder das Internet erreichen.

Neue Versuchsanordnung im Ausseninstitut der Bewässerungsexperten

Nun aber, wo ist all mein Inhalt hin, den ich vorhin geschrieben habe? Das war eine ganze Menge. Offensichtlich hat sich da ein Automatismus eingestellt, den keiner für gut heissen kann. Ich muss da wohl alles neu eintippen. Ist doch wirklich Mist, wie manche Computer reagieren.

Aber heute mache ich Schluß mit meinen Ausführungen. Vielleicht morgen mehr!

Donnerstag, 21. April 2005

Langsam werde ich richtig ungeduldig, was meine Bewässerungsanlage angeht. Da hat man so einiges in Bewegung gesetzt und und Schläuchlein an Schläuchlein verbunden und man kommt mit dem eigentlichen Problem nicht weiter. Die Blumenkästen sind noch (natürlich) so nass, dass eine automatische Bewässerung total unsinnig wäre. Aber wann geht es denn endlich mal los, dass es Sinn macht.

Nun war heute ein Tag, in dem die Kästen etwas abtrockneten und ich habe sofort den Sensor etwas genauer untersucht. Ich habe den Ausgang mit einem Ohmmeter versehen und immerhin verschiedene Werte gemessen. Da waren heute morgen so um die 18 Ohm im Spiel und heute abend - als ich nach Hause kam - waren es um die 40. Könnte irgendwie so zusammenhängen, dass - je nach Trockenheit - die Widerstandswerte steigen. Könnte, denn ich weiss gar nichts von diesem Sensor. Und die Fa. gardena ist so nett und erzählt auch nichts über ihre Produkte. Doch: im Winter muss ich das Ganze hereinholen - immerhin eine Info.

Sollten meine Messwerte stimmen, so wäre immerhin ein analoger Wert ablesbar. Die Frage ist, wann der Boden so trocken ist, dass sich eine Bewässeung rentiert.

Heut Nacht wird es wahrscheinlich nicht regnen und ich werde morgen früh wieder mein Ohmmeter befragen, ob die Tendenz stimmig ist.

Wenn alles nicht hilft, dann gehe ich mit einem Föhn an das Problem heran. Da werde ich einfach per Gewalt die Anzeige zwingen, ihr wahres Gesicht zu zeigen.

Letztendlich ist Feuchtemessung ein hochinteressantes physikalisches Problem. Vor allem wie der Computer hier zum Einsatz kommen kann, ist hochinteressant. Letztendlich möchte ich an meinem Schreibtisch wissen, wie es draussen aussieht. Wird die Bewässerung bald einschalten?

Mal sehen, was daraus wird.

Samstag, 16. April 2005

Der Frühling kommt jetzt doch mit Riesenschritten. Die Baüme bekommen endlich wieder Blätter und die düstere Zeit scheint langsam überwunden.

Da wird es Zeit, dass man sich wappnet und mit der Zeit geht. Mein Frühlingsprojekt ist die Bewässerungsanlage auf der Terrasse. Ein Bild vom Anfang ist ja weiter unten auf dieser Seite abgebildet.

Es müssen immerhin 30 Blumenkästen an das geplante System angeschlossen werden. Mittlerweile sind die leeren Kästen mit Pflanzen bestückt.

Hier bekommt man einen Überblick

Und die andere Seite

Mittlerweile ist die verbliebene "leere Ecke" mit drei Kästen auch in Arbeit. Die fehlenden Blumenkästen wurden heute von mir gestrichen.

Alles macht Arbeit und hält auf.

Die "leere" Ecke

Nachdem ich in die Welt der Reihentropfer und Endtropfer eingestiegen war, wagte ich mich an die Verlegung des Bewässerungssystems. Dass es Arbeit macht, wusste ich vorher. Doch dann begann das Zurechtschneiden von Schläuchlein und Schläuchlein und Schläuchlein ....

Pro Kasten wurden 5 Tropfer verlegt, die pro Stunde 2 Liter Wasser liefern sollen. Bei 5 Tropfern sind es nach Adam und Riese 10 Liter Wasser pro Blumenkasten in einer Stunde.

An heissen Sommertagen kann dies auch der Wert sein, der realistisch ist. Eine ganze Menge Wasser geht da drauf. Eben 30 * 10 Liter. Wie so ein Tropfer und die entsprechende Verbindungsleitung aussieht, zeigt das nächste Bild.

Es tropft und tropft!

Unerklärlich bleibt mir nach wie vor, warum gardena (als Hersteller des Systems) die Tropfer in signalrot ausführte, als sollten die wunderbaren Tropfer ins Auge stechen. Die rote Farbe signalisiert zwar 2 Liter pro Stunde gegenüber den schwarzen Tropfern, die mit 4 Liter pro Stunde das doppelte Wasser liefern. Aber hätte man hier nicht hellgrün und dunkelgrün nehmen können?

Natürlich ist auch eine Steuerung im Spiel. Der Computer ist ebenfalls von gardena. Er hat immerhin ein Magnetventil zur Steuerung des Wasserflusses, das mit einer 9 Volt Batterie 1 Jahr arbeitet. So kommt man nicht in Versuchung evtl. ein 220 Volt Ventil benutzen zu müssen. Ist zwar nicht billig, dafür ist man aber alle Sicherheitsprobleme los.

Die Programmierung der Zeiten ist gewöhnungsbedürftig.

Doch der Boss in der Anlage ist ein Feuchtesensor, der alles überwachen soll. Wenn der Feuchtesensor meldet, dass der Boden zu trocken ist, so schaltet er den Computer ein - gleichgültig welches Programm geladen ist. Ist es zu nass, so schaltet er den Computer ab.

Das, was ich da eben geschrieben habe ist alles hypotetisch. Das soll irgendwann einmal so funktionieren. Doch wie man bei Computern weiß: 'Erstens kommt es anders und zweitens wie man denkt'.

Jedenfalls ist der Sensor schon mal angeschlossen und harrt darauf, dass ich meine Erfahrungen mit ihm mache. Bisher jedenfalls hat er noch nicht eingegriffen.

Ich muss mich nochmal schlau machen, wie der Sensor überhaupt funktioniert. So weit ich das verstanden habe, wirkt die tönerne Spitze des Sensors als Membran. Wenn es trocken wird, wird irgendwie Wasser an den Boden abgegeben. Das erzeugt im Sensorgefäß einen Unterdruck, den man wohl messen kann und der ein Signal abgibt. Ist der Boden zu feucht, so geht es wohl anders herum.

Der Boss der Anlage.

Demnächst noch ein bisschen mehr von meinem Riesenprojekt, das mittlerweile schon über 200 € aufgefressen hat. (Ohne den Computer (70 €), den hatte ich glücklicherweise noch)

Mittwoch, 6. April 2005

Die CeBIT ist nun endgültig vorbei. Vorbei sind jedoch noch nicht ganz die gesundheitlichen Beeinflussungen und vorbei ist auch noch nicht die Erinnerung an einen Traum den ich während der CeBIT - Tage hatte und der mir seltsamerweise in vielen Facetten in der Erinnerung blieb.

Für einen Psychologen birgt der Traum wohl eine Menge an Erkenntnissen und vielleicht werde ich, wenn ich den Traum nicht selbst bewältigen kann, bald zur Therapie in eine entsprechende Klinik eingewiesen werde.

Ich will den Traum ganz einfach einmal erzählen (so weit wie ich mich erinnern kann).

Ich war auf dem Wege in eine unbekannte Adresse, die mir von irgendjemand genannt wurde. Offensichtlich sollte es hier besonders schöne Erlebnisse geben, die mir versprochen wurden. Ich fuhr mit meinem Auto (natürlich mit dem frisch renovierten Modell) in ein richtiges grünes Tal und alles zeigte sich positiv. Da waren links und rechts von der Straße Menschen, die den Hippies ähnelten, wie man sie aus den 70 er Jahren kennt. Lange Haare und langer Bart waren zu sehen. Die Mädchen hatten Blumen im Haar und sie hatten ihre Taille mit wunderbaren Pflanzen geschmückt.

Ich fuhr in das Traumtal hinein und wurde recht freundlich empfangen. Mir gefiel das und vor allem war ich jetzt gut vorbereitet für einen heißen Flirt mit so einer Hippilady. Alles, was man so an Klischees kennt, trat ein: ihr wunderbares Haar, ihre wunderbaren Lippen, ihr wunderbarer Körper, ihre wunderbare Ausstrahlung.

Dazu kam noch ein Vorteil des Girls, der nicht überall zu finden ist. Sie roch intensiv nach Schokolade und wenn man ihre Haut berührte, so schien sie aus reiner Schokolade geformt zu sein.

Ich spürte die Versuchung und wurde fast schwach. Und jetzt kommt der eigentliche Clou: in meinem Traum erinnerte ich mich daran, dass ich in punkto Zucker sehr aufpassen muss. Und so ein Schokoladengirl mag zwar sehr süß sein- doch der Genuß ist verboten.

Mich wundert es, dass diese Vorschrift mich bis in den Traum verfolgt. Ich wusste jedenfalls, dass ich dieses wunderbare Schokoladengirl nicht ablecken oder gar anknabbern durfte.

Doch die Schokolade muss ein grosser Faktor gewesen sein, wie sich später herausstellen wird.

Zunächst entwickelten sich die Hippies, die vorher so freundlich waren, als wahre Bestien.

Sie sagten mir auf den Kopf zu, dass mein schwarzer Porsche hinter irgendeiner Halle wäre. Ich dürfte dort natürlich nicht hin. Und natürlich könnte ich die Polizei rufen - die käme sowieso nicht.

Ich litt schrecklich unter der Vision, dass man mir mein Auto geklaut hat und wurde sogar recht brutal. Im Traum schlug ich den einen Hippie zusammen - doch das nützte nichts, denn es kammen immer wieder neue Typen, die mich bedrängten.

Ich gab das Auto auf und versuchte aus dem Tal zu fliehen. Bei der Flucht wurde ich dann wach - es war so 5:30 Uhr und entdeckte - in meinen Augen eine wahre Blutlache im Hotelbett. Das Bild ist der Beweis.

Die Blutlache - sieht schlimm aus!!

Jetzt reimt sich vieles zusammen. Das Mädel mit dem Schokoladengeschmack hatte wohl ihre verzaubernde Kraft auf das Betthupferl des Hotels projiziert. Die kleine Schokolade, die harmlos auf dem Kissen lag, hat sich offensichtlich vervielfältigt. Leider hatte ich es nicht wahrgenommen (nein - ich war nicht besoffen).

Jedenfalls vermutete ich in dem Bild um die frühe Zeit meines Wachwerdens eine blutdurchtänkte Aktion. Ich bin tatsächlich noch einmal ins Bad gegangen, um evtl. Blutspuren zu entdecken. Doch dann sah ich die Schokoladenspuren auf meinem Schlafanzug.

Die Sorgen und Ängste fielen ab und ich hätte am liebsten in Köln angerufen, ob mein Auto noch in der Garage steht.

Jetzt mögen die Psychologen nachdenken und mir die Deutung senden.

Montag, 4. April 2005

In der Zwischenzeit ist wieder viel Zeit vergangen. Die CeBIT hat sich diesmal in einem anderen Zyklus bemerkbar gemacht. Früher war meistens der Ausbruch der Erkältungskrankheit während der Messe - diesmal erwischte es mich umsomehr nach der CeBIT.

Ich fuhr für ein paar Tage nach Garmisch und spürte schon während der Fahrt, dass hier etwas im Anmarsch ist. Und dort angekommen habe ich dann für eine ganze Woche nur das Bett kennengelernt.

Es war schrecklich: Fieber, Fieberträume, Toilette, Fieberträume und so weiter.

Das Fernsehprogramm, das ich vom Bett aus "geniessen" konnte, hat sein übriges dazu getan. Wenn man sich den Mist anschauen muss, so kann man in der Tat auch noch gemütskrank werden. Ich hätte nicht gedacht, dass man einem normalen Nachmittag so viel Mist verzapfen kann.

Jedenfalls passte so mancher Programmpunkt zu meiner Lage: das eigene Fieber wurde durch das Fernsehprogramm potenziert und hat daher wahrscheinlich auch noch zur Genesung beigetragen.

Nach einer Woche ging es dann langsam wieder bergauf und ich konnte mich so ein bisschen um andere Dinge kümmern. Zum Beispiel war der kleine Roller dran. Er bekam mittlerweile zum 10. mal ein neues Nummernschild. Diesmal ist mir nur der Alphateil des Schildes hängengeblieben: HEL - das klingt so ein bisschen nach HELL-Driver.

Am nächsten Sonnentag ging es jedenfalls mit der Maschine hoch zum Eibsee. Das ist in jedem Jahr der Qualitätstest für den Motor. Schafft er es noch? Bin ich zu schwer geworden? Wird der kleine Zylinder langsam altersschwach?

Nichts von alledem - ich empfand die Fahrt nach oben (von ca. 700 Meter auf 1000 Meter) recht kraftvoll und freute mich wie ein Schneekönig über die Leistung des kleinen Rollers.

Die 14 Tage in Garmisch verliefen komplett ohne Computerberührung. Das hat eigentlich sehr gut getan. Doch bei mir war es zwangsweise, da ich in der Hektik der Abreise vergessen hatte, ein Netzgerät für den Laptop einzupacken.

Letztendlich war ich ganz froh, dass es so war, denn die Computerpause hat mir sehr gut getan und man sollte sie parallel zur normalen Fastenzeit einführen.

Montag, 7. März 2005

Morgen geht es ab zur CeBit. Mal sehen, was dieses Jahr gebacken ist. Mittlerweile wird so etwas natürlich schon zur Routine. Immerhin ist es die 19. CeBIT und davon habe ich 18 mitgemacht. Was in all diesen Jahren passiert ist, ist schon unglaublich.

Und doch wird auch heute nur mit Wasser gekocht. Wenn wir damals voller Entzücken vor unseren Akustikkopplern sassen und mit 300 Baud die Infos über die Leitung schickten, so war das mit genausoviel (oder vielleicht gar mehr) Spass verbunden wie heute, wo 6 MBit/s im privaten Bereich angekündigt sind.

Klar, die Inhalte sind ganz anderer Natur: Spielfilme in HD Qualität und Softwaredownloads von eben mal 100 MBytes sind an der Tagesordnung. Das war damals nicht möglich - es wurde aber auch nicht vermisst.

Damals war man froh, wenn man einem anderen Mailboxcomputer irgendetwas entlocken konnte, das sich auf dem heimischen Bildschirm ausbreitete. Und dann immer das Damoklesschwert: Kosten. Hatte man eine Mailbox im fernen Süden erwischt, so taktete es ungemein schnell und am Monatsende war so manche Überraschung gefällig.

Besser war man dran, wenn man sich dem Btx näherte. Da gab es lange Zeit eine bundesweite Ortstarifnummer für sage und schreibe 6 Pfennige - so lang man wollte. Manche Spezialisten schafften es, die Verbindung über Monate aufrechtzuerhalten.

Da reden wir heute von Flatrate und tun so, als ob das alles neu wäre. Doch dann irgendwann munkelte man etwas von einem beschränkten Takt. Wie das nun genau ablief, kann ich gar nicht mehr genau erinnern.

Waren das am Anfang 12 Minuten für einen Ortstakt, waren es danach 6 Minuten? Jedenfalls war die Idylle der Flatrate stark gestört.

Und wie der Zyklus es so will: Vielleicht erfahren wir in diesem Jahr auf der CeBIT, dass der Kreis sich wieder schliesst: telefonieren und datenverkehren quasi zum nulltarif - ganz so wie zu alten Btx - Zeiten.

Ich glaube nicht, dass man sich nach dem alten Btx-System zurücksehenen sollte. Man bedenke, dass man lange Zeit Computerprogramme am Bildschirm abgeschrieben hat. Dann wurde die nächste Seite aufgerufen und wieder wurde getippt.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir dann das automatische Einlesen der Programme anboten - die Telesoftware war geboren. Von nun war es endlich nicht mehr so mühsam, z.B. den Ewigen Kalender als Software einzulesen.

Und jetzt begann auch der Siegeszug des Computerclubs. Da wir viele Seiten zum Abspeichern zur Verfügung hatten, konnten wir mengenweise Software zum Download anbieten. Vor allem aus diesem Grunden wurde der Computerclub über Jahre als beliebtestes Btx-Programm gewählt. Der WDR hat damals nicht verstanden, was er da eigentlich für ein Pfund in der Hand hatte. Die Erfolge wurden mehr oder weniger vertuscht.

Samstag, 26. Februar 2005

Seit ein paar Tagen ist das Auto wieder zu Hause und steht brav in der Garage. Und das soll für einige Spezialisten auch der Grund gewesen sein, dass der Rost so unerbittlich zugeschlagen hatte. "Wie kann man ein Auto so lange in der Garage stehen lassen?", wurde ich gefragt. "Einmal bei Regen dort abgestellt, freut sich der Rost doch nur, dass er in aller Ruhe jetzt zuschlagen kann.". Aber was soll ich tun?

Sieht ja wieder ganz passabel aus!!

Soll ich etwa einen Riesenventilator in der Garage installieren - oder das Auto bewegen, wenn ich es gar nicht benötige? Oder per Funkschaltung die Garage nach einem ausgeklügelten Programm auf- und zufahren?

Um das Thema Auto erst mal abzuschliessen, spendiere ich noch einen Blick auf das Hinterteil.

Black is beautiful!!

Das nächste Projekt wirft seine Schatten voraus. Auf der Terrasse wurden jetzt 30 Blumenkästen angebracht, die geradezu nach einer automatischen Bewässerung der Pflanzen rufen. Zuerst dachte ich, dass dies wohl das ureigenste Einsatzgebiet für den LALLUS ist:

Feuchtigkeit im Boden messen, Magnetventil steuern und bewässern usw. usw.

Mittlerweile bin ich davon abgekommen und wende mich reumütig der Firma Gardena zu, die mit ihrem MicroDripSystem viel Vorarbeit geleistet hat.

Noch sind die Kästen leer!!

Auch wenn die Anschaffung der Einzelteile sich im Centbereich beläuft, so kommt doch eine erkleckliche Summe dabei heraus. Zum Glück habe ich den nötigen Steuercomputer schon vorgefunden.

Mittlerweile kann ich schon grandios Pläne erstellen, die sich auch sehr plausibel anhören, deren Praxistauglichkeit sich jedoch erst herausstellen muss.

Immerhin verbaue ich bei 30 Blumenkästen 30 mal 4 Reihentropfer und 30 mal 1 Endtropfer.

Demnächst gibt es ein Bild ein von den Fortschritten.

Sonntag, 20. Februar 2005

In der Zwischenzeit ist schon wieder viel passiert, was die Internetaktivität an dieser Stelle bremste.

Zum einen kam mein Auto aus dem "Krankenhaus" zurück. Es ist jetzt frisch ge"TÜVT" und ohne Makel. Ich warte auf die Frühjahrssonne, damit ich das Auto einmal nach draussen fahren kann. Irgendwann einmal werde ich das Endergebnis der Reparatur hier abbilden. Die Reparaturkosten hielten sich im übrigen noch im Rahmen. Sie waren billiger als die Kriegskosten im Irak. Das will was heissen.

Doch viel wichtiger sind ganz andere Sachen: meine Mutter, die leider durch ihre Alzheimer - Krankheit in einem entsprechendem Heim untergebracht ist, erkannte mich heute noch als eine Person, die ihr nahe steht.

Das ist nicht unbedingt gegeben (das werden mir andere bestätigen, die ihre Angehörigen in ähnlichen problematischen Situationen untergebracht haben). Als ich dann das Heim verlassen wollte, nahm sie mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Wange. Das war neu in unserer langen Beziehung. So ergeben sich völlig neue Aspekte in einer familiären Verbindung.

Das war jedenfalls das schönste Erlebnis des Wochenendes.

Dienstag, 8. Februar 2005

Heute hatte ich einmal ein positives Erlebnis mit den Computern. Zu Hause habe ich seit einiger Zeit eine Beistellplatte mit 160 GB laufen. Diese Platte soll das Backup für meine Dateien . Hier sind immerhin 114 Gigabytes gespeichert. Doch was ist, wenn die Backupplatte schlapp macht?

Jedenfalls wurde mir ständig gemeldet, wenn ich versuchte die Platte aufzurufen: Verzeichnis kann nicht gelesen werden!

Sollte alles im Eimer sein? Die ganzen Bilder und das Backup der Computerclubsendungen?

Ich nahm die Platte heute mit ins Büro und erlebte dort die selbe Meldung, wenn ich per USB die Platte lesen wollte: Verzeichnis kann nicht gelesen werden.

Der Ausbau der Platte aus dem Gehäuse ist nicht besonders schwer und ich hing sie dann in den PC als zusätzliche Platte. Der Jumper wurde auf die letzte Position gesetzt.

Als ich dann XP startete war ein wahres Feuerwerk auf dem Bildschirmzu erkennen. Zwar waren die Meldungen sehr DOS - mäßig - aber aufschlussreich. Offenbar waren die Aktionen auch sehr familiär: Es wurden 'verwaiste' Dateien zusammengeführt, es wurden Indexe neu geschrieben und was weiss ich noch, was da passierte. Nach 10-15 Minuten legte sich das Feuerwerk und XP ging langsam in den normalen Modus über.

Ein scheuer Blick nach der Platte bestätigte: alles wieder da, Bilder und auch die alten Computerclub - Sendungen. Alles scheint gerettet zu sein.

Offenbar ist XP doch nicht so schlecht, wie man es oft zu hören bekommt und wie man auch selbst reagiert. Zu Hause habe ich immer noch Windows 2000 laufen und möchte eigentlich auch nicht davon lassen.

Als ich dann mit der Platte nach Hause kam, habe ich sofort ausprobiert, ob die heimische Konfiguration auch die Platte lesen kann. Ergebnis: Ja, sie konnte es.

Aber Vorsicht: Als ich neu bootete mit angeschlossener Platte über USB, wollte das OS sofort einen CHKDSK ausführen und fand jede Menge fehlerhafte Dateien. Hätte ich den Scanvorgang nicht brutal unterbrochen, so wäre CHDSK mit der Analyse der Platte jetzt noch beschäftigt.

Seltsam, dass der brutale Abbruch (USB - Kable herausgezogen) dazu führte, dass die Platte jetzt komplett über USB gelesen werden konnte.

Die Welt ist voller Rätsel!

Freitag, 4. Februar 2005

So langsam wird mein Auto wieder ansehlich. Nachdem es die Totaloperation überstanden hat, hat es jetzt schon wieder Augen und man erkennt, was daraus werden soll.

Das Bild hier ist keine Meisterleistung an Qualität. Es wurde mit dem LOOX 720 und seiner 1.3 MPixel Kamera aufgenommen. Letztendlich ist die Qualität ein Schmarrn und die Hersteller sollten sich schämen, mit einem solchen Schrott auch noch Werbung zu machen.

Das Auto ist wieder zu erkennen!!

Es fehlt noch die Schürze unter dem Vorderteil Sie muss neu bestellt werden. Wieder 410 Euro. Und sie hat 1 Woche Lieferzeit. Dann kommen noch ein paar Kleinigkeiten und es kann im Frühling bei schönem Wetter gestartet werden. Zur Erbauung gebe ich noch ein Bild dazu. Auch hier kann man die phantastische Qualität der Kamera bestaunen.

Es blinkt und blitzt !!

Und zu allem Überfluß noch ein Bild von hinten. Leider wieder in der beschriebenen Qualität.

Also mir gefällst !!

Einige fragen mich, ob ich im Lotto gewonnen hätte - mittlerweile fragen sie auch, ob ich Fußballwetten abschließen würde. Das muß doch ein Vermögen kosten - meinen die Kritiker. Ich habe eben meinen langen Freund ins Herz geschlossen und habe ihn zur Wellness - Kur geschickt. Es hätte mich tief getroffen, wenn ich ihm hätte 'Adieu' sagen müssen. So bleibt die Freundschaft - und mir und dem Auto geht es gut.

Zum Glück bin ich nicht auf die ständige Verfügbarkeit des Freundes angewiesen. Dafür bringen mich Busse und Bahnen innerhalb von Köln zu meinen Bestimmungsorten.

Und wenn es einmal rausgehen muss - nun gut; dafür gibt es noch einen BMW, der quasi noch ein Baby ist - im Vergleich zu dem Alter des wiederauferstanden Freundes.

Letztendlich kann ich auf meine Nichtraucheraktion zurückgreifen. Das kleine Programm spuckt mir immer wieder unglaubliche Zahlen aus.

Hier ist das Geheimnis !!

Es ist für mich fast nicht zu glauben, dass ich noch vor 5 Jahren am Tag so 90 - 110 Zigaretten (Gauloise - natürlich ohne Filter) in die Luft gepafft habe. Da kommt ganz schön was zusammen.

Neben den über 31.000 Euro Ersparnis kommt ja noch hinzu, dass ich 1.6 Kilogramm Teer nicht eingeamtet habe, dass 128 Gramm reines Nikotin nicht in meinen Kreislauf geriet, dass ich 160551 Zigaretten nicht geraucht habe.

Mit 1.6 Kilogramm Teer kann man schon so einen kleinen Gartenweg teeren. Wahnsinn, was man sich da antut. Ich habe allerdings nicht vor, die vollen 31.000 Euro in die Reanimation meines oben beschriebenen Freundes zu stecken.

Er musste allerdings lange Zeit unter dem Qualm leiden. Da der Innenraum recht klein ist, war oft eine unglaubliche Dampfwolke im Innern. Auch das ist ein Grund, warum ich den armen Patienten retten musste.

Mittwoch, 2. Februar 2005

Jetzt hat man mir per Bildschirmfenster wieder mitgeteilt, dass ich jetzt gegen eindringende Viren weitgehend geschützt sei. Kurz zuvor wollte die Firewall aktualisiert werden. Es waren zwar nur ca. 6 MB, doch für einen notorischen ISDN'ler sind das immerhin lange Wartezeiten.

Und dann - noch mitten in der Installationsphase meldet sich der Virenscanner: ein Wurm mit Namen rrobitc gefunden. Und bevor ich auswählen konnte, was damit zu geschehen hat, war das Fenster wieder weg.

Doch der Wurm schien sich in meinem Computer wohlzufühlen. Es ging nichts mehr - die Maus war fast blockiert, die Tastatur machte Blödsinn.

Jetzt - nach 3 oder 4 Neuboots scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Bis zum nächsten Mal.

Morgen ist wieder eine SZT, bei der alle Freunde von guten selbstgebrauten Kaffees oder Espressos gefragt sind.

Offensichtlich werden die sogenannten Brühautomaten in regelrechten Abständen defekt. Eine teure Reparatur wird nötig. Ein pfiffiger Bastler hat das Problem gelöst. Jeder kann - mit ein bisschen Geschick - die Brühautomaten selbst in Form bringen.

Wir müssen morgen im WDR nachmittags die Sendung zusammenstellen. Wir sind dann wahrscheinlich die einzigen im ganzen Hause, die normal arbeiten müssen. Wenn wir um 13:00 Uhr in den Keller abtauchen und um 17:00 Uhr wieder auftauchen, so hat sich um uns herum vieles getan.

Die Leute, denen man am Anfang noch tief in die Augen schauen konnte, sind kaum noch ansprechbar. Die Augen sind getrübt, als wären sie vorher beim Augenarzt gewesen, um sich den Augendruck messen zu lassen.

Ich habe solche Arbeitszeiten an Weiberfastnacht schon öfter erlebt und weiss, dass der Tag dann für eigene Karnevalsaktivitäten gestorben ist. Man kommt danach ganz einfach nicht mehr in den Rhythmus rein, der mit grosser Schlagzahl vorgelegt wurde.

So warten wir ab, wie es morgen läuft. Eines ist versprochen: wir werden eine karnevalsfreie Sendung abliefern. Zumindest für alle Leute ausserhalb der jecken Zentren könnte dies ein "erholsames" Programm werden.

Dienstag, 25. Januar 2005

Schon wieder fast eine Woche ins Land gezogen, ohne dass ich mich melden konnte. Das geht mittlerweile im Turbotempo vorbei. Mittlerweile habe ich mich auch einem zeitraubenden Hobby gewidmet: Dem .NET - Projekt, das viel Experimente kostet. Was da in Zukunft auf uns zukommen soll, was da schon Gegenwart ist, ist schon mit zwei verschiedenen Augen zu betrachten.

Dass man da eine neue Sprache, oder besser ein neues System in die Welt gesetzt hat, ist ja schon O.K.. Doch dass danach nichts mehr an altem Code laufen soll, ist doch schon eine Nummer. Man stelle sich vor, dass da Millionen Zeilen Code in z.B. VB6 unterwegs sind. Diese Software kann nicht automatisch auf die neue Ebene gehoben werden.

Hier muss dann neu programmiert werden - viel Spaß.

Das, was mich angeht, ist viel harmloser. Ich versuche lediglich das EVB auf .NET umzustellen. Da macht es nichts aus, wenn ein Programm mal nicht funktioniert. Letztendlich kommt man doch zum Ziel, wenn man lange genug daran herumdoktert. Mittlerweile macht es sogar Spaß, in der neuen Umgebung zu arbeiten. Vieles ist einfach logischer und der Code entspricht fast genau den Beispielprogrammen, die man in C# liest.

Irgenwann wird man vielleicht auf eine einzige gemeinsame Programmiersprache stossen. Ob es .NET ist, mag dahingestellt sein.

Mittlerweile habe ich ein kleines Programm für den PDA (noch nicht ganz) fertiggestellt, das lediglich eine externe Textdatei einliest und die Abkürzungen den einzelnen Ländern zuordnet. So kann man dort sehen, dass zu .de eben Deutschland gehört, usw. usw. .

Mag ja fürchterlich einfach klingen, doch die Wege über .NET sind sehr verschlungen. Wenn es dann doch gelungen ist, so sieht der Lösungsweg recht simpel und geradlienig aus. Aber bis es so weit ist, kann man manchmal verzweifeln.

So bin ich immer noch daran, der eingesetzten Listview Control eine Hintergrundfarbe zuzuordnen. Eigentlich sollte dies kein Problem sein - doch es will einfach nicht gelingen. In EVB sind die Erfahrungen ganz einfach viel intensiver, so dass eine Programmierung der Funktion einfach banal ausschaut.

Dennoch werde ich daran weiterfummeln und auch bald das Programm hier einstellen.

Komisch, wie man sich doch schnell die Schuld gibt, wenn etwas nicht funktioniert. Ich wollte jetzt den obigen Text ins Netz einstellen und benutze dazu den Smart FTP. Doch der versagte seinen Dienst. Ich dachte schon daran, dass ich da etwas falsch gemacht hätte, etwa die Konfiguration geändert hätte, oder die Peripherie falsch angeschlossen hätte.

Es stellte sich zum Glück heraus, dass ich zu diesem Zeitpunkt gar keinen zugang zum Netz hatte. Wie soll da dann das FTP - Programm funktionieren? Also: zweiter Versuch.

Donnerstag, 20. Januar 2005

Die SZT ist mal wieder über den Sender gegangen. Letztendlich hat mir die Sendung selbst ganz gut gefallen. Vor allem die Realisation des Volksbeamers, der ja mittlerweile bei Ebay zwei oder drei Angebotsseiten ausfüllt, war mal ein Experiment.

Sind solche Angebote zum Selbstbau von Geräten ok? Oder sind sie lächerlich, weil das Eregebnis doch mehr oder weniger zu wünschen übrig lässt? Ich fand es jedenfalls erfrischend, dass eine neue Generation Dinge entwickelt, die so in etwa dem Schallplattenspieler mit Scannerfunktion von damals entsprechen. Ich würde gerne einmal wissen, ob solche Themen weiterverfolgt werden sollten.

Die WLAN - Sache von Wolfgang Rudolph als Detektiv fand ich auch ganz interessant, weil hier erstmals gezeigt wurde, mit welcher Technik man vorgehen kann. Dass da jemand mit einer YAGI - Antenne auf mein kleines WLAN schießt, ist nicht jedermanns Phantasie zu entnehmen. Doch es ist so: Wer WLAN - Signale in die Luft setzt, den muss damit rechnen, dass irgendwo jemand seine Antennen ausrichtet.

Alles in allem fand ich die Sendung schon ansehenswert. Ich hoffe, dass die Quote mir recht gibt.

Montag, 17. Januar 2005

Die Zeit vergeht eigentlich viel zu schnell. Wenn ich bedenke, dass man für eine Neuinstallation eines Betriebssystems mit allen gewachsenenen Facetten länger als eine Woche braucht, so ist dies wahrlich ein großer Ressourcenverbrauch an Lebenszeit.

Mittlerweile steht auch schon wieder die CeBit im Interesse der Überlegungen. Was wird man in diesem Jahr an Highlights bieten wollen. Oftmals werden ja aus den angekündigten Highlights ganz einfache Lowlights - alles schon dagewesen.

Sicherlich wird man wieder VOIP proklamieren. Voice over IP war schon einmal ein großes CeBitthema, es hat damals kaum einen interessiert. Danach sind auch viele Firmen, die auf das Thema gesetzt hatten, einfach pleite gegangen. Sollte der zweite Anlauf jetzt besser klappen?

Natürlich hat sich einiges verändert in der Zwischenzeit. Die Eckpfeiler für VOIP haben sich verbessert. Viele verfügen über das schnelle DSL, das mit Leichtigkeit die Signale der digitalen Sprache transportieren kann. Die Definitionen von ISDN können leicht eingehalten werden.

Aber neben dem normalen VOIP über den eigenen Anschluß wird man einiges hören über: ja wie sagt man eigentlich dazu? WLAN VOIP?. Gemeint ist damit, dass man sich z. b. in einem Hotspot befindet und dann VOIP betreiben kann. Hier denkt man als Kunde natürlich an die sog. Geschäftsleute, die kostensparend die Telefongebühren ihrer Handys drücken wollen. Einmal im Hotspot eingebucht und schon kann das Telefonat beginnen. Manchmal sind natürlich die Hotspotgebühren höher als der zu erwartende Gewinn.

Diese Technik wird einmal die gesamte Kommunikationsinfrastruktur total umwerfen. Man würde heute nie mehr ein vermitteltes Netz nach Art von ISDN installieren. Das ist Schnee von gestern. Natürlich wäre heute eine IP - Netzstruktur gefragt.

Es wird die Provider noch viel Kopfzerbrechen bereiten, um alle Vorteile der IP-Telefonie in eigene Aktivitäten umzumünzen. Mal sehen, wie dies geschafft wird.

Weiterhin wird man auf der CeBit auch neue Konzepte der Prozessorstrukturen sehen. Das, was Intel angekündigt hat, wird zwar erst Realität werden können, wenn die nächste Generation eines OS da ist. Longhorn ist das Zauberwort. Dann werden wir neue Kombinationen von Prozessorarchitekturen auch beim ALDI kaufen können.

Es scheint ja so, dass man beim einzelnen Prozessor so bei 3,4 bis 3.5 GHz Taktfrequenz aufhören will. Dann geht es in die Breite. Der zweite Prozessor kommt hinzu. Wenn wir weiterhin Schulmathematik betreiben, so kommen wir immerhin zu einer virtuellen Prozessorleistung von 7 GB. Nicht schlecht für den Anfang.

Dann geht es weiter mit neuen Parallelpackungen. Nach 2 kommt vierr, dann wahrscheinlich 8 und irgendwann 16 Prozessoren, die zu einer Einheit zusammengeschlossen werden.

Sicherlich kann man dannn so nicht mehr rechnen, doch tuen wir es einmal: 16*3.5 ist weit über 50 GB Taktfrequenz.

Voraussetzung ist natürlich, dass das Betriebssystem vernünftig mit den Ressourcen umgeht. Die parallele Verwaltung ist nicht trivial - es sind da schon einige in der Vergangenheit gescheitert.

Der Transputer war lange Zeit das schnelle Hardwaregenie - es gab nichts besseres - doch es gibt ihn nicht mehr.

OCCAM war die die vielgerühmte Programmiersprache für die parallelen Prozesse. Hier erwartete man geradezu märchenhafte Fortschritte. OCCAM sollte quasi das Manko des Menschen überbrücken: der Mensch hört irgendwann auf, die Prozesse in ihrer Komplexität zu durchschauen, die parallele Denkweise ist eben eingeschränkt. OCCAM sollte dies automatisch überwinden. Doch aus allen Versuchen ist nicht sehr viel geworden.

Damals war auch einmal die Rede davon, dass man auf ein Parallelgenie warten müsse, so wie die Menschheit lange auf Jesus hat warten müssen. Ich empfand darin immer wieder die Ohnmacht der Entwickler - wer so viel Zukunft in Kauf nimmt, dem fehlt das Bodenständige.

Immer noch stehen wir vor dem Problem, dass keiner die mehrdimensionalen Parallelprozesse durchschauen kann - und damit fehlt es dann auch an einer vom Menschen entwickelten Programmiersprache, die mehr kann, als Mensch einzugeben in der Lage ist.

Spannend wird es auf jeden Fall, was sich da in punkto neuer Computerleistung zusammenbraut. Es können da ganz potente Maschine zusammengeschraubt werden. Doch die Probleme der Menschheit werden auch diese Prozessoren -noch- nicht lösen.

Spracheingabe realisieren
Mitdenken, was Computer errechnen
Entscheidungen treffen anhand der Ergebnisse
Benutzer schützen vor Niederlagen
Soziale Zusammenhänge kapieren und vernünftige Entscheidungen treffen.

Dienstag, 11. Januar 2005

Fast ein ganzer Monat ist ohne Update vergangen. Das lag nicht nur an meiner Faulheit. Ehrlich gesagt: mir wurde so wahrlich der Boden der Möglichkeiten weggezogen. Kaum war ich für die Weihnachtstage in Garmisch gelandet, meldete sich mein Laptop mit irgendeinem Bootini - Fehler. Aus und vorbei.

Ich dachte über Möglichkeiten nach und musste feststellen, dass man in solchen 'Notsituationen' auch schon mal totalen Blödsinn denkt. Eine Nacht lang war ich der Meinung, dass ich am nächsten Tag ein Bedtriebssystem - wie auch immer - von Köln laden wollte. Wohlgemerkt! mit einem analogen Anschluss. Erst am nächsten Tag wurde mir bewusst, dass man ohne Computer rein gar nichts laden kann.

Damit kam der Laptop wieder in seine Tasche und fristete ein trauriges Los. Da draussen Schnee lag und das Wetter sich wunderbar gab, war der Verlust nicht allzu schwer zu verkraften. Außerdem hatte ich ja noch den neuen LOOX 720 dabei, der noch einige Geheimnisse aufwies. Kurz vor dem Absturz konnte ich auch noch den Treiber für eine Bluetoothtastatur installieren, so dass der LOOX jetzt anstatt des Laptops als Texteingabemaschine zur Verfügung stand.

Natürlich kann eine solche Tastatur und der kleine Bildschirm keinen 15" Laptop ersetzen, doch mit einigem Geschick kann man schon etwas zustande bringen.

Jetzt bin ich gerade mal einen Tag wieder zurück und habe es immerhin schon geschafft, den Rechner in seinen Grundfunktionen wieder aufgebaut zu haben. Es ist ja unendlich viel Arbeit, bis alles wieder so ist, wie man es vorher vorfand.

Da fällt mir gerade ein, dass ich diesen Text ja ins Internet transportieren möchte - und dafür braucht man nun mal ein FTP - Programm. Das ist auch noch verschüttet im Datenmüll. Wenn der Text zu lesen ist, dann ist es mir wohl gelangen, den FTP-Transport zu bewerkstelligen. Hoffentlich scheitere ich nicht an irgendwelchen unbekannten Passwörtern.

Freitag, 17. Dezember 2004

Die Sache mit dem Rückblick auf alte Zeiten scheint ja vielen zu gefallen. Doch hier an dieser Stelle ist es der falsche Ort, weil man irgendwie das Ganze schlecht aktualisieren kann. Ich werde daher dieser Seite einen eigenen Punkt geben. Ich muss mir noch überlegen, wie ich dieses strukturieren soll. Irgendwie riecht das Ganze nach viel Arbeit. Aber es kommt ja jetzt die Weihnachtszeit.

Da ich diese Seiten in reinem HTML schreibe, ist es auch ein wenig lästig, ständig die '< p >'s und "< br >"'s per Hand zu setzen. Dafür muss ich mir auch noch etwas einfallen lassen. Vielleicht wäre eine PDF-Datei das Richtige. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Ich bin auch dabei, ein bequemes Programm zu erstellen, das aus dem Video der alten Clubsendungen per Mausclick ein .bmp Bild abspeichert, um anschließend automatisch ein viel kleineres *.JPG zu erstellen. Es wird dann sofort in den richtigen Ordner gespeichert, so dass man das Hin- und Herklicken etwas minimieren kann.

Dann könnten die Seiten noch interessanter werden.

Mittwoch, 15. Dezember 2004

Langsam wird es Zeit, die Seite wieder zu trennen, denn der Textanteil ist auf 46 KB gestiegen. Jetzt muss ich doch tatsächlich überlegen, was ich da machen muss. Das, was einige Zeit lang selbstverständlich erscheint, wird plötzlich wieder zur Nachhilfesituation.

Na gut, wenn ich mir das so nach fünf Minuten betrachte, so ist das Ganze doch noch relativ schnell über die Bühne gegangen.

Wie der Computerclub entstand

Irgendwie war es im Jahr 1981. Der Heimcomputer war auf dem Vormarsch. Zwar ganz gemächlich - doch immerhin in gewissen Zirkeln vernehmbar. Mich hatte das Thema auf dem falschen Fuß erwischt. Wir waren als Studenten noch an dem Thema Computer auf der Hochschule vorbeigekommen - wenn wir wollten.

Doch dann Anfang der achtziger Jahre: einige Bekannte hatten es geschafft, sich einen Heimcomputer anzuschaffen. Zum Teil waren dies TRS80 Modelle, zum Teil aber auch Apple-Computer.

Jedenfalls: ich war zu tiefst beeindruckt, dass diese Geistesgrößen mit dem Rechner mehr oder wenige gut umgehen konnten. Ihnen gelang es, mich auf verschiedenste Art zu begrüßen. "Hallo Wolfgang" in einer bestimmten Anzahl war dabei das einfallsloseste Experiment. Der Code dazu wäre dieser gewesen.

For i =1 to 50
print "Hallo Wolfgang"
next i

Dann aber gab es Künstler, die konnten diese banale Begrüßung in ein anderes Format packen, sich quasi zum Grafikkünstler aufschwingen: Plötzlich lief dieser banale Satz "Hallo Wolfgang" hin und her, wurde rückwärts angezeigt und hatte plötzlich den Charakter einer Laufschrift.

Ich fand das unglaublich kreativ, zumal mir jegliche Vorstellung fehlte, wie man so etwas auf einen Bildschirm zaubern kann. Ich verfluchte diese alte Einstellung von der Hochschule: "Was man nicht unbedingt machen muss, das lässt man eben sein"

Hier zeigte sich ein Lebensdefizit. Es passierte etwas rund um mich herum, was ich nicht begriff und dennoch, so schien es, passierte hier die Zukunft.

Es dauerte nicht lange und ich hatte meine Überzeugung komplettiert: das muss ich lernen, ansonsten wirst du komplett vom Fortschritt abgehängt.

Ich werde meinen ersten Computer niemals vergessen. (Er lagert auch noch in meinem Keller - leider lässt er sich nicht mehr ohne weiteres aktivieren - Akkus tiefstentladen). Es war ein EPSON HX 20 - ein Supermodell, das vielen Menschen Freude gemacht hat.

Zum einen gab das Gerät bereits die Freiheit, den Computer batteriebetrieben zu handeln, zum anderen war mehr eingebaut, als das, was man sonst so vorfand.

Ein kleiner Drucker war raffiniert und unauffällig Teil des Systems, ein kleines Bandlaufwerk diente zum Aufzeichnen der Programme. Zu diesem Zeitpunkt dachte noch keiner an Disketten.

Auch das Display war Teil des Computers. Ein Schwarz-Weiß Display immerhin. Ganze 20 Zeichen lang und immerhin 4 Zeilen tief.

So lächerlich, wie dieses jetzt vielleicht klingen mag, so viel Power war in dieser Kombination. Es waren ja nicht wirklich nur 20 Zeichen Text; jedes Zeichen konnte immerhin als Grafik angesprochen werden. Jeder Punkt auf dem Display war direkt adressierbar.

Ich weiss es nicht mehr genau, doch schätze ich einmal, dass sich ein Digit aus 8*9 Punkten zusammensetzte.

Man mag es nicht glauben: es wurden für dieses Display eigene Spiele programmiert, die sich als äußerst fortschrittlich gaben.

Ein Tennispiel in (20*8=160) * (4*9=36) ?

Ein Run- und Huntspiel?

Alles war möglich und die Programmierer hatten ihre wahre Freude daran, die Programme so kompakt aufzubauen, wie es nur ging. Hier war nicht der Byteverschleuderer der King, sondern der sparsame und -gut- programmierende "Byte - Schotte"

Mein erster Computer!!

Die vorhandenen Speicher waren mehr als knapp. Der HX 20 hatte von zu Hause aus 4 Kilobyte (Ich habe mich doch erwischt, wie ichen ein 'M' drücken wollte - doch die Welt war nur in Kilobytes realisiert. Jedenfalls war ich besonders stolz, dass ich eine Speichererweiterung für den HX20 besaß.

Diese hatte 'satte' 16 KBytes und damit konnte ich -mobil- alle Leute schlagen, die einen TRS80 oder Apple entgegensetzten.

Das 'Schlagen' bezog sich aber nur auf dumme Aufzählungen der technischen Ausstattung. Wenn die richtigen Cracks ihre Spezialitäten zeigten und erklärten, dann war es mit meiner Superspeicher und Prozessortakteuphorie bald am Ende.

Diese Leute konnten plötzlich Adapterkarten bauen, löten und letztendlich auch programmieren. Da musste man einfach abschnallen. Plötzlich hatten die etwas zusammengefummelt und konnten sogar Sprache erkennen.

Nun muss man nicht glauben, dass dies besonders gut gelungen war - ein falscher Huster und alles war vorbei. Doch erstaunlich war ganz einfach, dass hier im Privaten Probleme der Wissenschaft eher gelöst wurden, als an irgendeinem schlauen Institut.

Ich kann mich da entsinnen, dass der Apple ein Vokubalar in 192 Segmente unterteilte. Jetzt konnte man versuchen, dass die Vorrichtung ein gesprochenes Wort versteht, z.B. 'Radio'.

Es passierte in der Tat, dass es dann hieß: 'Tut mir leid, das Wort - Radio - ist im zweiten Vokabular. Daraufhin musste man im Apple eine Karte austauschen, die das 2. Vokabular enthielt.

"Jetzt aber, so müsste man denken - jetzt wird aber das Wort -Radio- erkannt". Getäuscht: Zunächst muss einmal wieder die neue Karte trainiert werden. Bitte etwas Ruhe.

Aber immerhin.

Ich weiss noch, dass BIOLEK in seinen Bahnhof jemanden eingeladen hatte, der gesprochene Wörter erkennen wollte. Wir waren recht gespannt auf die Vorführung. Sie ging natürlich in die Hose. Wir waren deshalb vielleicht sogar froh, weil wir vielleicht doch ein wenig mehr Ahnung hatten - und diesen Test gar nicht erst begonnen hätten.

Doch sowohl Biolek wie sein Gast waren so von phantastischer Unkenntnis ausgezeichnet, so dass sie beide in das Fernsehsystem passten und uns eigentlich heute noch über Wahrheiten informieren könnten, die wirklich keine sind.

Doch die Spracherkennung war damit noch lange nicht gestorben. Es wurde natürlich weiter geforscht und die Ergebnisse wurden auch besser. Mit Dragon Dictate und der IBM - Software wurden nach und nach immer wieder Highlights hochgespielt. Doch übergeblieben ist relativ wenig. O.K. Die Röntgenärzte diktieren per Stimme die Befundung. Doch dieses hat man schon Anfang der 90ziger Jahre mehr schlecht als recht gemacht.

Ich glaube nicht, dass man das Ziel erreicht hat, das man sich inpunkto Rechtsanwälte gestzt hatte. Es hieß damals, dass gerade die Rechtsanwälte und Notare ihre täglichen Briefe in natürlicher Sprache diktieren.

Ich kenne keinen, der dies heute noch tut. Kennen Sie jemanden?

-Heute kam ich nicht sehr weit- wurde dauernd durch das Telefon unterbrochen.

-wird fortgeührt-

Solange der Webspace es hergibt, sind die alten Seiten aktiv

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